Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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PS

verfasst von Roslin(R), 25.03.2010, 06:03
(editiert von Roslin, 25.03.2010, 06:18)

»
» Nach allem, was ich so lese, sind die Verhältnisse in den USA noch
» schlimmer als hier in Europa. Warum glaubst du, dass sie sich behaupten
» werden?

Weil in den USA aufgrund des Wahlsystems (Persönlichkeitswahl, keine Parteienlisten) die Macht des Wählers größer ist als in Europa.
Der Zeitgeist der linksliberalen Eliten in den USA ist mindestens so feministisch wie hierzulande, aber auch das konservative Element ist noch wesentlich stärker, obwohl ich mit dem fast genauso wenig anfangen kann.

Zudem krepieren unsere europäischen Gesellschaften nicht nur dank des Feminismus.
Der ist allenfalls ein weiteres Dekadenzsymptom von vielen.

Wir machen z.B. auch eine völlig verfehlte Einwanderungs - und Sozialpolitik, züchten geradezu Alleinerziehende wie die USA in den 70'er-90'er Jahren.

Siehe dazu diesen Artikel von Gunnar Heinsohn, der ansonsten auch viel Unsinn verzapft, aber hier mit diesem Artikel hat er einfach Recht, unbedingt lesenswert.

Wir vermehren Dummheit, fördern die Verdummung unserer Bevölkerung auch noch durch Einwanderung der Unbegabten, Nichtausbildungsfähigen, Nichtausbildungswilligen.
Wir ignorieren die empirisch bestens belegte Tatsache, dass die Leistungsfähigkeit, die der IQ-Test misst, in sehr hohem Maße erblich ist.

Ob's nun gefällt oder nicht, es ist so.

Politisch korrekte Ideologen und Realitätsverweigerer verhindern die Anerkenntnis dieser Tatsache, verhindern, dass die notwendigen politischen Konsequenzen gezogen werden.
Das machen die angelsächsischen Staaten sehr viel besser, die sehr viel unideologischer sich diesen Problemen stellen, erfolgreich stellen.

Die fördern intelligente Einwanderung, indem sie nur gut Ausgebildete in's Land lassen, die durch Absolvierung einer hochwertigen Ausbildung schon bewiesen haben, dass sie bildungsfähig und -willig sind.
Unabhängig davon, ob sie die Ausbildung in den USA z.B. auch nutzen können.
Aber intelligente Menschen sind insgesamt flexibler, anpassungsfähiger als weniger intelligente.

Wenn der Zeitgeist in den USA kippt, werden die den Feminismus schnell über Bord werfen, weil viele Ämter Wahlämter sind, wir aber werden, selbst wenn dieser Tag auch bei uns einmal eintrit - und er wird später kommen als in den USA - noch viel länger brauchen, all die Funktionärinnen dieser Ideologie von ihren Posten zu entfernen.

Ob die europäischen Gesellschaften den Problemen aus verfehlter Sozial-, Wirtschafts-, Umwelt-, Einwanderungs- und Familienpolitik so lange standhalten, um den Feminismus zu überleben, bezweifle ich immer mehr.
Er wird wohl erst mit den Gesellschaften krepieren, in denen er groß geweorden ist wie ein Parasit, der mit seinem Wirt zugrunde geht, nicht vorher.

Die gesunden Reste sind in den USA lebenskräftiger, z.B. ist man sich in weiten Teilen der Bevölkerung der Wichtigkeit intakter Familien viel bewußter, die die Urzellen einer funktionierenden Gesellschaft sind, die wertvollsten Sozialisationsagenturen, die eine Gesellschaft für die nachwachsende Generation bereit stellen kann.
Auch wenn der Zerfall der Familien in den USA ähnlich rasch voranschreitet wie in Europa, so leidet doch noch ein großer Teil der US-Bevölkerung darunter, während bei uns viele, allzu viele den Zerfall der "bürgerlichen" Familie als Akt der Befreiung begrüßen, ein Wahnsinn.

Auch wenn mir die erzkonservativ-spießig-reaktionäre Art, in der die "Family Values" daher kommen, auf die Nerven geht, so werden sie so doch immerhin im Bewußtsein vieler Menschen wach gehalten, während bei uns schon die Wurzeln im Boden vergiftet werden, aus denen Gesünderes nachwachsen könnte.

Die Zerstörung der Substanz ist bei uns radikaler gelungen, schreitet rascher voran.
Die Heilungstendenzen sind schwächer und werden langsamer wirksam werden.
Die 68'er-Kulturrevolution ist in Europa viel durchgreifender erfolgreich gewesen als in den USA, hat bei uns viel mehr verwüstet.

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