Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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"Blinder Feminismus": S. Rückert über den Kachelmann-Prozess

Cardillac, Sonntag, 10.04.2011, 20:23 (vor 3383 Tagen)

"Sehender" Feminismus statt blindem

Caligula, Sonntag, 10.04.2011, 21:20 (vor 3383 Tagen) @ Cardillac

Wie du zu einem "Bravo!" kommst, erschließt sich mir nicht. Rückert outet sich als Hardcore-Femanze, die die präsenile Schwätzer auf Kosten Kachelmanns abmeiert und sich selbst als diejenige geriert, die diesen Fall tatsächlich durchblickt. Soweit, so unwichtig. Aber "Bravo!"? Wohl kaum.

Zitat: "Autonomie ist die zentrale Idee der Moderne. Der Mensch bestimmt sich selbst. Alles läuft darauf zu – ganz besonders im Leben der Frauen. Sie fordern Handlungsfreiheit. Sie wollen selbst entscheiden, ob und wann sie ein Kind bekommen, ob sie sich an einen Mann binden oder nicht. Sie streben in die Vorstandsetagen der Unternehmen. Sie wollen Posten. Sie wollen das Sagen haben in der Politik und den Universitäten. Sie wollen mehr Geld, ihre Meinung äußern, unabhängig sein, sich durchsetzen, die Welt der Männer umkrempeln und – sie besser machen. Und das alles völlig zu Recht."
(Hervorhebung von mir)

Zwar kritisiert sie richtig die mangelnde Selbstverantwortung und die Neigung zum Selbstbetrug zeitgenössischer FrauInnen und ihrer Derivate, schweigt sich aber über die Ursachen dieser Phänomene aus. Schon gar nicht kommt ihr in den Sinn, dass der kollektivistische Feminismus deren wesentliche Entstehungsursache gewesen sein könnte und es in immer stärkerem Maße noch ist.

Mal von den Fakten zur Causa Kachelmann abgesehen, die allerdings sattsam bekannt sind, handelt es sich um weiteres dürres Artikelchen aus dem Genre 'Verdienen an und mit Kachelmann'. Diese Feststellung stammt übrigens sinngemäß von ihr selbst. Zu sehen im Beitrag des SF1 über den Kachelmann-Prozess, der hier kürzlich Thema war.

Ein Bravo hat diese Nörgelei nicht verdient, vielmehr gilt: Si tacuisses, philosophus mansisses! (Hättest du geschwiegen, wärest du ein Philosoph geblieben - im Sinne von 'Schweigen ist Gold') Für derartige Einlassungen Rückerts kann ich durchaus Schweigebedarf erkennen.

"Sehender" Feminismus statt blindem

Oliver, Sonntag, 10.04.2011, 21:50 (vor 3383 Tagen) @ Caligula

Caligula, dafür bekommst du ein MINUS!! (Vorsicht, duck dich, WortSpiel)
;-)

Nein, sei doch nicht so streng mit ihr.
Sie ist doch eine Frau, und somit doch zentrisch, JA sogar femizentrisch sozialisiert worden, womöglich gar vom phösen phööhsen Partriarchat.

Alleine die Überschrift hat doch schon was:

50.000 Euro für medienwirksame Bekenntnisse und ein blinder Feminismus: Der Mannheimer Strafprozess als gesellschaftliches Lehrstück

Und dann noch die Krokodilstränen, usw. . . .und du stocherst in den Krümeln rum,
das geht ja wohl gar nicht!

;-)

PS: In dem Film sind es NUR Frauen, die sich zu diesem Fall geäußert haben.
Komischer allumfassender Femizensurismus

--

Liebe Grüße
Oliver


[image]

"Sehender" Feminismus statt blindem

satyr, Essen, Sonntag, 10.04.2011, 22:50 (vor 3383 Tagen) @ Caligula

Hm... sehe ich ein wenig Anders.
Der Feminismus (im Ursprung) was tatsächlich nötig. Frauen hatten weniger Rechte als Männer. Das hatte zwar gute Gründe... aber es war nicht mehr Zeitgemäß. Eine Änderung musste her. Als "Kampf der Frauen um ihre Rechte" konnte diese Änderung am sinnvollsten (meiner Meinung nach) gelingen.
Ich sehe es als einen weiteren Schritt in der Evolution. Denn mit der Aufstockung der Rechte der Frau, hätten auch Pflichten der Männer wegfallen können. Insgesamt wären beide Geschlechter damit vorwärts gekommen.
Der Feminismus der draus wurde, hat eher das Gegenteil gemach und gehört bekämpft. Aber die Grundidee finde ich berechtigt. Also das "Was". Nur das "Wie" hat es vermasselt, für alle

Für wen war Feminismus nötig?

Borat Sagdijev, Sonntag, 10.04.2011, 23:27 (vor 3383 Tagen) @ satyr

Hm... sehe ich ein wenig Anders.
Der Feminismus (im Ursprung) was tatsächlich nötig. Frauen hatten
weniger Rechte als Männer. Das hatte zwar gute Gründe... aber es war
nicht mehr Zeitgemäß. Eine Änderung musste her. Als "Kampf der Frauen um
ihre Rechte" konnte diese Änderung am sinnvollsten (meiner Meinung nach)
gelingen.

Wir sehen doch heute dass die Frauen nicht mit Ihren Rechten umgehen können. Es ist eine Geldverschwendung, Ressourcenverschwendung, höhlt die Substanz der Gesellschaft aus, lässt uns aussterben und wird uns bald dem Ausverkauf an Andere ausliefern.

Für wen war das "nötig"?

Ich sehe es als einen weiteren Schritt in der Evolution. Denn mit der
Aufstockung der Rechte der Frau, hätten auch Pflichten der Männer
wegfallen können. Insgesamt wären beide Geschlechter damit vorwärts
gekommen.

Klingt nach Gutmensch.
Natürlich, auch absterbende Äste der Evolution sind deren Schritte.
Der Mensch ist kein verkopftes "Vernunftwesen", die Frau schon gar nicht.
Im Grunde laufen politisch unkorrekte biologische Programme im Mensch ab.
Menschen ohne Pflichten, Härten und Herausforderungen werden am Ende immer den Menschen unterliegen die sich deswegen Weiterentwickeln, denn das war schon immer so.

Der Feminismus der draus wurde, hat eher das Gegenteil gemach und gehört
bekämpft. Aber die Grundidee finde ich berechtigt. Also das "Was". Nur das
"Wie" hat es vermasselt, für alle

Die Grundidee ist Egoismus.
Den braucht man nicht berechtigen, das regelt die Natur (auf Dauer) am besten

--
Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.

Für wen war Feminismus nötig?

satyr, Essen, Montag, 11.04.2011, 01:03 (vor 3383 Tagen) @ Borat Sagdijev

Die Rechte sollten sie trotzdem haben. Also nicht mehr als Männer - aber auch nicht weniger.
Wenn Sie diese nicht vernünftig nutzen, sollten sie selbst die Konsequenzen tragen. Aber ein recht zu versagen, sollten Frauen auch haben :).
In dem Sinne, war der Gedanke schon ok, finde ich.
Was draus wurde, ist leider beschissen. Aber die Grundmotivation versteh ich weiterhin.

Du magst es als Gutmenschdings ansehen... ist mir aber egal :)

Für wen war Feminismus nötig?

__V__, Bavaria, Montag, 11.04.2011, 01:31 (vor 3383 Tagen) @ satyr

Nur, dass Frauen in der Geschichte halt das Recht zu wählen gar nicht wollten, als sich dies Männer mit Blut und Schweiß errungen haben ...
... da Rechte einstmals mit Pflichten verbunden waren, derer sich die Frauen gerne entzogen haben.

Erst, als den Frauen eingestanden wurde, Rechte zu erhalten ohne die dazugehörigen Pflichten, erklärten Frauen sich mehrheitlich bereit, das Recht zu wählen anzunehmen.

Nachzulesen bei den pflichtbewussten, dokumentationswütigen Schwyzern und ihrer Geschichte der Frauenbewegung.

Selbst die einstmalige Frauenbewegung, die heute gerne als "bitter nötig" angesehen wird, ist nichts weiter als feministische Geschichtsklitterung.

Das Patriarchat, wie Du's Dir vielleicht vorstellen möchtest, hat mit aller höchster Wahrscheinlichkeit bis zum heutigen Zeitpunkt noch gar nie stattgefunden.
Wer weiß, was die Blüte des maßlosen Feminismus' sein wird ;) ...

Ich vermute allerdings, dass sich Geschichte eher wiederholt, als dass es ~heute eine Reflexion geben wird; sprich, alles wird in naher Zukunft nach dem "großen Zusammenbruch" totgeschwiegen, und die Frauen passen sich lediglich wieder den Umständen an, und in ~ein paar hundert Jahren oder so wiederholt sich der ganze Zirkus erneute. Erst, wenn Männer Frauen nicht mehr lieben, wird sich wieder was ändern. Bis dahin findet die Banalität auf immer höherem Niveau statt :$ ....

--
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Antifeminismus [image]
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Rechte ohne Pflichten

IGAF Deutschland ⌂, Dienstag, 12.04.2011, 01:42 (vor 3382 Tagen) @ Borat Sagdijev

Wir sehen doch heute, dass die Frauen nicht mit Ihren Rechten umgehen können. Es ist eine Geldverschwendung, Ressourcenverschwendung, höhlt die Substanz der Gesellschaft aus ...

Die Ursache dafür ist, dass Frauen für ihre Rechte nicht bezahlen müssen, weil sie als das subventionierte Geschlecht vom Geldtransfer von den Männern leben. Und ursächlich ist auch, dass Frauenrechten nicht entsprechende Pflichten gegenüberstehen. Letztlich werden Frauen wie unmündige Kinder oder wie Behinderte behandelt, die nicht (voll) für ihre Handlungen Verantwortung tragen können/müssen. Dann wundert es natürlich nicht, wenn sich entsprechendes Verhalten herausbildet ...

Natürlich, auch absterbende Äste der Evolution sind deren Schritte.

Evolution als Argument ist ja fast "Autobahn". Allerdings gehört zur Evolution das aussterben nicht angepasster Lebensformen.

Der Mensch ist kein verkopftes "Vernunftwesen", die Frau schon gar nicht.

Die Stärke der starken Frau besteht meist in der Behauptung ihrer Stärke. ;-)

--
IG Antifeminismus Deutschland
http://www.anti-feminismus.org

Die Stärke der Frauen

Borat Sagdijev, Dienstag, 12.04.2011, 01:57 (vor 3382 Tagen) @ IGAF Deutschland

Die Stärke der starken Frau besteht meist in der Behauptung ihrer
Stärke. ;-)

Und die Stärke der schwachen Frau besteht meist in der Behauptung ihrer Schwäche.

Also besteht die Stärke der Frauen meist aus Lüge.

Zeig mir einer eine Frau deren "Stärke" aus Wahrheit besteht

--
Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.

Die Stärke der Frauen

IGAF Deutschland ⌂, Dienstag, 12.04.2011, 02:16 (vor 3382 Tagen) @ Borat Sagdijev

Zeig mir einer eine Frau deren "Stärke" aus Wahrheit besteht.

Ausnahmen mag es geben.
Aber die bestätigen ja bekanntlich die Regel. ;-)

Also mal ernsthaft,
ich denke schon, dass es 10-20% wirklich emanzipierte Frauen gibt

--
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http://www.anti-feminismus.org

PS

IGAF Deutschland ⌂, Dienstag, 12.04.2011, 02:17 (vor 3382 Tagen) @ IGAF Deutschland

Ich denke schon, dass es 10-20% wirklich emanzipierte Frauen gibt.

Ich denke auch, ohne Feminismus könnte der Prozentsatz emanzipierter Frauen noch wesentlich höher sein ...

Der Feminismus ist anti-emanzipatorisch

--
IG Antifeminismus Deutschland
http://www.anti-feminismus.org

Frauen hatten weniger Rechte als Männer

IGAF Deutschland ⌂, Dienstag, 12.04.2011, 01:36 (vor 3382 Tagen) @ satyr

Frauen hatten weniger Rechte als Männer.

Das ist doch der übliche feministische Mythos.

Wer hat denn die schöne Chinaseide nach Europa geholt, lief Gefahr, von Piraten überfallen, auf Riffs aufzulaufen oder im Sturm zu kentern, nur damit europäische Frauen exklusive Seidenkleider tragen konnten?

Anderes Beispiel Wahlrecht:
Früher hatten auch Männer kein Wahlrecht. Dann kam das allgemeine Wahlrecht 1918, aber mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, Männer mussten über die Wehrpflicht auch bereit sein, die demokratischen Rechte mit der Waffe zu verteidigen, während die Frauen das Wahlrecht für lau erhielten.

Die These "Frauen hatten weniger Rechte als Männer" gehört in die Rubrik "Eine Lüge muss nur oft genug wiederholt werden, dann wird sie als Wahrheit geglaubt!"

--
IG Antifeminismus Deutschland
http://www.anti-feminismus.org

Und von mir dafür ein dickes Plus

Holger, Montag, 11.04.2011, 00:30 (vor 3383 Tagen) @ Caligula

Tatsächlich ist Rückert nur ein gehegtes weißes Einhorn im Imperium des *Zeit*geistes und noch nicht mal von den anderen feministischen 'Zeit' konnte hinwegdiskutiert werden, daß die Opferin aus dem Emsland selbst nach hundertfacher Vergewaltigung noch Jungfrau war.
Ich schätze sie übrigens: sie hat die Menopause hinter sich und erst ab da kann man die Geschlitzten ernst nehmen.
Wenn Du hier 'minus' kriegst, ist es von Leuten, die wie dereinst die Osnabrücker Feministoschwachmaten keinen Bregen haben. Kümmer dich also nicht um derlei Biomasse und geh ins Neugelbe

Und von mir dafür ein dickes Plus

C, Montag, 11.04.2011, 01:30 (vor 3383 Tagen) @ Holger

Kümmer dich also nicht um derlei Biomasse und geh ins Neugelbe

Das läuft ja weiterhin nicht, oder ?

Und von mir dafür ein dickes Plus

Diego, Hannover, Montag, 11.04.2011, 02:05 (vor 3383 Tagen) @ Holger

Wenn Du hier 'minus' kriegst, ist es von Leuten, die wie dereinst die
Osnabrücker Feministoschwachmaten keinen Bregen haben.

Wer soll das sein? Warum Osnabrück? Ich bin häufiger dort, aber weiß trotzdem nicht, wen du meinst! Bitte um Aufklärung!

--
"Wenn Ihr Eure Augen nicht gebraucht, um zu sehen, werdet Ihr sie brauchen, um zu weinen."
Jean Paul Sartre

Der "gute" Feminismus

IGAF Deutschland ⌂, Dienstag, 12.04.2011, 01:04 (vor 3382 Tagen) @ Caligula

"Sehender" Feminismus statt blindem

Es scheint immer noch der Glaube an einen "guten" Feminismus lebendig zu sein ..

--
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