Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Transzendenz ohne Gott

everhard, Tuesday, 23.06.2009, 17:22 (vor 4804 Tagen) @ Mus Lim

Transzendenz bedeutet es gibt etwas, das nicht innerhalb dieser Welt

wirkt

und erklärbar ist.
Transzendente Religionen bedeuten den Glauben an einen Gott …

"Transzendente Argumentation" ist also eine Argumentation, die nicht

aus

der Welt heraus, sondern aus Gott heraus argumentiert. …


Es gibt aber auch die Transzendenz, von einer höheren Vernunft
argumentiert wird.
Es gibt philosphische Traditionen, die dem Menschen Erkenntnisfähigkeit
zuschreiben, die Fähigkeit sich selbst und die Wahrheit zu erkennen. Ganz
ohne Gottesbegriff.

Das führt hier vielleicht zu weit. Man kann natürlich auch fragen, inwieweit dann "Gott" und "Wahrheit" synonym verwendet werden.
Ich persönlich halte eine Transzendenz, die sich nicht auf eine Entität außerhalb dieser Welt bezieht, für logisch unmöglich.


Es gibt nur drei Möglichkeiten:
Werte werden
1. transzendent begründet
2. mit Macht, Gewalt und Zwang durchgesetzt.
3. für gleich wichtig und legitim erklärt, wodurch sie sich durch ihre
Gleichheit zur Bedeutungslosigkeit nivellieren.

Dem möchte ich zustimmen.
Sie verlieren allerdings nicht ihre Ungleichheit.
"Gerechtigkeit ist letzlich eine Frage der Verhandlung" äußerte neulich eine prominente Feministin. Das sagt sie so zuversichtlich, weil sich sicher ist, "ihre" Gerechtigkeit schon durchsetzen zu können. Von Gleicheit der Werte wird da wenig übrigbleiben.

P.S. das "verhard" hatte ich im letzten post irgendwo verloren


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