Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Aufruf: Keine Kinder mehr für Feministinnen und Konsorten!

Nikos, Athen, Freitag, 12.06.2009, 03:43 (vor 4121 Tagen)

Lasst uns mal diese Aktion irgendwie starten!

Nikos

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*Es gibt KEINEN Grund für eine Nicht-Feministin, einem Mann, den sie liebt, KEINEN Kaffee zu machen!*

Die meisten von denen haben oder wollen eh keine

Ausschußquotenmann, Freitag, 12.06.2009, 04:53 (vor 4121 Tagen) @ Nikos

Aber einige werden wir schon finden ;)

Fragen dazu

Mus Lim, Freitag, 12.06.2009, 08:00 (vor 4121 Tagen) @ Ausschußquotenmann

Aber einige werden wir schon finden ;)

Und was ist mit den Kinderklaubeauftragtinnen im Jugendamt und
den Lesben, die Kinder adoptieren wollen?!??

Fragen dazu

Nikos, Athen, Freitag, 12.06.2009, 14:04 (vor 4121 Tagen) @ Mus Lim

Aber einige werden wir schon finden ;)


Und was ist mit den Kinderklaubeauftragtinnen im Jugendamt und
den Lesben, die Kinder adoptieren wollen?!??

Das Adoptieren nicht vorhandener Kinder ist erlaubt! ;)

Nikos

--
*Es gibt KEINEN Grund für eine Nicht-Feministin, einem Mann, den sie liebt, KEINEN Kaffee zu machen!*

Das Adoptieren nicht vorhandener Kinder ist erlaubt! *grins* (oT)

Mus Lim, Freitag, 12.06.2009, 14:12 (vor 4121 Tagen) @ Nikos

Das Adoptieren nicht vorhandener Kinder ist erlaubt! ;)

Nikos

*grins*
Mus Lim

Fragen dazu

Chato, Freitag, 12.06.2009, 14:22 (vor 4121 Tagen) @ Nikos

Und was ist mit den Kinderklaubeauftragtinnen im Jugendamt und
den Lesben, die Kinder adoptieren wollen?!??


Das Adoptieren nicht vorhandener Kinder ist erlaubt! ;)

Diese grausame Einschränkung ist gar nicht nötig, Nikos. Die befruchten sich doch längst selbst bei einer anonymen Samenbank - und wenn die Lebsen-Ehe kracht, wird der anonyme Samenspender halt entanonymisiert zum Zwecke der Unterhaltszahlung für "sein Kind" - das er natürlich nicht kennenlernen oder gar sehen darf. Das dürfen ja auch andere Väter jetzt nicht mehr. Also warum so einer??

Man entlastet natürlich die arme Frau, die es wegen all der vielen gläsernen Decken und der schnödesten Diskriminierung allüberall nun einmal nicht leicht hat, ihren und des von ihr selbst gezeugten (*schüttel*) Kindes Unterhalt durch ehrliche Arbeit zu verdienen. Sie würde natürlich schon gerne, wenn sie könnte, aber es geht eben nicht. Man läßt Frauen ja nicht arbeiten, wenn sie wollen, sondern man diskriminiert sie, wo man nur kann.

War nicht kürzlich erst wieder so ein gruseliger Fall in England? Hat vielleicht jemand einen Link?

Nick

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Wenn wir Toren wüßten, daß wir welche sind, wären wir keine.

Fragen dazu

Flash, Freitag, 12.06.2009, 14:32 (vor 4121 Tagen) @ Chato

Man entlastet natürlich die arme Frau, die es wegen all der vielen
gläsernen Decken und der schnödesten Diskriminierung allüberall nun einmal
nicht leicht hat, ihren und des von ihr selbst gezeugten (*schüttel*)
Kindes Unterhalt durch ehrliche Arbeit zu verdienen. Sie würde natürlich
schon gerne, wenn sie könnte, aber es geht eben nicht. Man läßt Frauen ja
nicht arbeiten, wenn sie wollen, sondern man diskriminiert sie, wo man nur
kann.

War nicht kürzlich erst wieder so ein gruseliger Fall in England? Hat
vielleicht jemand einen Link?

Nick


Frauenfeind?

Fragen dazu

Chato, Freitag, 12.06.2009, 15:41 (vor 4121 Tagen) @ Flash

Frauenfeind?

Nein, ein Feind von perversem Zynismus und himmelschreiender Ungerechtigkeit.

Ein Lesbenpaar "befruchtet sich selbst" mittels einer anonymen Samenspende von einer Samenbank. Später trennt es sich wieder. Die finanziellen Konsequenzen ihrer "Selbstbefruchtung" hat ab da der anonyme Samenspender zu tragen, der auf seine Anonymität vertrauen durfte – und es selbstverständlich auch weiterhin darf, jedenfalls was das mit seinem Samen von anderen "gezeugte" Kind betrifft. Bloß das Geld für dessen Unterhalt wird halt von seinem Konto abgebucht und von Staats wegen an die "Erzeugerin" weitergeleitet. Natürlich anonym. Das Kind, für das er zahlt, darf er von Amts wegen niemals sehen oder seine Identität erfahren. Dieser tiefgefrorene Zynismus läßt sich nicht mehr steigern.

Sie sind also ein Frauenfreund? Das geht so alles vollkommen in Ordnung für Sie?

Nein, dann sind Sie ein Menschenfeind.

Nick

P.S.: Ich habe unterstellt, daß es nicht sarkastisch gemeint gewesen ist. Einen "Flash" kenne ich hier bisher nicht. Wenn diese Annahme nicht zutrifft, dann gilt meine Erwiderung all denen, die ernsthaft so ticken und lieber nicht nachdenken über das, was an Schauerlichem geschieht. Sie sind die Mehrheit, die große Mehrheit. Die "Guten" halt.

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Wenn wir Toren wüßten, daß wir welche sind, wären wir keine.

Sie würde ja gerne, wenn sie könnte, wenn man sie lassen würde, …

Mus Lim, Freitag, 12.06.2009, 15:22 (vor 4121 Tagen) @ Chato

… die arme Frau, die es … nicht leicht hat, ihren …
Unterhalt durch ehrliche Arbeit zu verdienen. Sie würde natürlich
schon gerne, wenn sie könnte, aber es geht eben nicht. Man läßt Frauen ja
nicht arbeiten, wenn sie wollen, …

Deutschlandradio - Kontrovers
Familie, Kinder, Partnerschaften - Wer profitiert vom neuen Unterhaltsrecht?

* Isabelle Götz, Richterin am OLG München und stellv. Vorsitzende des Deutschen Familiengerichtstages
* Eva Möllring, CDU-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
* Ulrich Müller, Bundesvorstand Väteraufbruch für Kinder


Isabelle Götz (13:50):
Bei mir als Richter, ich habe es oft erlebt, dass viele Frauen gesagt haben: "Frau Götz, ich würde ja furchtbar gerne […] aber im Moment kann ich halt meinen Lebensunterhalt noch nicht selber erwirtschaften." Also auch diese Tendenz, durchaus selbstständig sein zu wollen - die überwiegende Zahl der Scheidungsanträge wird ja auch von Frauen gestellt - die war da und die war sichtbar.

Mus Lim:
Wollen tun Frauen viel, nur mit dem Können hapert es.
Ich stelle mir die Reaktion der Richterin vor, wenn ich vortragen würde:
"Frau Götz, ich würde ja furchtbar gerne Unterhalt zahlen, aber im Moment kann ich halt den Unterhalt für meine Exfrau noch nicht selber erwirtschaften."
Ob sie dann auch so verständnisvoll reagieren würde? Nächste Frage: Wie steht es denn da mit der Parteilichkeit?!??

Isabelle Götz (14:15):
Und deshalb […] hat man sich für diese drei Jahre entschieden mit der Maßgabe, dass sich danach der Unterhaltszeitraum natürlich verlängern kann, aus Gründen, die in der Person des Kindes liegen oder in der Person der Mutter. Und bei den Gründen, die in der Person der Mutter liegen, muss ich als Richter natürlich auch schauen, gibt es da ein Vertrauen, dass in der Ehe aufgrund der vorhandenen Absprachen oder einfach des tatsächlichen gelebten Lebens entstanden ist, und das ich schützen muss, und weswegen ich dieser Mutter nun erlauben kann, und sogar muss, nur ganz eingeschränkt erwerbstätig zu sein. Also diese Möglichkeiten haben wir.

Eva Möllring (15:00):
Wir [die CDU] hätten gerne den Unterhaltsanspruch verlängert und erhöht, sowohl für die geschiedenen als auch für die unverheirateten Mütter, [aber das wollten die Sozialdemokraten nicht mitmachen].
Wir haben jetzt im Gesetz drin […], dass der Unterhaltsanspruch MINDESTENS drei Jahre nach der Geburt gilt. Und in diesem MINDESTENS […] steckt eben, dass wir durchaus eine Verlängerung für sinnvoll halten. Nur das eben diese Verlängerung im Einzelfall geprüft und auch begründet werden muss. […]
Es gibt ja wirklich Fälle, wo nach drei Jahren die volle Erwerbstätigeit ohne Zweifel möglich ist, wo alle Konstellationen so hervorragend sind, dass das geht und gewollt ist. Aber es gibt eben auch viele [Fälle], da ist das nicht möglich. Allein schon, wenn man daran denkt, dass manche ja auch mit drei Kindern plötzlich alleine dastehen, die ganz unterschiedliche Betreuungsformen nutzen könnten, die aber alle ziemlich aufwändig sind.

Anruferin (20:00):
Ich habe meine Traumarbeitsstelle aufgegeben. […] Ich habe alles aufgegeben. […] Ich habe es bei vielen anderen mitbekommen, die auch alles aufgegeben haben, zu ihrem Mann gezogen sind. … Ich finde, das muss man einfach berücksichtigen. […] Ich finde, man muss einfach berücksichtigen, dass Frauen ganz viel aufgeben.

Isabelle Götz (21:35):
(Es gibt darüber hinaus noch Anspruch auf Unterhalt wegen Krankheit, wegen Alter, wegen Arbeitslosigkeit.)
… weil sie diesen tollen Job in Berlin zurückgelassen hat und es einen vergleichbaren in Esslingen nicht gibt und für sie nie geben würde, dann müsste ihr Mann ihr diesen Nachteil, der ihr daraus entsteht, im Wege eines Aufstockungsunterhalt ausgleichen und zwar – wenn sich dieser Nachteil für Frau Paulsen nicht selber ausgleichen lässt, indem sie irgendwann so einen Job kriegt –, auch – denke ich – ohne jede Frist.

Isabelle Götz (30:30):
Aber wenn die Anwälte entsprechend vortragen, […] dann können wir auch den Einzelfall entscheiden.

Mus Lim:
Noch Fragen?

Deutschlandradio

Vgl. auch:
Erika Andreß, Präsidentin des Hanseatischen Oberlandesgerichts
Das Gesetz geht zu Lasten der Kinder, Die Welt

Fragen dazu

Nikos, Athen, Freitag, 12.06.2009, 15:29 (vor 4121 Tagen) @ Chato

Und was ist mit den Kinderklaubeauftragtinnen im Jugendamt und
den Lesben, die Kinder adoptieren wollen?!??


Das Adoptieren nicht vorhandener Kinder ist erlaubt! ;)


Diese grausame Einschränkung ist gar nicht nötig, Nikos. Die befruchten
sich doch längst selbst bei einer anonymen Samenbank - und wenn die
Lebsen-Ehe kracht, wird der anonyme Samenspender halt entanonymisiert zum
Zwecke der Unterhaltszahlung für "sein Kind" - das er natürlich nicht
kennenlernen oder gar sehen darf. Das dürfen ja auch andere Väter jetzt
nicht mehr. Also warum so einer??

Bald werden auch diese Väter keine Samenspender mehr sein wollen. Und dann, wenn es keine Kinder mehr in irgendeine Form existieren, dann muss es Femis das Adoptieren doch erlaubt sein.

Wir sind ja nicht rassistisch ;)

Nikos

--
*Es gibt KEINEN Grund für eine Nicht-Feministin, einem Mann, den sie liebt, KEINEN Kaffee zu machen!*

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