Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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gemeingefährliche Idiotenzüchter (Allgemein)

DvB @, Dienstag, 31.12.2013, 04:09 (vor 1939 Tagen) @ Bellator Eruditus

Ich dachte, Du stehst auf dieses Nivea, nur ja keine schlümmen Wörter zu benützen?!?


Und? Ich habe doch gar kein pöhses Wort geschrieben ...

Nee, und der Arne auch nicht...

Möbius hat doch "Schwachsinn" gesagt, das ist eindeutig ein phöses Wort!)


Damals war "Schwachsinn" eine psychiatrische Diagnose.

Das ist es immernoch. Aber es jault jemand. Und wenn jemand jault, isses phöse. Wenn man die Wahrheit sagt, jault aber immer jemand. Einer, der aus der Lüge sein Kapital schlägt. Deswegen ist es vollständig unmöglich, die Wahrheit ohne Verwendung phöser Wörter zu sagen.

Die Geisteskrankheit besteht nur immer darin, sich an den schlümmen Wörtern statt an den Lügen zu stören.

Für fast alle hier ist schon das gänzlich neutrale "Weib" zu schröckelich


Weib kommt von wibbe - verheiratete Frau. Gleicher Wortstamm wie das englische wife.

Unsinn - das mag im Englischen darauf fixiert sein (so hab ichs auch gelernt - ob das auch stimmt, ist aber noch die zweite Frage; soll mal einer einschätzen, der Shakespeare oder so im englischen Original gelesen hat) - im Deutschen sagt das ohne besitzanzeigendes Führwort aber definitiv rein gar nichts über verheiratet oder unverheiratet aus. (Bei der Adelsbezeichnung ist das anders, da wird zwischen Jungfer-unverheiratet und Frau-verheiratet unterschieden.)

Das ist außerdem noch gerichtsfest weil

Du Wessi!
"Gerichtsfest" ist noch nicht einmal, ein Weibstück ohne ausdrückliche Erlaubnis zu duzen. ("Beleidigung".) Es ist überhaupt ein Wunder, daß Wessis sich gelegentlich doch vermehrt haben. Wie macht ihr das?

'Linke Männerrechtler' ist aber ein Pleonasmus.


Sollte es auch sein. Deswegen ja die "guten, edlen, fortschrittlichen, linken ..."

Ja, 'fortschrittlich' (ich bevorzuge eigentlich 'progressistisch' für dieses Krebsgeschwür) ist auch pleonastisch - 'gut' und 'edel' dazu aber oxymorös.

Es sind lupenreine Feministen.


Selbst falls das in Summe stimmen sollte, bin ich mir sicher, dass sie das nicht sein wollen.

Kann schon möglich sein, soweit man bei merkbefreiten Kohlenstoffeinheiten von der Möglichkeit eigentlichen Wollens reden kann - aber solange sie sich mit ihren Zwangshandlungen nicht in Therapie begeben, kommt das für mich ganz genau aufs Gleiche raus. Waren doch hier erst die Tage diese Promifemastasen im Gespräch, die keine Feministinnen, sondern Humanistinnen sein wollen - das ist ja da sogar wortwörtlich dasselbe.

Sollte das stimmen, ist es witzig: In seiner Relativitätsidiotie sind ja sogar alle Betrachter "gleichberechtigt".


Das ist das gleiche rein sprachliche Problem, dass auch Heisenberg und Schrödinger hatten: "Beobachter" meint bei Einstein nicht eine Person sondern eine physikalische Situation. Bei Heisenberg und Schrödinger meint grundsätzlich "Wechselwirkung mit etwas anderem". Wissenschaftsjournalisten sind eben meist mehr Journalist als Wissenschaftler.

Bei Nullschwein sind fiktive Beobachter im Rahmen eines Gedankenexperimentes, das sich im Wesentlichen mit der Funktionsbetrachtung gleichförmig relativbewegter Lichtuhren und deren vermeintliche Erscheinungen aus Sicht anders gleichförmig relativbewegter Positionen befaßt, gemeint, die sich mit einem Inertialsystem relativbewegen (deswegen besagt auch die Ansage, alle Inertialsysteme seien gleichberechtigt, ungefähr dasselbe). Das Dumme ist bloß, daß die dabei auftretenden Widersprüche (z.B. wechselseitig nachgehende Uhren, ältere Zwillige) eben unauflöslich und logisch unvereinbar sind.

In der Quantenmechanik ist das was völlig anderes: da wird geltend gemacht, daß der (real anwesende) "Beobachter" (zwangsläufig in Gestalt mindestens eines Teilchens) das Beobachtungsergebnis stört. Blödsinnig ist dabei bloß, daraus eine "Unschärferelation" zu basteln, statt ganz normal davon auszugehen, daß man mit der Zeit kleinere Teilchen entdecken wird (was seitdem - zumindest angeblich - auch längst geschehen ist) und die Messung/Beobachtung dann halt mit denen durchführt - und auf diese Weise den Meßfehler mit jeweils verbesserter Technik immer weiter zu reduzieren.

daß die Doofen in der Mehrheit sind, weiß jeder.


Aber jeder hält jeweils andere für die Doofen ;-)

Stimmt nicht: Die Doofen bestehen immer darauf, gleich oder gleich[irgendwas] zu sein. Das tun sie, um sich aufzuwerten (daran erkennt man sie auch am leichtesten, das ist ihr Markenzeichen). Vielleicht ist es nur Instinkt - aber man kann schon sagen, daß sie also offensichtlich sehr wohl wissen, daß sie die Doofen sind.

Davon ab: Für die auf der Hand liegende Schlußfolgerung genügt völlig, daß jeder weiß, daß die Doofen in der Mehrzahl sind.

Ich weiß schon, was Du meinst - in Grenzen stimme ich Dir da auch zu, aber so einfach ist das nicht.


Jede Idee versagt, wenn man sie ins Extreme überdehnt.

Das Problem ist hier aber weit grundlegender: Das Geld bildet die Leistung falsch ab. Es ist nunmal bedeutend einfacher, sich damit zu befassen, Idioten (zu züchten und) übers Ohr zu hauen und von deren Leistung zu leben, als irgendwie produktiv zu werden. Nicht falsch verstehen: Die Idioten sind mir völlig schnurz. Aber nach meinen Wertmaßstäben ist 1. Idiotenausbeutung keine Leistung und 2. die resultierende Idiotenzucht schlichtweg gemeingefährlich.

Ich habe kein Problem damit, wenn Schöpfungswillige und -fähige das Sagen haben. Ich habe aber ein gewaltiges Problem damit, wenn sich deren Schöpfungshöhe in Idiotenzucht und Idioten-übers-Ohr-hauen erschöpft.

Mehr noch: Die Herrschaft des Geldes führt zum Utilitarismus und damit letztlich auch zu einer Variante der Herrschaft der Doofen.


Nach Aristoteles korrumpiert sich jede Herrschaftsform mit der Zeit. Es sollte aber möglich sein, die Zeit, die ein System funktioniert, zu verlängern.

Naja, wie lange so ein Zyklus dauert, ist ja auch nicht festgelegt. Es gibt aber noch ganz andere Konzepte als den Kreislauf der Verfassungen (der meines Wissens so sowieso nirgends vorgekommen ist). Ich beziehe mich vor allem auf das Oswald Spenglers. Dabei markieren die Herrschaft des Geldes und der Untergang im Fellachentum eben regelmäßig die Endphasen der Kulturen.

Kurz und gut: Es darf keiner herrschen, der nicht satisfaktionsfähig ist. Im Kaiserreich war das Grundvoraussetzung, müßte Dir also entgegenkommen.


Im Prinzip habe ich kein Problem mit einem Feudalsystem, aber im Kaiserreich war der Adel längst nicht mehr aristos (die Besten). Auch ein Feudalsystem muss ein Minimum an Durchlässigkeit nach oben bieten. Gute Bürgerliche müssen aufsteigen können. Das ist, nur nebenbei, das Erfolgsrezept der USA: Das Militär bietet jedem, auch dem letzten Ghettokind, eine Chance gesellschaftlich aufzusteigen. Es muss nur gut sein.

Das war doch im Kaiserreich gegeben: Jeder, der es bis zum Offizier brachte, wurde satisfaktionsfähig und ab Generalleutnant wurde er geadelt.

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