Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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Das sind LinkInnen.

verfasst von Holger(R), 31.12.2010, 14:37

Warum deshalb Mirko empört ist, verwundert.

Gönnerhaft verweisen unsere Anarchos nach Abwürgen der Diskussion auf einen Bruder im Geiste:
http://romansredman.blogspot.com/2010/12/heul-doch-chauvi-eine-antwort.html
Dieser hat ein gewisses Verständnis, da ja offenbar nur wieder Spackos zugange sind und die wahren Helden diskreditiert werden.

Ich hätte ihm gerne geanwortet, leider setzt dies irgend welche blödsinnigen Accounts voraus.

Hallo Roter Mann,

mit nicht unbeträchtlicher Genugtuung lese ich hier Deinen Verriß dieses erbärmlichen Schunds, den ein anderer Linker unter sich gelassen hat.
Natürlich kommst auch du nicht ohne Vorurteile und Herabwürdigung aus: die 'Spacko- Fraktion' unter den Maskus ist es, die die 'gute Sache' diskreditiert- ja, Gottvater Hoffmann hat es so befunden. Ironischerweise sind es eher linke Kommentatoren aus dem wgvdl- Dunstkreis, deren 'Niederschreiben' in der Anarcho- Postille zumindest dein Verständnis findet.

Nun, Roter Mann, gerade die (bürgerliche) 'Spacko- Fraktion' war es maßgeblich, die vor Jahren bereits dem Feminismus die Hosen herunterzog, als die linken Genossen noch unisono diesem Fetisch huldigten und ich erinnere mich der durchaus liberalen Toleranz, die ein Arne Hoffmann damals zeigte, bevor er auf das tote Pferd 'Piratenpartei' stieg. Auch muß man kein dumpf- reaktionärer Spacko sein, um irrlichterne Hoffmannsche Pirouetten im Muselmanen-, Klima- und Antichristentackatuckaland nicht gutzuheißen. Daß Hoffmann dadurch ins Abseits geriet, ist überaus nachvollziehbar.
Überhaupt habt ihr Linken ein kleines Problem: die feministische Ideologie entspringt originär der linken, vielleicht schlägst du nochmals bei den Alt- und Neomarxisten nach, die viel über die 'Frauenbewegung' als Speerspitze der proletarischen Revolution schwadronierten und deren 'repressive Toleranz' auch zwischen deinen Zeilen hervorglitzert- die Beißzangenmentalität, mit der Linke sich der IGAF oder Rene Kuhn nähern, spricht für sich.

Im Gegensatz zu diversen vollmundigen Linken war ich beim 1. internationalen Antifeministenkongress. Die zahlreich anwesenden Medialen waren enttäuscht: keine Randale, nichts Reaktionäres, ein Rene Kuhn, dem man Format nicht absprechen konnte. Die Vortragenden Kuhla und Sawakis paßten bestens ins Bild. Und da waren genau die versammelt, die Hoffmann als Spackos abtut. Seine großen Verdienste für die Männerbewegung stehen außer Zweifel, ich hoffe aber, es war kein böses Ohmen, daß sein Name nicht mal erwähnt wurde. Mancher macht sich eben selbst zum Paria.

Was Linken immer noch vorzuhalten ist:
der Ruin grundlegender gesellschaftlicher Strukturen, der vollkommene Werteverlust, die Politisierung des Privaten hat weitaus mehr Ursachen als der thumbe Männerhaß von Steinzeitfeministen à la Schwarzer oder unsägliche alpha- girlies in ihren Feuchtgebieten. Linke Überzeugungen als Nährlösung des Golems 'Feminismus'- darüber zu reflektieren, lohnt sich, Roter Mann !

Holger

Antifeminist, Spacko

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