Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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Sehr guter Kommentar (auch in anderen Threads), danke!

verfasst von Cardillac(R), 03.11.2011, 12:27

» Man kann sich wirklich nur noch wundern, dass bei dem alltäglichen
» Wahnsinn nicht mehr Menschen "austicken", als die 3-5 mal wöchentlich
» stattfindenden und medial ausgeschlachteten s.g. "Familiendramen".

Das habe ich mich auch schon oft gefragt. Hier in meinem Umfeld gehört es fast schon zur Norm, dass Familienväter sich hoch verschuldet haben oder z.B. als Handwerker in endloser Schufterei nach Feierabend für ihre Familien Häuser gebaut haben, aus denen sie, kaum stand das Haus fertig, rausgeflogen sind. Haus weg, Familie weg, Geld weg, lebenslange Armut als Aussicht und alle zwei Wochen betteln, um die Kinder überhaupt sehen zu dürfen.

Die Ohnmacht und Schafsgeduld, mit der viele Männer sich zur Schlachtbank schleppen lassen, müssen aber auch mal selbstkritisch thematisiert werden. Neben psychischen Voreinstellungen wie der Frauenhelferreflex gibt es offenbar sowas wie eine Raison der verstaatlichten Männlichkeit, die in den Aktionen des Verwaltungs- und Justizsystems das Walten einer höheren Ratio erblickt, der man sich um den Preis der Selbstvernichtung unterordnet. Männer opfern sich für das von ihnen selbst geschaffene Ungeheuer, den Staat. Der Staatsfeminismus benutz patriarchale Formeln: Dem ist der einzelne Mann noch nicht gewachsen.

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