Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Politiker ignorieren weiterhin männliche Genitalverstümmelung

Christine ⌂, Mittwoch, 17.02.2010, 17:10 (vor 4264 Tagen)

Was bei Mädchen gegen Menschenrechte verstößt, soll bei Jungen erlaubt sein. Sind Jungen Menschen 2. Klasse?

Der Bundesrat will die Beschneidung weiblicher Genitalien mit einem eigenen Straftatbestand sanktionieren. Auch Auslandstaten sollen strafbar sein, wenn das Opfer zur Zeit der Tat in Deutschland wohnt. Die Strafverfolgungsverjährung soll künftig bis zur Vollendung des 18. Lebensjahrs des Opfers ruhen.

Mehr http://femokratieblog.wgvdl.com/politiker-ignorieren-maennliche-genitalverstuemmelung/02-2010/

--
Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein

Politiker ignorieren weiterhin männliche Genitalverstümmelung

Wolfgang A. Gogolin ⌂, Hamburg, Mittwoch, 17.02.2010, 17:30 (vor 4264 Tagen) @ Christine

Der Bundesrat will die Beschneidung weiblicher Genitalien mit einem
eigenen Straftatbestand sanktionieren. Auch Auslandstaten sollen strafbar
sein, wenn das Opfer zur Zeit der Tat in Deutschland wohnt ...

Da wird es allerdings tatsächlich kaum Strafverfolgung geben - es handelt sich um VerbrecherInnen und Frauen werden nicht sanktioniert.

Viele Grüße
Wolfgang

Politiker ignorieren weiterhin männliche Genitalverstümmelung

Müller, Mittwoch, 17.02.2010, 17:45 (vor 4264 Tagen) @ Christine

Mal schauen, wie viele Jungen- und MännerhasserInnen sich hierzu wieder demaskieren werden:
http://diegesellschafter.de/diskussion/forum/thread.php?fid=13&nid=171438#n171438

.

Politiker ignorieren weiterhin männliche Genitalverstümmelung

Heckenschere, Mittwoch, 17.02.2010, 19:59 (vor 4264 Tagen) @ Christine

Hier ist soeben ein Post von Schlechtmensch verschwunden, der auf die Unverhältnismäßigkeit des Vergleichs weiblicher Klitoralbeschneidung und männlicher Zirkumzision hinwies.

Technische Panne?

Politiker ignorieren weiterhin männliche Genitalverstümmelung

Adam, Mittwoch, 17.02.2010, 23:09 (vor 4263 Tagen) @ Heckenschere

Hier ist soeben ein Post von Schlechtmensch verschwunden, der auf die
Unverhältnismäßigkeit des Vergleichs weiblicher Klitoralbeschneidung und
männlicher Zirkumzision hinwies.

Technische Panne?

Wohl nicht. Immer wenn hier von Beschneidung die Rede ist, kommt irgendein Neunmalkluger daher und tut so, als sei die viiiiiiiiiieeeeeel schlimmerer Beschneidung von Mädchen nicht mit dem kosmetischen Klacks zu vergleichen, mit dem man Jungen allenfalls verschönert.

Wahrscheinlich hat die Forenleitung es einfach satt, immer den gleichen Schwachsinn als Einwand zu lesen, der keiner Überprüfung standhält.

Wer feministischer Glaubensjünger ist, der mag dergl. bei der Omma schreiben.

Adam

Danke

-Forenleitung-, Mittwoch, 17.02.2010, 23:25 (vor 4263 Tagen) @ Adam

Danke für die erklärenden Worte, die meine Handlung exakt beschreiben.

***

Danke an die Forenleitung

roger, Mittwoch, 17.02.2010, 23:54 (vor 4263 Tagen) @ -Forenleitung-

Danke für die erklärenden Worte, die meine Handlung exakt beschreiben.

***

Wieso ist es einigen Leuten einfach nicht möglich, dieses Thema ohne weiblichen Betroffenheitshintergrund zu diskutieren. Eine Junge hat Anspruch auf seine eigene körperliche Integrität. Da müsssen Allah und Co. ggf. eben ein paar Jahre warten, bis er selber seine Entscheidung als Erwachsener treffen kann. Punkt!

Ist das so schwer zu begreifen?

gruß roger

--
fight sexism - fuck 12a GG

Danke an die Forenleitung

Steuerzahler, Donnerstag, 18.02.2010, 09:16 (vor 4263 Tagen) @ roger

Wieso ist es einigen Leuten einfach nicht möglich, dieses Thema ohne
weiblichen Betroffenheitshintergrund zu diskutieren. Eine Junge hat
Anspruch auf seine eigene körperliche Integrität. Da müsssen Allah und Co.
ggf. eben ein paar Jahre warten, bis er selber seine Entscheidung als
Erwachsener treffen kann. Punkt!

Ist das so schwer zu begreifen?

gruß roger

SEHR GUT formuliert, roger

Als Appell vielleicht:

Hört endlich auf, an jugendlichen Körpern herum zu schnippeln,
weder an Mädchen noch an Jungen!

Nachfrage

Heckenschere, Donnerstag, 18.02.2010, 00:06 (vor 4263 Tagen) @ -Forenleitung-

Danke für die erklärenden Worte, die meine Handlung exakt beschreiben.

Keine Frage, die Zirkumzision von Jungen ohne medizinische Indikation ist eine Gewalthandlung. Aber sie spielt in einer völlig anderen Liga als die Klitorisbeschneidung von Mädchen.

Und das darf hier wiklich nicht geäußert werden? Ich konnte in den Forumsregeln nichts dazu finden?

Liga für Gewalt an Jungen

Ka, Donnerstag, 18.02.2010, 00:22 (vor 4263 Tagen) @ Heckenschere

Keine Frage, die Zirkumzision von Jungen ohne medizinische Indikation ist
eine Gewalthandlung. Aber sie spielt in einer völlig anderen Liga als die
Klitorisbeschneidung von Mädchen.

Wie viel Ligas gibt es bei der Genitalverstümmlung und wer spielt da alles?

Liga der indirekten Herabwürdigung beschnittener Mädchen

Heckenschere (die Letzte), Donnerstag, 18.02.2010, 00:44 (vor 4263 Tagen) @ Ka

Wie viel Ligas gibt es bei der Genitalverstümmlung und wer spielt da
alles?

Der Plural von Liga heißt Ligen.

Es gibt genau zwei. Ich bin ehrlich erstaunt, dass diese Einschätzung hier als No-go bewertet wird.

Und mir scheint, als wirst du den Unterschied zwischen der im Zweifel vollständigen Zerstörung sexueller Funktionen bei Mädchen und der weitaus weniger folgenschweren, dennoch nicht zu rechtfertigenden Körperverletzung von Jungen durch Zirkumzision nicht verstehen WOLLEN.

Auch ohne eine offizielle Stellungnahme der Forumsleitung zu meiner Frage: Das Löschen des betreffenden Posts ist für mich nicht konsequenzlos tolerierbar.

Ich bin in diesem Forum nicht mehr richtig aufgehoben.

Liga für Gewalt an Jungen

O, Donnerstag, 18.02.2010, 00:51 (vor 4263 Tagen) @ Heckenschere (die Letzte)

Und mir scheint, als wirst du den Unterschied zwischen der im Zweifel
vollständigen Zerstörung sexueller Funktionen bei Mädchen

Absolut falsch. Beschnittene Frauen können grundsätzlich Kinder bekommen.

Liga der direkten Herabwürdigung beschnittener Jungen

Bon Voyage, Donnerstag, 18.02.2010, 00:52 (vor 4263 Tagen) @ Heckenschere (die Letzte)

Ich bin in diesem Forum nicht mehr richtig aufgehoben.

Wie schön, dass Du das noch klargestellt hast. Die "beschnittenen" Jungen, die diese Prozedur nicht überlebt haben, werden das sicherlich zu schätzen wissen. Da stirbt es sich doch gleich viel besser.

Bon Voyage

Toleranz

-Forenleitung-, Donnerstag, 18.02.2010, 02:19 (vor 4263 Tagen) @ Heckenschere (die Letzte)

Der Plural von Liga heißt Ligen.

Der Deutsch von "Plural" heißt "Mehrzahl"

Es gibt genau zwei. Ich bin ehrlich erstaunt, dass diese Einschätzung hier
als No-go bewertet wird.

Was heist "No-Go"?

... nicht verstehen WOLLEN.

Du kannst ruhig deutsch mit mir reden.

Das Löschen des betreffenden Posts ist für mich nicht konsequenzlos
tolerierbar.

Das toleriere ich.

Ich bin in diesem Forum nicht mehr richtig aufgehoben.

Das toleriere ich.

***

Toleranz

Müller, Donnerstag, 18.02.2010, 03:01 (vor 4263 Tagen) @ -Forenleitung-

Der Plural von Liga heißt Ligen.


Der Deutsch von "Plural" heißt "Mehrzahl"

Es gibt genau zwei. Ich bin ehrlich erstaunt, dass diese Einschätzung

hier

als No-go bewertet wird.


Was heist "No-Go"?

"Heist" heißt "heißt". ;-)

... nicht verstehen WOLLEN.


Du kannst ruhig deutsch mit mir reden.

Das Löschen des betreffenden Posts ist für mich nicht konsequenzlos
tolerierbar.


Das toleriere ich.

Ich bin in diesem Forum nicht mehr richtig aufgehoben.


Das toleriere ich.

***

Info

Mirko, Donnerstag, 18.02.2010, 09:44 (vor 4263 Tagen) @ Heckenschere

Informier dich mal:

http://wikimannia.org/index.php?title=Genitalverst%C3%BCmmelung

--
Wer gegen Monster kämpft, muss achtgeben, nicht selbst zum Monster zu werden - Nietzsche

Jungen bei Genitalverstümmelung Menschen 2. Klasse?

Christine ⌂, Donnerstag, 18.02.2010, 11:52 (vor 4263 Tagen) @ Heckenschere

Danke für die erklärenden Worte, die meine Handlung exakt beschreiben.

Keine Frage, die Zirkumzision von Jungen ohne medizinische Indikation ist
eine Gewalthandlung.

Heckenschere, warum regst Du Dich dann auf, wenn ich die Gesetzesmäßigkeit anprangere? Bei jeder gefühlten Benachteiligungen regen sich Feministinnen und ihre Steigbügelhalter - auch oder gerade im Plenarsaal darüber auf, das es keine Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern gibt. Die Gesetze bzgl. Gewalt sind bisher noch geschlechtsneutral und nun soll dieses mittels eines neuen Gesetzes aufgehoben werden. Erkläre mir also bitte, was an meinem Text im FemokratieBlog falsch ist.

Aber sie spielt in einer völlig anderen Liga als die
Klitorisbeschneidung von Mädchen.

Selbst wenn es so wäre, was hätte eine Deiner Ansicht nach weniger schlimme Beschneidung an Jungen in einem Gesetzestext in Deutschland zu suchen?
Körperliche Gewalt ist nun mal körperliche Gewalt, ob diese nun Jungen oder Mädchen, Männer oder Frauen betrifft.
Wenn Eltern in ihre Heimat fahren und dort ihren Sohn dem Ritual der Beschneidung hingeben, dann soll das akzeptabel sein, während die gleiche Handlung bei Mädchen völlig inakzeptabel ist? Muss man das jetzt verstehen?

Und das darf hier wiklich nicht geäußert werden? Ich konnte in den
Forumsregeln nichts dazu finden?

Ich auch nicht ;-)
Im ernst, ich habe in meinem Ausgangsposting von einem nicht neutralen Gesetzesentwurf "unseres" Bundesrates geschrieben, den es zu beanstanden gilt und Du sprichst von Unterschieden bei der Verstümmelung.
Ich behalte mir auf jeden Fall weiter vor, auf unsere Politiker wütend zu sein, die Jungen als Menschen 2. Klasse ansehen.
Allerdings wundere ich mich nicht mehr, das die alle auf so ein Gesetz bestehen, wenn selbst Männer, die gegen den Feminismus kämpfen, so ein Gesetz befürworten.

Gruß - Christine

--
Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein

Hat keiner gesagt!

Heckenschere (inkonsequent), Donnerstag, 18.02.2010, 13:45 (vor 4263 Tagen) @ Christine

Liebe ChrisTine,

zunächst einmal danke für deine Bereitschaft zu einer sachlicher geführten Debatte.

Dass ich die Jungenbeschneidung als Gewalthandlung sehe und sie grundsätzlich für verabscheuungswürdig halte, habe ich mehrfach herausgestellt:

Keine Frage, die Zirkumzision von Jungen ohne medizinische Indikation
ist eine Gewalthandlung.

Heckenschere, warum regst Du Dich dann auf, wenn ich die Gesetzesmäßigkeit
anprangere?

Tu ich nicht, ich bin ganz ruhig. Meine Kritik richtete sich auf die Löschung eines Posts von (ich glaube) Schlechtmensch, in dem er seinen Standpunkt ausdrückte, dass

1. die körperlichen Folgen einer Beschneidung von Mädchen und von Jungen eine unterschiedliche Qualität aufweisen und

2. die Haltung, beides sei gleichzusetzen dem Ansehen der Männerrechtsbewegung in der öffentlichen Wahrnehmung eklatanten Schaden zufügen würde.

Beide Einschätzungen teile ich. Mir daraus den Strick zu drehen, ich würde die Verstümmelung von Jungen befürworten oder nicht angemessen bewerten, ist absurd. Ich werde langsam müde es nochmals zu wiederholen: Die Beschneidungspraxis von Jungen ist ein Gewaltakt, bedeutet körperliche Verstümmelung und geht häufig mit seelischer Verstümmelung einher, fordert darüber hinaus viele Todesopfer, gehört nach meinem Rechtsempfinden strafrechtlich sanktioniert und sollte in dieser Hinsicht wie die Beschneidung von Mädchen verfolgt werden.

Die Gesetze
bzgl. Gewalt sind bisher noch geschlechtsneutral und nun soll dieses
mittels eines neuen Gesetzes aufgehoben werden. Erkläre mir also bitte, was
an meinem Text im FemokratieBlog falsch ist.

Alles prima, den Eintrag vom 17.02. unterschreibe ich von A bis Z.

Aber sie spielt in einer völlig anderen Liga als die
Klitorisbeschneidung von Mädchen.

Selbst wenn es so wäre, was hätte eine Deiner Ansicht nach weniger
schlimme Beschneidung an Jungen in einem Gesetzestext in Deutschland zu
suchen?

Natürlich nicht. Aber ich möchte dies hier in diesem Forum unsanktioniert sagen dürfen:

"Die Beschneidung von Jungen spielt hinsichtlich der körperlichen und gesundheitsbezogenen Folgen in einer völlig anderen Liga als die Klitorisbeschneidung von Mädchen."

Körperliche Gewalt ist nun mal körperliche Gewalt, ob diese nun Jungen
oder Mädchen, Männer oder Frauen betrifft.
Wenn Eltern in ihre Heimat fahren und dort ihren Sohn dem Ritual der
Beschneidung hingeben, dann soll das akzeptabel sein, während die gleiche
Handlung bei Mädchen völlig inakzeptabel ist? Muss man das jetzt
verstehen?

Hab ich nie behauptet, sondern im Gegenteil.

Im ernst, ich habe in meinem Ausgangsposting von einem nicht neutralen
Gesetzesentwurf "unseres" Bundesrates geschrieben, den es zu beanstanden
gilt und Du sprichst von Unterschieden bei der Verstümmelung.

Nicht ich, Schlechtmensch war es, zu Recht, wie ich finde. Und zwar ohne die Ähnlichkeiten zu vernachlässigen!

ICH spreche von der "Moderationspraxis" im Forum, dem von mir so empfundenen Maulkorb. Der sich gegen jemanden richtet, der die Bewegung unterstützt und einen wichtigen und wie ich finde RICHTIGEN Einwand formuliert (sinngemäß: "Wenn ihr die Unterschiede und Ähnlichkeiten zwischen den Beschneidungen der Geschlechter nicht differenziert betrachtet, bekommt ihr in der Öffentlichkeit ein Akzeptanzproblem!").

Ein einziger Link von einem feministischen Forum oder Blog auf DIESEN Thread kann ausreichen, um dutzende neutrale Beobachter für das Anliegen der Männerrechtsbewegung zu verlieren.

Allerdings wundere ich mich nicht mehr, das die alle auf so ein Gesetz
bestehen, wenn selbst Männer, die gegen den Feminismus kämpfen, so ein
Gesetz befürworten.

Sollte das auf mich gemünzt sein, dreht es mir das Wort im Munde um.

Aber gegen etwas Polemik habe ich nichts, sonst wäre ich ja nicht hier ;-)

Ich habe auch Verständnis, dass es eine Löschungspraxis seitens der Forenleitung gibt, denn sonst würde wohl feministische Trolle den Laden überrollen. Und ich kann mir gut vorstellen, dass die Grenze häufig schwierig zu ziehen ist.

Adam sagte auf meine Nachfrage:

Immer wenn hier von Beschneidung die Rede ist, kommt irgendein
Neunmalkluger daher und tut so, als sei die viiiiiiiiiieeeeeel schlimmerer
Beschneidung von Mädchen nicht mit dem kosmetischen Klacks zu vergleichen,
mit dem man Jungen allenfalls verschönert.

Wahrscheinlich hat die Forenleitung es einfach satt, immer den gleichen
Schwachsinn als Einwand zu lesen, der keiner Überprüfung standhält.

was "Forenleitung" in Richtung Adam mit

Danke für die erklärenden Worte, die meine Handlung exakt beschreiben.

quittierte.

NIEMAND hat die Beschneidung von Jungen mit einem kosmetischen Klacks verglichen. Dennoch besteht ein Unterschied zwischen der schweren Verstümmelung von Jungen und der schwersten Verstümmelung von Mädchen.

Hat keiner gesagt!

Ein Leser, Donnerstag, 18.02.2010, 14:03 (vor 4263 Tagen) @ Heckenschere (inkonsequent)

NIEMAND hat die Beschneidung von Jungen mit einem kosmetischen Klacks
verglichen. Dennoch besteht ein Unterschied zwischen der schweren
Verstümmelung von Jungen und der schwersten Verstümmelung von Mädchen.

WIR könnten uns ja darauf einigen, dass das Verstümmeln von Jungendlichen abzulehnen ist.

Ob schwere, oder schwerste Verstümmelungen vorliegen ist zweitrangig.

Viel zu oft,- auch bei Jungs - endet die Verstümmelung auf dem Friedhof.
Und das ist sowieso abzulehnen!
Infektionskrankheiten entstehen dort oft schon aus kleinsten Eingriffen.

Daher:

Schluß mit dem Rumschnippeln an Genitalien von Jugendlichen!

Ansonsten Heckenschere, ich finde viele deiner Beiträge sehr wichtig.
wäre schade....

Unterschiede Genitalverstümmelung Junge vs. Mädchen

Christine ⌂, Donnerstag, 18.02.2010, 15:13 (vor 4263 Tagen) @ Heckenschere (inkonsequent)

Lieber Heckenschere,

es freut mich, das Du inkonsequent geworden bist, denn ich mag Deine Beiträge :-)
Natürlich war Polemik von mir dabei und sollte ich Dich verletzt haben, dann bitte ich um Entschuldigung.
Ich möchte jetzt nicht auf einzelne Positionen eingehen, denn eines hast Du ja in der Tat klar herausgestellt: Gewalt gegen Jungen ist genauso grausam und deshalb in Deutschland zurecht strafbar.
Deshalb möchte ich auf Deine Position der kaum vorhandenen Männerbewegung und des damit evtl. verbundenen Imageschadens eingehen.
Weißt Du Heckenschere, ich habe vor vielen Jahren wie Du gedacht und die Beschneidung aus medizinischen Gründen mit denen der rituellen Beschneidung gleich gesetzt. Es wurde ja auch stets nur die grausame Beschneidung der Mädchen thematisiert. Was wäre aber gewesen, wenn man ständig Bilder von der ebenfalls grausamen Beschneidung der Jungen gezeigt hätten? Wieso ist diese Beschneidung aus Deiner Sicht nicht gleichzusetzen mit der Beschneidung der Mädchen? Jetzt muss ich trotz meiner Entschuldigung nochmals polemisch werden. Deine Meinung kommt bei mir so an wie die Sprüche von Eltern, die ihren Jungs immer gesagt haben, ein Indianer kennt keinen Schmerz. Glaubst Du allen Ernstes, das die Jungs in Afrika, die ebenfalls mit rostigen Messern oder Klingen beschnitten werden, weniger Schmerzen haben? Ich möchte jetzt von Dir wirklich wissen, wo der Unterschied zwischen diesen Beschneidungsarten liegt?
Du hast des weiteren geschrieben, das manche Genitalverstümmelung zum Verlust der Gebärfähigkeit führt, was ich mir durchaus vorstellen kann. Hast Du aber mal darüber nachgedacht, das Jungen, denen der Penis verstümmelt bzw. versehentlich ganz abgeschnitten wurde, ebenfalls keine Kinder mehr bekommen bzw. zeugen können? Es werden 12,5 mal so viele Jungen bzw. Männer beschnitten wie Frauen. Von daher ist es aus meiner Sicht logisch, das mehr Unfälle bei Jungen/Männern passieren als bei Mädchen, nur wird das kurioserweise nicht thematisiert. Selbst in den USA, wo die Beschneidungen ja überwiegend in Krankenhäusern stattfinden, passieren jede Menge "Unfälle" bei der Beschneidung. Früher wurden in den USA die Babys sogar ohne örtliche Betäubung beschnitten, weil man glaubte, das die Selbstbefriedigung dadurch unmöglich gemacht würde, Stichwort "Dr. med. Kellogg".
Der Fall David Reimer ist ja kein Einzelfall. Er wurde u.a. deshalb bekannt, weil der Umerziehungsversuch gescheitert ist und er sich als Erwachsener an die Öffentlichkeit wandte.
Die Männerbewegung mag sich in Deinen Augen lächerlich machen, ich sehe das anders, denn dafür sind wir ja da.
Auch mein Sohn wurde aus medizinischen Gründen beschnitten und heute schäme ich mich dafür, das ich den Ärzten blind geglaubt habe. Erst die Krebserkrankung (danach) meines Sohnes hat mir die Augen für den Umstand geöffnet, das auch Ärzte nur Menschen sind. Natürlich verstehe ich die Intension von Schlechtmensch, wenn er sagt, das er normalen Sex trotz Beschneidung hat. Auch mein Sohn hat mir die Behauptung von Schlechtmensch bestätigt, was soll er auch anderes sagen, da er ja nicht weiß, wie Sex ohne Beschneidung ist. Aber darum geht es einfach nicht bei dieser Thematik, die ich immer und immer wieder aufgreife(n werde). Jedes mal, wenn es um Genitalverstümmelung von Mädchen geht, kommt Schlechtmensch mit seiner Behauptung, die mit der Thematik nur nebenbei etwas zu tun hat, da es bei meinen Vorwürfen gegen Politiker gegen Grundgesetz Verstöße geht und da sind nun mal alle Menschen gleich (sollte zumindest laut Grundgesetz so sein). Wieso Schlechtmensch die medizinische und in westlichen Industrienationen durchgeführte Beschneidung mit der rituellen, grausamen Beschneidung bei Mädchen gleich setzt (sonst kämen ja nicht stets die gleichen Einwände seinerseits), kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Warum wird bei der Genitalverstümmelung die ebenso grausame und rituelle Beschneidung der Jungs - hauptsächlich in afrikanischen Ländern, also dort, wo auch die Mädchen grausam beschnitten werden - nicht zum Vergleich heran gezogen? Von diesem Umstand abgesehen, sterben sogar in Deutschland Jungs an einer Phimose-Operation.

Junge nach Phimose-Operation gestorben

Hamburg (pid). Das Urteil gegen die für den Tod des damals 4jährigen Franjo W. verantwortliche Ärztin Petra O. wurde am 15. Mai 2009 durch das Hamburger Landgericht aufgehoben und in eine Bewährungsstrafe von 18 Monaten bei einer Bewährungszeit von 2 Jahren umgewandelt. Außerdem wurde das gegen die Angeklagte verhängte Berufsverbot aufgehoben.

[..]Nachdem sie ihre Schuld bis zuletzt leugnete bzw. auf andere Ärzte abzuschieben versuchte, hat Petra O. nunmehr die volle Verantwortung für den Tod des kleinen Jungen übernommen, was vom Gericht strafmildernd berücksichtigt wurde. Zu einer Entschuldigung der Angeklagten bei der Mutter von Franjo kam es allerdings auch nach fast 3 Jahren nicht.

[..]So soll u. a. die Phimose-Operation, wegen der Franjo ursprünglich im Wilhelmstift behandelt worden war, medizinisch nicht indiziert und die vorgeschriebene Patientenaufklärung zu möglichen Alternativbehandlungen nicht umfassend genug gewesen sein. [hier]

Es geht letztendlich darum, das ein Gesetz implementiert werden soll, welches die Körperliche Unversehrtheit von Mädchen garantieren und bei Zuwiderhandlung nur bei Mädchen bestraft werden soll. Deshalb bleibe ich bei meiner Aussage bzw. Frage: Sind Jungs Menschen (Kinder) 2. Klasse?

So, ich hoffe, ich habe meinen Standpunkt klar und deutlich rüber gebracht [image]

Herzlicher Gruß - Christine

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Keine Unterschiede Genitalverstümmelung Junge vs. Mädchen

Rainer ⌂, Donnerstag, 18.02.2010, 17:17 (vor 4263 Tagen) @ Christine

Drei lesenswerte Beiträge von Roslin zum Thema

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1. Beitrag von Roslin vom 25.10.2009
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Ich halte es für falsch, Sachthemen nicht anzusprechen, weil man Juden
verärgern könnte.

Genau so ist es.
Niemand muss davor Angst haben, DIE Juden zu verärgern.
Denn in der Judenheit selbst hat die Diskussion um die Genitalverstümmelung der Jungen längst begonnen.
Die Zahl liberaler Juden, die ihren Söhnen diese sinnlose Quälerei ersparen wollen, wächst.
Hier die Seite einer jüdischen Organisation, die gegen die Beschneidung auftritt: Juden gegen Beschneidung - Jews Against Circumcision.

Und es ist eine VERSTÜMMELUNG.
Das Wegschneiden der Vorhaut führt zum Verlust einer der am dichtesten mit sexuell sensitiven Zellen gespickten Regionen des männlichen Körpers, des Ridged Band.
Die männliche Beschneidung wurde ja eingeführt, um die Masturbation zu erschweren, um die männliche Fruchtbarkeit/sexuelle Kraft allein auf die Fortpflanzung zu konzentrieren, ihrer "Vergeudung" vorzubeugen, also Kontrolle der männlichen Sexualität zu erreichen, nicht anders als bei der weiblichen Genitalverstümmelung auch.

Bei Beschnittenen entfällt obendrein die Schutzfunktion der Vorhaut für die empfindliche Eichel.
Deren Haut trocknet aus und verdickt sich, was ebenfalls die sexuelle Erregbarkeit herabsetzt.

Hat natürlich für Frauen den Vorteil, dass beschnittene Männer sich weniger bewußt anstrengen müssen, um nicht so schnell zu kommen.
Beschnittene können also, ohne darauf achten zu müssen, länger und ausdauernder, weil sie weniger erregbar sind.
Das scheint vielen Frauen an beschnittenen Männern zu gefallen.
Er steht einfach länger und sieht, so sagen manche Frauen, besser aus.
Das ist natürlich voll korrekt, wenn Frauen die Zurichtung des männlichen Körpers auf ihre sexuellen Bedürfnisse hin begrüssen.
Vielleicht mit ein Grund, warum FeministInnen ventilieren, die Genitalverstümmelung von Mädchen sei so viel schlimmer als die der Jungen, was für den Normalfall der Mädchenbeschneidung einfach NICHT stimmt.
Aber hier werden ganz bewußt immer Extremfälle (pharaonische Beschneidung, nur in Ostafrika üblich, nur ca. 10% der beschnittenen Afrikanerinnen betroffen) als Normalfall der Mädchenbeschneidung ausgegeben und verglichen mit dem Normalfall der Jungenbeschneidung, also, wie in feministischer "Wissenschaft" üblich, es werden Äpfel mit Birnen verglichen und ein Unterschied zulasten der Mädchen kann festgestellt werden.
Dann natürlich sind die pharaonisch beschnittenen Mädchen viel schlimmer betroffen als die normal beschnittenen Jungen.
Es gibt jedoch auch in Afrika Extremformen der Jungenbeschneidung (z.B. Abhäuten des gesamten Penis bis zur Wurzel), die gesundheitlich ähnlich verheerende Folgen haben können wie die pharaonische Beschneidung der ostafrikanischen Mädchen.
Mit diesen Beschneidungsformen müsste man die pharaonische Form vergleichen, aber das tut man natürlich nicht, weil dann das gewünschte, das übliche Ergebnis nicht zu erzielen wäre, das den feministischen Opfernarzissmus alleine befriedigt: MÄDCHEN/FRAUEN SIND STÄRKER, SCHLIMMER, SCHWERER BETROFFEN ALS ALLE ANDEREN.
Ein verlogenes Spiel, auch hier, statt einfach zu sagen: FINGER WEG VON KINDERKÖRPERN.
Jungen leiden nicht weniger als Mädchen bei ihren Beschneidungen.
Jungen krepieren auf elende Art an den Beschneidungsfolgen, nicht anders als Mädchen, aber Jungen kann man zumuten, was man Mädchen nicht zumuten darf.
Es sind ja bloß Jungen.

http://wgvdl.com/forum/index.php?id=95354
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2. Beitrag von Roslin vom 25.10.2009
------------------------------------
@Gismatis
Ich kann Dir als Beschnittenem natürlch nicht Deine persönlichen Empfindungen bestreiten, aber dass eine Verdickung der Eichelhaut stattfindet ist objekiv nachgewiesen durch Nachmessen ebenso wie der Verlust des Ridged Band ein objektives Faktum ist.
Wenn Du Dich als Erwachsener zur Beschneidung entschlossen hast, ist das selbstverständlich Dein gutes Recht.

Ich halte sogar die Entfernung der kleinen Schamlippen und der Klitorisspitze für vergleichbar mit der normalen Jungenbeschneidung, denn ein Mädchen verliert dabei, in Quadratmillimetern meßbar, nicht mehr sensitives Gewebe als ein Junge.

Wenn von feministischer Seite immer wieder behauptet wird, die Entfernung der Klitorisspitze entspräche der Entfernung DER Klitoris oder entspräche beim Mann dem Abschneiden der Eichel, so ist das dummes Zeug,entweder sich anatomischer Unkenntnis oder propagandistischer Absicht verdankend.

Die Eichel ist der mit Abstand sensibelste Teil des Gliedes, neben dem Ridged Band, während der sensibelste Teil der Klitoris der Klitorisschaft ist, neben der Eichel der Klitoris, der hinter dem Schambein liegt, auf den machanische Irritationen von außen und von innen über die beiden großen Klitorisschenkel, die die Scheide umfassen und die im Klitorisschaft zusammenlaufen, übertragen werden, der dadurch erregt wird.
Entfernte man den, dann wäre das vergleichbar mit dem Entfernen der Eichel, aber der Schaft ist Gott sei Dank für Beschneiderinnen nicht erreichbar, weil er eben im Körperinneren liegt.

Der Schaft als Erregungszentrum der Klitoris ist übrigens auch der Grund, warum die Diskussion über klitoralen oder vaginalen Orgasmus Blödsinn ist.
Alle Orgasmen sind klitoral.
Entweder wird der Schaft von außen über das "Knöpfchen" oder über Bewegungen des gesamten Mons pubis erregt - etwa duch Streicheln - was auch noch möglich ist, wenn das Knöpfchen abegeschnitten wurde oder von innen über Bewegungen des Gliedes in der Scheide, die von den Schenkeln, die rittlings die Scheide umfassen, auf den Schaft übertragen werden.

Diese Ausführungen bitte ich nicht als Plädoyer für die weibliche Beschneidung oder deren Verharmlosung zu verstehen.
Sie ist nicht harmlos, sie ist das völlig überflüssige, durch nichts zu rechtfertigende Wegschneiden von sexuell sensitivem Gewebe bei einem Kind und damit eine Beraubung dieses Kindes.

Nur ist die Beraubung eines normal beschnittenen Mädchens eben nicht schlimmer als die Beraubung eines normal beschnittenen Jungen.
Ich will klar stellen, dass die NORMALE = ÜBLICHE Beschneidung von Mädchen und Jungen ähnlich schlimm ist, BEIDE haben zu unterbleiben und es ist unerträglich verlogen, wenn man gegen die Genitalverstümmelung von Mädchen protestiert, die von Jungen aber ignoriert, weil sie angeblich viel weniger schlimm sei.

Was Erwachsene dann an sich vornehmen lassen, ist allein deren Sache.
http://wgvdl.com/forum/index.php?id=95385
---------------------------------------------------------------------------

3. Beitrag von Roslin vom 25.10.2009
------------------------------------
@Gismatis
[quote]
Hast du dafür eine Quelle? Ich dachte, die Klitorisspitze entspreche der
Eichel und der Klitorisschaft dem Penisschaft, der ja auch sexuell
empfindlich ist.[/quote]

Wenn Du Zeit hast, dann lies Dir mal diesen Text von Prof.Richard Shweder durch (37 S. auf Englisch).
Sehr interessant, im Zusammenhang mit sexueller Empfindungsfähigkeit besonders die Seiten S.13-14, 18-20.
Die entsprechenden Studien sind erwähnt, ausführlicher noch in der Bilbliographie am Ende, z.B. Dr. Carla Obermeyer: Female Genital Surgeries, erschienen in der Zeitschrift Medical Anthropology Quarterly 13, S.79-106, 1999.
Es konnte z.B. kein Unterschied im sexuellen Empfinden zwischen klitorektomierten und unbeschnittenen Frauen festgestellt werden. Offenbar hat der Verlust des Klitorisknöpfchens keinen größeren Einfluss auf das Lustempfinden der Frauen als der Verlust der Vorhaut bei Jungen.
Klitorektomierte Frauen haben genauso häufig Lust am Sex, genauso häufig Orgasmen wie Unbeschnittene. Das zeigt, dass die intakt gebliebenen Teile der Klitoris ausreichend Lustgefühle erzeugen, um Frauen auch nach Beschneidung der Klitorisspitze nicht die Lust am Sex zu rauben.

Dr. Fuambai Ahmadu, eine im Westen aufgewachsene Anthropologin, kehrte im Alter von 22 Jahren in ihre Heimat Sierra Leone zurück, um sich beschneiden zu lassen.
Sie war vor und ist nach ihrer Beschneidung (mit Klitorektomie) sexuell aktiv und berichtet ebenfalls, ihre sexuelle Empfindungsfähigkeit habe sich nicht
vermindert.
Dr. Fuambai Ahmadu schreibt in dem verlinkten Artikel:

....it does not follow that excision of the external clitoris leads to actual or physiological sexual "castration". Most studies indicate that many circumcised women enjoy sex and experience orgasms. Some do not, but then again many uncircumcised women do not enjoy sex or experience orgasms, despite their clitoris being "intact".

..., es folgt daraus nicht, dass die Ausschneidung des äußerlich sichtbaren Teiles der Klitoris zu einer tatsächlichen oder physiologischen Kastration der Frau führt.
Die meisten Studien zeigen an, dass viele beschnittene Frauen Sex genießen und Orgasmen erleben. Einige tun das nicht, aber auch viele unbeschnittene Frauen genießen Sex nicht und erleben keine Orgasmen, obwohl ihre Klitoris "intakt" blieb.

http://wgvdl.com/forum/index.php?id=95410
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Rainer

--
[image]
Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo

Doppelmoral bei Gewalt gegen Kinder

Rainer ⌂, Mittwoch, 17.02.2010, 23:39 (vor 4263 Tagen) @ Christine

Die folgenden Abgeordneten ist sind für Gewalt gegen Jungen:

Jens Ackermann - Dr. Karl Addicks - Kerstin Andreae - Ingrid Arndt-Brauer - Daniel Bahr (Münster) - Uwe Barth - Sabine Bätzing - Marieluise Beck - Cornelia Behm - Birgit Bender - Alexander Bonde - Angelika Brunkhorst - Ernst Burgbacher - Ekin Deligöz - Dr. Thea Dückert - Mechthild Dyckmans - Dr. Uschi Eid - Ulrike Flach - Paul K. Friedhoff - Kai Gehring - Norbert Geis - Dr. Edmund Peter Geisen - Dr. Wolfgang Gerhardt - Hans-Michael Goldmann - Miriam Gruß - Britta Haßelmann - Heinz-Peter Haustein - Bettina Herlitzius - Winfried Hermann - Priska Hinz (Herborn) - Dr. Anton Hofreiter - Birgit Homburger - Eike Hovermann - Priska Hinz (Herborn) - Michael Kauch - Ute Koczy - Dr. Heinrich L. Kolb - Gudrun Kopp - Dr. h. c. Jürgen Koppelin - Sylvia Kotting-Uhl - Hellmut Königshaus - Volker Kröning - Markus Kurth - Undine Kurth (Quedlingburg) - Renate Künast - Sibylle Laurischk - Heinz Lanfermann - Monika Lazar - Harald Leibrecht - Ina Lenke - Michael Link (Heilbronn) - Dr. Erwin Lotter - Markus Löning - Nicole Maisch - Horst Meierhofer - Patrick Meinhardt - Kerstin Müller (Köln) - Burkhardt Müller -Sönksen - Dirk Niebel - Omid Nouripur - Detlef Parr - Cornelia Pieper - Gisela Piltz - Brigitte Pothmer - Claudia Roth (Augsburg) - Krista Sager - Frank Schäffler - Elisabeth Scharfenberg - Christine Scheel - Irmingard Schewe-Gerigk - Dr. Gerhard Schick - Dr. Konrad Schily - Marina Schuster - Dr. Hermann Otto Solms - Dr. Max Stadler - Grietje Staffelt - Rainder Steenblock - Dr. Rainer Stinner - Silke Stokar von Neuforn - Rolf Stöckel - Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn - Hans-Christian Ströbele - Dr. Harald Terpe - Jürgen Trittin - Dr. Daniel Volk - Christoph Waitz - Wolfgang Wieland - Josef Philip Winkler - Dr. Volker Wissing - Dr. Claudia Winterstein - Hartfrid Wolff (Rems-Murr)

Ergebnis: -> 44x FDP, -> 40x Bündnis 90 - Die Grünen, -> 5x SPD, -> 2x CDU - CSU

Nach Auffassung dieser Abgeordneten ist der Staat ausschließlich verpflichtetet, Mädchen und Frauen vor Genitalverstümmelung zu schützen, Jungen jedoch nicht. Mit Ihrer Gesetzesvorlage 16-12910 vom 06. Mai 2009 soll deshalb nur die Genitalverstümmelung von Mädchen als schwere Körperverletzung strafbar sein und die Verjährungsfristen erst mit dem 18. Lebensjahr des betroffenen Mädchens beginnen. Begründung für den Gesetzesvorstoß, Zitat: "Das in Artikel 4 Absatz 1, 2 GG geschützte Grundrecht der Glaubensfreiheit beziehungsweise der ungestörten Religionsausübung der Eltern muss in diesen Fällen gegenüber dem in Artikel 2 Absatz 1 GG verankerten Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit des Kindes zurückstehen."

Warum gilt das nicht auch für Jungen?

Wir alle können es nicht mehr länger hinnehmen und müssen es viel schärfer kritisieren, dass eine Vielzahl von Politikern die Unteilbarkeit der Menschenrechte ignoriert und Ihre Verpflichtung zu einer geschlechtsneutralen Gesetzgebung missachtet.
http://phoenix.blogmonster.de/2010/01/31/der-ganz-normale-polit-sexismus-doppelmoral-bei-gewalt-gegen-kinder-2/

Rainer

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Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo

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