Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Ich bin Evangelisch ......

DschinDschin, Mittwoch, 13.07.2011, 23:23 (vor 3485 Tagen)

Man fragt sich, wie es sein kann, dass im Jugoslavienkrieg freundliche Nachbarn plötzlich zu Todschlägern mutieren.

Man fragt sich, wie es sein kann, dass es in einem Land Religionskriege geben kann, bei dem die Masse des Volkes sowieso nichts zu sagen hat, Krieg also ein Hobby der herrschenden Schicht ist.

Einer der Gründe ist Entfremdung.

Entfremdung ist, wenn ich meinen Mitmenschen nicht mehr als Herrn oder Frau Müller, Maier, Schulze wahrnehme, sondern als Repräsentant von etwas Fremden, Bedrohlichem, also als Kroate, Serbe, Albaner oder als Evangelischer, Katholischer, Jude.

So etwas entsteht, wenn man diesen Merkmalen ein besonderes Gewicht beimisst. Er ist ein Mitmensch, aber vor allem ist er ein verdammter Kroate, Serbe, Albaner, Katholik, Evangelischer, Serbe.

Wie entsteht Hass zwischen den Geschlechtern? Einfach wenn dauernd auf das Geschlecht eines Menschen abgehoben wird. Wenn dauernd betont wird, wie toll ein Mensch ist, weil er ein Mann oder eine Frau ist. Wenn nicht die individuelle Leistung eines Menschen gewürdigt, oder sein Fehlverhalten verurteilt wird, sondern seine Leistung oder sein Fehlverhalten als Ausdruck der Qualitäten seines Genus, seiner Nation, seiner Sippe, seiner Gruppe genommen wird.

Manchmal, wenn ich Frauen beobachte, dann denke ich: Gutes Fickmaterial aber menschliche Scheiße. Das kommt davon, wenn in allen Medien und allen Zeitschriften und in Politikerreden dauernd die hervorragenden Qualitäten der Frauen hervorgehoben, sie als leuchtendes Vorbild, als Garant der Zukunft gepriesen werden. Irgendwann hängt einem dieser Unfug so zum Halse heraus.

Ich wundere mich, dass noch keine Männergang auf die Idee gekommen ist, gezielt Frauen zu verprügeln, und zwar Powerfrauen. Man kann den Typinnen ja vor Boxstudios auflauern, und dann können die Powerfrauen mal zeigen, was sie so drauf haben. Eines ist klar, im Falle von Unfällen kümmere ich mich nur um Männer. Und bei Pannen helfe ich nur noch Männern.

Ich bin evangelisch, habe aber keine negativen Emotionen gegen Andersgläubige. Mir ist relativ wurscht, was ein Mensch glaubt, so lange er mich in Ruhe mit seiner Weltanschaung lässt. Was aber Frauen betrifft, so habe ich ein echtes Problem inzwischen. Als Chef würde ich ausschließlich Männer fördern und wenn es geht, auch ausschließlich Männer einstellen.

Wären Frauen nicht für die Fortpflanzung notwendig, ich könnte mich für ethnische Säuberungen erwärmen. Alle Frauen nach Norden, alle Männer nach Süden, dann können die Tanten ihre Power ausleben und ihre Überlegenheit beweisen. Frauen und Kinder zuerst, wenn es nicht meine Frau und meine Kinder sind, auf gar keinen Fall.

DschinDschin

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Barbarus hic ergo sum, quia non intellegor ulli.


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