Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Friedensnobelpreisträgerin führt die Todesstrafe wieder ein

Red Snapper, Samstag, 08.10.2011, 10:46 (vor 3153 Tagen)

Die liberianische Präsidentin hat gerade den Friedensnobelpreis erhalten.

Was die feministischen Medien in ihrem Freudentaumel verschweigen ist die Tatsache, dass die Ex-Bankerin in der Vergangenheit mit dem Rebellen-Chef Taylor eng zusammengearbeitet hat und schwerste Verbrechen mitfinanziert. Taylor steht jetzt vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal.

Aber auch als Präsidentin machte die "eiserne Lady" an ihrer Gesinnung keine Abstriche:

Präsidentin Johnson-Sirleaf trotzt Protesten von Menschenrechtlern. Grund: steigende Gewaltkriminalität

BERLIN taz In einem Land, das erst vor kurzer Zeit ein Zehntel seiner Bevölkerung im Bürgerkrieg verloren hat, bedarf es wohl drastischer Maßnahmen gegen Gewalttäter. Das dachten sich vermutlich die Parlamentarier und die Präsidentin von Liberia, als sie jetzt die Wiedereinführung der Todesstrafe in dem westafrikanischen Land beschlossen. Staatschefin Ellen Johnson-Sirleaf, international als afrikanische Hoffnungsträgerin gefeiert, unterzeichnete das zuvor von beiden Parlamentskammern verabschiedete Gesetz am Dienstag vergangener Woche, wie jetzt bekannt wurde.

Verbrecher in Liberia, die während eines bewaffneten Überfalls, eines terroristischen Akts oder einer Entführung jemanden umbringen, können jetzt aufgehängt werden. Die Gesetzesänderung wurde beschlossen, nachdem Liberia von der schlimmsten Gewaltwelle seit Ende des Bürgerkrieges 2003 heimgesucht wurde. Eine Reihe brutaler Morde, teils rituellen Charakters mit verstümmelten Leichen, haben in den letzten Monaten Liberia erschüttert.

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=au&dig=2008%2F07%2F31%2Fa0092&cHash=2dc3f2b12d

Wir können sicher sein, dass dies nur für männliche Delinquenten gilt. Denn Frauenrechte sind bekanntlich Menschenrechte.

Männerrechte enden am Galgen.


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