Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Ein paar ungeahnte Folgen der Frauenquote (Allgemein)

Personalchef, Montag, 23.04.2012, 17:36 (vor 3468 Tagen)

verdeutlicht heute im Handelsblatt (nur Print) der Publizist Bernd Ziesemer.

„Sind Sie ein Personalfachmann in der zweiten Führungsebene eines deutschen Konzerns? Dann lassen Sie besser alle Hoffnungen fahren, jemals auf der Karriereleiter bis ganz nach oben zu klettern. Denn der öffentliche Druck, mehr Frauen in die Spitze der Unternehmen zu bringen, konzentriert sich in der Praxis nahezu vollständig auf ein einziges Ressort: Personal.“
...
„In keinem Bereich großer Konzerne ist die Frauenquote seit Jahren so hoch wie in den Personalabteilungen. Also ist es vollkommen natürlich, dass sich in diesem relativ großen Reservoir auch am leichtesten Kandidatinnen mit Vorstandsqualitäten finden lassen. Auf der anderen Seite gibt es … aber auch überaus qualifizierte männliche Personalchefs unterhalb der Vorstandsebene, die eigentlich einen Sprung nach oben verdient hätten. Und die nun darunter leiden müssen, dass alle großen Unternehmen händeringend wenigstens einen weiblichen Vorstand etablieren wollen – und in der Regel eben am leichtesten im Bereich Personal fündig werden.
Erstmals kann sich in der Unternehmerwelt also eine ganz spezifische Gruppe von männlichen Mitarbeitern systematisch diskriminiert fühlen. Man darf gespannt sein, wann die erste entsprechende Klage eines benachteiligten Personalers vor einem deutschen Gericht landet.
Die paradoxe Folge der jetzigen Entwicklung kann man auch bereits benennen: Ehrgeizige Spitzenmanager zog es schon bisher nur selten in Richtung Personalabteilung. Künftig werden sie aber erst recht nicht mehr nach einem Job in diesem Bereich streben. Die ohnehin schon sehr weiblich geprägten Personalabteilungen werden also noch weiblicher – hier steigt also nicht die allgemein gewünschte „Diversity“, sonder der Trend geht eher zur Monokultur.“

...
„Wahrscheinlich erleben wir wieder einmal das, was die Angelsachsen so schön das Gesetz der ungeahnten Folgen nennen.“

Ein paar ungeahnte Folgen der Frauenquote

Lemon, Montag, 23.04.2012, 20:48 (vor 3467 Tagen) @ Personalchef

Man darf auch gespannt sein bis der erste systematisch Diskrimierte mit einem Molotow-Cocktail auftaucht. Dann ist die Emörung gross und keiner hat was geahnt. Draussen werden Kerzen angezündet und daneben Pappschilder "warum?"

Warum ? - Ist doch klar. Das Internet und die Videospiele sind schuld... ^^ (nT)

Swen, Montag, 23.04.2012, 20:52 (vor 3467 Tagen) @ Lemon

- kein Text -

Von wegen ungeahnte Folgen der Frauenquote

Roslin, Dienstag, 24.04.2012, 05:22 (vor 3467 Tagen) @ Personalchef
bearbeitet von Roslin, Dienstag, 24.04.2012, 05:31

Was heißt "ungeahnte Folgen"?

Dass ehrgeizige Männer quotierte Bereiche allmählich verlassen war so vorhersehbar wie nur etwas.

Wer engagiert sich schon, wenn er weiß, dass Frauen in ihren Quotensänften an ihm vorbeigetragen werden?

Geschlechterplanwirtschaft (Quoten) hat die gleichen Folgen, die Planwirtschaft immer hatte und hat.

Geschlechtersozialismus = Gleichstellungsfeminismus hat die Folgen, die Sozialismus immer und überall hat: Desengagement.

Wer Gleichstellung sät wird Gleichgültigkeit ernten.

So einfach ist das.

Männer, die unter einem stärkeren Erfolgs- und Erwerbsdruck stehen als Frauen (aufgrund der weiblichen Partnerwahl - Stichwort: Hypergamie, der statushohe Versorger soll es sein) verlassen frühzeitig Bereiche, die an Ertragskraft verlieren, früher als Frauen, die im Gegenteil diese von Männern allmählich geräumten Bereiche umso leichter erobern können.

Dort schafft dann die Frauendominanz (Frauen lieben Wettbewerb weniger als Männer, der ist aber nötig, um ein System vor Verfettung und Niedergang zu bewahren) die Wettbewerbsatmosphäre ab, treibt es tendenziell weg von Leistungsgerechtigkeit (entspricht eher männlichem Denken/Fühlen) hin zu Verteilungsgerechtigkeit (gefällt eher Frauen).

Mit der Folge, dass dann dieses System allmählich seiner Leitungsträger verlustig geht, die in diesem Kuschelklima kein Wohlgefühl entwickeln, keine Lust auf weithin unbelohntes Engagement (wg. Verteilungsgerechtigkeit, die IMMER auf Kosten der Leistungsgerechtigkeit geht, dazu dann auch noch Frauenförderung) haben.

Wodurch ein solcher Bereich, so ein frauendominiertes System, noch mehr herunterkommt, noch subventionsbedürftiger wird, noch geringere Ertragskraft und damit Löhne generiert.

So sorgen Frauen selbst dafür, dass das soziale Ansehen frauendominierter Bereiche in den Keller geht, denn die Leistungskraft solcher "Frauendomänen" geht tatsächlich aufgrund der Kuschelsehnsucht und Wettbewerbsscheu vieler Frauen zurück, die ein Arbeitsklima schaffen, das auch noch die letzten meist männlichen Hochleister daraus vertreibt und den Rückzug antreten lässt.

Was wiederum dazu führt, dass, je mehr "Männerdomänen" von Frauen mit Hilfe der Politik "erobert" werden, sich solche Frauensümpfe immer weiter ausbreiten werden, bis das ganze System betroffen ist und so dysfunktional wird, dass es zusammenbricht, weil die leistungsfähigen (männlich dominierten) Bereiche die die leistungsschwachen, subventionierten Bereiche tragen müssen - dort, wo in der Regel Frauen kaffeemaschinenenah arbeiten, immer seltener und kleiner werden.

Diese Frauenförderung zerstört sehr effektiv die Grundlagen, die sie möglich machen.

Von wegen unvorhersehbare Effekte.

Wer sich die Frage stellt, warum Matriarchate nicht hochkulturfähig sind, wer darüber nachdenkt, weiß, welche Effekte der Frauenquotensozialismus hat.

Das Schicksal des real existiert habenden Sozialismus wird auch feministische Gesellschaften ereilen - Leben aus der Substanz, Marasmus, Zusammenbruch.

Das ist vorhersehbar, hat längst begonnen.

Von wegen ungeahnte Folgen der Frauenquote

Rainer ⌂, Dienstag, 24.04.2012, 11:06 (vor 3467 Tagen) @ Roslin

Wer Gleichstellung sät wird Gleichgültigkeit ernten.

Gut geschrieben. Damit dein Beitrag nicht im Archiv verschwindet, habe ich ihn "verewigt".
http://www.wgvdl.com/ungeahnte-folgen-der-frauenquote

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Rainer

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Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo

Darum auch die Probleme bei der Stellensuche

ajk, Dienstag, 24.04.2012, 12:23 (vor 3467 Tagen) @ Personalchef

Nach dem Motto: 25 Jahre alt und 20 Jahre Berufserfahrung...

Fachleute suchen schon lange nicht mehr nach Nachwuchs, sondern irgendwelche Weiber die keine Ahnung haben.

Das merkt man dann auch.

ajk

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