Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Männer sozial kompetenter

Imageberater, Sonntag, 12.09.2010, 10:51 (vor 3727 Tagen) @ Puwackel

Jetzt kam heraus: Männer und Frauen schneiden bei diesem
"Situtational Test" gleich gut ab. War wohl nix !!!

Ich meine sogar, Männer schneiden besser ab, was die Sozialkompetenzen angeht. Männer sind um einiges geselliger als Frauen, das zeigt sich m. E. schon in gemeinsam unternommenen Aktivitäten wie etwa dem Vereinswesen.

http://www.vereine-deutschland.de/

Und was ist "soziale Kompetenz" denn anderes? Die Einschränkung des eigenen Egoismus (und das Vertrauen darauf, dass die anderen diese Einschränkung ebenso vornehmen) und die daraus resultierende Bereitschaft, etwas zu unternehmen, wovon auch andere einen Nutzen haben. Das ist sozial, man betrachtet sich als Teil eines Ganzen, wobei man auf die anderen Teile genausoviel Sorgfalt verwendet wie auf sich selbst und auch erwartet, dass die anderen Teile dieselbe Sorgfalt walten lassen.

Vereine können dauerhaft nur bestehen, wenn die Mitglieder sozial kompetent sind. Und die Mitglieder der 600.000 Vereine in Deutschland sind überwiegend männlich. Die Angehörigen der politischer Parteien ebenso.

Frauen schaffen das nicht in diesem Ausmaß, finde ich.

Man könnte mit der Bedürfnispyramide von Maslow argumentieren, dass Frauen gezwungenermaßen weniger Energie auf soziale, gar altruistisch motivierte Tätigkeiten wie Aktivitäten in Vereinen und politischen Parteien verwenden, weil sie auf einer niedrigeren Stufe der Bedürfnisbefriedigung stehen (insbesondere das Bedürfnis nach materieller Absicherung etc.), aber das ändert sich ja auch nicht, wenn die "tieferstehenden" Bedürfnisse befriedigt sind, der (sozialschädliche) Egoismus bleibt ja bestehen.

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