Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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Justiz (Allgemein)

verfasst von LatexTester, 27.12.2011, 17:39

» Wer will, kann versuchen das zu widerlegen!

Das ist nicht zu widerlegen und muss auch nicht widerlegt werden. Jede Justiz, egal in welchem Land und zu welcher Zeit arbeitet innerhalb des gesellschaftlichen Referenzrahmens und demgemäß auch immer im Reverenzrahmen an die herrschenden Systeme.

Gehen wir davon aus, dass Du Urteile gegen Männer durch das Familienrecht als ungerecht empfindest, dann ist das ein Teilgebiet der Justiz, welches verändert werden muss. Dennoch stellt eine Änderung nicht das Rechtssystem infrage, denn es gibt unzählige Beispiele, wo Richter Urteile fällen, die auch Du als angemessen und gerecht empfindest - sei es, dass der Richter ein arbeitnehmerfreundliches Urteil fällt, sei es, dass er Teile der Geschäftsbedingungen eines Unternehmens für nichtig erklärt, von denen Du meinst, dass sie dich benachteiligen.

Es gibt als nicht das Recht und Recht wird nicht unsinnig, weil es in Teilgebieten Deinen Vorstellungen widerspricht. Alternativ wirst Du in Gesamtheit kein Recht skizzieren können, das Du wie alle anderen als gerecht empfindest. Und wäre die Justiz und das Recht so monolithisch, wie Du es darstellst, dann wäre auch jede Diskussion darüber obsolet, weil es sich nicht ändern ließe.

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