Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Wollen, Dürfen, Müssen

Mirko, Samstag, 20.02.2010, 00:04 (vor 4303 Tagen) @ Dampflok


Das wird er Dir nicht verraten, sonst hätte er es bis jetzt getan. Ist wie
bei Eugen oder Herrn Hoffmann: Entweder er kommt ins Fernsehen oder gar
keiner.

Schade, dass ich dich jetzt angreifen muss (ich lese dich immer gern): Aber Du redest gequirlte Kacke.

So ein Fernsehauftritt ist kein Zuckerschlecken, besonders dann nicht, wenn man eine Nicht-Mainstream-Position vertritt. Du siehst nur die (angeblichen) Vorteile wie Bekanntheitsgrad und übersiehst, dass genau dieser auch eine Last sein kann.

Wenn man in einer Sendung auftritt, deren Macher einem prinzipiell "feindlich" gesonnen sind, muss man ein Vollprofi sein, sich zu 100% Prozent auf seinem Gebiet auskennen und zusätzlich über rhetorische Fähigkeiten verfügen, wenn man sich nicht zum Deppen der Nation machen lassen will, was sehr leicht passiert. Leider laufen solche "Streitkämpfe" nicht wie eine sachliche, saubere Diskussion ab, da läuft einiges unter der Gürtellinie.

Dieses ist somit kein "Dürfen" sondern eher ein "Müssen", kein Segen, sondern ein Fluch.

Gruß
Mirko

--
Wer gegen Monster kämpft, muss achtgeben, nicht selbst zum Monster zu werden - Nietzsche


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