Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Schwule und Antifeministen

Mus Lim ⌂, Wednesday, 07.03.2012, 05:16 (vor 3923 Tagen)

Manifold warf am 21. März 2011 in seinem Blog Die Söhne von Perseus die Frage auf:
"Wie stehen nun Schwule zum Feminismus und sind diese überhaupt für den Antifeminismus empfänglich?"[1]

Die Vorbehalte auf antifeministischer Seite versucht Manifold damit zu umschreiben, dass sich Schwulenverbände in den letzten Jahrzehnten mit der feministischen Ideologie assoziiert hätten oder zumindest der Feminismus versucht habe, ihre Interessen zu seinen eigenen Gunsten zu vereinnahmen.

Im Blog Gay West kam darauf hin eine interessante Antwort:
1) Für die bekannten organisierten Schwulenverbände und Schwulenvereine spielt das Thema Männerrechte überhaupt keine Rolle, ja man kann sogar sagen, es ist für diese schlichtweg nicht existent. Dieser Befund sollte allerdings nicht überraschen, da die meisten Schwulenorganisationen eher im linksgrünen Spektrum verortet werden können, in dem der Feminismus nun mal einen feste und unhinterfragte Größe ist.
2) Auf der anderen Seite sieht es kaum anders aus. Schwule sind in der Männerbewegung kaum je Thema, im Gegensatz übrigens zu Lesben, die dort allerdings zumeist nur unter der Rubrik "größter anzunehmender Feind" betrachtet werden, da sie als Hauptakteure des Feminismus gelten.
3) Schwule spielen in der Männerrechtsbewegung deshalb kaum eine Rolle, weil diese eben auch stark auf Themen fokussiert, die für die meisten Schwulen persönlich eher unwichtig sind, bspw. das Männer bzw. Väter diskriminierende Unterhalts- und Familienrecht, sowie generell die abwertende Rolle, welche der Feminismus dem gewöhnlichen heterosexuellen Mann entgegenbringt.
4) Eben weil der Feminismus der tradierte Rolle des heterosexuellen Mannes negativ gegenübersteht, gelten Schwule unter Feministen zwar als Männer, aber eben als die "besseren" Männer, was natürlich wieder zu Vorwürfen der Maskulisten an die Schwulen führt, diese seien nichts anderes als die geborenen "Pudel" der feministisch bewegten Frauen.
5) Größere Gräben scheinen sich beim Thema Adoptionsrecht aufzutun. Hier liegt der Dissens offenbar in der bei nicht wenigen Maskulisten angenommenen Gegensätzlichkeit der Geschlechter, die für die optimale Entwicklung eines Kindes entscheidend sei und die es deshalb nicht zulassen, schwulen Paaren - und Lesben eben wegen der angenommenen Feminisierung schon gleich gar nicht - Kinder anzuvertrauen.
6) Schwulenfeindlichkeit ist in der Männerrechtsbewegung nicht unbekannt. Das angenommene Bündnis von Homosexuellen und Feminismus, Klischeevorstellungen von Schwulen als nicht ganz vollwertigen Männern, die üblichen heterosexuellen Befindlichkeiten gegenüber schwulen Sexualpraktiken und natürlich der bekannte Doppelstandard bezüglich der öffentlichen Sichtbarkeit heterosexueller einerseits und homosexueller Liebe andererseits führen auch bei Maskulisten zu den üblichen Beschuldigungen, Vorwürfen und Beleidigungen.[2]

[1] Die Söhne von Perseus: Schwule Antifeministen?, 21. März 2011
[2] Gay West: Kuscheln mit Maskulisten, 2. April 2011

Der erste und vielleicht wichtigste Befund ist das ehrliche Eingeständnis, dass für Schwule "das Thema Männerrechte überhaupt keine Rolle spielt, ja es für diese schlichtweg nicht existent ist".

Der zweite Befund ist, dass sich zwischen den Punkten 1 und 5 ein Widerspruch auftut. Offenbar ist das Adoptionsrecht ein Thema. Die Idee, dass die Themen Männerrechte und Adoptionsrecht etwas miteinander zu tun haben könnten, ist den Schwulen möglicherweise noch nicht aufgegangen. Die Idee, dass lesbische Feministinnen möglicherweise schwule Männer nur als Hilfstruppen für sich nutzen, ein mögliches Adoptionsrecht nur den Frauen (hier den lesbischen) zugute kommen könnte und Männner (diesmal die schwulen) wieder einmal leer ausgehen könnten, ist ihnen wohl auch noch nicht gekommen.

Die Tatsache, dass der Begriff Lila Pudel sich auf den bereitwilligen und vorauseilenden Gehorsam von Männern gegenüber der feministischen Ideologie bezieht und nichts mit der sexuellen Orientierung zu tun hat, konnte in den Kommentarspalten von Gay West bereits geklärt werden.

Es wurde sogar darauf hingewiesen, dass schwule Männer sogar weniger gefährdet sind, das unterwürfige Verhalten eines Hetero-Pudels anzunehmen und zwar weil sie im Gegensatz zu normalen Männern nicht auf Frauen angewiesen sind.

Peter Bosshard kommentiert den wichtigen Satz:
"Als Hetero, der sich für Männerrechte einsetzt, wäre ich schon zufrieden, wenn sich die Schwulenorganisationen deutlicher vom männerfeindlichen Feminismus abgrenzen würden."

Damit komme ich zu dem dritten Befund, dass weniger eine homophobe Einstellung von Männerrechtlern gegenüber Schwulen ein Problem ist - ein Kommentator merkte an, dass "homophobe Ausfälle sind eher selten" sind und "bei den Antifeministen die sexuelle Orientierung eine eher unbedeutende Rolle spielt" - sondern das Problem vielmehr darin besteht, dass "die meisten Schwulenorganisationen eher im linksgrünen Spektrum verortet werden können, in dem der Feminismus nun mal einen feste und unhinterfragte Größe ist".

Und das ist wirklich ein schwerwiegendes Problem.

Wir wissen, dass die Linken und die Grünen mit Hochdruck daran arbeiten, unsere Gesellschaft zu zerstören. Die Schwulenverbände sind ein willkommenes und wichtiges Werkzeug für die Familienzerstörung. Das mit der Familienzerstörung nehmen die Schwulen ja gar nicht so sehr wahr, denn wie der Gay West Blog freimütig zugibt, sind die Themen Männerrechte, Unterhalts- und Familienrecht für Schwule nicht wirklich interessant. Aber - um es nochmal zu wiederholen - das würde sich ganz rasch ändern, wenn das Adoptionsrecht für schwule Männer durchkäme und Kinder ins Spiel kämen.

Und so schleimen sich die Linksgrünen bei den schwulen Männern ein, so wie die Linksgrünen dies auch bei den Migranten tun, und auf der anderen Seite lassen sie "Expertisen" schreiben, in denen wunschgemäß geschrieben wird, wir wären homophob (schwulenfeindlich). Damit schüren die Linksgrünen Ängste bei den Schwulen und bringen sie gegen uns Antifeministen auf.

So spalten sie erfolgreich die Männer und verfahren nach der Strategie "Teile und herrsche".

Das im Punkt 6 angesprochene "angenommene Bündnis von Homosexuellen und Feminismus" ist ja nicht wirklich von der Hand zu weisen, siehe Punkt 1.
Und wenn Schwule sich "nicht als ganz vollwertige Männer" anerkannt fühlen, dann sollten sie vielleicht damit anfangen, sich wie vollwertige Männer zu verhalten und anderen Männern, nämlich den heterosexuellen Männern, nicht mit den feministischen Bündnispartnern in den Rücken zu fallen.

Ich kann nur mit Peter Bosshard wiederholen:
"Als Hetero, der sich für Männerrechte einsetzt, wäre ich schon zufrieden, wenn sich die Schwulenorganisationen deutlicher vom männerfeindlichen Feminismus abgrenzen würden."

"Die" Schwulen als homogene Gruppe gibt es doch eh nicht.

Hurenbock, Wednesday, 07.03.2012, 08:17 (vor 3923 Tagen) @ Mus Lim

Schöne Überlegungen, und traurig wie es schon geschafft wurde einen Keil zwischen verschiedene Männergrupen zu treiben.

Aber so ganz unschuldig werden die Antifemministen wohl auch nicht sein, das Schwule nicht sonderlich bei Männerrechtlern willkommen sind, da wird dann wieder Homophobie vorgeworfen, und das Karusell dreht sich weiter ... Ich sehe da auch keinen Ausweg. GAYWEST wiederum ist ja wohl eher auf der Seite der Männerrechtler.

Übrigens ist das ein Problem das die Männerrechtler auch mit den hetero Singles haben: Die meisten interessieren sich nicht für Vaterrechte, Unterhaltsmissbrauch, Eheprobleme, unfaire Familienpolitik... weil sie es auch nicht betrifft.

Gibts als Gruppe schon - aber nur für Faschisten! (owT)

Testmotzer, Wednesday, 07.03.2012, 09:34 (vor 3923 Tagen) @ Hurenbock

- kein Text -

Gegen die feministische Vereinnahmung schwuler Männer

Manifold ⌂, Wednesday, 07.03.2012, 10:28 (vor 3923 Tagen) @ Mus Lim

Seit Jahrzehnten missbraucht der Feminismus die Schwulen für die eigene Sache. Gerade der Genderismus sieht Homosexualität als ein Vehikel, mit dem die eigenen ideologischen Interessen kaschiert und gerechtfertigt werden können. Denn Homosexualität wird als Trumpfbanner von den Genderhorden vorneweg getragen, um die sich gefälligst alle alternativen Lebensweisen sammeln und zu dem alle anderen Menschen hin umerzogen werden sollen.

Doch zwischen dem Feminismus mit seinen verbündeten Verbänden der Berufstunten und dem gewöhnlichen, aufrechten Schwulen liegen ganze Welten, wie wir vor einiger Zeit bereits gesehen haben. Der Feminismus deckt nicht nur aufmüpfige Schwule, die sich gegen ihre Instrumentalisierung durch diese männerhassende Ideologie wehren, mit Hass und Verachtung ein, sondern droht ihnen auch offen mit Solidaritätsaufkündigung, wenn sie nicht nach der feministischen Pfeife tanzen und sich nicht noch weiter von ihren heterosexuellen Geschlechtsgenossen distanzieren.

Dennoch ergreifen die Feministen und Genderisten vordergründig so dermassen übereifrig Partei für die Rechte von Schwulen, als meinten sie, man würde ihnen ihre Doppelzungigkeit nicht anmerken. Doch was ist das Engagement für die Rechte einer Gruppe wert, wenn sie sich anschliessend lediglich so verhalten darf, wie es die feministischen WohltäterInnen verlangen? Was bleibt von der Verbesserung der rechtlichen Situation, wenn man dafür seine Würde und seine Seele dem feministischen Teufel verschachern musste?

Denn eigentlich kommen die Schwulen im feministischen Weltbild nicht vor - weder sind sie böse, heterosexuelle Männer, die das sogenannte "Patriarchat" aufrechterhalten würden, noch gehören sie zur einzigen, wahren Klientelgruppe des Feminismus - den Frauen. Schwule sind für den Feminismus somit weder als Feindbild, noch als Günstlingsgruppe wirklich interessant, sondern lediglich als politisches Kanonenfutter, das man gegen die heterosexuellen Geschlechtsgenossen aufzuhetzen versucht.

Es ist also klar, dass zwischen politisch instrumentalisierten, schwulen Speichelleckern des Feminismus und aufrechter, männlicher Homosexualität, die mit dieser Ideologie nichts zu tun haben will, unterschieden werden muss. Denn ist es nicht offensichtlich für die Augen freier Männlichkeit, dass Männerrechtler, Maskulisten und Antifeministen schon jetzt wesentlich mehr mit den Schwulen gemeinsam haben, als es die Feministen und Genderisten in ihrem grössten Vereinnahmungseifer es jemals erreichen könnten?

Nicht nur teilen wir das gleiche Geschlecht und somit eine ähnliche, biologisch bedingte Herangehensweise an die Welt, sondern uns allen ist eine besondere Zuneigung zu Männern gemein. Diese mag bei Schwulen solidarisch-körperlich und bei uns solidarisch-politischer Natur sein, nichtsdestotrotz verfügen wir über besondere Formen der Sympathie für das männliche Geschlecht, welche im krassen Gegensatz zur alltäglichen Männerverachtung der feministisch verseuchten Gesellschaft stehen. Es ist dieser vielseitige, positive Bezug zum eigenen männlichen Selbst, den Schwule, Maskulisten, Männerrechtler und Antifeministen teilen, der uns aus der Mitte der gesellschaftlichen Misandrie entrückt und uns im gleichen Ausmass, aber auf verschiedene Weise, zu Ausgestossenen macht.

Aufgrund dieser tieferen Verbundenheit ist es somit nicht ein marktschreierisches, verräterisch-vorgeschobenes Engagement für Schwule, wie jenes der Feministen, sondern einen ähnlich positiven Bezug zum männlichen Geschlecht, das uns dazu drängt, ideologisch-weltanschauliche Gräben zwischen Männerrechtlern und Schwulen zuzuschütten und zum Wohl unseres gemeinsamen Geschlechts näher zusammen zu rücken. Denn im Maskulismus kann der Schwule nicht einfach ideologisches Kanonenfutter oder Feindbild sein, sondern einzig und allein ein weiterer Mann, dessen Würde und Rechte durch den Feminismus mit Füssen getreten werden.

Es ist darum verständlich, dass Feministinnen nichts mehr fürchten, als dass Schwule aufstehen und ihnen den Mittelfinger zu zeigen beginnen, denn ihr von Natur aus positiver Bezug zum eigenen, männlichen Selbst, gepaart mit ihrer Unempfänglichkeit für sexuelle Manipulation durch Frauen prädestiniert sie geradewegs dazu, antifeministische Leuchtfeuer männlicher Emanzipation zu werden!

http://sonsofperseus.blogspot.com/2011/12/gegen-die-feministische-vereinnahmung.html

--
"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Warum Antifeministen frauenfeindlich und schwulenfeindlich sind

Mus Lim ⌂, Wednesday, 07.03.2012, 21:43 (vor 3923 Tagen) @ Manifold

Zwischen einem gewöhnlichen Schwulen und einem Berufsschwulen gibt es soviel Unterschied wie zwischen einer gewöhnlichen Frau und einer Berufsfeministin.

Und das ist der Grund, warum Antifeministen frauenfeindlich und schwulenfeindlich vermeindlich sind.

Weil wir die Berufsfeministen (inkl. Quotenfrauen und Frauenbeauftragten) und ihre Lila Hilfspudel kritisieren, wird behauptet, wir seien frauenfeindlich.

Weil wir die Berufsschwulen und vom linksgrünen Spektrum vereinnahmte Schwulenorganisationen kritisieren, heißt es, wir wären schwulenfeindlich.

Das liegt an der Gegenseite, die keinen Unterschied zwischen "den Frauen" und Feminismus akzeptieren will, und deshalb jeden Angriff auf die männerfeindliche Ideologie Feminismus als ein Angriff auf Frauen uminterpretiert.

Genauso wird jeder Angriff auf die Linksgrünen (Grünuchen), welche Schwulenorganisationen für sich vereinnahmen, als ein Angriff auf Schwule gewertet.

Deshalb und nur deshalb sind Antifeministen frauenfeindlich und schwulenfeindlich.

--
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Ohne Worte. Muss man auch akzeptieren. MeinungsVIELFALT!

CNN, Wednesday, 07.03.2012, 16:00 (vor 3923 Tagen) @ Mus Lim

GE schrieb: am 7. März 2012 um 14:23:25
(22) (5) wer ist kleingeistig?
wenn ich freiwillig!!! einem Verein beitrete, in dem Regeln seit hundert Jahren existieren und mir passen diese Regeln nicht - dann trete ich doch da nicht ein?!? Ich stell doch auch keinen Antrag zur Aufnahme in einem Damenkegelverein?! Es gibt auch noch andere Schützenverbände neben den Historischen, die das lockerer sehen - warum tretet Ihr nicht dort ein? Oder gründet Euren eigenen Verband, mein Vorschlag: Histerischer Schützenverband - das passt zu der ganzen Heulerei
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Hetero schrieb: am 7. März 2012 um 14:21:59
(19) (8) Schützenkönigin
Der Schützenverein hat das Hausrecht. Auch heterosexuellen Menschen muß ein Versammlungs- und Vereinsrecht zugesprochen werden. Wenn sie denn schon homosexuelle Mitglieder aufnehmen, ist damit der Toleranz genug geleistet und diese müssen nicht alles mit der Brechstange durchsetzen. "Schützenkönig und Schützenkönigin" hat in diesem Sinne mit Faschismus genauso wenig zu tun wie die Besetzung traditioneller Rollen in Theater und Film.
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verkehrte Welt schrieb: am 7. März 2012 um 14:21:48
(26) (13) Schwule
So langsam reicht es mit der Schwulenschwemme in den Medien. Habe den Eindruck das Häteros sich schon bei den Schwulen für ihre Normalität entschuldigen müssen. Kotzgrenze ist erreicht!

http://nachrichten.t-online.de/schuetzenverband-will-kein-schwules-koenigspaar/id_54594168/index

Manche tragen ihre Sexualität wie ein banner vor sich her, ja..

Hurenbock, Wednesday, 07.03.2012, 21:24 (vor 3923 Tagen) @ CNN

Solche Fälle sind doch eher die Ausnahme. Ich denke die meisten Schwulen finden sowas auch eher peinlich, statt sinnvoll. Hätte man solchen Statisten nicht diese tolle Bühne zum selbst präsentieren gemacht, würden sie das auch nicht ausnutzen.

Traurig ist nur, das ein paar wenige Vorfälle immer gerne auf die ganze Gruppe ausgeweitet werden. Genau das wollen Männerrechtler doch verhindern! Nicht selbst solche Methoden anwenden, das haben wir doch nicht nötig.

Ich gehe sogar noch weiter!

CNN, Wednesday, 07.03.2012, 21:32 (vor 3923 Tagen) @ Hurenbock

Traurig ist nur, das ein paar wenige Vorfälle immer gerne auf die ganze
Gruppe ausgeweitet werden. Genau das wollen Männerrechtler doch
verhindern! Nicht selbst solche Methoden anwenden, das haben wir doch nicht
nötig.

Ob schwul oder nicht schwul, spielt doch keine Rolle. Wir sind Männer und lassen uns nicht von diesem Feministen-Pack unterdrücken. Dieses Geschmeis hetzt doch über das Thema "Sexualität" die Männer geschickt aufeinander, spaltet uns als Geschlecht damit und zieht aus dieser Zwietracht alleinig den Vorteil. So siehts doch aus!

So wird Politik gemacht: Wie errichtet man ein Matriarchat?

Mus Lim ⌂, Wednesday, 07.03.2012, 22:01 (vor 3923 Tagen) @ Hurenbock

Ich denke die meisten Schwulen finden sowas auch eher peinlich, statt sinnvoll.
Hätte man solchen Statisten nicht diese tolle Bühne zum selbst präsentieren gemacht, würden sie das auch nicht ausnutzen.

Das Spannende daran ist ja, dass von interessierter Seite diese Bühne immer wieder gesucht wird.

Man nehme nur die Kreil-Entscheidung als Beispiel. Da wurde von interessierter Seite eine Frau gesucht, die dazu geeignet ist, Frauen als Opferkollektiv darzustellen, die als Strohfrau klagt, aber gar nicht interessiert ist, wirklich zur Bundeswehr zu gehen. Im Fall von Tanja Kreil war das die damalige CSU-Staatssekretärin im Verteidigungsministerium, Michaela Geiger, in Verbund mit EMMA und anderen üblichen Verdächtigen.

Einen ähnlichen Fall gibt es in den USA, wo sich eine Rekrutin, unterstützt von sämtlichen Frauenverbänden des Landes, Zutritt zur Militärakademie "The Citadel" erstritten hatte, die wegen des harten Drills bis dahin nur Männer aufnahm. Die Frau gewann und schmiss nach vierzehn Tagen lächelnd das Handtuch. Ein monatelanger hysterischer Streit um Grundrechte, um Patriarchat und Gleichberechtigung - alles nur feministische Propaganda gegen vermutete Männerbünde, alles nur Show.

So wird aber Politik gemacht.

Mit den Schwulen macht man es genauso. Da werden Strohschwule gesucht, die dann mediengerecht inszeniert werden und für Schwulenehe und Adoptionsrecht für Schwule prozessieren.

Wer sich ein wenig in der Materie auskennt, der weiß, dass es schwule Adoptiveltern nur in homeopatischen Dosen geben wird. Im Grunde geht es auch da nur wieder um Frauenbevorzugung. Lesbische Feministinnen wollen letzte Hindernisse aus den Weg räumen, wie Männer als Väter ihrer Kinder komplett entsorgen können.

Aber in der Politik ist das oft so wie im Fußball, links antäuschen und rechts vorbeigehen. So wird auf der einen Seite "Schwulenfeindlichkeit" geschrieen, während auf der anderen Seite das (lesbischen = väterfreie) Matriarchat errichtet wird.

--
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Danke für den Beitrag, lesenswert -kt-

Hurenbock, Wednesday, 07.03.2012, 22:25 (vor 3922 Tagen) @ Mus Lim

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