Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Ist der Begriff "Femifaschismus" angemessen?

Andreas, NRW, Thursday, 25.05.2006, 03:38 (vor 5929 Tagen) @ Altschneider

Hallo Altschneider,

aus dem Gedächtnis zitiert:
Männer wollen etwas beweisen
Feministinnen wollen etwas erreichen
(ich glaube Eugen hat das mal so geschrieben)

Sicher ist Feminismus in der heutigen Ausprägung der direkte Erbe des
Denkens des Nationalsozialismus, doch weniger, was politische Aussagen
betrifft, als im allgemeinen Gedankengut - die extreme Intoleranz,
autoritäre Kontrolle des Privaten, soziale Ausbeutung und die Strategie,
auf andere herabzusehen, um sich selbst groß zu fühlen (also das, was den
Rassismus und natürlich auch den Seximus ausmacht).

Politische Aussagen hin oder her, schau dir doch noch einmal an was die
Feministinnen (im öffentlichen Bereich) alles erreicht haben. Als Mann darfst
Du dich zwar auf eine Stellenausschreibung im öffentlichen Dienst bewerben aber de facto hast Du keine Chance. Die (politisch erreichte) Frauenbevorzugung
gibt dir als Mann kaum eine Möglichkeit.

Arne Hoffmann hat in seinem übrigen sehr wichtigen und brillianten Werk
"Warum Homann geht und Friedemann bleibt" sehr anschaulich die Mechanismen
dargelegt, die hinter dem Faschismusvorwurf stecken und wie gerade dieser
Vorwurf häufig von Vertretern von Ideologien verwendet werden, die
durchaus dem Faschimus ähnlich sind, ohne sich so zu nennen. Ein schönes
Beispiel dafür ist, wenn in Femiforen die Mitglieder dieses Forums mit
Nazis gleichgesetzt werden.

Um bei Hohmann und Friedmann zu bleiben: wer ist denn öffentlich noch
wahrzunaehmen? Friedmann (wennauch auf einem schlechteren Sendeplatz) oder
Hohmann (gar nicht mehr)?

Statt den historischen bzs. politisch Vergleich zu ziehen, ist es
wichtiger, die destruktiven Denkstrukturen des Feminismus unmittelbar zu
benennen und zu bekämpfen.

Umd dazu gehört m.M.n. die Ideologie, dessen sich der Feminismus bedient,
aufzuzeigen. Die Geschichte wiederholt sich zwar, aber man kann aus ihr lernen
wenn man denn will.

Gruß,
Andreas

--
Die große Frage, die ich trotz meines dreißigjährigen Studiums der weiblichen Seele nicht zu beantworten vermag, lautet: 'Was will eine Frau eigentlich?'
Sigmund Freud


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