Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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EILMELDUNG! Studien und Beispiele zum FRAUENBONUS VOR GERICHT für JOURNALISTEN gesucht!

Manifold ⌂, Mittwoch, 07.09.2011, 22:18 (vor 3307 Tagen)

Alle mal aufgepasst - es geht um die beiden Asitussen, welche einem Mann die Hoden an den Oberschenkel geklebt haben und deswegen lediglich mickrige 14 Monate bedingt bekamen. In den Kommentarspalten schweizerischer Zeitungen herrscht wegen dieser lächerlichen Strafe Amok.

Gerade hat mich Bleiker angerufen und gesagt, dass wir einen Journalisten am Haken haben, der zu diesem Fall einen Artikel geschrieben hat und ihn um Material zum Thema Frauenbonus vor Gericht gebeten hat. Deshalb hat er mich und andere gebeten, möglichst viel Material (Studien, Fallbeispiele, Zitate etc. zum Thema Vaginabonus) zusammenzukratzen, die wir ihm weiterleiten können.

Eventuell wird er einen weiteren Artikel genau zu diesem Thema schreiben und da wäre es ideal, wenn wir Antifeministen ihn mit fundierten Studien versorgen können, welche klar belegen, dass Frauen vor Gericht für gleiche Vergehen weniger hart bestraft werden als Männer.

Allerdings eilt die Sache! Wir brauchen das Zeugs noch heute Abend (vor 12 Uhr), damit der Journalist genügend Zeit hat, sich musisch inspirieren zu lassen. Wenn die Sache klappt, haben wir Gelegenheit auf einem Schlag ein riesiges Publikum zu erreichen und antifeministisch aufzukären.

Bitte das Zeugs einfach hier reinposten, ich leite es dann weiter. Ich danke für die Mithilfe.

--
"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

EILMELDUNG! Studien und Beispiele zum FRAUENBONUS VOR GERICHT für JOURNALISTEN gesucht!

Antwort, Mittwoch, 07.09.2011, 22:35 (vor 3307 Tagen) @ Manifold

EILMELDUNG! Studien und Beispiele zum FRAUENBONUS VOR GERICHT für JOURNALISTEN gesucht!

adler, Kurpfalz, Mittwoch, 07.09.2011, 23:37 (vor 3307 Tagen) @ Manifold

Allerdings eilt die Sache! Wir brauchen das Zeugs noch heute
Abend (vor 12 Uhr)
,

War kürzlich dieser thread
http://www.wgvdl.com/forum/index.php?id=198937
v.a. mit 2 Gegenüberstellungen von Minderschwerer Junge.
Für mehr reicht die Zeit nicht mehr.

Gruß
adler

--
Frauenrat der Grünen empört-Gebäudereinigung:
Männer verdienen bei Außenreinigung deutlich mehr als Frauen bei Innenreinigung.

"Benachteiligungen von Männern beseitigen ... das ist nicht unser politischer Wille" -Grüne, Ortsgruppe Goslar

Ansteck-Naddel - Der Vergleich! ... von Oliver(r)

__V__, Bavaria, Mittwoch, 07.09.2011, 23:45 (vor 3307 Tagen) @ Manifold

Danke Oliver!

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Antifeminismus [image]
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Erinnerung

Bill, Donnerstag, 08.09.2011, 00:27 (vor 3307 Tagen) @ Manifold

Aussage von Richter Vultejus

In der Ausgabe der Zeitschrift für Rechtspolitik vom 11. April 2008 äußerte Vultejus, dass er Frauen einen "Frauenrabatt" zuerkannte und sie deshalb im Vergleich zu Männern mit derselben Anklage generell milder bestrafte. Er rechtfertigte dies mit einem Hinweis auf die offensichtlich ähnliche Handlungsweise seiner Kollegen und weil Frauen es im Leben schwerer hätten.

http://www.wgvdl.com/forum/index.php?id=43571

http://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Vultejus

Studien?

Manifold ⌂, Donnerstag, 08.09.2011, 00:41 (vor 3307 Tagen) @ Manifold

Sehr gut, Leute, hat jemand auch noch Studien zu dem Thema?

--
"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Studien?

Goofos @, Donnerstag, 08.09.2011, 02:12 (vor 3307 Tagen) @ Manifold

Von etwas das nicht untersucht wird und höchstwahrscheinlich nicht untersucht werden möchte, entweder weil man es nicht wissen möchte, Angst vor dem Ergebnis hat, die traurige Wahrheit bereits kennt, aber nichts unternehmen möchte, weil es schlicht nicht gewollt ist, kann es logischerweise keine Studien geben. Man möge sich auch nur mal vorstellen welchen Schaden Gerichte nehmen müsste, käme heraus, dass ungleich behandelt wird. Nicht gerade eine Ettikette die ein sauberer Rechtsstaat auf sich nimmt, vor allem dann nicht wenn viel "sauberer" als z.B. China ist.

Eine groß angelegte Studie wird man dazu also sicherlich nicht finden. Allenfalls kleinere Hinweise in anderen Studien.

Wie z.B.:
"Eine Schweizer Studie zeigt, dass Männer und Frauen zwar die gleiche Anzahl von Delikten vorweisen, allerdings das
Risiko der Strafanzeige und –verhandlung für Männer ungleich höher ist (Dobler-Mikola, 2000). Diese Daten lassen die
Annahme zu, dass geschlechtsspezifische Umgangsweisen und geschlechtsrollenorientierte Verfahrensweisen bei der
Justiz verbreitet sind. (Mutterschaft, Frauen als „schwaches“ Geschlecht)."

Aus Literature Review on Quasi Compulsory Treatment Germany
Seite 2
Irgendwo versteckt in Frauen und Männer mit harten Drogen

Daer Fall: Horst Arnold

Montana, Donnerstag, 08.09.2011, 00:47 (vor 3307 Tagen) @ Manifold

Gerade hat mich Bleiker angerufen und gesagt, dass wir einen Journalisten
am Haken haben, der zu diesem Fall einen Artikel geschrieben hat und ihn um
Material zum Thema Frauenbonus vor Gericht gebeten hat. Deshalb hat er mich
und andere gebeten, möglichst viel Material (Studien, Fallbeispiele,
Zitate etc. zum Thema Vaginabonus) zusammenzukratzen, die wir ihm
weiterleiten können.

Die Glaubwürdigkeit von Frau vor Gericht ist gegeben, auch ohne einen Beweise vorlegen zu müssen!

Der Fall: Horst Arnold

http://www.hna.de/nachrichten/stadt-kassel/kassel/prozess-kasseler-landgericht-fuenf-jahre-unschuldig-gefaengnis-1284...

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7438570

http://www.hna.de/nachrichten/stadt-kassel/kassel/vergewaltigungsprozess-gegen-biolehrer-polizei-verhoert-1295409.html

http://www.hna.de/nachrichten/stadt-kassel/kassel/vergewaltigungsprozess-frauenbeauftragte-entlastet-angeklagten-1298...

http://www.hna.de/nachrichten/stadt-kassel/kassel/vergewaltigungsprozess-gegen-bio-lehrer-angeklagter-beteuert-erneut...

http://www.hna.de/nachrichten/stadt-kassel/kassel/kommentar-vergewaltigungsprozess-heidis-maerchen-1301230.html

http://www.hna.de/nachrichten/stadt-kassel/kassel/fuenf-jahre-unschuldig-knast-sagt-horst-arnolds-verteidiger-1310061...

http://www.hna.de/nachrichten/stadt-kassel/kassel/unschuldig-haft-lehrerin-legt-revision-1314566.html

http://www.hna.de/nachrichten/stadt-kassel/kassel/lehrer-unschuldig-haft-dienstverbot-angebliches-vergewaltigungsopfe...

EILMELDUNG! Studien und Beispiele zum FRAUENBONUS VOR GERICHT für JOURNALISTEN gesucht!

adler, Kurpfalz, Donnerstag, 08.09.2011, 01:07 (vor 3307 Tagen) @ Manifold

Allerdings eilt die Sache! Wir brauchen das Zeugs noch heute
Abend (vor 12 Uhr)
,
Bitte das Zeugs einfach hier reinposten, ich leite es dann weiter.

Ok, hab die Backup-Platte drangehängt:
(Aber mehr war auf die Schnelle nicht machbar, zumal ich nur an reinText rankomme)
(Auch kann ich nicht garantieren, dass noch alle links funzen)

2x Messer
1) Mit einem Küchenmesser hat ein stark alkoholisierter Mann am Montag seine 20-jährige Ehefrau attackiert und schwer verletzt. Der 50-Jährige aus dem Bezirk Ried im Innkreis hatte 2,3 Promille Alkohol im Blut.
Gegen den Ehemann wurde ein Haftbefehl wegen Mordversuchs erlassen
http://www.wgvdl.de/forum/index.php?id=30200
2) Mann mit Küchenmesser niedergestochen - nicht verhaftet trotz Wiederholungstat
Die Frau war erst vor wenigen Monaten aus der Haft entlassen worden, weil sie einen Lebensgefährten schwer verletzt hatte. Bereits einmal nach Messerstich verurteilt
http://www.wgvdl.de/forum/index.php?id=30202

Sex in der Schule - Mädchen darf bleiben, Junge fliegt raus
Fabian – damals 17 Jahre alt – und seine Mitschülerin hatten im Januar 2006 während einer Freistunde auf der Toilette des benachbarten Grundschultrakts den Akt vollzogen. Zwei Wochen später verhafteten Polizisten den Jugendlichen im Unterricht. Zu diesem Zeitpunkt verdächtigten ihn die Ermittler, die junge Frau vergewaltigt zu haben.
Allerdings hat wohl dann das OLG entschieden, dass er wieder aufgenommen werden muss
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11053419/60889/#
War hier eingestellt von Bruno am 30. Oktober 2007

Mutter setzt Kind aus, Vater verurteilt
Das Landsgericht Landshut befand die junge Mutter am Montag für schuldig, ihr Neugeborenes im Winter 2006 am Straßenrand ausgesetzt zu haben. Das Kind erfror.
Der 26 Jahre alte Vater des Kindes wurde wegen Totschlags durch Unterlassen zu fünfeinhalb Jahren Gefängnis verurteilt, weil er sich nicht um das neugeborene Mädchen kümmerte.
Die Staatsanwaltschaft warft dem Mann vor, sich "aus dem Staub gemacht" zu haben. Und auch Richter Loher war der Meinung, dass er hätte nachfragen müssen, wo der Fötus geblieben sei.
===============================================================================
Hätte er seiner Freundin "das Messer auf die Brust gesetzt", hätte er das Kind noch retten können, sagte Loher.
===============================================================================
Urteil: 10 Jahre für sie, 5 1/2 Jahre für den Partner.
http://www.focus.de/panorama/welt/haft_nid_45369.html
http://www.femdisk.com/includef.php?path=forum/showthread.php&threadid=922

5 Jahre wg. Vergewaltigung im Knast, unschuldig. Hannover
NDR-Panorama/Volksfreund.blog 24. Juni 2009
Er hat immer gekämpft und immer wieder seine Unschuld beteuert. Mehr als fünf Jahre hat Ralf W. im Hochsicherheitsgefängnis Sehnde bei Hannover gesessen. Der Vorwurf: Er soll ein Mädchen vergewaltigt haben.
Ralf Witte war von dem damals 15-jährigen Mädchen Jennifer W. im Jahr 2001 beschuldigt worden, sie mehrfach brutal vergewaltigt und dabei entjungfert zu haben. Witte wurde daraufhin vom Landgericht Hannover zu einer Freiheitsstrafe von zwölf Jahren und acht Monaten verurteilt.
http://142lupusalpha.blog.volksfreund.de/tag/recht/
* Missbrauch erfunden? Berliner Kurier 26. Juni 2996
Vater nach fünf Jahren Knast frei Tochter belastete Ralf W. - nun gibt es Zweifel an ihrer Aussage.
Jennifer (15) hatte ihren Papa im Jahr 2001 beschuldigt, sie mehrfach brutal vergewaltigt und dabei entjungfert zu haben. Der vermeintliche Sexualstraftäter wurde daraufhin vom Landgericht Hannover zu einer Freiheitsstrafe von zwölf Jahren und acht Monaten verurteilt und wanderte hinter Gitter.
http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0626/politiknachrichten/0012/index.html

genderama Freitag, November 14, 2008
Mutter ertränkt Sohn – "in guter Absicht"
Inhalt:
Staatsanwältin: Keine Heimtücke -> Kein Mordmerkmal. Mutter handelte aus guter Absicht
Verteidiger: Schlimmste Strafe sei schon der Verlust des geliebten Sohnes
Die meisten von euch werde den Witz von dem Mann kennen, der seine Eltern umbringt und dann vor Gericht um mildernde Umstände bittet – schließlich sei er Vollwaise. In der Wirklichkeit geht es offenbar kaum anders zu:
http://genderama.blogspot.com/2008/11/mutter-ertrnkt-sohn-in-guter-absicht.html

Die "Zeit" berichtet.
http://www.zeit.de/news/artikel/2008/11/14/2661318.xml
"Aus Verzweiflung über ihre schlechte finanzielle Lage hat eine Mutter ihren achtjährigen Jungen in der Badewanne ertränkt. (...) Das für eine Verurteilung wegen Mordes erforderliche Merkmal der Heimtücke sei in diesem Fall nicht gegeben, argumentierte die Staatsanwältin Stefanie Gropp in ihrem Plädoyer. Die Mutter habe aus ihrer Sicht in guter Absicht gehandelt. (...) Die schlimmste Strafe habe die Angeklagte schließlich schon bekommen, nämlich das Wissen, dass sie ihren geliebten Sohn getötet habe, sagte der Verteidiger."

Sohn mit Pfennigabsätzen zertreten, auch Vater im Knast
Colette S. tötete ihren Sohn Johnny-Lee mit den Pfennigabsätzen ihrer schwarzen Lederstiefel. Sie trat in der Nacht zum 12. April 2004 auf den Zweijährigen ein, weil er nicht einschlafen wollte. Johnny-Lee starb an inneren Blutungen, die Abdrücke der Stöckelabsätze hatten sich in den kleinen Körper gebohrt. An seinem Leichnam fanden sich mehr als 30 Tritt- und Schlagspuren.
Aber Gerechtigkeit waltet auch hier:
Das Landgericht Erfurt verurteilte die 31-Jährige und ihren Freund Volker S. wegen gemeinschaftlicher Tötung zu zwölf Jahren Haft.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,511094,00.html
http://forum.politik.de/forum/archive/index.php/t-187349.html

2x 800 Euro
Hier ging eine Mutter einem fremden Kind an die Gurgel. Einem anderen hat sie dermaßen eine gescheuert, daß er mit dem Kopf gegen eine Glasscheibe gedonnert ist und eine, Ot-Ton des Jungen: „Ich hatte 'ne fette Beule.”, davontrug.
Urteil der RichterIn: 800 Euro
http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/Mutter-muss-nach-Ohrfeige-800-Euro-Strafe-zahlen-id2714342.html
Hier wird von einem Vater berichtet, dem bei der eigenen Tochter die Hand ausgerutscht war. Auch hier lautet das Urteil: 800 Euro
http://eltern.t-online.de/ohrfeige-fuer-kind-schon-ein-ausrutscher-ist-strafbar/id_41263332/index

War im alten MannDat-Forum:
Frauenbonus vor Gericht - erwiesen oder nicht? Axel Schweiß 06-10-2007
Es soll angeblich eine Studie geben, die einen Frauenbonus - milderes Urteil
bei gleicher Rechtslage - vor Gericht nachweisen soll.

Peter Albrecht: Frauenbonus in der Strafjustiz.
In: Aktuelle juristische Presse 2000, S. 1385 ff.
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http://www.wl-m.de/Sozkontr/#a6

Geißler, R. & Marißen, N. (1988). Junge Frauen und Männer vor Gericht. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 40, 505-526.

Geißler, R. & Marißen, N. (1992). Milde für junge Frauen bei der Strafverfolgung. Der Frauenbonus oder das Paradox der geschlechtsspezifischen Gleichbehandlung. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 44, 549-558.
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Rabatturteile-wgvdl-12-09
Kindstötung - Frauenrabatt - der_quixote(R), 09.12.2009
im thread werden mehrere Urteile genannt und verlinkt

http://www.wgvdl.com/forum/index.php?id=104465

Frauenantei lt Kriminalstatistik 2005
Bei den aufgeklärten Fällen in der letzten Kriminalstatistik 2005 waren
23,7 Prozent der Tatverdächtigen Frauen.
12,6 Prozent bei Gewalttaten (Mord, Totschlag, Raub, schwere Körperverletzung
5 Prozent Frauenanteil in den Gefängnissen
Fazit. Bei fast 25 % zur Anzeige gebrachten oder Ermittlungen gg Frauen
sind nur 5 % in Gefängnissen

(Wo ich das herhab, hab ich leider vergeigt)

Und dann natürlich Richter a.D. Prof. Ulrich Vultejus, Berlin
Das dieser Mail beigefügte pdf-Dokument enthält ein Interview mit dem Richter am Amtsgericht a.D. Professor Ulrich Vultejus, Berlin. Es ist betitelt mit "Kein Gesetzgeber kann einen Richter zu einem Urteil zwingen" und erschienen in der oben genannten Ausgabe der genannten Zeitschrift vom 11. April 2008, herausgegeben vom Verlag C.H. Beck. In der erwähnten Passage erläutert Richter Vultejus:
"Theoretisch müssen Männer und Frauen bei gleichen Taten auch gleich bestraft werden. Rechtssoziologen wollen herausgefunden haben, dass Frauen etwas milder bestraft werden. Ich bin in Strafverfahren gegen Frauen immer wieder in Schwierigkeiten geraten und habe mich deshalb jeweils gefragt, welche Strafe würde ich gegen einen Mann bei derselben Anklage verhängen und auf diese Strafe alsdann abzüglich eines 'Frauenrabatts' erkannt. Ähnlich scheinen es auch meine Kollegen zu handhaben, wie die eben wiedergegebene rechtssoziologische Untersuchung ergibt. Ein Frauenrabatt ist gerechtfertigt, weil es Frauen im Leben schwerer haben und Strafen deshalb bei ihnen härter wirken."
posted by Arne Hoffmann @ 10:58 AM
http://genderama.blogspot.com/2008/04/lesermail-frauenrabatt-vor-gerichten.html
Das Interview als .pdf ist nicht beigefügt, geistert aber in den Foren rum. Evtl. ist es auch bei wgvdl, Burg, femdisk oder bei wikiMannia gespeichert. Irgendwo muß ich es ja her haben. Ich kann es dir auch schicken, wenn alle Stricke reißen. ca 300kb

Frauenknast:
MÜNCHEN 2009
http://www.wgvdl.com/forum/index.php?id=65419
- Neuer Frauenknast in München: Riesengebäde für 14 Frauen + Kinder 2009
Frauengefängnis in München: Knast mit Kinderspielplatz - 14 Bilder
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/588/470139/bilder/
- Ministerin weiht neues Frauengefängnis ein (Interview, 25.05.2009)
http://www.ad-hoc-news.de/ddp-wortlautinterview-merk-besorgt-ueber-steigende-zahl--/de/Politik/20243705
- Neuer Luxusknast für gewalttätige Mütter in München: 30. Mai.2009
Kinder ins Gefängnis - statt zum Vater! Ministerin Merk
http://www.promuenchen.de/
FRAUEN JVA VECHTA - 04-06-2007
Erhohlungsheim äh Frauenknast
http://www.femdisk.com/includef.php?path=forum/showthread.php&threadid=1267

Auch interessant, wenn auch nicht Schland:
Sextäter 11 Jahre
Der 11jährige Junge Raoul wurde mit Handschellen in ein Gefängnis gebracht weil er seiner 5jährigen Schwester im Garten beim pinkeln geholfen hat. Eine Nachbarin hatte den 11-jährigen Jungen wegen sexueller Nötigung angezeigt.
http://www.textatelier.com/index.php?id=996&blognr=758
http://forum.politik.de/forum/showthread.php?t=190342

Gruß
adler

--
Frauenrat der Grünen empört-Gebäudereinigung:
Männer verdienen bei Außenreinigung deutlich mehr als Frauen bei Innenreinigung.

"Benachteiligungen von Männern beseitigen ... das ist nicht unser politischer Wille" -Grüne, Ortsgruppe Goslar

Einer noch

adler, Kurpfalz, Donnerstag, 08.09.2011, 01:10 (vor 3307 Tagen) @ adler

Zitate aus dem Kriminologisches Journal 1991, S. 125
Strafrecht für Männer, Psychiatrie für Frauen / Kips

Pilatus(R), 26.12.2009, 01:16
http://www.wgvdl.com/forum/index.php?id=107864
Zusammenfassung:
Frauen keinem solchen mächtigen Instrument der sozialen Kontrolle, wie es das Strafrecht darstellt, unterworfen.
Die Psychiatrie ist - als Pendant zum Strafrecht - die soziale Kontrolle über Frauen oder besser gesagt, über ihre Arbeit.
Gefängnisse sind vorwiegend mit jungen, arbeitslosen Männern bevölkert, die sich der Erwartung widersetzt haben, die unvorteilhaftesten Arbeitsplätze mit geringer Bezahlung zu akzeptieren.
Die am häufigsten angewendeten Tatbestände des Strafrechts beziehen sich auf Bereiche, die fast ausschließlich von Männern besetzt sind.
Bereiche, die von Frauen besetzt sind, finden sich im Strafrecht so gut wie nicht. Probleme, Konflikte und unerwünschtes Verhalten in diesen Bereichen werden nicht kriminalisiert.

---------------------------------------------------Zitate -->

(...)
Die Hüter des Strafrechts sowie viele Kriminologen sind davon überzeugt, daß sich Frauen in bezug auf das Gesetz konformer als Männer verhalten. Diesen Schluß ziehen sie gleichermaßen aus den Kriminalstatistiken, den Ergebnissen der Erhebungen über selbstberichtete Delinquenz und aus den Opferforschungen.
(...)
Denn während einerseits ein Unterschied zwischen Frauen und Männern vorausgesetzt wird, der gewichtiger ist, als derjenige, der in der Kriminalstatistik erscheint, werden auf der anderen Seite die Produzenten der Kriminalstatistiken fälschlicherweise als geschlechtsneutral begriffen. Wenn viele Jahrhunderte später eine Historikerin unser Zeitalter untersuchen wird, stößt sie vielleicht auf die Gefängnisse. Sie findet bestimmte Gebäude, die überwiegend mit männlicher Population besiedelt sind. Diese Gebäude sind gut bewacht, aber nicht nur der Ausgang wird kontrolliert, sondern fast noch strenger der Eingang. Die Erlaubnis, das Gebäude zu betreten, stellt das Ergebnis einer langen, mit Ritualen durchsetzten Prozedur dar, die von einem umfangreichen bürokratischen Apparat in Gang gehalten wird. Sie wird feststellen, daß dieser Apparat eine Selektion zwischen denjenigen, die dieses Gebäude betreten dürfen und denjenigen, die keinen Zutritt haben, vornimmt, und daß das wichtigste Kriterium dieser Selektion das Geschlecht ist. Eben diese selektive “Bevorzugung" der männlichen Klientel seitens strafrechtlicher Organe ist ein Punkt, den die traditionellen Erklärungen der Frauenkriminalität außer Acht lassen.
(..)
An dieser wichtigen Feststellung lassen sich weiterführende Fragen anknüpfen. Die nächstliegende ist, warum das Strafrechtssystem nur an männlicher Klientel interessiert ist. Damit hängt die Frage zusammen, warum Frauen nur in so geringem Ausmaß betroffen sind. Kann es sein, daß Frauen keinem solchen mächtigen Instrument der sozialen Kontrolle, wie es das Strafrecht darstellt, unterworfen sind?
(...)
Dabei wird deutlich, daß es die Psychiatrie ist, die - als Pendant zum Strafrecht - die soziale Kontrolle über Frauen oder besser gesagt, über ihre Arbeit, ausübt. Die psychiatrische Wissenschaft befaßt sich mit der Beziehung von Leib und Seele und scheint vielleicht deshalb schon besonders geeignet, dasjenige Konzept von Frauenrolle zu bestätigen, das Frauen an ihr biologisches “Schicksal" bindet. Psychiatrische Patientinnen können als Frauen betrachtet werden, die die Grenze der “typisch weiblichen Rolle" überschritten haben.
(...)
Gefängnisse sind vorwiegend mit jungen, arbeitslosen Männern bevölkert, die sich der Erwartung widersetzt haben, die unvorteilhaftesten Arbeitsplätze mit geringer Bezahlung zu akzeptieren. Das Gefängnisregime orientiert sich an der Maxime des disziplinierten und produktiven Lebens und unterstützt dadurch den ökonomischen Status quo.
(...)
Beide Richtungen, sowohl die funktionale Analyse des Gefängnisses als auch die empirischen Forschungen, lassen erkennen, warum so wenige Frauen in den Kriminalstatistiken erscheinen. Zum einen beziehen sich die meisten strafrechtlichen Tatbestände gar nicht auf Frauen.
(..)
Gerade die am häufigsten angewendeten Tatbestände des Strafrechts beziehen sich auf Bereiche, die fast ausschließlich von Männern besetzt sind oder ihrer “Ausstattung" entsprechen: die Wirtschaft - und darunter verstehe ich nicht die Wirtschaftskriminalität, sondern vor allem den Diebstahl und den Drogenhandel - sowie die Anwendung körperlicher Gewalt. Bereiche, die von Frauen besetzt sind, wie das Kindergebären, die Kindererziehung, die Pflege der Männer, die Haushaltung und das Unterhalten von (Familien-)-Beziehungen, finden sich im Strafrecht so gut wie nicht. Probleme, Konflikte und unerwünschtes Verhalten in diesen Bereichen werden nicht kriminalisiert, zum Teil sogar entkriminalisiert. Deshalb sind Frauen gar nicht in der Lage, einen kriminellen Status zu erhalten.
(...)
Diese Einsichten stehen im Einklang mit der These, daß das Strafrecht eine Institution zur Aufrechterhaltung der wirtschaftlichen Ordnung ist. Die Antwort auf die Frage, warum es sich so wenig mit Frauen befaßt, heißt dann kurz und bündig: weil sich das Strafrecht nicht zum Ziele setzt, die Arbeit von Frauen zu kontrollieren.
(...)
Frauen werden nämlich weit häufiger als Männer psychiatrischen Definitionen der Abnormalität unterworfen. In psychiatrischen Anstalten sind viel mehr Frauen als Männer eingeschlossen;

Gruß
adler

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DFuiZ

Mus Lim ⌂, Donnerstag, 08.09.2011, 01:33 (vor 3307 Tagen) @ Manifold

2.6. Die Kriminalisierung und Rechtlosigkeit des Mannes
2.7. Der Schutz und die Straffreiheit der Frau
2.7.4. Gemindertes Strafmaß für Frauen
http://www.dfuiz.net/kap_2/2-7-4.html

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Die Besserbeurteilung von Frauen erstreckt sich allerdings nicht nur auf Richter, sondern auch auf Lehrer und andere E

Mus Lim ⌂, Donnerstag, 08.09.2011, 01:41 (vor 3307 Tagen) @ Mus Lim

WorldNetDaily berichtete von einer Highschool-Aushilfs­lehrerin aus Utah, die an einem 17jährigen Schüler Oralsex ausführte, und die dafür keinerlei Gefängnis­strafe wird absitzen müssen. Ein Mann wäre für dieselbe Straftat sehr wahrscheinlich ins Gefängnis gewandert. Der Richter bemerkte in seiner Urteils­begründung:
"Wenn dies ein 29jähriger Mann wäre und eine 17jährige Frau, wäre ich dazu geneigt eine Gefängnis­strafe zu verhängen." [3]
Diese Besserbeurteilung von Frauen erstreckt sich allerdings nicht nur auf Richter, sondern auch auf Lehrer und andere Erzieher, Polizisten, Behördenvertreter, Firmen­repräsentanten, Sozial­arbeiter und Geistliche. Nicht zuletzt sind es die eigenen Väter, die bei ihren Töchtern eher ein Auge, oder auch zwei, zudrücken und Jungen härter bestrafen als Mädchen.[4] Wenn Frauen aber seltender und weniger hart bestraft werden, treten sie natürlich auch nicht so stark in den Strafstatistiken in Erscheinung. Es ist also ein klassischer Zirkelschluss, wenn daraus dann eine geringere kriminelle Energie abgeleitet wird.

[3] "Sexy substitute" gets no jail time. Judge admits if case involved male teacher with female student, prison would be likely., WorldNetDaily am 19. September 2006, Grand jury declines to indict female teacher. Former Miss Texas contestant charged for sexual relations with student, 18, WorldNetDaily am 22. September 2006
[4] Arne Hoffmann: "Sind Frauen die besseren Menschen? Plädoyer für einen selbstbewussten Mann.", Schwarzkopf & Schwarzkopf 2001, ISBN 3-89602-382-9 a) S. 157f. b) S. 160 c) S. 161
[5] Dieser Zirkelschluss gehört allerdings zum rhetorischen Repertoire des Feminismus: "Von allen Inhaftierten in Deutschland sind lediglich 5 Prozent Frauen, bei den rechtskräftig Verurteilten sind es 16 Prozent. Was die schweren oder 'gemeingefährlichen' Verbrechen angeht, so betrifft das Rechtssystem also praktisch ausschließlich Männer. Man könnte es auch zugespitzt so sagen: Würde es nur Frauen geben, bräuchten wir keine Justiz.", "Einige Gedanken zum Prinzip der Rechtsstaatlichkeit" von Antje Schrupp

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Goofos @, Donnerstag, 08.09.2011, 01:45 (vor 3307 Tagen) @ Manifold

Gender Differences in Criminal Sentencing - University of Texas

Kellner, Donnerstag, 08.09.2011, 01:48 (vor 3307 Tagen) @ Manifold

Objective. Many studies find that females benefit from their gender in sentencing decisions. Few researchers, however, address whether the gender-sentencing association might be stronger for some crimes, such as minor nonviolent offending, and weaker for other offenses, such as serious violent crime. Method. Using a large random sample of convicted offenders in Texas drawn from a statewide project on sentencing practices mandated by the 73rd Texas Legislature, logistic regression and OLS regression analyses of likelihood of imprisonment and prison length illustrate the importance of looking at sentencing outcomes not only in terms of gender but also in terms of crime type. Results. Specifically, we find that the effect of gender on sentencing does vary by crime type, but not in a consistent or predicted fashion. For both property and drug offending, females are less likely to be sentenced to prison and also receive shorter sentences if they are sentenced to prison. For violent offending, however, females are no less likely than males to receive prison time, but for those who do, females receive substantially shorter sentences than males. Conclusions. We conclude that such variation in the gender-sentencing association across crime type is largely due to features of Texas' legal code that channel the level of discretion available to judges depending on crime type and whether incarceration likelihood or sentence length is examined.
**********
The sentencing of criminals has been the subject of repeated exploratory inquiry by social scientists, particularly sociologists. Since the work of Nagel and Weitzman (1971) and Pope (1975), who found that women appear to receive preferential treatment in sentencing over males, efforts to explain this disparity have centered around two theories: chivalry and the more recent focal concerns. As our literature review highlights, efforts to decipher how the sentencing process may benefit females are, at times, inconsistent. We view our study as additional fuel to the sentencing dialogue and, in particular, as an effort to address the variation across studies and gain a better understanding of the influence of gender on sentencing.
In the early 1980s, Candace Kruttschnitt and Donald E. Green (1984:541) wondered whether, compared to males, the leniency typically accorded females at sentencing might become "history." However, the potential demise of gender-based preferential treatment has not come to fruition. To the contrary, findings that women receive milder sentences than men continue, with few exceptions, to be robust. For example, extensive literature reviews by Daly and Bordt (1995) and by Steffensmeier, Kramer, and Streifel (1993) stress the strength and consistency of the association between gender and sentencing and its relevance for scholars seeking to understand sentencing outcomes. Furthermore, when compared to other extra-legal factors, such as offender age or race/ethnicity, the influence of offender gender is touted as the most powerful by both Steffensmeier, Ulmer, and Kramer (1998) and Spohn and Holleran (2000; see also Daly and Bordt, 1995).
The vast majority of research shows that adult female offenders tend to receive milder sentences than male offenders. However, certain key questions remain unanswered. For example, in spite of dozens of studies, relatively few efforts have assessed whether offender-gender effects on sentencing might vary across crime type (but see Farnworth and Teske, 1995; Koons-Witt, 2002; Mustard, 2001; Steffensmeier, Kramer, and Streifel, 1993). Of those studies that address this issue, most compare outcomes for only two different types of crime (i.e., Farnworth and Teske, 1995; Koons-Witt, 2002), and only the Farnworth and Teske (1995) study specifically considers whether offender-gender effects on sentencing might vary across crime type. The relative inattention from both theoretical and empirical research to the potential for crime type to condition the effect of gender on sentencing argues for further study of this issue.
Toward this end, we employ a large representative multijurisdictional sample of criminal dispositions in Texas during 1991 to test whether gender affects sentencing severity and whether this relationship might vary across violent, property, and drug crime.
Offender Gender and Sentencing
The prediction that females will receive milder sentencing outcomes receives such consistent support from a wide range of studies done since the 1980s, and encompassing many different jurisdictions in the United States, that it may be one of the best established facts regarding criminal justice outcomes. This research shows that the greatest disparity among the sexes occurs at the "in/out decision"--whether criminal sentences entail incarceration or some nonincarcerative sanction, such as probation. Research findings typically show that females are between 12 percent and 23 percent less likely than males to receive prison or jail time (see Farnworth and Teske, 1995; Ghali and Chesney-Lind, 1986; Gruhl, Welch, and Spohn, 1984; Johnson, Kennedy, and Shuman, 1987; Mustard, 2001; Nobiling, Spohn, and DeLone, 1998; Spohn, 1999; Spohn and Beichner, 2000; Spohn and Holleran, 2000; Steffensmeier, Kramer, and Streifel, 1993; Steffensmeier, Ulmer, and Kramer, 1998; Ulmer, 2000; Wooldredge, 1998; but see Kruttschnitt and Green, 1984). Yet, for those men and women who do receive prison sentences, gender effects, while strong, are not as consistent. Females receive shorter or less severe sentences according to the findings of Bushway and Piehl (2001), Curran (1983), Engen and Gainey (2000), Farnworth and Teske (1995), Mustard (2001), Steffensmeier, Ulmer, and Kramer (1998), and Ulmer (2000), but no gender differences in sentence length were observed by Albonetti (1991), Crew (1991), Nobiling, Spohn, and DeLone (1998), Steffensmeier, Kramer, and Streifel (1993), or Wooldredge (1998).
A few studies show that females actually receive harsher treatment than males, but these findings pertain to juveniles (Chesney-Lind, 1977; Chesney-Lind and Shelden, 2004) or derive from historical data (Boritch, 1992). Other studies find that only married women or those with children receive milder sentences (Daly, 1987, 1989; Koons-Witt, 2002). However, research by Mustard (2001) and Spohn (1999; Spohn and Beichner, 2000) finds that "familied" women were just as likely as those without families to receive milder sentences than men. Adding to the picture, recent findings by Curry, Lee, and Rodriguez (2004) show that the gender of crime victims may also influence sentencing outcomes. Succinctly put, while the effect of offender gender on sentencing receives considerable support, this support is stronger and more consistent at the in/out stage than for sentence length, and this association may to some extent depend on women's family status and on the gender of crime victims.
In addition to a large body of empirical findings, theoretical research seeking to explain how and why female offenders tend to receive milder sentences is also extensive. Two main theoretical strands stand out. The chivalry thesis dates to the 1970s and is premised on cultural stereotypes about gender, while the more recent focal concerns theory looks specifically at the dynamics of judicial decision making.
The chivalry thesis posits that gendered stereotypes about both women and men influence sentencing outcomes according to the sex of offenders. Sometimes called paternalism, chivalry asserts that women are stereotyped as fickle and childlike, and therefore not fully responsible for their criminal behavior. Women therefore need to be protected by males who, with all due gallantry, are portrayed as wanting to minimize any pain or suffering women might experience. According to the chivalry thesis, when these stereotypes are played out in the arena of the criminal justice system, they will result in preferential treatment for female offenders from predominantly male police officers, prosecutors, and judges (Crew, 1991; Farnworth and Teske, 1995; Parisi, 1982; Rafter and Stanko, 1982). Thus, prevailing stereotypes about men and women are predicted by the chivalry thesis to underlie outcomes showing milder criminal sentences for women.
More recent views on gender and sentencing issues stem from three somewhat related concepts: bounded rationality (Albonetti, 1991), focal concerns (Steffensmeier, Kramer, and Streifel, 1993; Steffensmeier, Ulmer, and Kramer, 1998), and blameworthiness attribution (Baumer, Messner, and Felson, 2000). These theories share a common denominator--that the relationship between gender and sentencing is the byproduct of human error expressed in judicial outcomes. Because it has been more extensively researched and developed, we will concentrate on focal concerns theory. According to this view, constraints on the amount of time judges can spend on their cases and other factors mean that judges generally receive incomplete information on defendants and their cases. Confronted with these restrictions, judicial decisions on sentencing outcomes are thereby infused, to some extent, with generalizations and personal bias. Judges and other court players commonly make contextual attributions about the defendant's culpability, character, and potential recidivism based on three focal concerns: blameworthiness, dangerousness (community protection), and practical constraints. They may, for example, attribute certain qualities to offenders based on their gender. Female offenders may be viewed as less of a risk to the community or to reoffend (Albonetti, 1991), while male offenders may be seen as more culpable and, hence, more responsible for their crimes (Baumer, Messner, and Felson, 2000; Steffensmeier, Ulmer, and Kramer, 1998). Males may also be portrayed as better able to do "time" in prison or jail than females (Steffensmeier, Ulmer, and Kramer, 1998). Combined, these focal concerns represent an apparatus that judges may rely on to manage ambiguity. Because of their content, such focal concerns may lead to females being less likely to receive incarceration and, if they do, shorter sentences than males (Steffensmeier, Kramer, and Streifel, 1993; Steffensmeier, Ulmer, and Kramer, 1998; Ulmer and Kramer, 1996).
Offender Gender and Sentencing Across Crime Type
A great deal of theoretical and empirical research explores whether gender influences sentencing outcomes in general; however, some …

http://www.accessmylibrary.com/article-1G1-146691840/gender-differences-criminal-sentencing.html

Ganz grossen Dank an alle!!!!!!!!!

Manhood, Donnerstag, 08.09.2011, 02:00 (vor 3307 Tagen) @ Manifold

:-)

Ist schon etwas älter, ...

Kurti, Wien, Donnerstag, 08.09.2011, 02:32 (vor 3307 Tagen) @ Manifold

Noch ein paar Fälle

Hoffentlichrechtzeitig, Donnerstag, 08.09.2011, 03:07 (vor 3307 Tagen) @ Manifold

Einige ältere typische Fälle (c) Arne Hoffmann,
"Sind Frauen bessere Menschen"

Die Nummern in Klammern verweisen auf die Originalquellen
Das Buch als eBook, 5 Euro via: http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/05/sind-frauen-bessere-menschen-wieder.html

· 1987 erschoss Marione Wagshall in New York ihren schlafenden Ehemann
in einem Eifersuchtsanfall. Er überlebte, nachdem ihm große Teile seines Magens, seiner Leber und seiner oberen Därme chirurgisch entfernt werden mussten. Eine feministische Anwältin aus Brooklyn, Elizabeth Holzmann, handelte die Anklage von versuchtem Mord auf Körperverletzung hinunter, was
ihr allein mit Marlene Wagshalls unbestätigter Behauptung, ihr Mann habe
sie früher geschlagen, gelang. Marlene Wagshall kam für einen Tag ins Gefängnis und erhielt fünf Jahre Bewährung (304, 113).

· Die neunzehnjährige Tracy Ribitch gab zu, ihr neugeborenes Baby getötet zu
haben. Die Strafe: ein Tag Gefängnis und die Verpflichtung, vor Teenagern
Vorträge über geschützten Verkehr zu halten. Man kann sich vorstellen, wie
das Urteil gelautet hätte, wenn ihr Freund das Kind umgebracht hätte (365).

· Die Schönheitskönigin Tracy Lippard drang in das Haus ihrer schwangeren
Rivalin ein und griff dort deren Vater mit einem Hammer an, bevor sie überwältigt werden konnte. Zellengenossinnen gegenüber prahlte sie, sie hätte
ihrer Konkurrentin den Bauch aufschlitzen wollen. Vor Gericht hingegen inszenierte sie sich als das Opfer enttäuschter Liebe: >Jede Frau, die betrogen worden ist, kennt dieses Gefühl.« Die Geschworenen befanden sie nur kleinerer Vergehen ohne Vorsatz schuldig - unbenommen der Tatsache, dass sie
eine Pistole, ein Messer und Feuerzeugbenzin mit sich führte, als sie verhaftet wurde. Nach der Verhandlung beschrieb sie ein Zeitungsartikel als >eloquente, eindrucksvolle Frau, die nie einen Mann gefunden hatte, der sie so
sehr mochte, dass er ihr Foto in seiner Brieftasche trug.« (547, 107)

· Und bevor Sie denken, solche Fälle gäbe es nur in den USA: Patricia Orionno,

Frankreichs unfähigste Mörderin«, beschloss 1988, ihren Ehemann umzu-

164 bringen, weil dieser zu häufig mit ihr schlafen wollte- Zuerst versuchte sie, ihn mit Schlaftabletten umzubringen, verschätzte sich aber in der Dosierung, so dass er nur etwas länger schlief als gewöhnlich. Dann schlitzte sie ihm die Pulsadern auf, vergiftete ihn mit Gas und versuchte, ihn mit einem Kissen zu ersticken. Erst indem sie achtmal mit dem Messer auf ihn einstach, konnte sie ihn ins Jenseits befördern. Madame Orionno fand einen verständnisvollen Richter, der den Mord zum Verbrechen aus Leidenschaft erklärte und sie freisprach (433, 313)

10 Jahre weniger für mordende Frauen

Rainer ⌂, Donnerstag, 08.09.2011, 03:50 (vor 3307 Tagen) @ Manifold

US-Behörde für Kriminalstatistik mit einer Studie die bestätigt, Frauen erhalten geringere Strafen als Männer (englisch).
http://www.wgvdl.com/forum/Info/10JahremehrfuermordendeMaenner.htm
http://www.wgvdl.com/forum/Info/Recht/10jahre-mehr-fuer-maenner-en.pdf

Maschinenübersetzung:
http://www.wgvdl.com/forum/Info/Recht/10jahre-mehr-fuer-maenner-de.pdf

Rainer

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Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo

EILMELDUNG! Studien und Beispiele zum FRAUENBONUS VOR GERICHT für JOURNALISTEN gesucht!

Flint ⌂, Donnerstag, 08.09.2011, 05:20 (vor 3307 Tagen) @ Manifold

Hier dürfte einiges zu finden sein: http://gw.justiz-debakel.com/forum/index.php

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Der Maskulist
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Familienpolitik

StGB§ 183 . Exhibitionismus ausschliesslich Männer.

der_quixote, Absurdistan, Donnerstag, 08.09.2011, 14:07 (vor 3306 Tagen) @ Manifold

§ 183
Exhibitionistische Handlungen

(1) Ein Mann, der eine andere Person durch eine exhibitionistische Handlung belästigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Die Tat wird nur auf Antrag verfolgt, es sei denn, daß die Strafverfolgungsbehörde wegen des besonderen öffentlichen Interesses an der Strafverfolgung ein Einschreiten von Amts wegen für geboten hält.

(3) Das Gericht kann die Vollstreckung einer Freiheitsstrafe auch dann zur Bewährung aussetzen, wenn zu erwarten ist, daß der Täter erst nach einer längeren Heilbehandlung keine exhibitionistischen Handlungen mehr vornehmen wird.

(4) Absatz 3 gilt auch, wenn ein Mann oder eine Frau wegen einer exhibitionistischen Handlung

Wobei der Sinn von Absatz 4 mir verborgen bleibt, wenn im Absatz 1 ausschliesslich Männer E. Handlungen vornehmen können sollen.

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Schweizer Strafgesetz Art. 190.

Art. 190
1 Wer eine Person weiblichen Geschlechts zur Duldung des Beischlafs
nötigt, namentlich indem er sie bedroht, Gewalt anwendet, sie unter
psychischen Druck setzt oder zum Widerstand unfähig macht, wird mit
Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren bestraft.

2 …153

3 Handelt der Täter grausam, verwendet er namentlich eine gefährliche
Waffe oder einen anderen gefährlichen Gegenstand, so ist die Strafe
Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren.154

So weit ich verstehe, gilt in der Schweiz nur die vaginale Penetration als Vergewaltigung. (Wahrscheinlich weil´s von Penis kommt und Penis ist BÖSE).

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Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...

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