Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Haiti und andere Katastrophen- die Nächste

Holger, Sonntag, 07.02.2010, 07:19 (vor 4323 Tagen)

'Die Nahrungsmittelversorgung der Männer in die Hände von Frauen zu legen, also Männer in einem zentralen Bereich ihres Überlebens vom guten Willen von Frauen abhängig zu machen, wird hier als Mittel des sozialen Ingenieurwesens zur Umgestaltung der Geschlechterverhältnisse in Drittweltländern eingesetzt'.
http://wp1131552.wp170.webpack.hosteurope.de/forum/index.php?id=613

Sonderlob an Roslin!
Glenn Sacks ist ja eine große Nummer.

Auf die hier schön gesammelten Links hin erntete ich meist nur ungläubiges Staunen und wurde für verrückt erklärt: nienieniemals läßt eine so edle Gutmenschen- NGO wie die UNO Männer verhungern! Völlig abwegig!

Naja, vielleicht ein paar, aus Versehen. Hunger als 'Erziehungsmaßnahme'!

Kennt jemand Beiträge deutschsprachiger Autoren, die ähnlich fundiert wie Sacks die Mechanismen des Genderfaschismus der UN bloßstellen?

Haiti und andere Katastrophen- die Nächste

Oliver, Sonntag, 07.02.2010, 09:50 (vor 4323 Tagen) @ Holger

Kennt jemand Beiträge deutschsprachiger Autoren, die ähnlich fundiert wie
Sacks die Mechanismen des Genderfaschismus der UN bloßstellen?

Diese Femifaschistischen Dreckschweine!
Unglaublich.
Zum Retten sind Männer gut genug. Danach lässt man sie verhungern! Ein schöner Beweis, wie tägliches Männer-Bashing danach schwebend-locker über Leichen gehen lässt!

LEIDER auch hier ohne Kommentar-Funktion:
aol
http://nachrichten.aol.de/nachrichten-panorama/haiti-am-nullpunkt-wie-deutschland-nach/artikel/20100202122730788719957

' ... Die Welthungerhilfe hat ihr Verteilungssystem optimiert: Inzwischen lässt man sich von UN-Soldaten eskortieren und verteilt nur noch an Frauen ...'

Männer werden sich selbst überlassen, als seien sie !"selbst Schuld an dem Erdbeben!?"

Für solchen selektiven Faschismus säßen diese Gender-Dikataorinnen im Knast, wenn sie zB das selektiv gegen Juden, Schwarze oder gar gegen FRAUEN und Mädchen durchführen täten!

Gegen Männer und Buben soll und darf man ungestraft agieren.
Gebt es ihnen verbal auf ihr sexistisches, femi-faschistisches Schand-Maul!

Hier noch einmal deine Zusammenfassung, wegen der Wichtigkeit!:
Danke Roslin!
http://www.un.org/womenwatch/daw/csw/env_manage/reports/week04.html

Offenbar das Protokoll eines E-Mail-Gedankenaustausches einiger Mitglieder der Abteilung "Frauenförderung" (Division for the Advancement of Women) im UN Department of Economic and Social Affairs (UN-Departement Wirtschaft und Soziales).

Autorin des Protokolls: Elaine Enarson, die Moderatorin des E-Mail-Forums.

Überschrift:
Wenn es Möglichkeiten für sozialen Wandel gibt im Gefolge von Naturkatastrophen, wie kann man sie nutzen?

Elaine Enarson meint: "Katastrophen können mächtige Befreier sein."

Für Frauen natürlich, Zitat:

"Die Teilnehmer (Anm. von mir: am E-Forum) dieser Woche waren vorsichtig optimistisch (bestenfalls!) hinsichtlich der Möglichkeit, die Geschlechterverhältnisse im Gefolge von Naturkatastrophen aufzubrechen und umzugestalten (Anm. von mir: natürlich allein in feministischem Sinne).
Dass es solche Veränderungsmöglichkeiten gibt, stand außer Frage.
Die meisten werden wohl Bahattin Aksits Beobachtungen in der Türkei (Anm.: nach einem schweren Erdbeben) zustimmen, dass der Zusammenbruch der physischen und sozialen Lebensordnung bei einer Naturkatastrophe die Chance eröffent, die Geschlechterrollen dauerhaft umzuformen, weit über die Zeit der Katastrophe selbst hinaus."

Das lasse man sich auf der Zunge zergehen.
Diese Feministinnenkamarilla will also Naturkatastrophen nutzen, um Geschlechterrollen in ihrem Sinne umzuformen.
Dass die Frauen in den Katastrophengebieten das auch wollen, wird in üblicher feministischer Arroganz vorausgesetzt.
Feministinnen sprechen ja immer für DIE Frauen, da muss frau nicht eigens fragen, ob die zu "Befreienden" überhaupt befreit werden wollen.

Ob die Männer eine Umgestaltung ihrer "Genderrolle" wollen, ja du lieber Gott, das interessiert die Damen von der Weltregierung noch viel weniger.
Das ist ja hierzulande nicht anders.
Was Männer wollen, interessiert Feministinnen einen feuchten Kehrricht.
Die haben zu spuren und fertig.
Die haben zu fressen, was aufgetischt wird, oder sie bekommen nix zu fressen,, so scheint Mistress zu denken.

Man versuchte offenbar bereits nach dem Hurricane Mitch 1998 in Nicaragua Frauen durch vorrangige Hilfe an sie zu empowern und, oh Wunder, scheiterte, weil die Männer ein wenig übellaunig reagierten.
Das berichtet jedenfalls eine Sarah Henshaw, Gouvernante vor Ort.

Dort gab man Nahrung nur an Frauen, so wie jetzt in Haiti.
Männer erhielten Nahrung als Lohn für den Wiederaufbau der zerstörten Häuser.
Der "Lohn=Nahrungsmittel" wurde aber den Frauen ausgehändigt, s.o.
Zu allem Überfluss kam man auf die glorreiche Idee, die wiederaufgebauten Häuser alleine Frauen zu überschreiben.
Das fanden einige Männer offenbar ein wenig ungerecht und reagierten aggressiv.
Leider gegen ihre Frauen und nicht gegen die eigentlich verantwortlichen Gendertanten und -onkel der vormundschaftlichen westlichen HelferInnenindustrie.

Frau Henshaw beobachtete jedenfalls 2 Frauen mit Spuren von Schlägen im Gesicht.
Andere Männer machten sich vom Acker und suchten Arbeit in der Stadt, schickten aber keinen Lohn zur Unterstützung ihrer zurückgebliebenen Frauen.

Klarer Fall: So sind sie halt, die Scheißkerle.
Unverantwortlich, dieser genetische Abfall.

Das kann eine Sarah Henshaw nicht verstehen, warum Männer so vergrätzt reagieren, wenn man doch NUR ihren Frauen helfen will.

Offenbar wiederholt man das Experiment jetzt in Haiti.

Danke Roslin!

Kommentare erwünscht, damit dieser Sexismus bekannt wird!

http://www.nachrichten.at/nachrichten/weltspiegel/Erdbeben-Kriminalitaet-Frauen-Haiti-Dominikanische-Republik;art17,3...

suchst dir diverse Kommentiermöglichkeiten raus und Feuer frei!
;-)
https://google.auth-o-mat.com/#hl=de&q=haiti+m%C3%A4nner+verteilung+%22an+frauen%22+kommentar&meta=&aq=&a...

--

Liebe Grüße
Oliver


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Haiti und andere Katastrophen- die Nächste

Oliver, Sonntag, 07.02.2010, 12:13 (vor 4323 Tagen) @ Holger

Das schlägt in die selbe Femi-Faschismus-Rassismus-Kerbe, natürlich mal wieder die TAZ:
http://anonym.to/?http://taz.de/1/politik/afrika/artikel/1/die-maenner-machen-nicht-viel/

Frauennetzwerk für Afrika
"Die Männer machen nicht viel"

Madjiguène Cissé, Frauenrechtlerin und ehemalige Sprecherin der Sans-Papiers in Frankreich, stellt den Politikern des Senegals schlechte Noten aus.

Im Januar haben Frauen in Dakar die Grundsteine für die ersten Häuser einer Frauensiedlung gelegt. Einfache Häuser wollen sie auf die etwa 300 Quadratmeter großen Grundstücke bauen. Zwei Räume mit einer Küche unter freiem Himmel. Die Pläne haben sie selbst gemacht. Auch bauen werden sie so viel wie möglich selbst. Hundert solcher Parzellen gehören zur Frauensiedlung. Es ist ein Pilotprojekt.

Dass sich Frauen überhaupt ein eigenes Haus im Senegal leisten können, ist der Arbeit des „Frauennetzwerkes für nachhaltige Entwicklung in Afrika“ zu verdanken. Madigjiuène Cissé hat diese Organisation Anfang des neuen Jahrtausends gegründet. Zehntausend Frauen gehören schon dazu. Das Netzwerk hat einen starken ökonomischen Fokus: „Wir verbessern die Lebensbedingungen der Frauen“, sagt Cissé im Gespräch mit der sonntaz. Frauen sollen mit ihren Produkten in Austausch kommen. Mit nahezu zinslosen Mikrokrediten werden sie unterstützt. Neben der Frauensiedlung versucht das Netzwerk derzeit auch landesweit Frauenmarkthallen zu etablieren, damit die Frauen im Senegal größere Warenmengen lagern und anbieten können.
....
Cissé glaubt, dass es dem Land besser ginge, wenn Frauen mehr Unterstützung erfahren würden und mehr zu sagen hätten in der Politik. Dafür engagiert sie sich.

*kotz*

http://anonym.to/?http://taz.de/1/politik/afrika/artikel/1/die-maenner-machen-nicht-viel/

--

Liebe Grüße
Oliver


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Haiti und andere Katastrophen- die Nächste

adler, Kurpfalz, Sonntag, 07.02.2010, 19:14 (vor 4322 Tagen) @ Oliver
bearbeitet von adler, Sonntag, 07.02.2010, 19:20

....

Cissé glaubt, dass es dem Land besser ginge, wenn Frauen mehr
Unterstützung erfahren würden und mehr zu sagen hätten in der Politik.

Dafür engagiert sie sich.[/i]

*kotz*
http://anonym.to/?http://taz.de/1/politik/afrika/artikel/1/die-maenner-machen-nicht-viel/

Frei nach Bärbel Dieckmann, seit Seit Nov 2008 (ehernamtliche) Präsidentin der deutschen Welthungerhilfe.

Bärbel Dieckmann, *1949
Studium: Philosophie, Geschichte, Sozialwissenschaften
LehrerIn Gesamtschule, Studiendirektorin 1974–1995
Immer in der SPD-Spitze, Bundesvorstand oä vertreten. Mitglied seit 1972
Von 1994-2009 OBIn von Bonn, danach nicht wieder kanditiert.
Seit Nov 2008 (ehernamtliche) Präsidentin der deutschen Welthungerhilfe.

Ein Jahr später, im Okt. 2009 verfaßte sie auf deren Blog einen Artikle, der andeutete, wohin die Reise der deutschen Welthungerhilfe nun gehen soll und wes geistes Kind sie selber ist.

Gender-Müdigkeit:
Warum wird nicht mehr getan für die Gleichstellung von Frauen und Männern?

Der Welthunger-Index 2009 unterstreicht, dass die Umsetzung dieser Verpflichtung nicht nur eine rechtliche Verpflichtung gegenüber den benachteiligten Frauen ist. Sondern dass mehr Gleichstellung sich auch gesamtgesellschaftlich positiv auswirkt: Dort wo mehr Chancengleichheit herrscht, wird weniger gehungert.

... interpretiert sie Statisken in kindlicher Einfalt. Mit Chancengleichheit ist natürlich der Feminisierungsgrad von Gesellschaften gemeint.
Dies nimmt sie zum Anlass, daß die Hungerhilfe mehr tun muß für Frauen & Mädchen. In Haiti wurde jetzt eine moderat berichtende Pressesprecherin durch einen aalglatten Pudel abgelöst, der berichtet, wie instruiert.

Bis 26. Januar durfte Simone Pott aus Haiti als Pressesprecherin berichten. Sie tat das sehr objektiv und mit viel Verständnis für die Menschen vor Ort.

18. Januar 2010 - Die Wasserverteilung beginnt
20. Januar 2010 - Von Chaos keine Spur bei den Wasserverteilungen in Haitis Hauptstadt

22. Januar 2010 - von Simone Pott
Zu Beginn war alles noch friedlich. Drei lange Schlangen hatten sich gebildet
Doch dann hatte es sich anscheinend herumgesprochen, dass Lebensmittel verteilt werden.
es waren einfach zu viele hungrige Menschen
Schließlich mussten wir die Verteilung abbrechen. Letztendlich haben wir trotzdem fast alle unsere Nahrungsmittel ausgegeben. Ich verstehe die Menschen. Auch die, die auf die Lastwagen zugestürmt sind. Alle hier sind arm und haben seit Tagen nichts gegessen.

Dies war der letzte Eintrag von Simone Pott. Es folgt nur noch eine Verabschiedung am 27.01 "Hinter mir liegen zwölf anstrengende Tage."

Am 3. Februar 2010 dann ihr als "Kollege von Bonn" vorgestellter Nachfolger Ralph Dickerhof:

Heute nehme ich an einer Verteilung in Petit Goave westlich von Port-au-Prince teil...
Und deshalb haben wir uns auch dazu entschlossen, nur an Frauen zu verteilen: Die sind vernünftiger, nicht so gewalttätig wie (junge) Männer – und bei ihnen sind die verteilten Waren gut aufgehoben... – so geht es einfach und gerecht zu.
Von rechts kommen sie, eine nach der anderen, junge, alte, kranke Frauen und lachende Mädchen.
Wir konnten die Richtigen erreichen
, es lief alles ruhig und zügig ab – sehr gut!
Mit freundlichem Gruß
Ralph Dickerhof

Weiter so! Sie werden euch brennende Reifen um den Hals binden.

Gruß
adler

--
Frauenrat der Grünen empört-Gebäudereinigung:
Männer verdienen bei Außenreinigung deutlich mehr als Frauen bei Innenreinigung.

"Benachteiligungen von Männern beseitigen ... das ist nicht unser politischer Wille" -Grüne, Ortsgruppe Goslar

Haiti und andere Katastrophen- die Nächste

Oliver, Sonntag, 07.02.2010, 13:37 (vor 4322 Tagen) @ Holger

Mein Kommentar hier:
http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/02/03/verteilungen-in-haiti-plastik-planen-fuer-ein-bisschen-schutz/#comment-950


# Olliver

Achtung: Der Kommentar muß erst noch freigegeben werden.
Am 7. Februar 2010 um 12:28 Uhr

Merkt ihr gar nichts mehr?

Nahrungsmittel nur an Frauen?

Geschlechter-Rassismus, übel!

Zum Retten durften Männer ungeschützt auf den Beton-Wüsten rumklettern, Frauen habe ich dort keine gesehen.

jetzt können Männer ruhig verhungern!

Gender-Femi-Rassismus, langjährig vorbereitet durch tägliches Männer-nieder-machen.

Toll!

Lasst euch nichts mehr gefallen!

Forum Männerrechte -
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http://wgvdl.com

--

Liebe Grüße
Oliver


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Haiti und andere Katastrophen- die Nächste

Narrowitsch, Berlin, Sonntag, 07.02.2010, 15:07 (vor 4322 Tagen) @ Holger

Hi Holger,

Kennt jemand Beiträge deutschsprachiger Autoren, die ähnlich fundiert wie
Sacks die Mechanismen des Genderfaschismus der UN bloßstellen?

Nein, kenne ich nicht. Aber auch W. Gogolins Studie, äh, Umfrage hat es in sich. Link

Ich habe ihn gebeten die Siegelwahrerin für seriöse SpendensammlerInnen DZImit seinen Erkentnissen zu konfrontieren. Ich vermute, die Antwort wird das Bild von der grausamen gerechten Welt der PRD vervollständigen.

Erstaunlich, dass bislang - wenn ich nicht irre- nicht ein Korrespondent, nicht eine Reporterin aus dem Mückenschwarm der Meinungsmanipulatoren im Auftrage von Funk, Fernsehen und gepressten Blättern auf die Idee kam, UN-Soldaten, die mit ihren Gewehren den nahrungsmäßigen Genderwahn beschützen, nach ihren Gefühlen zu befragen, angesichts der täglichen Erfahrung , wie Ihresgleichen über den Tisch gezogen, nein, versklavt werden. Von den modernen Sklaven gar nicht zu reden.

Es gab einmal Zeiten, da zählte es zum journalistischen Ethos, alle Beteiligten an einer Handlung nach ihrem Standpunkt zu befragen. Auch diese Art Ethik ist im Zuge der Entdemokratisierung unseres Landes- und nicht nur dort - auf der Strecke geblieben. Pluralismus bedeutet seit geraumer Zeit, viele Stimmen sagen das Gleiche.

Abermals versagen die angeblich intellektuellen Eliten Europas. Also jene, für die die Freiheit von Kopftüchern oder das Überleben irgendwelcher Kröten das Maß der Zivilisation bedeuten.

Kommt es zu Aufruhr oder stiller Gewalt, erst dann werden sie sich wieder mit ihren Klugscheißereien vernehmen lassen. Für ein paar hungernde Kerle, weit weit weit weg, haben sie nichts übrig. Im Wortsinn.

Ich könnte heulen, weil wir alle zusammen nur ein schwacher Haufen sind, die (fast) ohnmächtig zürnen.

[image]

PS: mache mich mal an ne Rundmail an die Redaktionen

--
Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-

Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.

Haiti und andere Katastrophen- die Nächste

Goofos @, Sonntag, 07.02.2010, 19:53 (vor 4322 Tagen) @ Holger

Kennt jemand Beiträge deutschsprachiger Autoren, die ähnlich fundiert wie
Sacks die Mechanismen des Genderfaschismus der UN bloßstellen?

Vielleicht einfach mal selbst auf www.un.org gehen und suchen. Es ist wirklich nicht schwer dort etwas über solche Mechanismen zu finden.

Z.B. aus diesem Protokoll: http://daccess-dds-ny.un.org/doc/UNDOC/GEN/N08/660/58/PDF/N0866058.pdf?OpenElement

Der amtierende Präsident: Wir wollen jetzt über Entschließungsentwurf I bis V einzeln entscheiden.
Wir fangen an mit Entschließungsentwurf I betitelt mit "Verstärkung der Bemühungen zur Beseitigung jeglicher Form von Gewalt gegen Frauen". Das dritte Kommitee hat den Entschließungsentwurf I ohne Abstimmung angenommen. Darf ich davon ausgehen (könnte man auch mit "Darf ich mir erlauben" übersetzen), dass die Zusammengekommenen wünschen das gleiche zu tun?

Entschließungsentwurf I wurde angenommen (resolution
63/155)

Gleiches Spiel bei Entschließlungsentwurf II bis V. So einfach geht das.

Haiti und andere Katastrophen- die Nächste

Christine ⌂, Sonntag, 07.02.2010, 20:47 (vor 4322 Tagen) @ Goofos

Das geht dort ja ab wie im Bundestag. Die 2. und 3. Lesung wird zusammengelegt und danach abgestimmt. Über manche Anträge wird diskutiert, über andere wiederum nicht, so wie gerade belieben.
Wenn man "Glück" hat, erwischt man sogar einen Abgeordneten, der irgendwann zu gibt, von nichts gewusst zu haben ;-)

--
Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein

Männerfeindlichkeit als Menschenrecht

Diego, Sonntag, 07.02.2010, 20:55 (vor 4322 Tagen) @ Holger

'Die Nahrungsmittelversorgung der Männer in die Hände von Frauen zu legen,
also Männer in einem zentralen Bereich ihres Überlebens vom guten Willen
von Frauen abhängig zu machen, wird hier als Mittel des sozialen
Ingenieurwesens zur Umgestaltung der Geschlechterverhältnisse in
Drittweltländern eingesetzt'.

Wer sich schon mal näher mit der UN und den NGOs befasst hat, den überrascht diese "Neuigkeit" kein Stück. Denn spätestens mit den Milleniumszielen der UN war klar, dass die feministische Ideologie selbst diese ursprünglich in jeder Hinsicht neutrale Instanz strukturell durchdrungen und manipuliert hat. Radikalfeministische Organisationen innerhalb der UN, wie die diversen Units der UNDP (Link), UNIFEM (Link1 , Link2) und INSTRAW (Link), haben dafür gesorgt, dass z.B. das CEDAW (Link) als Teil des Menschenrechtsabkommens für Staaten weltweit verbindlich wird - und natürlich erst recht für die UN selbst!

Sämtliche Maßnahmen der UN müssen die Kriterien des CEDAW erfüllen und werden diesbezüglich auch geprüft. Ebenso werden geplante Maßnahmen schon im Vorfeld auf das CEDAW ausgerichtet, d.h. "die Abschaffung der Diskriminierung der Frau" ist elementarer Bestandteil jeder Entwicklungshilfe - und zwar unabhängig vom jeweiligen kulturellen oder religiösen Kontext. NGOs setzen neben Entwicklungshelfern, Ärzten Ingenieuren auch gezielt "Gender-Expertinnen" zur Beurteilung der Lage vor Ort ein, die die - wie üblich - besondere Situtation der Frau einschätzen sollen. Die besondere Situation von Männer bleibt dabei - ebenso üblich - völlig unberücksichtig. Denn wie wir ja nun spätestens seit dem Erdbeben auf Haiti wissen, sind Männer für die UN nur rechtlose "Störfaktoren", denen man (selbstgerecht !) einfach mit Waffengewalt Einhalt gebieten darf.

"Moment mal: Humanitäre Helfer und Stacheldraht? Welthungerhilfe und schwer bewaffnete Soldaten? Ja! Wir sind sehr froh darüber, dass sie hier sind; haben uns am Tag zuvor mit ihnen besprochen, wie wir die Verteilung durchführen wollen. Unsere Erfahrung hat uns gezeigt, dass es hier derzeit unmöglich ist, "einfach so" Nahrungsmittel oder eine Notausrüstung an die wirklich Bedürftigen zu verteilen, denn die können sich gegen die Stärkeren, die Dreisten, nicht durchsetzen. Deshalb helfen uns die Soldaten unter dem Schirm der UN-Mission auf Haiti, so dass wir hier schnell und geordnet arbeiten können.

Und deshalb haben wir uns auch dazu entschlossen, nur an Frauen zu verteilen: Die sind vernünftiger, nicht so gewalttätig wie (junge) Männer – und bei ihnen sind die verteilten Waren gut aufgehoben"

Tja, die bekanntermaßen sexistisch-männerfeindliche Welthungerhilfe, oder besser "Männerhungerhilfe" ("Wir helfen euch hungern ...") schlägt wieder zu ... lest diesen (mit typisch männerfeindlichen Behauptungen gespickten) Beitrag mal zwischen den Zeilen: Die Rolle der Frau bei der Hungerbekämpfung.

Gutmenschen

Rainer ⌂, Sonntag, 07.02.2010, 21:15 (vor 4322 Tagen) @ Diego

Tja, die bekanntermaßen sexistisch-männerfeindliche
Welthungerhilfe, oder besser "Männerhungerhilfe" ("Wir helfen
euch hungern
...") schlägt wieder zu ...

Das ist das Gutmenschentum in Perfektion. Geistige Selbstbefriedigung. Das der Kampf jetzt auf einer anderen Ebene geführt wird ignorieren diese Gutmenschen. Sie sind eben durch und durch gut, edel bis zur Schuhsohle.

Wenn Güter knapp sind gibt es einen Verteilungskampf. Was glaubt ihr passiert mit den Waren, wenn Frauen bevorzugt Waren erhalten? Es werden sich schnell die passenden Strukturen heraus bilden und am Ende kommen überhaupt nur noch Frauen um Waren abzuholen. Die Verteilung findet anschließend dort statt wo kein Gutmensch hinschauen will und kann.

Rainer

--
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Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo

Selbstgefällige Dummdödel

Diego, Sonntag, 07.02.2010, 21:51 (vor 4322 Tagen) @ Rainer

Die Verteilung findet
anschließend dort statt wo kein Gutmensch hinschauen will und kann.

Genau das habe ich als Kommentar gerade auch im Blog der "Männerhungerhilfe" geschrieben. Bin mal gespannt, ob sie ihn veröffentlichen werden:

"Woher eigentlich, Herr Dieckerhoff, beziehen alleinstehende (junge) Männer ihre Nahrung, wenn nicht von einer NGO? Oder gehen Sie davon aus, dass die schon "irgendwie" etwas abbekommen? Und sind Sie schon mal auf die Idee gekommen, dass diese bösen, bösen jungen Männer sogar ganz gezielt von ihren Frauen, Müttern und Schwestern zur Verteilstation geschickt worden sein könnten - mit dem Wissen um deren körperliche Stärke? Männer als Erfüllungsgehilfen für Frauen (im Hintergrund), das gibt es in Ihrer Welt offenbar nicht!

Wenn Sie den ruhigen Verlauf der Aktion als Erfolg verbuchen, dann können sie offenbar nicht weiter als bis zu ihrer Nasenspitze denken, denn durch ihr Vorgehen wurde der Verteilungskonflikt nur verlagert! Denn Männern mit geringem sozialen Status, oder fehlender sozialen Bindung, bleibt so gut wie keine andere Möglichkeit, als sich die Nahrung mit "Gewalt" zu beschaffen. Aber das werden Sie dann wohl wieder als "Beweis" für deren männlichen Egoismus nehmen.

Dass also diejenigen, die da drängeln, am verzweifelsten sind, weil sie eben keine Familie haben, von der sie partizipieren könnten, ist Ihnen wohl nie in den Sinn gekommen?!"

Ich bin über das, was da in Hahiti abläuft, richtig sauer! Das ist Geschlechterassismus in Reinkultur!

Mein Kommentar dort

Goofos @, Sonntag, 07.02.2010, 22:52 (vor 4322 Tagen) @ Diego

Da ich ebenso davon ausgehe, dass mein Kommentar dort mit großer Wahrscheinlichkeit nicht veröffentlich wird, setze ich den auch hier rein:

Es freut einen wenn man damit die Richtigen erreichen konnte. Allerdings ist es interessant wie junge, alte, kranke Frauen und lachende Mädchen aber keinerlei Männer die Richtigen sind. Genau so wie perse nur junge, alte, kranke Frauen und lachende Mädchen aber keinerlei Männer bedürftig sind. Ich frage mich auch wie verteilte Waren nur bei allen anderen nur nicht bei Männer gut aufgehoben sein können? Gibt es eigentlich auch irgendwelche Anhaltspunkte die belegbar begründen können, dass Frauen vernünftiger und gerechter sind?

Aber Moment mal, humanitäre Hilfe mit Stacheldraht, bewaffneten Soldaten und von vorn herein aus selektierten Männern?

Es würde mich freuen wenn Sie endlich mal die Frage stichhaltig beantworten könnten, warum Männer, wahrscheinlich vor allem junge und alleinstehende Männer, diskriminiert werden, abhängig vom guten Willen der Frauen gemacht werden wenn zugleich Frauen unabhängig mit Entscheidungshoheit über Männer gemacht werden? Denn mit Gerechtigkeit und Fairness hat das reichlich wenig zu tun. Ich werfe Ihnen vor mit dieser Geschlechterselektion Gewalt zu provozieren, denn ich als Mann würde mich genauso ungerecht behandelt fühlen wenn ich von Blauhelmsoldaten mit Waffen abgedrängt werde. Umso interessanter dürfte die Frage werden wann sich die Gewalt der unter fadenscheinigen Gründen ausselektierten Männer gegen die Frauen richtet, schließlich haben die keine Waffen die man kurzerhand den Männern unter die Nase halten kann. Aber ich bin mir sicher, dass auch für diesen Fall schon irgendwelche Pläne existieren. Notfalls gibt man eben Waffen an Frauen aus, damit sie auch vernünftig und gerecht darüber entscheiden können welcher Mann es Wert ist am Leben zu bleiben.

Haiti und andere Katastrophen- die Nächste

Christine ⌂, Sonntag, 07.02.2010, 22:41 (vor 4322 Tagen) @ Holger

Mir ist heute morgen so viel zum Thema Männerdiskriminierung - nicht nur in Haiti - eingefallen, das ich daraus glatt zwei Blogeinträge machen musste [image]

http://femokratieblog.wgvdl.com/maennerdiskriminierung-in-haiti/02-2010/

http://femokratieblog.wgvdl.com/diskriminierung-von-maennern-beschlossen/02-2010/

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Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein

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