Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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Gender Mainstreaming = Männer sollen im Sitzen pinkeln, weil Frauen im Stehen nicht können.

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Erschaffung und Stellenwert Evas.

verfasst von T.R.E.Lentze, 14.10.2009, 13:00

Immer wieder wird behauptet, die Polarität von Mann und Frau sei eine vollständige. Das hieße dann nicht nur: Die Frau ist nichts ohne den Mann; sondern auch: Der Mann ist nichts ohne die Frau.
    
Zumindest vom christlichen Standpunkt aus läßt sich diese Abstraktion nicht aufrechterhalten. Denn Eva, die "Ur-Frau", ihr Modell, ist aus dem Menschen geschaffen, so wie der Mensch aus Gott, vergleiche folgende Darstellung:

[image][image]

Worauf das zurückführt, habe ich schematisch angefügt.

Es handelt sich also, wie ich sie nenne, um die "unvollständige Polarität". Zahlentheoretisch kann man das illustrieren, indem man etwa Gott (bzw. den Ursprung aller Dinge) als die 1 darstellt. Teilt man die 1, so hat man die 1/2. Innerhalb derselben hat die 1 schon vorher existiert, nämlich als Allheit. Dann kann man wiederum 1/2 von 1/2 bilden, und so weiter. Immer ist die eine Polarität aufgehoben im einen Pol einer übergeordneten Polarität.

Jedenfalls ist die Behauptung, Mann und Frau können ohneinander sowenig existieren wie Nordpol und Südpol eines Magneten, falsch. (Ich habe das ausführlich schon erläutert in meinen Bausteinen zu einer Philosophie des Sexismus.) Derlei abstrahierende Versimpelung entspricht eher dem Denken der Linken. Es ist aber lebensfremd.


Bekanntlich wird im Differenz-Feminismus die unvollständige Polarität ebenfalls anerkannt - nur eben auf den Kopf gestellt. Dort ist das Weib die Nr.1. So hat Mary Daly in einem Interview von sich selbst gesagt: "Ich bin kein Mensch, sondern eine Frau." Klicke dort:

[image]

Darin auch der Verweis auf ein ausführliches Interview mit Mary Daly, ins Deutsche übersetzt. Was M.Daly stellenweise dort von sich gibt, gehört zu dem Haarsträubendsten, was ich von Feministinnen gelesen habe.

Student

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