Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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Versuch's doch mal mit ein wenig Logik (Recht)

verfasst von Beelzebub(R), 05.09.2012, 01:57

» Es gibt keine Fehlurteile, alles Absicht (Falschurteilsrichter behaupten
» stur alles richtig gemacht zu haben).

Versuch's mal mit Logik. Wer davon überzeugt ist, etwas richtig gemacht zu haben, kann es nicht absichtlich falsch gemacht haben.

» Darum geht es gar nicht, sondern wie geht die Justiz mit der
» Fehleranfälligkeit der Entscheidungen um. Die Richter sind völlig
» Verantwortungslos. Jeder Handwerker haftet, wenn er Pfusch abliefert. Wer
» das Opfer von Richterpfusch ist, hat einfach Pech gehabt.

Allenfalls eine winzige Klitsche. Großunternehmen haften für gewöhnlich nie. Und auch die Bankbonzen, die einen sehr wesentlichen Teil zur gegenwärtigen Finanzkrise beigetragen haben, kassieren weiter ihre Millionengehälter - zuzüglich ungeschmälerter Boni.

» Der Richter aber ist fein heraus. Der darf weiter Pfusch abliefern.

Warum schimpfst du nur auf die Richter, nicht auf Wirtschaftsbonzen, die weit größere Schäden anrichten und noch viel feiner raus sind.

» Wie wäre es mal mit kleinen Änderungen.
» - Kein Richteramt auf Lebenszeit.

Das wird vor allem unsere Politiker freuen, die dann die Justiz endgültig unter Kontrolle bekommen.

» - Haftung der Richter.

D'accord - vorausgesetzt, die Haftung gilt uneingeschränkt auch für pfuschende Spitzenmanager, Banker und sonstige Bonzen.

» - Konsequenzen für Richter wenn sie pfuschen.

Hatten wir schon unter Punkt "Haftung".

» - Arrogante Arschlöcher aus dem Richteramt entfernen (Siehe Horst Arnold)

Sind Fehlurteile freundlicher kumpelhafter Richter weniger schlimm?

» - Bei Falschverurteilungen angemessene Entschädigung und Schmerzensgeld.

Gibt's dem Grunde nach schon. Es ist deren Umfang, der zu wünschen übrig lässt.

» - Aussage gegen Aussage darf nicht einfach zu einer Verurteilung führen.

Alles eine Frage des Einzelfalles. Ich habe schon Prozesse erlebt, wo eine Aussage gegen fünf, sechs oder noch mehr stand - und nur der einen Aussage geglaubt wurde. War auch in Ordnung so, weil die vielen Gegenaussagen ganz offensichtlich gelogen waren.

» Mit der aktuellen Justiz gibt es keine Rechtsstaatlichkeit. Die wurde ohne
» Änderungen aus dem dritten Reich übernommen.

Galt früher. Heute ist zumindest dieses Problem biologisch gelöst.

» Man braucht nichts Besseres. Man sollte nur mal versuchen
» Rechtsstaatlichkeit überhaupt herstellen.

Mit deinen Methoden wirst du dafür sehr lange brauchen.

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"Ihre Meinung ist widerlich. Aber ich werde, wenn es sein muß, bis zum letzten Atemzug dafür kämpfen, dass Sie sie frei und offen sagen dürfen." (Voltaire)

Ich denke, also bin ich kein Christ. (K. Deschner)

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