Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Arbeiterbewegung und Chancengleichheit (Politik)

roser parks, Sonntag, 29.04.2012, 09:44 (vor 3067 Tagen) @ MannPassAuf

Ganz ähnlich verhält es sich mit der Frauenbewegung und dem
Feminismus. Die frühen Kämpferinnen waren zwar oft schon untypisch
männlich auch in ihrer Erscheinung, aber doch konservativ in ihrem
Weltbild. Sie wollten zunächst nichts weiter als Chancengleichheit
(Beispiel: Mathilde Ludendorff).

So, so Chancengleichheit bei Mathilde nach 1877. Die Pastorentochter und der Arbeitersohn! Chancengleichheit halte ich für eine schlechte Wortwahl die den Sachverhalt nicht erfasst.

Wenn ich mir den Lebenslauf auf Wiki durchlese. Herkunft und Forschungsgebiete gegenüber stelle,...

die Tochter des protestantischen Pfarrers

In ihrer Doktorarbeit ... In der Hexenverfolgung sah sie christliche Grausamkeit an deutschen Frauen. Der Hexenwahn sei orientalisch-jüdischen Ursprungs und von der Kirche zur Zersetzung des Heidentums verbreitet worden – mit dem Ziel, gegen germanische Frauen vorzugehen.

..., komme ich auf Alain Soral's Beschreibung von der Ödipusgeschichte.

Und selbst eine feministische Heldin wie Frau Halimi hat ein spätes Buch geschrieben, indem sie zugibt, dass sie Feministin gewesen ist, um ihren Vater zu ärgern und dass es eigentlich um eine großbürgerliche Ödipusgeschichte geht. Der Feminismus beschränkt sich oft auf eine oedipusartige und großbürgerliche Abrechnung.


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