Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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Standesamt Zukunftshausen

verfasst von Expatriate(R) Homepage, Süd-Ost-Asien, 23.09.2011, 14:22

Ich fand den Text ganz lustig.

Liebe Männer!
Als Standesbeamte sind wir seit längerer Zeit sehr besorgt darüber, daß immer mehr Ehen in die Brüche gehen, wobei es nicht selten zu menschlichen Tragödien kommt. Wie kommt das nur, so haben wir uns gefragt?

Nun, wir sind zu dem Schluß gekommen, daß namentlich die Männer in der Regel mit einer Naivität und Blindheit ohnegleichen in die Ehe stolpern. Kaum einer denkt daran, daß und wie die Ehe scheitern könnte, und es hat sich bisher auch niemand die Mühe gemacht, die Männer entsprechend aufzuklären.
In Sorge um unser Gemeinwesen halten wir es angesichts einer bereits heute katastrophal hohen und weiter steigenden Zahl von Scheidungswaisen, zermürbenden Psychokriegen und unendlichem wirtschaftlichen Schaden für unsere Pflicht, Ihnen, den Männern unseres Standesamtbezirks, eine Informationsbroschüre darüber an die Hand zu geben, was Sie in der Ehe erwartet.
Um Ihnen dieses bitter ernste Thema etwas zu versüßen, haben wir Ihnen ein kleines Quiz zusammengestellt. Wir stellen Ihnen 5 verschiedenen Situationen vor, und Sie sollen sagen, worum es sich dabei handelt.
Die Lösungen liefern wir Ihnen gleich mit. Einen Preis für richtige Antworten loben wir nicht aus. Denn erstens handelt es sich ja um eine Informationsbroschüre, und zweitens sind wird der Meinung, daß die größte Belohnung darin besteht, schicksalsschwere Fehler zu vermeiden und dem Leben so viel positive Seiten abzugewinnen wie nur irgend möglich.
Lesen Sie sich also unsere kleine Broschüre aufmerksam durch, und entscheiden Sie dann, ob Sie eine Ehe eingehen oder ihr Bedürfnis nach Partnerschaft und Zweisamkeit ohne Trauschein zu verwirklichen versuchen wollen.
Und nun: Vergnügliche Lektüre!
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Situation 1
„Liebling, also, du weißt ja wahrscheinlich, daß dieses ganze Sex-Gedöns für mich nicht das Wichtigste ist. Ich mach es dir zuliebe, aber ehrlich gesagt, mir würd' nichts fehlen, wenn du nicht dauernd auf mir herumrutschen und an mir herumfummeln würdest. Außerdem weiß sowieso nur eine Frau, wie man eine Frau richtig befriedigt. Das, wonach ich mich wirklich sehne, ist der Körperkontakt mit so einem süßen kleinen Wonneproppen. Weißt du, für eine Frau ist der größte Superorgasmus emotional nicht annähernd so bereichernd wie ein Stillvorgang.
Auch an einer Karriere bin ich nicht wirklich interessiert. Na ja, wir Frauen wissen, daß ihr Kerle eine Powerfrau im Beruf genauso geil findet wie eine Sexbombe, und aus diesem Grunde mimen wir ja auch für ein paar Jahre die strebsame Karrierefrau. Aber der Gipfel des Frauseins – das war, ist und bleibt für uns das „Ei-tei-tei“ mit einem Kleinkind.
Natürlich weiß ich, daß ihr Kerle arg von eurem Trieb gebeutelt werdet. Und da ich dich von ganzem Herzen liebe, werde ich alles tun, um dich davon zu erlösen. Meine materiellen Ansprüche sind so groß, daß du wie ein Blöder wirst schuften müssen, um sie zu befriedigen. Aber das ist ja sowieso das Ziel deines Lebens, nicht wahr? Du gehörst doch wohl nicht zu den kranken Männern, die am Peter-Pan-Syndrom leiden und deshalb weder willens noch in der Lage sind, das Bedürfnis einer Frau nach Geborgenheit und Luxus am häuslichen Herd zu erfüllen?
Also, wie gesagt, ich werd' dich so unter Streß setzen, daß deine Potenz dabei kaputtgeht. Wir Frauen wissen nämlich: Ein gewisses Maß an Streß wirkt potenzsteigernd, aber über eine bestimmte Grenze hinaus tötet Streß die Potenz und damit die Vitalität des Mannes überhaupt. Du kannst jede Menge Gift drauf nehmen, daß ich dich so weit wie möglich über diese Grenze hinausprügeln werde – natürlich in netter Form.
Ja, und wenn dann erstmal ein Kind da ist, dann hab' ich sowieso Ruhe vor deinem lächerlichen Geschlechtstrieb. Nicht umsonst haben wir Frauen uns ja die Mode ausgedacht, daß Männer sich heute so viel wie möglich um ihre Kinder kümmern sollen. Das ist nämlich ein weiterer Potenzkiller: Entweder ihr seid total genervt davon und habt deshalb mehr keine Lust auf Sex; aber auch wenn ihr Spaß daran habt, hab ich in dieser Zeit meine Ruhe. Und überhaupt – das Ganze ist ja eine uralte Weisheit: Seit Jahrhunderten predigt die Kirche, daß die mütterlichen Instinkte außer zum Schutz der Kinder auch dazu da sind, die Mutter vor den Zudringlichkeiten des Mannes zu schützen.
Tja, und wenn ich doch irgendwann einmal wieder geil auf Sex sein sollte, dann wirst du dir selbstverständlich darüber im Klaren sein, daß das nur der Zeugung des nächsten Kindes dient. Danach habe ich dann wieder neun Monate totale Schonzeit, dann kommt die Stillzeit usw., wie gehabt.
Für den Fall, daß trotz alledem noch etwas von deiner Potenz übrig sein sollte, werde ich dich kräftig animieren, dem Alkoholgenuß nur ja reichlich zuzusprechen. Ihr Männer seid ja eh' auf diesem Trip – wollt euch ständig eure „Männlichkeit“ durch „Trinkfestigkeit“ beweisen. Nur zu! Solange du im Suff nicht ausfallend wirst, soll mir's nur recht sein!
Außerdem werde ich mein Möglichstes tun, um mein verführerisches Äußeres, mit dem ich dich jetzt ködere, schnellstmöglich verkommen zu lassen, damit kein Mann mehr scharf auf mich ist – auch und gerade du nicht. Nach der Geburt des ersten Kindes gehen die meisten Frauen ja sowieso auseinander wie Hefeteig – und falls das bei mir nicht so sein sollte, kann man da ja kräftig nachhelfen.
Und das alles, wie gesagt, aus reiner Liebe zu dir – um dich von deinem gräßlichen Trieb zu erlösen.
Solltest du aber dennoch irgendwo in fremden Gärten wildern – dann, Liebster, werde ich mich mit Hilfe der Gerichte dermaßen an dir rächen, daß du deines Lebens nie mehr froh wirst.
Aber dieser Drohung wird es ja wohl kaum bedürfen. Du bist ein rechter Mann, und daher sind die Bedürfnisse deiner Frau automatisch die deinen.
“Lieb-li-hiiiing, wann heiraten wir?”

WAS WAR DAS?

Rrrrrrichtig: Das war eine wahrheitsliebende Frau – mithin eine Vollidiotin. Sie wird ihren Freund bald los sein, und wenn sich herumspricht, wie sie denkt, wird sie als alte Jungfer ins Grab sinken.
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Situation 2
„Ohhhh, mein Liebster“ – seufz, streichel – „Ich will nur dir gehören“ – schmus, küss – dezentes Parfum, romantische Spaziergänge, zarte Berührungen, - „Ich bin verrückt nach Dir“ - stöhn, schrei – heißer Sex in allen Variationen.

WAS WAR DAS?

Bingo: Das war eine Frau, die genauso denkt wie die Frau im ersten Beispiel – nur ist sie klug genug, nicht so zu reden. Genau genommen redet sie so wenig wie möglich, sondern läßt das Ganze über nonverbale Kommunikation laufen.
Sie wird bald vor dem Traualtar stehen.
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Situation 3
„Also, Schatz, wie du ja schon gemerkt hast, besteht eine gute Liebesbeziehung für mich aus heißem Sex und anregender intellektueller Kommunikation – von beidem kann es nie genug geben. Das ist eigentlich schon alles, was ich erwarte. Und was Kinder betrifft – nun ja, man will die Art Homo sapiens sapiens ja nicht aussterben lassen, und außerdem braucht es ja ständigen Nachschub an Partnern für Sex und intellektuelle Kommunikation, sonst kommen eines Tages nur noch die Gerontophilen auf ihre Kosten, hehehe … Im übrigen aber erwarte ich, daß du unseren Kindern – mit denen ich es keineswegs eilig habe! – zwar das Maß an Zuwendung zukommen läßt, das notwendig ist, damit sie nicht verwahrlosen, ansonsten aber stehen Sex und Kommunikation für mich nach wie vor an erster Stelle. Schön wäre auch, wenn wir uns auf dem Spruch einigen könnten „Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft“. Will sagen, mit Seitensprüngen sollten wir gegenseitig locker umgehen, dann fällt es uns auch leichter, zusammenzubleiben.

WAS WAR DAS?

Schon wieder ins Schwarze getroffen: Das war ein wahrheitsliebender Mann – mithin ein Vollidiot. Er wird seine Freundin bald los sein, und wenn sich herumspricht, wie er denkt, wird er als Junggeselle ins Grab sinken.
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Situation 4
„Oh meine Liebste, ich liebe dich so abgöttisch, daß ich mir ein Leben ohne dir oder mit einer anderen Frau gar nicht vorstellen kann. Ewig will ich dir treu sein, dir jeden Wunsch von den Augen ablesen. Nicht will ich die Heiligkeit deines Mutterschoßes mit meiner Wollust entweihen – mein Lebenszweck besteht darin, mit dir Kinder zu zeugen, und ansonsten werde ich dir mit der größten Zartheit und Zurückhaltung begegnen. Ferne sei mir das Wesen eines geilen Lustmolchs. Die Liebe Christi sei Schirm und Schild deiner weiblichen Würde, auf das wir das Sakrament der Ehe in Heiligkeit leben. Dein allzeit getreuer Diener will ich sein und mich im Dienst für dich freudig verzehren und aufopfern.“

WAS WAR DAS?

Nun, hier gibt es zwei Möglichkeiten:
Entweder war das ein Mann, der dermaßen verknallt ist, daß er an den Mist, den er da redet, auch noch selbst glaubt.
Oder aber das war ein Filou, der, während er diesen Mist absondert, bei sich denkt: „Wenn ich dich erstmal an Heim und Herd gekettet hab', dann mach ich sowieso was ich will – mit anderen Frauen.“
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Situation 5
Er:
(kommt nach einem anstrengenden Arbeitstag zur Tür herein.)
Sie:
Hallo Schatz. (Obligates Küßchen, das jeder emotionalen Qualität entbehrt, sondern nur noch ein nichtssagendes, im wahrsten Sinne des Wortes eiskaltes Ritual ist. - Zum Kind:) Schnuckiputzi, sag mal Papi guten Tag. (Zum Mann:) Ist es nicht gaaaanz allerliebst, das Kleine? Guck mal, wie drollig es mit seinen Händchen patschi-patschi macht. (Legt dem Mann das Kind auf den Arm und geht zum Herd)
Er:
(hatte von dem ganzen „patschi-patschi“ und „ei-tei-tei“ schon immer die Schnauze voll und ist außerdem noch in Gedanken bei seiner Kollegin, die er so gerne mal verführen würde, um so mehr, als seine Frau seit der Geburt des Kindes jedes Interesse an den sogenannten ehelichen Pflichten verloren hat. Also stößt er ein paar atavistische Laute aus und kichert dazu albern, um so zu tun, als sei er von dem Blag genauso entzückt wie seine Frau.) So, und jetzt schlaf schön, mein Kleines. (Legt das Kind in die Wiege.)
Sie:
Ach ja, daß ich’s nicht vergesse: Morgen ist der Fälligkeitstermin für unsere Geldanlage. Kümmer dich da mal drum, Schatz, den von so was verstehen Frauen ja nichts. Außerdem braucht das Kleine neue Kleider, und ein Zweitwagen wäre ja auch mal endlich fällig. (Läuft zur Wiege) Puuuussi-pussi-pussi, nein was ist sie niedlich, unsere Kleine. Ganz der Papa. (Nimmt das Kind auf den Arm, geht mit ihm im Wiegeschritt durch die Wohnung und summt ein Kinderlied.)
Das Essen:
(fängt an anzubrennen).
Er:
Sag mal, hörst du nicht, wie es im Topf brotschelt?! Gleich ist das ganze Essen eine einzige Pampe!!
Sie:
Also, du denkst aber auch nur ans Geld und ans Essen, was? Kümmer dich mal lieber umd dein Kind! (Legt ihm das Kind wieder in den Arm.)
Das Telefon:
(klingelt).
Sie:
(nimmt den Hörer ab, klemmt ihn sich unters Kinn und versucht gleichzeitig, vom Essen zu retten was zu retten ist). Ach, haaaallooo Irmingaaaard! Das ist aber schööön, daß du mal wieder von dir hören läßt. Wie? Nein, alles in Ordnung soweit. Na ja, mein Mann hat noch etwas Schwierigkeiten mit der Vaterrolle, und man muß ihn an alles dreimal erinnern. Aber man muß zugeben, daß er sich Mühe gibt.
Er:
(gibt sich wirklich Mühe, einen Wutausbruch zu unterdrücken. Mit Erfolg.)
Sie:
Ich kann dir sagen, Irmi, wir Frauen sind die wahren Manager der Nation. Eine bessere Management-Schule als die Mutterschaft gibt es gar nicht. Tausend Dinge muß man auf einmal machen. Und da bilden die Männer sich immer ein, wunder was die als Manager leisten. Ohne uns kämen die gar nicht klar.
Er:
(muß seine ganze Selbstbeherrschung aufbieten, um nicht zu explodieren)
Die Haustürglocke:
(klingelt).
Sie:
Warte mal, Irmingard, da kommt jemand. Leg aber nicht auf, ich bin gleich wieder da. (Macht die Tür auf.) Ach, Frau Müller, Sie wollen bestimmt das Kochbuch ausleihen. Kommen Sie rein. (Überschüttet Frau Müller mit einem Redeschwall über Kochrezepte, unterbricht sich dabei aber selbst alle Nase lang, um über ihr Kind zu reden oder mit ihm in der Babysprache zu brabbeln. Nebenher fuhrwerkt sie noch am Essen herum).
Er:
(empfindet sich mal wieder als wahren Märtyrer).
Frau Müller:
(ist zwar selber Mutter, aber trotzdem von dem Redeschwall ganz erschlagen und froh, als sie mit dem Kochbuch wieder gehen kann.)
Sie:
(geht zum Telefon zurück) Hallo Irmingard, da bin ich wieder. Tut mir leid, hat ein bißchen gedauert. *Verlogenheit an* Das war Frau Müller, du weißt ja, das ist eine ganz fürchterliche Schwatztante. *Verlogenheit aus*. (Unterhält sich noch ein paar Minuten enthusiastisch mit Irmingard über Mode und den neuesten Klatsch aus den Königshäusern dieser Welt. Dann legt sie auf. Zu ihrem Mann:) So, Schatz, dann wollen wir mal. (Trägt das Essen auf.) Nicht wahr, zu Hause schmeckt's am besten! Guten Appetit!
Er:
'n guten. (Derselbige ist ihm längst gründlich vergangen.)
Das Telefon:
(klingelt).
Er:
(hebt hab, mit erschöpfter Stimme): Hallo? Ach so, Uwe, du bist's. Wie? Nein, ich bin nicht deprimiert, nur ein bißchen geschafft von der Arbeit *Zynismus an*: Weißt du, es geht nichts über ein intaktes Familienleben, da tankt man richtig auf. *Zynismus aus*. Wie? Ja, hab' ich Lust auf eine Skatrunde. Samstag nachmittag? Warte mal .... Ja, das müßte gehen. Alles klar, ich freu' mich drauf! (Legt auf.)
Sie:
Sag mal, denkst du eigentlich nur noch an dich?!!! Ich hatte mich auf einen schönen Einkaufsbummel gefreut, und du verabredest dich zu einer (mit dem Ausdruck des Abscheus) Skatrunde!!! Und deine Tochter könnte auch etwas mehr Zuwendung gebrauchen! Ihr Männer seid wirklich alle gleich! Ihr denkt nur an euch, nur an euch!!!
Er:
(total in die Defensive gedrängt) Also, jetzt übertreib mal nicht. Mein letzter Skatabend war ………....
Sie:
Ach komm, hör doch auf! Um Ausreden warst du noch nie verlegen! Karriere, Hobbys, weiß der Geier was, aber die Familie ist das fünfte Rad am Wagen! (Feuert das Geschirrspültuch auf den Tisch und produziert einen kalkulierten Weinkrampf).
Er:
(ruft Uwe an. In matter Verzweiflung) Du, Uwe, es tut mir furchtbar leid, aber ich muß am Samstag mit meiner Frau weg. Hatte ich ganz verschwitzt. Jaja, man wird älter. Okay, aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Mach's gut. (Legt auf.)
Sie:
(stellt den kalkulierten Weinkrampf ein, zieht aber immer noch eine Schnute, als sie den Nachtisch aufträgt.)
Er:
(Ihm ist die Szene auf den Magen geschlagen, er würgt sich zwei Löffel von dem Nachtisch ein und schiebt ihn dann weg.) Danke, aber das Essen war reichlich, und ich muß auf meine Figur achten.
Sie:
(in kühlem, geschäftsmäßigem Ton) Die Steuererklärung setzt auch schon Schimmel an. In drei Tagen ist der Abgabetermin. Außerdem hab' ich dem Herrn Pascha jede Menge Post aufs Konsölchen gelegt. Stadtwerke, Versicherung usw. usf. Sieh gefälligst zu, daß du deine Familie nicht verkommen läßt.
Er:
(macht sich an die Arbeit an der Steuererklärung und der übrigen Post. Es ist entsetzlich kompliziert und langweilig. Es dauert Stunden).
Sie:
(wäscht sich, macht hingebungsvoll ihre Abendtoilette, guckt Fernsehen, liest eine Frauenzeitschrift. Das ist für sie genauso zeitraubend wie für ihn der Papierkram.)
Er:
(kommt weit nach Mitternacht ins Schlafzimmer, wo sie schon friedlich schlummert. Er fällt wie ein Klotz ins Bett. Zu zerschlagen, um noch Verzweiflung zu empfinden, fällt er in einen bleiernen Schlaf, aus dem er am nächsten Morgen unausgeschlafen erwachen wird – für einen Tag, der auch nicht viel anders sein wird als der vergangene.)

WAS WAR DAS?

Das war das Schicksal der Männer unter Nummer 4 – sowohl dasjenige des verliebten Trottels, als auch dasjenige des Filous, der nach der Heirat „machen wollte, was er will – mit anderen Frauen“.
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Ja, liebe Männer, nun haben Sie alle Informationen, die Sie brauchen. Treffen Sie nun Ihre Entscheidung. Wenn Sie sich gegen eine Eheschließung entscheiden sollten, dann wünschen wir Ihnen schon jetzt von Herzen ein erfülltes Liebesleben. Wenn Sie aber zu dem Schluß gekommen sein sollten, daß ein Leben wie in Situation 5 genau das Richtige für sie ist – oder wenn Sie unseren Informationen keinen Glauben schenken sollten – dann ist Ihnen wie immer zu Diensten
Ihr

Standesamt Zukunftshausen

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