Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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verfasst von Royal Bavarian(R), 13.04.2012, 02:20

» Nicht unbedingt. Ich wusste nicht beim welchen politischen System die
» Männer nicht die Arschkarte hatten.

... wenn du so willst, kannst du die Aufgaben, die das Leben an den Mann stellt, natürlich als "Arschkarte" bezeichnen. An den Aufgaben ändert das freilich nichts. Willst du bspw. Frauen in den Krieg ziehen lassen, damit sie ihn gewinnen sollen? - Gegen Männer? Kriege werden geführt, um sie zu gewinnen. Beispiele gäbe es viele dafür, daß Männer die "Arschkarte" gezogen haben. Und oft genug gibt´s außer Männern auch niemanden, der sie überhaupt ziehen könnte. Das ist systemunabhängig.

Was seit einigen Jahrzehnten wirklich übel für Männer läuft, ist ja, daß ihnen die Wertschätzung und der Respekt für das entzogen werden, was eben nur Männer leisten können. Daß ihnen die Privilegien genommen worden sind, die sie sozusagen als Ausgleich für ihre diversen "Arschkarten" genossen haben - und daß die "Arschkarten" dennoch dieselben geblieben sind.

Die "Emanzipation der Frau" ging zulasten männlicher Privilegien, nicht zu Lasten seiner "Arschkarten".

Es ist utopisch, anzunehmen, die "Arschkarten" könnten zwischen den Geschlechtern irgendwie gerecht verteilt werden. Die Realität richtet sich nicht nach Utopien. Linke Gesellschaftsentwürfe sind Utopien. Und etliche sind auch schon katastrophal gescheitert.

Der Mann wird mit den meisten seiner "Arschkarten" leben müssen, weil es keine brauchbare Alternative zur Bewältigung der Anforderungen gibt, die das Leben an die Menschheit stellt.

Gruß nach Athen - Royal Bavarian

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