Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Haiti und andere Katastrophen- die Nächste

adler, Kurpfalz, Sonntag, 07.02.2010, 19:14 (vor 4275 Tagen) @ Oliver
bearbeitet von adler, Sonntag, 07.02.2010, 19:20

....

Cissé glaubt, dass es dem Land besser ginge, wenn Frauen mehr
Unterstützung erfahren würden und mehr zu sagen hätten in der Politik.

Dafür engagiert sie sich.[/i]

*kotz*
http://anonym.to/?http://taz.de/1/politik/afrika/artikel/1/die-maenner-machen-nicht-viel/

Frei nach Bärbel Dieckmann, seit Seit Nov 2008 (ehernamtliche) Präsidentin der deutschen Welthungerhilfe.

Bärbel Dieckmann, *1949
Studium: Philosophie, Geschichte, Sozialwissenschaften
LehrerIn Gesamtschule, Studiendirektorin 1974–1995
Immer in der SPD-Spitze, Bundesvorstand oä vertreten. Mitglied seit 1972
Von 1994-2009 OBIn von Bonn, danach nicht wieder kanditiert.
Seit Nov 2008 (ehernamtliche) Präsidentin der deutschen Welthungerhilfe.

Ein Jahr später, im Okt. 2009 verfaßte sie auf deren Blog einen Artikle, der andeutete, wohin die Reise der deutschen Welthungerhilfe nun gehen soll und wes geistes Kind sie selber ist.

Gender-Müdigkeit:
Warum wird nicht mehr getan für die Gleichstellung von Frauen und Männern?

Der Welthunger-Index 2009 unterstreicht, dass die Umsetzung dieser Verpflichtung nicht nur eine rechtliche Verpflichtung gegenüber den benachteiligten Frauen ist. Sondern dass mehr Gleichstellung sich auch gesamtgesellschaftlich positiv auswirkt: Dort wo mehr Chancengleichheit herrscht, wird weniger gehungert.

... interpretiert sie Statisken in kindlicher Einfalt. Mit Chancengleichheit ist natürlich der Feminisierungsgrad von Gesellschaften gemeint.
Dies nimmt sie zum Anlass, daß die Hungerhilfe mehr tun muß für Frauen & Mädchen. In Haiti wurde jetzt eine moderat berichtende Pressesprecherin durch einen aalglatten Pudel abgelöst, der berichtet, wie instruiert.

Bis 26. Januar durfte Simone Pott aus Haiti als Pressesprecherin berichten. Sie tat das sehr objektiv und mit viel Verständnis für die Menschen vor Ort.

18. Januar 2010 - Die Wasserverteilung beginnt
20. Januar 2010 - Von Chaos keine Spur bei den Wasserverteilungen in Haitis Hauptstadt

22. Januar 2010 - von Simone Pott
Zu Beginn war alles noch friedlich. Drei lange Schlangen hatten sich gebildet
Doch dann hatte es sich anscheinend herumgesprochen, dass Lebensmittel verteilt werden.
es waren einfach zu viele hungrige Menschen
Schließlich mussten wir die Verteilung abbrechen. Letztendlich haben wir trotzdem fast alle unsere Nahrungsmittel ausgegeben. Ich verstehe die Menschen. Auch die, die auf die Lastwagen zugestürmt sind. Alle hier sind arm und haben seit Tagen nichts gegessen.

Dies war der letzte Eintrag von Simone Pott. Es folgt nur noch eine Verabschiedung am 27.01 "Hinter mir liegen zwölf anstrengende Tage."

Am 3. Februar 2010 dann ihr als "Kollege von Bonn" vorgestellter Nachfolger Ralph Dickerhof:

Heute nehme ich an einer Verteilung in Petit Goave westlich von Port-au-Prince teil...
Und deshalb haben wir uns auch dazu entschlossen, nur an Frauen zu verteilen: Die sind vernünftiger, nicht so gewalttätig wie (junge) Männer – und bei ihnen sind die verteilten Waren gut aufgehoben... – so geht es einfach und gerecht zu.
Von rechts kommen sie, eine nach der anderen, junge, alte, kranke Frauen und lachende Mädchen.
Wir konnten die Richtigen erreichen
, es lief alles ruhig und zügig ab – sehr gut!
Mit freundlichem Gruß
Ralph Dickerhof

Weiter so! Sie werden euch brennende Reifen um den Hals binden.

Gruß
adler

--
Frauenrat der Grünen empört-Gebäudereinigung:
Männer verdienen bei Außenreinigung deutlich mehr als Frauen bei Innenreinigung.

"Benachteiligungen von Männern beseitigen ... das ist nicht unser politischer Wille" -Grüne, Ortsgruppe Goslar


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