Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Missverständnisse sind nie vermeidbar

Beelzebub, Wednesday, 24.05.2006, 22:20 (vor 5929 Tagen) @ Scipio Africanus
bearbeitet von Beelzebub, Wednesday, 24.05.2006, 22:27

Sie sind schlecht organisiert und verfügen nicht über die Macht und die
dazugehörigen Gewaltmittel. Und was willst du mir damit sagen ?

Ich will darauf hinaus und Dir sagen, dass, Deine will mal sagen Faschimusmerkmale auf rechte Schlägerbanden angewendet, dazu führen, dass man die dann eigentlich auch nicht mehr als 'Faschisten' bezeichnen dürfte.

Ihr Ideal aber sehen sie im Nationalsozialismus. Du stellst lediglich
fest, dass sie ihn nicht verwirklichen können. Wären sie an der Macht,
dann gäbs mit Sicherheit wieder die Massenaufmärsche ( in kleinem Rahmen
üben sie es ja )

Wäre die Femifaschistin Alice Schwarzer an der Macht, gäbe es die bestimmt auch - so wäre z.B. die Teilnahme an Walpurgisnachtdemos und zum "Tag der Frauen" ähnlich obligatorisch, wie in der DDR die Teilnahme an den Aufmärschen zum "Kampftag der Arbeiterklasse."

Übrigens sind (besser gesagt: waren) Massenaufmärsche eine Spezialität der deutschen und italienischen Spielart des Faschismus. In Portugal unter Salazar gab es sie kaum, ebenso wie in Chile unter der Fuchtel des Herrn Pinochet.

Das Problem ist wahrscheinlich, dass jeder unter "Faschismus" etwas
anderes versteht. Es gibt aber einen pragmatischen Einwand, der gegen die
Verwendung des Wortes "Femifaschismus" spricht, und zwar die inflationäre
Verwendung des Begriffs Faschismus (kein prizipieller Einwand, ich weiss)

Damit muss man leben. Es ist, wie ich schon zu Magnus sagte, wie mit dem Begriff "Gerechtigkeit" - darunter verstehen auch alle alles. Aber trotzdem kein Grund, ihn nicht zu verwenden.

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Greets

Beelzebub

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"Ihre Meinung ist widerlich. Aber ich werde, wenn es sein muß, bis zum letzten Atemzug dafür kämpfen, dass Sie sie frei und offen sagen dürfen." (Voltaire)

Ich denke, also bin ich kein Christ. (K. Deschner)


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