Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Sachliche und kompromissbereite Männeraktivisten - der Weg zum Erfolg?

Manifold ⌂, Montag, 23.01.2012, 16:59 (vor 3600 Tagen)
bearbeitet von Manifold, Montag, 23.01.2012, 17:06

Dies ist ein Kommentar von mir auf dem österreichischen, antifeministischen Blog Männergedanken, bei dem einer der Diskutanten meinte, dass Sachlichkeit und Kompromissbereitschaft gegenüber dem Feminismus für uns zum Erfolg führen würden. Dies mag sicherlich stimmen, wenn man mit der anderen Seite machtmässig auf Augenhöhe verkehrt und an einem runden Tisch Politik und Massnahmen aushandeln kann - jedoch kaum in unserer Situation.

Meine Antwort bezieht sich auf diesen Kommentar:

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Meiner Meinung nach muß insgesamt mehr Sachlichkeit in die Debatte zurückkehren, das Feindbilddenken gegen Frauen muß vermieden werden und nach einer Lösung,die für beide Geschlechter, heterosexuelle und Homosexuelle, passt gesucht werden. Männerrechtler müssen sachliche Gesprächspartner sein, die man in Talkshows einladen kann. Sonst kann man nicht in der Gesellschaft ankommen.

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Waren die männerhassenden Feministinnen sachlich und kompromissbereit, als man sie in Talkshows eingeladen hat?

Man sehe sich dazu lediglich mal dieses und andere Video mit der Alice Schwarzer, dem „Sturmgeschütz des Feminismus“, an:

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=2sXzxvns5jY#!

Merke: Man wird nicht in Talkshows eingeladen, weil man „sachlich“ und „kompromissbereit“ ist, sondern weil man a) interessant, b) einflussreich ist und/oder c) einflussreiche Freunde hat. Und a), b) und c) werden wir nicht erreichen, so lange der Feminismus als Ideologie im Staat, in den Hochschulen, in den Medien und in den NGOs und Lobbygruppen präsent ist.

So lange der Feminismus als Ideologie an der Macht ist, werden auch die gemässigsten, sachlichsten und kompromissbereitesten Männeraktivisten nicht ausreichend positive (!) Medienpräsenz erhalten. Daran werden auch einzelne Auftritte von Bruno Köhler und Co. kaum etwas ändern – aus den eben beschriebenen Gründen.

Und komme mir bitte nicht mit „gemässigten Feministinnen“, die gesprächsbereit sind und auf Männeranliegen eingehen – man hat im Fall von Goslar klar gesehen, was mit gemässigten Feministinnen passiert und warum sie keinen Einfluss haben und somit bedeutungslos im feministischen Machtapparat sind.

Kompromissbereitschaft gegenüber einer totalitären Ideologie bringt genau gar nichts – siehe dazu auch das Bundesforum für Männer, welches systematisch „sachliche“ und „gemässigte“ Männervereine wie Agens e.V. und Manndat e.V. ausschliesst und von der Macht abschirmt.

Der einzig gangbare Weg ist einerseits die Mobilisierung der Männer im Internet durch die Verbreitung von den Feminismus belastenden Fakten und das Organisieren der Männer im richtigen Leben in antifeministischen Vereinen, die auf die Politik Druck ausüben. Und andererseits die systematische Verdrängung der sich an der Macht befindenden feministischen Ideologie.

Alles andere ist – diplomatisch ausgedrückt – naiv und ignorant.

Maskulistische Grüsse,
Manifold

Die Söhne von Perseus

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http://zummannseingeboren.wordpress.com/2012/01/18/gemeinsamkeiten-fern-der-orientierung/#comment-174

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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Ja und Nein!

FAKT, Montag, 23.01.2012, 17:10 (vor 3600 Tagen) @ Manifold

Man sehe sich dazu lediglich mal dieses und andere Video mit der Alice
Schwarzer, dem „Sturmgeschütz des Feminismus“, an.

Hier widerspreche ich vehement. Die ist keinesfalls ein Sturmgeschütz und hat nicht einmal mehr Schrottwert. Wovor sicherlich die meisten Angst hätten wäre, dass die Alte einen irgendwie körperlich berührt.

So lange der Feminismus als Ideologie an der Macht ist, werden auch die
gemässigsten, sachlichsten und kompromissbereitesten Männeraktivisten
nicht ausreichend positive (!) Medienpräsenz erhalten.

Das ist prinzpiell richtig, ich fahre da auch eine hart Linie, Motto: "Verhandelt wird nicht!"

Aber wir sollten das gesamt Spektrum des "Dialoges" abdecken. Manch einen schreckt die notwendige Radikaliserung einfach nur ab. Wenn da jedoch nette u. symphatische Frauen, die im Leben stehen und wissen wovon sie reden, im Rampenlicht den Dialog führen und unsere richtigen Ansichten propagieren, dann ist ganz sicher förderlich und der Gesamtsache dienlich.

Aber ganz klar: Zum Ausmisten bedarf es Leute die zupacken können. Hier sind MegaTonnen von feministischen Unrat in diesem Land "sonderzudeponieren".

Ja und Nein!

Manifold ⌂, Montag, 23.01.2012, 17:18 (vor 3600 Tagen) @ FAKT

Aber wir sollten das gesamt Spektrum des "Dialoges" abdecken. Manch einen
schreckt die notwendige Radikaliserung einfach nur ab. Wenn da jedoch nette
u. symphatische Frauen, die im Leben stehen und wissen wovon sie reden, im
Rampenlicht den Dialog führen und unsere richtigen Ansichten propagieren,
dann ist ganz sicher förderlich und der Gesamtsache dienlich.

Ich finde deshalb die aktuelle Struktur der MRB ideal. Man hat verschiedene Vereine, die verschiedene Strategien fahren und sich, wenn nötig, ergänzen.

Ich verstehe unter Kompromisslosigkeit nicht, dass man sich "radikalisiert" oder gar zu Gewalt greift, sondern, dass man konsequent ist gegenüber einer Ideologie, welche uns nicht als vollwertige Menschen betrachtet.

Selbstverständlich muss jeder seinen eigenen Weg wählen.

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Antifeminismus als Dienstleistung

FAKT, Montag, 23.01.2012, 17:26 (vor 3600 Tagen) @ Manifold

Mir ist das eben so durch den Kopf geschossen! Warum gibts eigentlich keine Firmen, die antifeministische Dienstleistungen anbieten?

Der Markt ist doch zweifelsfrei vorhanden!

Heutzutage muss man ja nicht mehr selbst in ein Krisengebiet fahren, sondern man schickt mal schnell ein paar Leute von Blackwater hin. Mit dem Antifeminismus ist es doch genauso. Ich kann mir gut vorstellen, dass mancher Konzerchef aus Frust auf die Ex gerne regelmäßig spendet, damit der rotgrüne Müll gefegt werden kann. Ich hatte das schon vor einiger Zeit mal durchdacht, ob man mal an Firmen zum Sponsoring herantritt.

Antifeminismus als Dienstleistung

Manifold ⌂, Montag, 23.01.2012, 17:29 (vor 3600 Tagen) @ FAKT

Die IGAF hat dies bereits vor einiger Zeit ausprobiert - das Problem ist allerdings, dass diese Firmen panischen Angst um ihren Ruf haben. In einer Gesellschaft, in denen die Medien von linken, profeministischen Journalisten nur so durchwuchert sind, ist dies durchaus verständlich.

Aber ich würde die Idee nicht so schnell abschreiben, sondern eher für später im Hinterkopf behalten - der Kapitalismus findet schliesslich immer einen Weg ;-)

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Antifeminismus als Dienstleistung

MC Henrich ⌂, Donnerstag, 26.01.2012, 01:01 (vor 3598 Tagen) @ Manifold

Die IGAF hat dies bereits vor einiger Zeit ausprobiert - das Problem ist
allerdings, dass diese Firmen panischen Angst um ihren Ruf haben.

Da möchte man am liebsten Voll-Spekulant werden. Dem schreibt kein Chef was vor, und wenn er sich auskennt, macht er auch Geld und kann damit soviel für den Antifeminismus tun, wie er will. Und u.U. ist sein Steuersatz sogar niedriger als für viele hier.

Das erinnert mich an was: Bis Ende der Woche will ich meinen neuen Newsletter zum Thema "Wirtschaft und Börse für Männerrechtler" rausschicken. Wer will noch auf die Liste? Bitte mir die Mail mitteilen!

(Nur soviel: Der letzte Monat lief sehr gut - etwa 10% im Plus!)

--
Feminismus ist Beschissmus!
Maskulismus oder Schluss!
Schreibt mit auf WikiMANNia!

Gleichstellung nutzen

knn, Dienstag, 24.01.2012, 00:35 (vor 3600 Tagen) @ FAKT

Mir ist das eben so durch den Kopf geschossen! Warum gibts eigentlich keine
Firmen, die antifeministische Dienstleistungen anbieten?
Der Markt ist doch zweifelsfrei vorhanden!

Es sollten sich sowoeso irgendwelche Rechtsanwälte auf pro-Männer-anti-Diskriminierung spezialisieren.

Die Gleichstellungs- und die anti-Diskriminierungsgesetze _KANN_ man nämlich auch im Sinne der Männer nutzen, ähnlich wie beim Judo, wo der SCHWUNG des Angreifers für den eigenen Zweck genutzt wird.

Und werden die ersten Siege eingefahren, so führt das entweder dazu, dass Frauen darunter leiden werden oder, dass Femastasen legislativ zurückrudern.

--
IQ von Frauen, Frauen MÜSSEN Sexobjekte sein, Beispiele für Zensur, Schriftzeichen

Gleichstellung nutzen

DvB, Dienstag, 24.01.2012, 04:43 (vor 3599 Tagen) @ knn

Und werden die ersten Siege eingefahren, so führt das entweder dazu, dass
Frauen darunter leiden werden oder, dass Femastasen legislativ
zurückrudern.

Dabei unterstellst Du ja, daß der Feminismus von Weibern betrieben wird und denen nützen soll. Das ist aber nicht der Fall. Wenn Weiber leiden, ist das für den Feminismus nur gut - denn dann hat er wieder eine Grundlage fürs propagandistische Rumjaulen.

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[image]

Gleichstellung nutzen

knn, Dienstag, 24.01.2012, 07:34 (vor 3599 Tagen) @ DvB

Dabei unterstellst Du ja, daß der Feminismus von Weibern betrieben wird
und denen nützen soll. Das ist aber nicht der Fall. Wenn Weiber leiden,
ist das für den Feminismus nur gut - denn dann hat er wieder eine
Grundlage fürs propagandistische Rumjaulen.

Unter Leiden verstehe ich im Sinne meines Postings so etwas wie Männerquote in Kindergärten. Also Gleichstellung mal anders herum.

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IQ von Frauen, Frauen MÜSSEN Sexobjekte sein, Beispiele für Zensur, Schriftzeichen

Radikal

Rainer ⌂, Montag, 23.01.2012, 17:32 (vor 3600 Tagen) @ Manifold

Ich verstehe unter Kompromisslosigkeit nicht, dass man sich
"radikalisiert" oder gar zu Gewalt greift, sondern, dass man konsequent ist
gegenüber einer Ideologie, welche uns nicht als vollwertige Menschen
betrachtet.

"Radikal"
Herkunft: von lateinisch radix für Wurzel
Synonyme: extrem, konsequent, präzise
Gegenwörter: sanft, lieb, weich

Rainer

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Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo

Radikal

Manifold ⌂, Montag, 23.01.2012, 17:39 (vor 3600 Tagen) @ Rainer

"Radikal"
Herkunft: von lateinisch radix für Wurzel
Synonyme: extrem, konsequent, präzise
Gegenwörter: sanft, lieb, weich

Dann bin ich radikal - denn ich versuche das Problem von der (feministischen) Wurzel her anzugehen ^^

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Antifeminismus ist ein Flop

Intelligenz, Montag, 23.01.2012, 23:38 (vor 3600 Tagen) @ Manifold

Selbstverständlich muss jeder seinen eigenen Weg wählen.

So? Und in dieser Beliebigkeit wird er wieder verschwinden. Wenn man tatsächlich realistisch ist, dann sieht man:

Nachdem unter dem Label "Maskulismus" einige Zeit wirklich gute Gedanken und notwendige Argumente Stück für Stück erarbeitet wurden, ist es tatsächlich erst mit dem neuen Label "Antifeminismus" gelungen die notwendige Skandalisierung zu erreichen, um ins Rampenlicht der Sichtbarkeit zu gelangen.

Als dann endlich viele/alle hingesehen haben, war da nichts als überall diese "rotzkonservativen" Halbstarkensprüche zu sehen.

Keine echte Option, kein Entwurf - letztlich nix neues. Als Tiger gesprungen, als...

Rosenbrock mit seinen 180 Seiten sieht das offensichtlich anders ^^ (kT)

Manifold ⌂, Dienstag, 24.01.2012, 14:20 (vor 3599 Tagen) @ Intelligenz

- kein Text -

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Weitere Texte zu diesem Thema

Manifold ⌂, Montag, 23.01.2012, 17:15 (vor 3600 Tagen) @ Manifold

Welchen Weg die Männerrechtsbewegung einschlagen soll, war schon mehrmals Thema auf meinem Blog, da diese Richtungsdiskussionen gerade in der Schweiz in letzter Zeit relativ intensiv zwischen Antifeministen, Maskulisten und Männerrechtlern von der IGAF auf der einen Seite und Männeraktivisten wie Theunert von männer.ch und Hunziker von GeCoBi auf der anderen Seite geführt wurden:

Oliver Hunziker: "Was wäre dem Antifeminismus entgegen zu halten?"
http://sonsofperseus.blogspot.com/2011/03/oliver-hunziker-was-ware-dem.html

Sommarugas Botschaft zum gemeinsamen Sorgerecht - ein maskulistischer Kommentar
http://sonsofperseus.blogspot.com/2011/12/sommarugas-botschaft-zum-gemeinsamen.html

Maskulistische Internetpatrouille VII
http://sonsofperseus.blogspot.com/2010/10/maskulistische-internetpatrouille-vii.html

Der Fall Goslar, Geschlechterpolitk und die Männervereine - ein maskulistischer Kommentar
http://sonsofperseus.blogspot.com/2011/06/der-fall-goslar-geschlechterpolitk-und.html

Kurzbericht zum 2. internationalen Antifeminismustreffen
http://sonsofperseus.blogspot.com/2011/06/kurzbericht-zum-2-internationalen.html

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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Korrektur:

Manifold ⌂, Montag, 23.01.2012, 17:22 (vor 3600 Tagen) @ Manifold

Es ist natürlich nicht der Blog "Männergedanken", sondern "Zum-Mannsein-geboren" von terminatus30, sorry für den Lapsus.

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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Sachliche und kompromissbereite Männeraktivisten - der Weg zum Erfolg?

Arkander, Montag, 23.01.2012, 17:22 (vor 3600 Tagen) @ Manifold

Deiner Konklusion stimme ich zu und möchte anfügen, dass die Dialogbereitschaft des Feminismus jenseits ideologiebehafteter Rhetorik nie vorhanden war. Kommen die Argumente knallhart auf den Tisch, will sich niemand mehr an einen Tisch setzen, weil sie wissen, was das am Ende bedeuten würde: das Heer an Frauenbeauftragten müsste aufgelöst werden, Gender Mainstreaming ade, Frauenquoten und Frauenförderung abgeschafft usw. usf. Das können sie nicht wollen. Das ist auch verständlich. Also muss man die Mär vom bösen Mann und der guten Frau unbedingt aufrecht erhalten (häusliche Gewalt). Um auf Argumente nicht einzugehen gibt es eine bewährte Taktik: das sind doch alles Nazis! Also spielt nicht mit ihnen!

Hahaha, die Gegenseite wird weich und bezhalt Infiltrierer, ganz einfach...

Kritiker, Montag, 23.01.2012, 17:39 (vor 3600 Tagen) @ Manifold

jeder Kompromiss ist im Grunde nur eine nette Umschreibung für eine Niederlage.

Der Punkt an dem Kompromisse evtl. noch akzeptabel gewesen wären ist überschritten.

Wer Krieg will, soll ihn haben, mit allen Konsequenzen.

Sachliche und kompromissbereite Männeraktivisten - der Weg zum Erfolg?

Dummmerjan, Montag, 23.01.2012, 18:34 (vor 3600 Tagen) @ Manifold

Feminismus für uns zum Erfolg führen würden. Dies mag sicherlich
stimmen, wenn man mit der anderen Seite machtmässig auf Augenhöhe
verkehrt und an einem runden Tisch Politik und Massnahmen aushandeln kann -
jedoch kaum in unserer Situation.

Nun, Sachlichkeit führt dazu dass man ignoriert und abgewertet wird. Kompromissbereitschaft - nun, das kommt auf den Kompromiß an. Nur lautet die Frage, ob 3 Lebensjahre weniger nicht auch genug für einen mann wären, aus meiner Sicht kaum kompromißfähig. Ebenso wenig die Frage des Sorgerechts (§1626a BGB), des Rechts auf Gleichbehandlung vor dem Gesetzt (u.a. §183 StGB), des Rechts auf gleiche Gesundheitsleistung durch staatliche Systeme, der gleichen Rente für gleiche wirtschaftliche Leistung und und und...

Irgendwie bleibt wenig übrig, wo man überhaupt einen Kompromiß schließen könnte. Denn ein Kompromiß der eine Seite einseitig benachteiligt ist kein Kompromiß, sondern nichts anderes als eine Kapitulation, die Unterschrift auf den Vertrag, der einen selbst in die Sklaverei verkauft.

Und ich finde es gilt immer noch der Spruch (Kästner oder Tucholsky?):
Man sollte niemals so tief sinken,
den Kakao, durch den man gezogen wird,
auch noch zu trinken.

Eben weil wir sachlich sind, können wir nicht kompromißbereit sein. Sonst wären wir nämlich unsachlich. Und, pardon, unmännlich.

Sachliche und kompromissbereite Männeraktivisten - der Weg zum Erfolg?

V ne, Montag, 23.01.2012, 21:31 (vor 3600 Tagen) @ Dummmerjan

... (Kästner oder Tucholsky?):
Man sollte niemals so tief sinken,
den Kakao, durch den man gezogen wird,
auch noch zu trinken.

Kästner ;)

Als taktische (nicht strategische!) Maßnahme eventuell durchaus sinnvoll, weil...

Cyrus V. Miller, Montag, 23.01.2012, 22:36 (vor 3600 Tagen) @ Manifold

...man nur so überhaupt einen Fuß in die Tür bekommt.

Fakt ist, daß Justiz, Medien und Legislative feministisch durchseucht sind und eine gewaltige Übermacht darstellen.
Ein offener Krieg kann nicht riskiert und erst recht nicht gewonnen werden - da wird man öffentlich abgebügelt, in die rechte Ecke geschoben oder lächerlich gemacht. Verschwendung von Ressourcen!

Guerilla-Taktik ist angesagt: Von mir aus auch als "getarnter" Lila Pudel die Institutionen infiltrieren und erst DANN antifeministisch agieren, wenn man an entscheidender Position ist.

Auch im familiären/freundes-Umfeld immer schön bedeckt bleiben - und den Jungs unter 4 Augen stecken, wie die Realität aussieht...

Sachliche und kompromissbereite Männeraktivisten - der Weg zum Erfolg?

Royal Bavarian, St. Keinesfallstupfing, Montag, 23.01.2012, 22:58 (vor 3600 Tagen) @ Manifold

... im Leben nicht. Heute gilt: Wahrheit interessiert, wenn sie den eigenen Interessen nützt. Nützt sie ihnen nicht, dann muß sie unkenntlich gemacht werden. Wir leben in einer Showgesellschaft. Die Mehrheit will nicht lange argumentieren. Sie will, was richtig ist, präsentiert und vorgekaut bekommen und einen Abstimmungsknopf drücken. Gefällt mir/gefällt mir nicht. Das ist Demokratie. Es geht nicht um richtig oder falsch, um wahr oder unwahr, sondern um die Gunst des Pöbels.

Es gibt gewisse Regeln, wie die Gunst des Pöbels zu erringen ist. Jeder Werbefuzzi weiß das. NEU! Alles muß NEU! auf der Verpackung stehen haben, damit es gekauft wird. Politik ist das Verkaufen von mehrheitsfähigen Standpunkten, die keine sein müssen. Sie könnten auch nur Moden sein.

Männeraktionen könnten Mode werden, wenn sie originell sind, wenn sie das ins grelle Licht zerren, was einer Mehrheit schon längst gegen den Strich geht, was sie allerdings nicht benennen kann, weil ihr dazu inzwischen schon die Begriffe fehlen. Unterhaltung ist immer Mode. Also unterhält man die Mehrheit, von der, ungeachtet aller möglichen Ignoranz, die eine Mehrheit haben kann, die sog. öffentliche Meinung abhängt.

Eine öffentlich im Fernsehen geohrfeigte Alice Schwarzer hätte mehr Wert, als zehn kluge Bücher zum Thema. Stinkbomben auf einem Feministenkongreß hätten mehr Wert, als der beste Redebeitrag gegen einen solchen Kongreß.

Nach all´ den Jahren steht das Urteil doch fest!? Nicht mit den Feministen reden! Stattdessen: Über sie reden! Sie lächerlich machen! In die Schlagzeilen kommen, fast egal, wie und womit!

Das Volk muß nicht unbedingt begreifen, was am Feminismus so übel ist. Es reicht, wenn das Volk einhellig der Meinung ist, daß Feminismus OUT ist. Die Wenigsten wollen OUT sein.

Die Abschaffung des Feminismus als Staatsreligion ist keine Frage der Argumentation, keine Frage von Wahrheit und Lüge, sondern eine der Erringung von medialer Aufmerksamkeit. Um die zu erringen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten ...

Royal Bavarian

Noch so ein Maulheld...

Schlong, Montag, 23.01.2012, 23:31 (vor 3600 Tagen) @ Royal Bavarian

Eine öffentlich im Fernsehen geohrfeigte Alice Schwarzer hätte mehr
Wert, als zehn kluge Bücher zum Thema. Stinkbomben auf einem
Feministenkongreß hätten mehr Wert, als der beste Redebeitrag gegen einen
solchen Kongreß.

Sie haben sicher derlei viel getan in den letzten Jahren?

Noch so ein Troll...

Cyrus V. Miller, Montag, 23.01.2012, 23:47 (vor 3600 Tagen) @ Schlong

Sie haben sicher derlei viel getan in den letzten Jahren?

So wie Sie scheinbar, da Sie sich erdreisten, dies als Maßstab anzulegen?
Referenzen, bitte.

Was soll die Trollerei, bzw. was wollen Sie mit Ihren bisher inhaltslosen Einzeilern hier konstruktiv beitragen, ganz im Ernst?

Noch ein Held...

Royal Bavarian, St. Zuschlongtupfing, Dienstag, 24.01.2012, 13:02 (vor 3599 Tagen) @ Schlong

Sie haben sicher derlei viel getan in den letzten Jahren?

... nicht ganz so oft, wie Sie, verehrter Herr von und Zuschlong.
Sehen Sie mir das bitte nach. Sie wissen doch: Der Beruf, die Kinder, das Wetter ...

Zuschlong & Gong - Royal Bavarian

Sachliche und kompromissbereite Männeraktivisten - der Weg zum Erfolg?

chrima, Dienstag, 24.01.2012, 04:03 (vor 3599 Tagen) @ Royal Bavarian

Das Volk muß nicht unbedingt begreifen, was am Feminismus so übel ist.
Es reicht, wenn das Volk einhellig der Meinung ist, daß Feminismus
OUT ist. Die Wenigsten wollen OUT sein.

Ach das Maxelchen mal wieder!
Es hat es immer noch nicht kapiert: Feminismus ist sowas von OUT, dass kaum eine mehr dieses Schimpfwort auf sich bezogen haben will. Und nu?

Die Mehrheit des Volkes (also die Frauen) profitiert aber davon was der Feminismus für sie "erkämpft" hat. Und nimmt den Vorteil gern mit. Genauso wie sie - die Mehrheit - an den Rosinen die das angeblich bekämpfte Patriachat für sie bereit hielt klebt.

Nur anhand dieser Privilegiengeilheit werden sie zu packen sein. Es gilt ihre verwöhnt verlogene Prinzessinnenattitüde bloß zu stellen, in der sie sich aus allem nur die Vorteile ziehen und sich der Nachteile entziehen wollen.

Einem wie Dir wird es allerdings schwer fallen sie mit diesem Widerspruch zu konfrontieren. Dir geht es ja tatsächlich nur darum gegen alles was Du als "links" definierst anzustänkern und die "natürliche" Ordnung wieder herzustellen.

Rosinenpickerei

DvB, Dienstag, 24.01.2012, 05:11 (vor 3599 Tagen) @ chrima

Nur anhand dieser Privilegiengeilheit werden sie zu packen sein. Es gilt
ihre verwöhnt verlogene Prinzessinnenattitüde bloß zu stellen, in der
sie sich aus allem nur die Vorteile ziehen und sich der Nachteile entziehen
wollen.

Und wie sollten sie daran denn "zu packen" sein? Im Zweifel ist ihnen das doch völlig egal und sie leben diese Schmarotzerattitüde auch ganz offen.

Einem wie Dir wird es allerdings schwer fallen sie mit diesem Widerspruch
zu konfrontieren.

Welches Weib hätte es denn je gekratzt, daß man ihr einen Widerspruch nachweist? Sie sind der fleischgewordene Widerspruch.

Nächstens behauptest Du noch, nur mit dem Schädel gegen die Wand zu rennen, sei der eigentliche Weg. :D

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Sachliche und kompromissbereite Männeraktivisten - der Weg zum Erfolg?

Robert ⌂, München, Mittwoch, 25.01.2012, 17:48 (vor 3598 Tagen) @ Royal Bavarian

Männeraktionen könnten Mode werden, wenn sie originell sind, wenn sie
das ins grelle Licht zerren, was einer Mehrheit schon längst gegen den
Strich geht, was sie allerdings nicht benennen kann, weil ihr dazu
inzwischen schon die Begriffe fehlen. Unterhaltung ist immer Mode. Also
unterhält man die Mehrheit, von der, ungeachtet aller möglichen Ignoranz,
die eine Mehrheit haben kann, die sog. öffentliche Meinung
abhängt.
Eine öffentlich im Fernsehen geohrfeigte Alice Schwarzer hätte mehr
Wert, als zehn kluge Bücher zum Thema. Stinkbomben auf einem
Feministenkongreß hätten mehr Wert, als der beste Redebeitrag gegen einen
solchen Kongreß.

LOL. Wie wahr.

Nach all´ den Jahren steht das Urteil doch fest!? Nicht mit den
Feministen reden! Stattdessen: Über sie reden! Sie lächerlich machen! In
die Schlagzeilen kommen, fast egal, wie und womit!

Ganz richtig. Hätte nicht gedacht, daß ich dir mal so uneingeschränkt zustimmen muss ... ;)

Robert

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Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."

Geht es Dir also nur darum ins Fernsehen zu kommen?

Schlong, Montag, 23.01.2012, 23:29 (vor 3600 Tagen) @ Manifold

So lange der Feminismus als Ideologie an der Macht ist, werden auch die
gemässigsten, sachlichsten und kompromissbereitesten Männeraktivisten
nicht ausreichend positive (!) Medienpräsenz erhalten.

So kommt mir Dein Beitrag hier nämlich vor.

Geht es Dir also nur darum ins Fernsehen zu kommen?

DvB, Dienstag, 24.01.2012, 05:14 (vor 3599 Tagen) @ Schlong

So kommt mir Dein Beitrag hier nämlich vor.

Jeder, der Gleichberechtigung fordert, will seine Hackfresse in der Glotze sehen. Oder was meinst Du denn, worauf sich das sonst beziehen soll? :P

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Geht es Dir also nur darum ins Fernsehen zu kommen?

Manifold ⌂, Dienstag, 24.01.2012, 14:24 (vor 3599 Tagen) @ Schlong

So kommt mir Dein Beitrag hier nämlich vor.

Nö. Mir geht es darum, Naivlinge innerhalb der Männerrechtsbewegung auszumanövrieren.

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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Frauen! Da habt ihr den Krieg!

knn, Dienstag, 24.01.2012, 00:36 (vor 3600 Tagen) @ Manifold

Feminismus für uns zum Erfolg führen würden. Dies mag sicherlich
stimmen, wenn man mit der anderen Seite machtmässig auf Augenhöhe
verkehrt und an einem runden Tisch Politik und Massnahmen aushandeln kann -
jedoch kaum in unserer Situation.

Männer haben doch schon viel zu viel Kompromissbereitschaft gezeigt und daher nachgegeben.

Jetzt ist mal Zeit für einen Gegen-Krieg.

http://bloganddiscussion.com/argumentevonfemastasen/46/anti-feministen-sind-zu-extrem/

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IQ von Frauen, Frauen MÜSSEN Sexobjekte sein, Beispiele für Zensur, Schriftzeichen

*schock* Wasnhier los? Bin ich bei dot net?

knn, Dienstag, 24.01.2012, 00:38 (vor 3600 Tagen) @ Manifold

Boah!

Dat geht ja ab hier. Ich musste doppelchecken, ob das hier auch wirklich dot com ist.

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IQ von Frauen, Frauen MÜSSEN Sexobjekte sein, Beispiele für Zensur, Schriftzeichen

Sachliche Männeraktivisten - der Weg zum Erfolg!

James T. Kirk ⌂, Alphamädchen-Quadrant, Dienstag, 24.01.2012, 01:02 (vor 3600 Tagen) @ Manifold

Sachlichkeit wird zum Erfolg führen, weil nicht das Ziel ist, mit Feministinnen zu diskutieren, sondern einfache Menschen zu erreichen.

Diese können mit radikalen Tönen nichts anfangen.

Außerdem zählt nicht, wie man etwas angeblich erreichen kann, sondern ob man es mit sich selbst vereinbaren kann.

Manifold, du bist da meines Erachtens auf dem falschen Weg.

Der Feminismus wird sowieso nicht "besiegt" oder "beseitigt". Es ist eine Pathologie, die langsam und von ganz alleine verschwinden wird. Euer Ansatz wird unser Anliegen eher beschädigen.

Lockerheit und Souveränität sind gefragt. Gewalt hat nie etwas gebracht, auch im übertragenen Sinne.

Bitte denkt noch mal darüber nach.

(Es geht nicht um Kompromisse oder Dialog, sondern um die einfachen Menschen im Volk. Vergeßt die bekloppten Feministinnen.)

--
Allianz der Vernunft

Muhahaha

DvB, Dienstag, 24.01.2012, 04:34 (vor 3599 Tagen) @ James T. Kirk

Sachlichkeit wird zum Erfolg führen, weil nicht das Ziel ist, mit
Feministinnen zu diskutieren, sondern einfache Menschen zu erreichen.

Leb das mal vor. An dem Tag, an dem Du Deinen ersten sachlichen Betrag schreibst, werde ich ganz bestimmt anfangen, Dich versuchsweise ernstzunehmen.

Ich. Für die Masse der "einfachen Bürger" gilt das leider nie. Insoweit ist das als politischer Vorgehensmodus vollständig absurd.

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Sachliche Männeraktivisten - der Weg zum Erfolg/Problem

Dummerjan, Dienstag, 24.01.2012, 11:32 (vor 3599 Tagen) @ James T. Kirk

Sachlichkeit wird zum Erfolg führen, weil nicht das Ziel ist, mit
Feministinnen zu diskutieren, sondern einfache Menschen zu erreichen.
Diese können mit radikalen Tönen nichts anfangen.

Das Problem: Man wird schon als radikaler Maskulist angesehen, wenn man die Einkommensstatistik des Destatis oder von Eurostat zitiert, das Strafgesetzbuch zitiert, das SGB zitiert usw usf.

Dann bleib ich lieber radikal sachlich.

Sachlichkeit = Feigheit

DvB, Dienstag, 24.01.2012, 12:34 (vor 3599 Tagen) @ Dummerjan

Das Problem: Man wird schon als radikaler Maskulist angesehen, wenn man
die Einkommensstatistik des Destatis oder von Eurostat zitiert, das
Strafgesetzbuch zitiert, das SGB zitiert usw usf.
Dann bleib ich lieber radikal sachlich.

"Radikal feige", um das mal zu übersetzen.

--
[image]

Genau

Manifold ⌂, Dienstag, 24.01.2012, 14:34 (vor 3599 Tagen) @ Dummerjan

Das Problem: Man wird schon als radikaler Maskulist angesehen, wenn man
die Einkommensstatistik des Destatis oder von Eurostat zitiert, das
Strafgesetzbuch zitiert, das SGB zitiert usw usf.
Dann bleib ich lieber radikal sachlich.

Ich sehe dies persönlich genauso - man wird in die Ecke der Radikalität gedrängt, weil man den Machterhalt und die Deutungshoheit der Feministinnen gefährdet.

So wurde zum Beispiel Agens e.V. bereits als "Sekte" und als "rechts" deklariert ...

Das meine ich ja gerade damit, dass Dialog und Kompromissbereitschaft nichts bringt - es geht hier um pure Macht, die von der anderen Seite nicht geteilt werden will.

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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Sachliche Männeraktivisten - der Weg zum Erfolg!

Manifold ⌂, Dienstag, 24.01.2012, 14:31 (vor 3599 Tagen) @ James T. Kirk
bearbeitet von Manifold, Dienstag, 24.01.2012, 14:34

Der Feminismus wird sowieso nicht "besiegt" oder "beseitigt". Es ist eine
Pathologie, die langsam und von ganz alleine verschwinden wird. Euer Ansatz
wird unser Anliegen eher beschädigen.

Du bist ehrlich gesagt naiv. Der Feminismus ist fest verankert in staatlichen und staatsnahen Institutionen - der wird nicht so schnell verschwinden.

Lockerheit und Souveränität sind gefragt. Gewalt hat nie etwas gebracht,
auch im übertragenen Sinne.

Man kann nicht locker bleiben, wenn eine Ideologie systematisch die Rechte und Würde aller Männer untergräbt.

Niemand redet hier von Gewalt.

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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Ergänzung

Manifold ⌂, Dienstag, 24.01.2012, 14:45 (vor 3599 Tagen) @ Manifold

Dass man gegenüber Neutralen sachlich auftritt um sie zu überzeugen, ist natürlich selbstverständlich. Gegenüber den Feministinnen bringt dies natürlich genau gar nichts, da sie faktenresistent sind.

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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Ergänzung

Leutnant Dino ⌂, Mittwoch, 25.01.2012, 11:24 (vor 3598 Tagen) @ Manifold

Dass man gegenüber Neutralen sachlich auftritt um sie zu überzeugen, ist
natürlich selbstverständlich. Gegenüber den Feministinnen bringt dies
natürlich genau gar nichts, da sie faktenresistent sind.

Genau und ich finde, dass der Antifeminismus so schlecht nicht da steht. Immerhin schwören immer mehr Männer einer Familienplanung ab. Keine Heirat, kein Kind = kein Unterhalt. Die Frauenquote in den Konzernen ist auch wieder vom Tisch und in Zeiten von Geldknappheit werden auch die Frauenförderungsmassnahmen zurück gehen. Und in der Finanzkrise konnte ich noch keine erfolgreiche Frau ausmachen, die die Zügel fest in der Hand hat.

Das sieht doch so schlecht nicht aus!

Und aus diesem Grund schlagen die Feministinnen auch gerade jetzt wieder zu, siehe Expertise vom Böll-Verlag oder das künftige Hetzbuch. Wer die Expertise richtig liest, der sieht die Hilflosigkeit der Feministinnen.

Ich glaube auch nicht, dass eine Auseinandersetzung mit den Feministinnen ein sinnvolles Ergebnis bringt. Alles was diese Pudel wollen, sind Geschenke und Geld. Das sind halt alles irgendwie Exfrauen, die nur abstauben wollen.

--
Das antifeministische Männermagazin
www.das-maennermagazin.com

Sachliche Männeraktivisten - der Weg zum Erfolg!

James T. Kirk ⌂, Alphamädchen-Quadrant, Donnerstag, 26.01.2012, 00:48 (vor 3598 Tagen) @ Manifold

Du bist ehrlich gesagt naiv. Der Feminismus ist fest verankert in
staatlichen und staatsnahen Institutionen - der wird nicht so schnell
verschwinden.
Man kann nicht locker bleiben, wenn eine Ideologie systematisch die Rechte
und Würde aller Männer untergräbt.
Niemand redet hier von Gewalt.

Ich meine das im übertragenen Sinne.

Ich meine auch nicht, daß der schnell verschwindet. Aber peu à peu.

Und zwar von alleine. Ich kann dir das nur so sagen.

Selbst wenn niemand etwas täte, würde er früher oder später verschwinden.

Von "systematisch" würde ich nicht sprechen. Und es ist ja auch keine explizite Ideologie, nach der der Staat oder die Verfassung ausgerichtet ist. Du siehst doch selbst, daß der Feminismus und auch der Gender-Müll immer weniger Leute hinter dem Ofen hervorlocken.

Ich plädiere einfach für Entspanntheit. Ich würde die Sache nicht so dramatisch sehen.

(Das ist übrigens auch eine Sache, wo sich viele Leute abwenden: Wenn sie das Gefühl haben, jemand übertreibt. Das ist doch überdeutlich bei einigen Kommentaren hier im Forum oder bei der IGAF. Damit können viele Leute nichts anfangen, wenn sie den Eindruck haben, der Feminismus ist - bei aller sonstigen Berechtigung - für unsereins ein Fetisch, eine Haßfigur und dergleichen.

Das spricht die Leute einfach nicht an.

Du mußt ja meine Auffassung nicht eins zu eins übernehmen. Ich möchte das einfach nur zu bedenken geben.

--
Allianz der Vernunft

Sachliche Männeraktivisten - der Weg zum Erfolg!

Robert ⌂, München, Mittwoch, 25.01.2012, 17:42 (vor 3598 Tagen) @ James T. Kirk

Sachlichkeit wird zum Erfolg führen, weil nicht das Ziel ist, mit
Feministinnen zu diskutieren, sondern einfache Menschen zu erreichen.

...

Lockerheit und Souveränität sind gefragt. Gewalt hat nie etwas gebracht,
auch im übertragenen Sinne.

...

(Es geht nicht um Kompromisse oder Dialog, sondern um die einfachen
Menschen im Volk. Vergeßt die bekloppten Feministinnen.)

Im Grossen und Ganzen: Zustimmung.

Konkret:

Als Männeraktivist kannst du nur Erfolg haben, wenn du dich auf männliche Tugenden besinnst:

- Überlegenheit, Nicht aus der Ruhe bringen lassen
- Tun was man selbst für richtig hält (und NUR das!)
- Ignorieren (oder alternativerweise: sich drüber lustig machen) von Geschwätz (insbesondere von weiblichem!) (Die PUAs haben da zwei Konzepte: zum weiblichen Drama: "Nimm sie nicht ernst, sondern durch!", und das Thema, wie mann Shittests besteht).

"weibliche Strategien" (Empört sein, Rumjammern, andere Auffordern, etwas für einen zu erledigen ...) funktionieren für Männer nicht. Gerade nicht bei "einfachen Menschen".

Robert

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Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."

kompromißloses Rumgepudel

DvB, Dienstag, 24.01.2012, 04:15 (vor 3599 Tagen) @ Manifold

Kompromissbereitschaft gegenüber einer totalitären Ideologie bringt
genau gar nichts – siehe dazu auch das Bundesforum für Männer, welches
systematisch „sachliche“ und „gemässigte“ Männervereine wie Agens
e.V. und Manndat e.V. ausschliesst und von der Macht abschirmt.

Nee, selber kompromißlos die feministische "Gleichberechtigung" zu fordern, ist der geniale Trick. xD

Pudeltum ja - bloß KOMPROMISSLOS muß es sein? *BRÜLL!*

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[image]

kompromißloses Rumgepudel

Flint ⌂, Dienstag, 24.01.2012, 10:49 (vor 3599 Tagen) @ DvB

Nee, selber kompromißlos die feministische "Gleichberechtigung" zu
fordern, ist der geniale Trick. xD
Pudeltum ja - bloß KOMPROMISSLOS muß es sein? *BRÜLL!*

Haha, gut auf den Punkt gebracht! :-)))

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[image]
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Der Maskulist
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Familienpolitik

Der Hofnarr des Forums hat gesprochen ^^ (kT)

Manifold ⌂, Dienstag, 24.01.2012, 14:35 (vor 3599 Tagen) @ DvB

- kein Text -

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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Die Wahrheit tut weh, gelle? (kT)

DvB, Dienstag, 24.01.2012, 18:55 (vor 3599 Tagen) @ Manifold

- kein Text -

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Meine bescheidene Meinung

enopfer, Mittwoch, 25.01.2012, 19:57 (vor 3598 Tagen) @ Manifold

Meiner Meinung nach, sollten wir analytisch bzw. systematisch vorangehen:

1. Wir sollten zuerst die Männer erreichen, ausnahmelos. Sie sind die ersten Opfer des Feminismus, der Prinzessinen und dieses misandristischen Zeitgeistes, sogar die Lila Pudel.

2. Frauen können durchaus zustimmen, aber ihre Zustimmung brauchen wir nicht. Es gibt durchaus Frauen, die gute Beiträge zu den Männerrechten leisten, mir fällt zuerst diese hier ein ein, aber auf die Frauen zu warten ist müßig. Das hat schon Esther Vilar vor fast 40 Jahren getan (schon wieder eine Frau auf 'unserer' Seite, was beweist, dass es hier nicht um Frauenhass geht, analog zu Rassismus etc.)

3. Die Männer müssen aufwachen, sie müssen die rote Pille nehmen !!

4. Daraus folgt, welche Männer können wir erreichen ? Vor allem diejenigen, die Opfer des Systems und des Zeitgeistes sind: Scheidungsväter, Männer im Trennungsjahr, junge Männer, die auf Prinzesinnen und Luders (oft in einer Person) keine Lust mehr haben. Männer, die in ihrem Sack spüren, dass ihnen etwas fehlt: die Eier. Leider ist es so, dass Männer, wenn sie in einer Partnerschaft leben, in ihrer Komfortzone, sie nicht wissen, dass sie akut bedroht sind: Die Freundin / Frau, die Knall auf Fall Schluss macht / sich trennt, ist uns allen Begriff.

5. Die Männer sollten als ersten Schritt daher ein Bewusstsein für das Unrechtssystem schaffen, das wäre der größte gemeinsame Nenner, auf den sich alle einigen können. Kritik an den bestehenden Verhältnissen. Wir hatten es schon ein paar Mal, auch auf telepolis, freitag.de oder spiegelfechter gab es von linker Seite Kritik am Feminismus und seinen Auswüchsen. (Was mehr beweist, wie wenig rechts unsere politischen und sozialen Anliegen sind oder sein können.)

Wir müssen daher als aufmerksame Beobachter, die Schulter sein, an der sich diese Männer in Krisen ausheulen können, um sie wie Morpheus in der Matrix zur Wahrheit (auch wenn das ein reichlich überladener Begriff ist) zu führen.

Diese Generation, d.h. wahrscheinlich alle, die älter als 16 oder so sind, sind diejenigen, um die wir uns zu kümmern haben. Unsere Söhne, Neffen etc. die noch jung sind, müssen so von UNS erzogen werden, dass sie nicht unsere (Denk-) Fehler wiederholen. (Ich tue das schon seit einiger Zeit persönlich, indem ich mit Nachbarnjungen über solche Sachen rede, die noch alle in der Pubertät sind.) Leider erlaubt die feministische Diktatur in den Lehranstalten kaum eine offene Behandlung sozialer Interaktionen zwischen Männer und Frauen.

Es ist eine reine Machtfrage und die Macht erlangen wir, indem wir die (Männer-)Köpfe erreichen. Die Männer, die noch unverdorben sind, können durchaus sachlich errreicht werden z.B. mit dem Männerhassbuch, sogar Lila Pudel, wie hier und hier. Wir sollten das Ganze weniger wie ein politischer Programm angehen, sondern Maskulismus/Männerrechtsbewegung/Anti-Misandrie bzw. Anti-Feminismus als Lebensgefühl ansehen, die politische Umsetzung kommt dann automatisch, wenn auch langsam.

Mit Frauen darüber zu diskutieren, halte ich für sinnlos. Frauen sind, wie ich oft beobachten konnte, der personifizierte Widerspruch, und diskutieren kann man über solche Themen nur, wenn sie von sich aus so etwas diskutieren wollen.

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