Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Das kanntet Ihr wahrscheinlich schon

DschinDschin, Montag, 31.10.2011, 20:26 (vor 3691 Tagen)

Tja Jens, hättest du mich mal gefragt. ;)

Ich habe diesen Shit-Storm schon einmal beobachtet, inzwischen finde ich es sehr interessant. Das letzte mal war es die Piratinnen-Diskussion bzgl. der Mailingliste, worüber ich auch auf eine frühere Diskussion in einem Angler- oder Auto-Forum gestoßen bin, das von voll von Machos war. Wie das ausgegangen ist, kann sich jeder vorstellen. Das nachfolgende ist nur eine Theorie zu diesem Prozess:
Phase 1: Isi (Der Nick von Ines Fritz – Anm. d. Red) initiiert eine Diskussion zu einem Thema, das höchst umstritten ist. Nicht vollkommen wohlmeinende Kommentar werden von ihr hart beantwortet.
Phase 2: Die angefeindeten User werden ruppiger, frauenfeindliche Kommentare mehren sich.
Phase 3: Die Maskulisten (ich teile ihre Meinung auch nicht) werden auf die Diskussion aufmerksam und posten es in ihrem wgmvdingsbums Forum. Eine Schar an Frauenhassern füllt den Artikel mit frauenfeindlichen Kommentaren.
Phase 4: Isi ruft die Kavallerie und die Schlacht geht los. User wie Piratenweib erscheinen und trollen. Der Diskussionsstil aller Beteiligten wird unterirdisch.
Phase 5: Die Schlacht ist geschlagen, wenn die Diskussion langweilig wird. Eine Win-Win Situation.
-Die Feministen fühlen sich als Sieger, weil die Kommentare mal wieder bewiesen haben, dass alle Männer Schweine sind.
-Die Maskulisten sind sich auch sicher, dass alle Frauen böse Feministinnen sind.
-Der durchschnittliche Leser fragt sich “was war das?” über diesem Shit-Storm, der vorbei gezogen ist.
Am Ende bleibt verbrannte Erde zurück, alle Beteiligten sind noch etwas extremer geworden, je nachdem zu welcher Seite sie vorher tendiert haben. Sie halten dann selbst moderate Forderungen des anderen Geschlechts für einen Angriff auf ihre Würde.

spiegelfechter

Die Frage ist, ob ich als Mann ein Frauenfreund sein muss?

Der Vorteil der Demokratie und des Rechtsstaates besteht doch nicht darin, Homogenität zu erzeugen, sondern, Gegensätze zu tolerieren und zu akzeptieren und politische Auseinandersetzungen in ritualisierter Form zuzulassen.

Ich muss niemandes Freund sein, um ihn höflich zu behandeln. Wie hat Bismarck so schön formuliert: Wenn wir regieren wird gehenkt, aber höflich, bis zur letzten Sprosse.

Ich bin kein Frauenfreund und würde den Mädelz ohne mit der Wimper zu zucken das Wahlrecht entziehen, denn dafür gekämpft haben sie nie. Es fiel ihnen als Folge des allgemeinen Männerwahlrechts nach Ende des 1. Weltkriegs einfach in den Schoß. Den Blutzoll dafür haben aber Männer erbracht.

Was Männern nutzt, das ist das, was mich als Maskulisten um treibt. Und zwar nicht, was den 1% Männern an der Spitze nutzt, sondern was dem Durchschnittsmann und dem Mann ganz unten nutzt. Wenn man dabei der einen oder anderen Tante auf den Zeh tritt, so habe ich damit kein Problem.

Sind Frauen Männerfreunde? - Doch eher nicht!

Objektiv schädigen Frauen die Lebensinteressen von Männern.

DschinDschin

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Barbarus hic ergo sum, quia non intellegor ulli.


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