Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Ich will verlieren! (Recht)

trel, Samstag, 25.04.2020, 07:44 (vor 70 Tagen) @ Rainer

Soweit mir bekannt, hat doch bereits ein Gericht festgestellt, dass Männer keine beleidigungsfähige Gruppe sind?

Richtig, und Weiber auch nicht; und gegen dieses Urteil hat die Bonner Staatsanwaltschaft noch am Tag des Urteils Revision eingelegt. Folglich muß jetzt eine höhere Instanz entscheiden, und das ist das Ober-Land[es]gericht. Der Ausgang ist offen.

Sollte ich den Prozeß "gewinnen" - das heißt, es bliebe beim Urteil des Landgerichts -, dann wäre mein Anliegen, das mich von Anfang geleitet hat, vereitelt worden. Nämlich: die Männerfeindlichkeit justiziabel zu machen. In Anbetracht, welche Opfer die Exponenten der sogenannten Frauenbewegung auf sich genommen haben (Gefängnisstrafen, teils mit Todesfolge), wäre der mir auferlegte Preis von 550 € als geringfügig anzusehen. Von mir aus darf es auch die Kreuzigung sein. Hauptsache, der Stein kommt ins Rollen.

Auf der anderen Seite hat aber auch die Position meines Anwalts (dem ich selbstverständlich nicht widersprechen werde) etwas für sich. Demnach soll eben gerade nicht alles, was man tut, justiziabel gemacht werden. Es wäre besser, wenn die Menschen ihre Probleme untereinander regeln würden. Er argumentiert natürlich juristisch, das heißt, er beruft sich auf die Festlegung, daß ein Gesetz inhaltlich definiert sein muß. Wenn also der Begriff "Teile der Bevölkerung" dermaßen ausgeweitet wird, daß auch Mehrheiten für schützenswert erklärt werden, dann wird nicht mehr ersichtlich, welcher Teil von der Schutzbedürftigkeit überhaupt noch ausgenommen werden soll, und mit welchen Gründen. Dann wäre das Gesetz nicht mehr inhaltlich bestimmt, und das ist unzulässig.

Mein Anwalt wird seine Position vortragen; ich werde meine abweichende, aber nicht widersprechende Position ebenfalls vortragen. Ich würde das Gericht daran erinnern, daß es sich bei allen Aussagen, die mir zur Last gelegt werden, um Persiflagen auf männerfeindliche Aussagen handelt, wobei die Kopie jeweils nur abgeschwächt das Original erreicht. Männerfeindliche Äußerungen finden sich en masse, auch heute noch und fast täglich, z.B. in "spiegel-online". Sollten nun als "Teile der Bevölkerung" auch Weiber gelten, dann gilt Entsprechendes auch für Männer, und der Kampf gegen Männerfeindlichkeit könnte beginnen. Mit meinen Provokationen hätte ich mein Ziel erreicht.


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