Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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Erfahrungen

verfasst von Anonymous, 11.07.2009, 02:57

nicht chronologisch:

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Ich unterhalte mich mit einem Rentner. Irgendwann kommt unser Gespräch auch auf den Geschlechterkrieg und ich berichte ihm von einem Buch mit dem Titel: "Sind Frauen bessere Menschen?".

Er lacht leise und meint: "Das glauben die inzwischen."

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Ich guck mir mit meiner Ex den Film "Der Herr der Ringe - Teil 2" an. Die Guten verteidigen eine Burg, die böse und schier übermächtige Ork-Armee greift an. Als die Verteidiger gezeigt werden, meine ich beiläufig zu meiner Freundin: "Also ich würde mich über den Hinterausgang davon machen."

Sie straft mich mit einem Blick voller Verachtung.

Kurz darauf zeigt der Film ängstliche Frauen und Kinder, die in der Burg Schutz suchen. Ich meine etwas kleinlaut: "Naja, vielleicht auch nicht."

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Kindheitserinnerung: Ich schaue mir zusammen mit meiner Mutter eine Dokumentation über Beschneidung in Afrika an. Meine Mutter dreht sich zu mir und meint hasserfüllt: "Männer sind solche Schweine!" (da war ich noch in der Grundschule)

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Meine Freundin teilt mir mit, dass ihrer Tage ausgeblieben sind.

Ich spontan: "Okay, dann heiraten wir!"

Sie: "Von wegen."

(sie war nicht schwanger)

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Meine Mutter teilt mir mit, dass mein Vater ("der Erzeuger") gestorben ist.

Meine spontane Reaktion: "Oh, wie geil!"

Etwa 10 Jahre später sehe ich die Sache ganz anders und suche Kontakt zu meinen Großeltern väterlichseits. Die wiederum - wer hätte es gedacht - haben eine ganz andere Geschichte zu erzählen, als die von dem gemeinen Schläger, den meine Mutter zurecht aus dem Haus geschmissen hat.

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Ich streite mich mit einer Feministin. Sie haut mir alles Mögliche um die Ohren, ich habe auf Alles die passende Antwort. Sie hat es offenbar noch nie mit einem Maskulisten zu tun gehabt. Sie wird laut und aggressiv. Ich ganz ruhig: "Es besteht kein Grund, laut zu werden."

Gerade eben noch drehte sich unser Gespräch um männliche und weibliche Aggression; sie ist wie vorm Kopf gestoßen.

Die nächsten Tage behandelt sie mich mit ausgesuchter Höflichkeit.

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Meine Schwester und ich liegen im Streit. Sie will mir in die Eier treten. Ich ziehe mein Knie hoch und stoße sie unsanft von mir weg. Am nächsten Tag rennt sie zu unserer Hausärztin und lässt sich bescheinigen, dass ich ihr eine Hals-Wirbel-Verrenkung (oder so...) zugefügt hätte. Damit bin ich als gemeiner Frauenschläger abgestempelt...

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Eine Mitschülerin erzählt mir, dass Frauen viel mehr Schmerzen als Männer aushalten würden. Ein Mann würde allein durch den Geburtsschmerz sterben. Ich erwidere, dass Männer genauso hart wie Frauen gefoltert werden würden, und dass das deswegen nicht stimmen könne. Sie patzig: "Na, wenn du das sagst, wird's schon stimmen.", und wendet sich ab.

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In einer Supermarktkette sehe ich den "Spiegel" mit seiner Titelstory "Warum gibt es eigentlich Männer?" (oder so). Ich nehm mir das Heft, schlage es auf, und lege es so hin, dass für alle deutlich zu lesen ist: "Eine Krankheit namens Mann".

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Kindheitserinnerung: Im Fernsehen läuft ein Krimi. Es geht um Vergewaltigung. Meine Mutter dreht sich zu mir und meint drohend: "Wenn du mir mal eine Frau vergewaltigst...!!!" (da war ich noch in der Grundschule)

ES IST ALLES SO ZUM KOTZEN; ICH HALTS NICHT MEHR AUS; BEENDET DIE SCHEISSE; ICH KANN ECHT NICHT MEHR!!! BITTE!!!

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