Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Hintergrund: ARTE - "Wenn Väter sich rächen"

Mirko, Freitag, 23.02.2007, 09:03 (vor 4994 Tagen)

Auszug aus dem Vorwort zu "Die vaterlose Gesellschaft - Polemik gegen die Abschaffung der Familie" von Matthias Matussek:

**************
Mein Buch beklagt aber auch den allgemeineren Skandal, daß wir in einer Gesellschaft leben, in der die feministischen Doktrinen vielleicht nicht mehr an der Oberfläche Schaum schlagen, dafür aber abgesackt sind in die Strukturen und wirkungsvoller dort sind, in einer ganz selbstverständlichen männerfeindlichen Alltagspraxis der Ämter, der Politik, der Medien.
Daß sich das in den sieben Jahren sei dem ersten Erscheinen des Buches nicht geändert hat, habe ich selbst im Ausland zu spüren bekommen.

Im letzten Jahr erhielt ich in London, wo ich mit meiner Familie lebte, Besuch von einer Redakteurin des "arte"-Kanals, die einen Film über Väter-Initiativen und Aktivisten drehen wollte, und mich als den "Missionar der deutschen Männerbewegung", als der ich von "Stuttgarter Zeitung" einst tituliert wurde, befragen wollte.

Sie wollte, wie sie sagte, auch den Männern und ihren Anliegen einmal Gehör verschaffen, ganz fair. Mir gefiel das.

Meine Frau bewirtete sie und ihr Team mit Kaffee und Kuchen, und mein Sohn stellte einige aufgeregte Fragen, die die Redakteurin allerdings eher unwirsch beantwortete. Sie konnte nicht so mit Kindern. Und sie legte Wert darauf, daß er bei der anschließenden Filmerei nicht zu sehen war, nicht er, nicht meine Frau.

Sie wollte mich allein. Sie wollte mich grimmig, vor meinem Computer. Dann fragte sie nach den militanten Väter-Aktivisten in London, nach der Wirkung meines Buches in Deutschland, nach meinen Lesereisen, nach den Männern, die meine Lesungen besuchten, nach wütenden Männern in der Situation kompletter Ohnmacht - ich hatte auf meinen Lesereisen mit Hunderten von ihnen Kontakt.
Ich antwortete ihr, ich erklärte, ich plädierte leidenschaftlich für mehr Gerechtigkeit, und ihr Nicken sah aus, als nicke sie aus Mitgefühl.

Drei Monate später lief der Film. Er lief unter dem Titel: "Wenn Väter sich rächen". Er zeigte ein Sammelsurium von Männern, die als vereinsamt, neurotisch oder als schlechte Verlierer charakterisiert wurden, und ich war ihr Einpeitscher. Die Interviews wechselten immer wieder mit düsteren Szenen ab, in denen ein Mann ein Mädchen verführt und anschließend vergewaltigt. Die Botschaft war klar: Die in dem Film gezeigten Männer wurden als Gewalttäter vorgeführt, besonders die, die in Scheidung und im Streit mit ihren Ex-Frauen lebten.

Man muss sich das vorstellen: Für dieses plumpe, verhetzte Machwerk war der öffentlich rechtliche Sender "arte" bereit, ein Produktionsteam nicht nur nach London, sondern nach Paris, ja sogar nach Kanada reisen zu lassen, wo es sich Interviews von Väter-Aktivisten erschlich, die in dem Beitrag dann verleumdet wurden.

Ich schrieb an die Intendanten und schilderte den Fall. Sie hatten den Film nicht gesehen und machten mir klar, daß sie auch nicht gedächten, das zu tun. Sie hätten meinen Brief an die Chefredaktion weitergeleitet. Die Redakteurin, fügten sie noch zu, sei Mitglied dieser Chefredaktion.
Die Chefredaktion meldete sich nie.

Stattdessen erhielt ich in jenen Tagen einen anonymen Brief, der in Berlin aufgegeben worden war. In diesem Brief wurde ich als Gewalttäter beschimpft. Er schließt mit den Worten: "Auch wenn Du dich in London versteckst - wir werden dich finden."
Meine Frau hatte Angst um mich. Auch mir wurde mulmig. Ich gab den Brief an die Polizei weiter und schrieb noch einmal an die "arte"-Intendanz. Ich gab eine Kopie des Drohbriefes bei, um zu dokumentieren, daß derartige Filme nicht folgenlos bleiben.
Bis heute habe ich keine Antwort darauf erhalten.

Hintergrund: ARTE - "Wenn Väter sich rächen"

Nikios, Freitag, 23.02.2007, 09:09 (vor 4994 Tagen) @ Mirko

Gut fuer alle die denken man koennte Femis als faire Partner sehen.

Danke Mirko.

Nikos

Procedere wie bei Hohmann/Günzel (oT)

Zeitgenosse, Freitag, 23.02.2007, 11:16 (vor 4994 Tagen) @ Mirko

-

Genau so ist er, der FEMI-FASCHISMUS ... (nT)

Swen, Freitag, 23.02.2007, 12:53 (vor 4994 Tagen) @ Mirko

Auszug aus dem Vorwort zu "Die vaterlose Gesellschaft -

Frage zum Buch - ad Mirko

Adam, Freitag, 23.02.2007, 18:05 (vor 4994 Tagen) @ Mirko

Danke für den Text aus dem Vorwort.

Nirgendwo finde ich Informationen dazu, ob das Werk gegenüber demjenigen von 1998 maßgeblich überarbeitet ist, was nach einer so langen Zeit doch wünschenswert wäre.

Kannst Du dazu etwas sagen? Müßte der Autor im Vorwort sagen.

Ich möchte wissen, ob sich eine Anschaffung lohnt, wenn man schon die alte Aufl. besitzt.

Gruß
Adam

Frage zum Buch - ad Mirko

Mirko, Samstag, 24.02.2007, 05:41 (vor 4993 Tagen) @ Adam

Danke für den Text aus dem Vorwort.

Nirgendwo finde ich Informationen dazu, ob das Werk gegenüber demjenigen
von 1998 maßgeblich überarbeitet ist, was nach einer so langen Zeit doch
wünschenswert wäre.

Kannst Du dazu etwas sagen? Müßte der Autor im Vorwort sagen.

Ich möchte wissen, ob sich eine Anschaffung lohnt, wenn man schon die alte
Aufl. besitzt.

Gruß
Adam

Antwort: Nein.

Die Neuauflage unterscheidet sich mit Ausnahme des Vorworts in keinerlei wahrnehmbarer Weise vom Original.

Nur der Text ist jetzt flüssiger lesbarer, durch weglassen von Quellenangaben.

Der politische Kontext blieb hindoch erhalten.

Für diejenigen, die es weniger hart bevorzugen: "Scheidungsväter" von Gerhard Amendt.

Grüße

Mirko.

Hintergrund: ARTE - "Wenn Väter sich rächen"

Holger, Freitag, 23.02.2007, 19:10 (vor 4994 Tagen) @ Mirko

Arte ist DER Sender, der offenbar direkt der Propaganda- Abteilung des BMFSJF unterstellt ist.
Per Ukas wird er von den übrigen Öffentlich- rechtlichen zwangsfinanziert.
Erst wenn diese Pestbeule ausgetrocknet wird, kann man von Erfolgen reden.

Hintergrund: ARTE - "Wenn Väter sich rächen"

Odin, Freitag, 23.02.2007, 21:25 (vor 4994 Tagen) @ Mirko

Soweit ich gehört habe, war die Erstellerin der Aufnahmen recht positiv den Vätern gegenüber eingestellt und gedacht auch, einen positiven Film zu machen. Leider wurde sie krank (oder ging in Mutterschaft) und die Nachfolgerin bearbeitete dann das Material entsprechend.

Kann mir nicht vorstellen, dass nach allen Protesten diese Frau noch dort arbeitet.

--
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Hintergrund: ARTE - "Wenn Väter sich rächen"

Holger, Freitag, 23.02.2007, 21:33 (vor 4994 Tagen) @ Odin

Soweit ich gehört habe, war die Erstellerin der Aufnahmen recht positiv den
Vätern gegenüber eingestellt und gedacht auch, einen positiven Film zu
machen. Leider wurde sie krank (oder ging in Mutterschaft) und die
Nachfolgerin bearbeitete dann das Material entsprechend.

Kann mir nicht vorstellen, dass nach allen Protesten diese Frau noch dort
arbeitet.

Ich habe Dich bislang wirklich geduldig ertragen.
Jetzt muß ich Dir es wirklich mal sagen: Deine Einfalt ist mitunter unerträglich.

Hintergrund: ARTE - "Wenn Väter sich rächen"

Odin, Samstag, 24.02.2007, 01:55 (vor 4993 Tagen) @ Holger

Soweit ich gehört habe, war die Erstellerin der Aufnahmen recht positiv

den

Vätern gegenüber eingestellt und gedacht auch, einen positiven Film zu
machen. Leider wurde sie krank (oder ging in Mutterschaft) und die
Nachfolgerin bearbeitete dann das Material entsprechend.

Kann mir nicht vorstellen, dass nach allen Protesten diese Frau noch

dort

arbeitet.


Ich habe Dich bislang wirklich geduldig ertragen.
Jetzt muß ich Dir es wirklich mal sagen: Deine Einfalt ist mitunter
unerträglich.

Ja, aus dem allgemeinen "Schwarzsehzwang" auszusteigen, dazu gehört schon Mut. Er dient aber leider nur dazu, die eigene Untätigkeit nach außen zu rechtfertigen - und das liegt mir nun mal nicht. Untätig zu sein ist nicht meine Art, wie du wissen könntest.

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Hintergrund: ARTE - "Wenn Väter sich rächen"

Krischan der Echte, Freitag, 23.02.2007, 22:00 (vor 4994 Tagen) @ Odin

Soweit ich gehört habe, war die Erstellerin der Aufnahmen recht positiv den
Vätern gegenüber eingestellt und gedacht auch, einen positiven Film zu
machen. Leider wurde sie krank (oder ging in Mutterschaft) und die
Nachfolgerin bearbeitete dann das Material entsprechend.


Dann hätte die Filmerin Herrn Mattussek ja mal über die Umstände aufklären können. Mir als Filmer wäre es wichtig, daß die Betroffenen Bescheid wüßten, daß mein Material auf solch hinterhältige Art mißbraucht worden ist.


Krischan

--
Der Feminismus rennt froh und munter
Schritt für Schritt die Schißgass' runter
Erst Schwarzer, dann die Zypris, dann die Roth
Versenken wir das lila Boot

Hintergrund: ARTE - "Wenn Väter sich rächen"

Odin, Samstag, 24.02.2007, 01:51 (vor 4993 Tagen) @ Krischan der Echte

Soweit ich gehört habe, war die Erstellerin der Aufnahmen recht positiv

den

Vätern gegenüber eingestellt und gedacht auch, einen positiven Film zu
machen. Leider wurde sie krank (oder ging in Mutterschaft) und die
Nachfolgerin bearbeitete dann das Material entsprechend.

Dann hätte die Filmerin Herrn Mattussek ja mal über die Umstände aufklären
können. Mir als Filmer wäre es wichtig, daß die Betroffenen Bescheid
wüßten, daß mein Material auf solch hinterhältige Art mißbraucht worden
ist.


Krischan

Ich glaube nicht, dass das nur mir bekannt ist

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Krischan der Echte, Samstag, 24.02.2007, 17:56 (vor 4993 Tagen) @ Odin


Ich glaube nicht, dass das nur mir bekannt ist

Weiß ich jetzt nicht. Wenn Herr Mattussek es von ihr erfahren hat, dann wohl nach Erscheinen seiner Stellungnahme.

Krischan

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Hintergrund: ARTE - "Wenn Väter sich rächen"

Odin, Sonntag, 25.02.2007, 01:33 (vor 4992 Tagen) @ Krischan der Echte


Ich glaube nicht, dass das nur mir bekannt ist


Weiß ich jetzt nicht. Wenn Herr Mattussek es von ihr erfahren hat, dann
wohl nach Erscheinen seiner Stellungnahme.

Krischan

Ne, ich will Mattussek auch nichts unterstellen. Soooo 100%ig sind meine Quellen auch nicht immer. Ich habs halt von jemandem gehört.

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