Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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The Fuck-List - oder was Karen O. unter Wissenschaft versteht

Diego Zwischendurch, Donnerstag, 07. Oktober 2010, 18:36 (vor 3472 Tagen)

"Die Amerikanerin Karen Owen hat das Thema ihrer Doktorarbeit haarfein in die Praxis umgesetzt. Für ihre Abschlussarbeit sammelte sie alle sexuellen Erfahrungen, die sie in ihrer Studentenzeit gemacht hatte. Owen registrierte alle [ahnungslosen, D] Bettpartner auf der inzwischen berühmt gewordenen 'Fuck List'. Auch erforschte sie ihre Liebhaber ausführlich.

So wurden die Männer nach Aussehen, Talent, Aggressivität und natürlich Größe bewertet. Die Teilnehmer und die Universität konnten über die sogenannte Fickliste allerdings nicht lachen. Owen hatte diese nämlich verschiedenen Freundinnen zugeschickt und damit geheime Daten ihrer 'Studie' offenbart."

The Fuck-List

Um eine echte Doktorartbeit handelt es sich wohl nicht, jedoch ist eine Power-Point-Präsentation im Stile einer wissenschaftlichen Arbeit der Duke-Universität in den USA der Renner im Internet. Als Messdaten wurden u.a. auch die Penisgröße und das Stehvermögen von dreizehn ahnungslosen Männern erfasst - und ebenso Details der sexuellen Beziehungen und sogar private Fotos der Männer veröffentlicht.

An education beyond the classroom

Das Ganze hat offenbar bis heute keine juristischen Konsequenzen für die "Wissenschaftlerin" gehabt, die Uni, die Betroffenen und deren Angehörigen fühlten sich lediglich angepisst. Es gibt im Gegenteil sogar Zustimmung. In einem Kommentar zu dieser Fuck-List schreibt z.B.: "Forrest": "Oh come on! This is 13 guys, not 113! She had good time, didn't rape no one, and she did it with some serious writing skills! You go girl!"

Freie Übers.: "Ach, stellt euch nicht so an! Das sind doch nur 13 Kerle, nicht 113. Sie hatte ihren Spaß, hat niemanden vergewaltigt und gut geschrieben ist es auch. Mädchen, du hast das Richtige getan!"

Für Drew Magary ist sie sogar eine Heldin. Und sie hat Angebote für eine Buchveröffentlichung und sogar Verfilmung bekommen. In den USA also offenbar der absolute Renner.

Und so weiter ... Erstaunlich nur, dass Karen Owen keinerlei Angaben zu sich selbst geschweige denn ein Foto von sich veröffentlicht hätte ...

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