Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Warum Umweltpolitik gut für Männer ist (engl.)

Roslin, Montag, 08.12.2008, 21:43 (vor 4668 Tagen) @ Lilith
bearbeitet von Roslin, Montag, 08.12.2008, 21:57

Umweltgifte
zerstören Männlichkeit (engl)


Die Theorie hat was.

Dann schauen wir uns mal die Theorie an.

Im patriarchalen Männlichkeitskonstrukt ist der Mann
der Aktive, der Eroberer, der zudem mit einem stärkeren Sexualtrieb
ausgestattet ist als die Frau.

Richtig.
Nur, dass nicht die Soziokultur des "Patriarchates" die männliche Sexualität in erster Linie durch seine soziokulturellen Einflüsse bestimmt, sondern die Biologie des Säugetieres Mensch, seine Instinkte, seine Hormone.
Sie machen den Mann (im Schnitt!) aktiver, aggressiver, erfinderischer.
Der Sexualtrieb des Mannes ist nicht stärker als der der Frau, sondern "wahlloser". Eine Frau muss wählerischer sein, weil sie das höhere, minimale, parentale Investment leisten muss, mindestens 9 Monate Schwangerschaft und mehrmonatiges Stillen.
Eine Frau erhöht also die Überlebenschancen ihres Nachwuchses, wenn sie sich einen Mann aussucht, der auch bereit ist, sie zu unterstützen in dieser Phase, der treu und ein leistungsfähiger Versorger ist. Darum macht Status Männer für Frauen instinktiv attraktiv.
Männer müssen, um sich fortzupflanzen, nur eine fruchtbare Frau finden und einige Milliliter Samen investieren.
Da nicht schwanger und nicht stillfähig, sind sie auch nicht auf Versorgung angewiesen, müssen bei einer Frau also nicht auf Status und Einkommen als "Attraktivitätsmerkmale" achten.
Die Fruchtbarkeit einer Frau lesen Männer an äußeren Merkmalen ab.
Deshalb ist für Frauen Schönheit wichtiger als Status und Einkommen.
Darum streben Männer bis zum Herzinfarkt nach Karriere und Status, um für Frauen sexuell attraktiv zu werden und Frauen geben 12 Milliarden Euro pro Jahr in der BRD für Schönheitsmittel im weitesten Sinne aus (Männer 800 Millionen), unterziehen sich qualvollen Prozeduren wie Schönheitsoperationen, Hungerkuren usw., um für Männer sexuell attraktiv zu sein.
Dafür streben sie im Schnitt weniger dringend und drängend nach beruflichem Erfolg und Karriere.
Dieser natürliche Unterschied führt zu natürlichen Ungleichstellungen, weil Männer und Frauen zwar gleichwertig sind, aber nicht gleichartig, sich unterschiedlich verhalten, im Schnitt (gilt nicht für JEDES Individuum).
Ungleichstellungen, die der Feminismus nutzt, um auch in einem System der Gleichberechtigung Benachteiligungen der Frau zu konstruieren, die männliche Kompensation und einseitige weibliche Förderung begründen sollen.

Ausserdem erwartet die Frau von ihm die Überwindung ihrer Abwehr, da er
dadurch seine Männlichkeit und Stärke beweist.

Frauen erwarten instinktiv, daß Männer "Stärke" zeigen,Potenz im sexuellen und symbolischen Sinne (guter Versorger).

Zudem stellt sich die Frage, ob Männlichkeit wirklich so wichtig ist.

Männlichkeit ist evolutionsbiologisch für die Gattung Mensch so wichtig wie Weiblichkeit.
Endet das Eine, endet notwendigerweise auch das Andere.
Dafür sorgt die Evolution.
Männer sind das Spielbein des evolutionären Prozesses, Frauen das Standbein, Männer sind das extremere Geschlecht, Frauen das stabilere, das enger um die Durchschnittswerte schwankt, schwanken muss, weil die Reproduktionsfähigkeit der Frau der begrenzende Faktor der menschlichen Fruchtbarkeit ist, siehe den Unterschied im Umfang des minimalen parentalen Investments, daß bei der Frau so sehr viel höher ist als beim Mann.
Die Natur kann es sich nicht leisten, an Frauen herumzuexperimentieren, ohne die Gattung zu gefährden.
Deshalb tut sie das auch nicht.
U.a. darum gibt es mehr männliche Idioten, aber eben auch mehr männliche Nobelpreisträger, weil Männer "gezwungen" werden, sich extremer zu verhalten, damit die Selektion bei ihnen stärker zufassen kann als bei Frauen, weil "männliches" natürliches Verhalten Gendefekte gnadenloser offenlegt und der Selektion aussetzt.
So wirken Männer als "Genfilter" für die ganze Art, weil Gendefekte aus dem Genpool über Männer ausgeschieden werden und als "Genlabor" für die Fortentwicklung.

Er stattet beide mit einem eigenständigen Sexualtrieb aus und zudem mit dem
Recht,diesen Sexualtrieb selbstbestimmt auszuleben.

Hier spricht der Größenwahn der dekonstruktivistischen Sozialingenieure, die von den Grundlagen des Säugetieres Mensch keine Ahnung haben, keine haben wollen, weil diese Grundlagen ihre Macht- und Machbarkeitsphantasien einschränken.
Einfach nur absurd.
Endet Männlichkeit, endet die Menschheit, so wie wir sie kannten.
Dafür sorgt die Evolution.
Denn Frauen gibt es nur, weil und solange es Männer gibt und umgekehrt.
Soviel zu Deiner Frage, wie wichtig Männlichkeit denn sei.
So wichtig, daß es kein höher entwickeltes Säugetier gibt, ohne männliche und weibliche Exemplare.
Bei den Plattwürmern ist das anders.
Da kann man sich Zwitter leisten.
Aber wollen Feministinnen dahin?


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