Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Die OStA a.D. Gabriele Wolff schlägt zu (Allgemein)

Holger, Monday, 15.10.2012, 21:11 (vor 3701 Tagen) @ Holger

Scheint ja die Post abzugehen

http://www.welt.de/fernsehen/article109846284/Heftige-Kritik-an-Jauch-nach-Kachelmann-Show.html#disqus_thread

Man reagiert heftig auf Kachel!
Nun ist man auch schnell geneigt, das als unglückliche Heißspornerei eines Erniedrigten und Beleidigten abzutun- ich sehe das anders:
Kachel war eine Ausgeburt der Selbstbeherrschung während des gesamten Prozesses und hat sich auch danach absolut bedeckt gehalten- eine unmenschliche Leistung an Selbstdisziplin, wenn man an den Tort denkt, der ihm zugefügt wurde.
Jetzt der Paukenschlag mit Klarnamen, schweren Anschuldigungen auf allen öffentlichen Kanälen.
Eine Schwachpuperkanzlei kräht was von Pfeilen und ist sofort auf dünnem Eis: wohlfeil hat die Internetgemeinde Screenshots und google den Cache, womit die 'Öffentlichkeit' der Knotze schon mal locker beweisbar ist und diese Leichtmatrosen selbst leisten sich den Lapsus:
http://www.wgvdl.com/forum/index.php?id=248592

Aber Kachel peinigt weiter die Welke mit öffentlicher Anschuldigung und so muß sie und ihre Advocatlein ans große Faß mit weiteren Verfügungen: uuuuuh! Da droht Gefahr! Gelogen hat sie nun mal nachweislich und wenn man über den Weg des Persönlichkeitsrechts geht, wird quasi kostenlos im Sinne von Kachel ermittelt und geurteilt. Merke: bei ca. 30% der Zivilrechtsverfahren, die einem Strafprozess nachfolgen, entscheiden die Richter anders.
Die vollkommen ausgeklammerte Frage der intentionalen Falschaussage im Strafprozess könnte somit wieder aufs Tablet kommen, nachdem die Powerwichser der 5. Strafkammer und die kastrierten Fistler der StA den strafrechtlichen Weg mit Inbrunst verbaut haben.

Einen Fehler sollte man nicht machen: dergleichen als unkontrollierten Ausbruch Kachels zu sehen. Natürlich spielt er auf Risiko: das eherne Gesetz, daß man vor Gericht und auf hoher See in Gottes Hand ist, gilt immer, wobei ich den lieben Gott bei diesem juristischen Dreck, Pack und schleimigen Gesocks lieber aus dem Spiel ließe- soviel Niedertracht ist sicher nicht sein Wille.
Vor der Justiz Recht zu bekommen, war stets ein Lotteriespiel und ich begreife nicht, warum sie nie für ihre Würfelei oder die gekaufte Beurteilung in Massen hingerichtet wurden- die Zeit zum blutigen Schlachten solcher Figuren ist überfällig.

Andererseits ist der Zipper-Kanzlei ja klar: es steht zu befürchten, daß gegen den Vorwurf der nicht erweislich wahren Tatsache der Falschbeschuldigung der Claudia D. jederzeit der Wahrheitsbeweis angetreten werden kann – und zwar mit genau denjenigen Beweismitteln, die zu würdigen das LG Mannheim sich pflichtwidrig weigerte.

Ich wünsche Frau Wolff ein langes und sehr effektives Leben.


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