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Warum die Homo-Ehe nicht mehr aufzuhalten ist (Manipulation)

Mus Lim ⌂ @, Sonntag, 08.12.2013, 07:46 (vor 1960 Tagen)

Die Toleranz gegenüber der Homosexualität ist - neben den Rechten der Frauen - zu einem wesentlichen Indikator für die Freiheitsfähigkeit einer Gesellschaft und zum zentralen Unterscheidungsmerkmal zwischen autoritären und demokratischen Gesellschaften geworden.

Avantgardebewusstsein einer Minderheit

Weil die Homosexuellen auf diese Weise gleichsam ins Zentrum weltpolitischer Aufmerksamkeit und Relevanz gerückt sind, erzeugen ihre Forderungen an die gesamte Gesellschaft in der freien Welt eine Dynamik und eine Durchschlagskraft, die manchem "Normalo" immer weniger geheuer sind.

Dazu trägt bei, dass Teile der organisierten Schwulen- und Lesbenbewegung im Wissen um die herausragende Bedeutung ihres Kampfes gegen Diskriminierung ein Avantgardebewusstsein entwickelt haben, das über die berechtigten Anliegen von rechtlicher und gesellschaftlicher Gleichbehandlung hinausgeht.

Diesem Avantgardebewusstsein genügt es nicht mehr, dass die schwule und lesbische Lebensweise von der Mehrheit geduldet und akzeptiert wird. Es verlangt vielmehr, dass die Gesellschaft sich zu dem vermeintlich besonderen emanzipatorischen Wert dieser Lebensweise emphatisch bekennt. Auf Heterosexualität blickt diese "Avantgarde" mit einer gewissen Geringschätzung herab - als einem Ausdruck von Rückständigkeit.

Damit liegt sie im Trend der immer lauter anschwellenden "Gender"-Theorie, derzufolge Geschlechterzuordnungen nur kulturelle Konstruktionen seien, die es aufzubrechen gelte. Der letzte Schritt jener kulturellen Umcodierung, für die die Homo-Ehe steht, könnte die generelle Infragestellung des Unterschieds zwischen Mann und Frau sein. - Gleichstellung: Warum die Homo-Ehe nicht mehr aufzuhalten ist, Die Welt am 8. Juni 2013

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