Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Immer wenn man denkt, es geht nicht mehr schlimmer: Danisch mal wieder über Bundesverfassungsgericht! (Recht)

Wiki, Montag, 07.05.2018, 03:43 (vor 789 Tagen)

Das marxistische Bundesverfassungsgericht
http://www.danisch.de/blog/2018/05/06/das-marxistische-bundesverfassungsgericht/

Über das Staatsorganversagen in Deutschland!

(Zum Glück bin ich Moslem, in diesem verrotteten Staatswesen ist nichts mehr zu retten!!!)
s_hamsterrad

Man lese auch:
http://de.wikimannia.org/Bundesverfassungsgericht
http://de.wikimannia.org/Susanne_Baer
http://de.wikimannia.org/Weltsozialamt

Tags:
Rechtsbeugung, Machtmissbrauch

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Das ist kein Staatsversagen, sondern systematische Zerstörung

Rainer ⌂ @, ai spieg nod inglisch, Montag, 07.05.2018, 07:06 (vor 789 Tagen) @ Wiki

Das marxistische Bundesverfassungsgericht
http://www.danisch.de/blog/2018/05/06/das-marxistische-bundesverfassungsgericht/

Über das Staatsorganversagen in Deutschland!

Das ist kein Staatsversagen sondern genau so gewollt und gesteuert.

Hier die sinngemäße Zusammenfassung und Übersetzung einer Rede von Prof. Dr. Milan Brdar
sloga
6. Mai 2018 um 14:31
Einige Gedanken von Prof. Dr. Milan Brdar zum Thema: Kommunismus – Sozialismus – Demokratie – Bürger:
Wo bleibt der Bürger heute (Anmk: um auf die Straße zu gehen … Widerstand zu leisten)? Den Bürger gibt es nicht mehr; er war eigentlich immer nur eine pure literarischen Fiktion. Die Fiktion, dass das Bürgertum „progressiv“ wäre, kam verstärkt ab der franz. Revolution auf. Dieser unvorstellbare Idiotismus! Warum bezeichne ich das Bürgertum als „Fiktion“ und „Idiotismus“.
Wir haben im Laufe der Geschichte drei Kategorien von Bürgern (grundsätzlich: unabhängig vom System, hat/hatte jede Gesellschaft Bürger). Wer sind die Bürger? Bürger sind jene, die: 1. eine Wahl haben (im Sinne von: Entscheidungen treffen können), 2. (mehr oder weniger) Selbstbestimmung haben und 3. Einfluss auf die Macht nehmen können.
So hatten wir im Mittelalter ebenfalls Bürger. Das waren jene Menschen, die sich um den König scharrten. Kurzum: Ein Bürger ist der, der „gefragt wird/wurde“. Dabei ist es vollkommen nebensächlich, dass der König evtl. über den Ratschlag (oder gar: eine Drohung) „des Ratgebers“ nicht sehr erfreut war und gleichen – über Nacht – einen Kopf kürzer machen ließ … Bürger sind also jene, die Rechte haben. Im Mittelalter war das eine sehr kleine Gruppe. Im Antiken Griechenland und Altem Rom waren das die Aristokraten.
Was sie alle gemeinsam hatten? Sie waren ALLE eigenständig, da wirtschaftlich unabhängig. Aus dem griech. Wort „voikos“ (= Haushalt/im weitesten Sinn: Hausherr) wurde: die Ökonomie/Wirtschaft. Der Aristokrat/Hausherr hatte also seine Ländereien, Besitztümer und Sklaven/Leibeigene. Damals haben die Anführer der jeweiligen Gesellschaften nicht einmal ansatzweise Andenken dürfen, die Besitztümer der „Bürger“ anzugreifen (Anmk: der Anführer wäre vermutlich „blitzschnell“: weg vom Fenster gewesen). Das ist also der Bürger, der selbständig ist UND an der Politik interessiert ist. Allerdings! Er hat ein gesundes Fundament auf dessen Basis er politisch Mitgestalten sein kann.
Mit dem modernen Zeitalter ändern sich die Dinge. In den Anfängen des Kapitalismus haben wir den Bourgeois (als Händler, Unternehmer … später Industrieller). Zu Beginn des 19. Jhdts. hatte der Bürger immer noch eines: finanzielle Unabhängigkeit. Bei den brits: „Wer 100 Pfund hatte, hatte ein Wahlrecht, wer darunter war: keines!“ Nebenbei: Da die Plebejer sich in england den Adelstitel kaufen konnten, überlebte die brit. Aristokratie (kurzum: die brit. Aristokratie war eine „(partial) arbeitende“, während die franz. „durch und durch arbeitslos“ war). Erst später wird das allgemeine Wahlrecht, unabhängig vom Vermögen eingeführt.
Mit der franz. Revolution (später in theoretischer Form: durch die Lehren von Karl Marx) wird das Bürgertum vernichtet/ausgelöscht, was in der Form bis heute nicht so richtig ausgesprochen wird. Mit dem allgemeinen Wahlrecht kann nun „jeder Dahergelaufene“ politisch Einfluss nehmen. Also jeder, der es in seinem Leben nicht Zustande gebracht hat auch nur einen Fuß vor den anderen zu setzen (Anmk: im Sinne von: im Leben – wenigstens halbwegs – erfolgreich war), hat nun dieselbe Wertigkeit, wie jener, der es zu etwas gebracht hat.
Wie wir alle wissen: Als der Kommunismus/Sozialismus bei uns einkehrte, war es durchaus nicht unüblich, dass die größten Nichtsnutze und „Personen mit wenig Hab und Gut; dafür aber „sehr komplizierter“ Persönlichkeit“ sich in erster Linie durchgesetzt haben. Im Sozialismus wurden nun alle zu sog. „Bürgern“ (die Kommunisten hatten sich ursprünglich – gleich den Ausführenden der franz. Revolution – selbst als Bürger bezeichnet … sowohl in Russland (Anmk: Sowjetunion) als auch bei uns … später wurden wir zu Genossen).
Warum wurde das Bürgertum vernichtet? Der „neue Bürger“ lebt (verstärkt) in der Stadt und ist somit gleichzeitig eines: nicht mehr unabhängig (Anmk: im Vergleich zum Bauern). Der Sozialismus war – neben anderen neuzeitlichen Bewegungen – ein epochaler Prozess zur Vernichtung des Bürgers bzw. Bürgertums. Mit der Produktion eines Individuums in einer urbanen Umgebung, der für einen Tageslohn arbeitet, wobei man ihm die elementarsten Bedingungen in der Stadt dafür schafft, hat man abhängige Menschen geschaffen. Indem die Menschen – u. a. im Sozialismus – in die Städte gelockt wurden, haben sie ihre Freiheit aufgegeben.
Was haben wir nun? Wir haben einige „pathologische Phänomene“: Das z.B. nun abhängige Atome (Anmk: die einzelnen „Bürger“) im heutigen Raubkapitalismus sogar viel lieber gratis in einem Unternehmen in der Stadt arbeiten würden (werden? bzw. „tun es bereits“), als nur einen Gedanken daran zu verschwenden, wieder aufs Land zu ziehen, wo sie frei und unabhängig wären … selbst, wenn dies „ohne größeren Aufwand und Mühe“ machbar wäre (vorhandenes Elternhaus etc.). Der Mensch meint: „Auf dem Land fehlt die Perspektive!“ Die fehlt ihm – zunehmender – auch in der Stadt …
Das Ziel der Lenker ist denkbar einfach: Die Menschen in die Städte, um sie leichter kontrollieren zu können. Daher auch die über Jahrzehnte gepflegten Ressentiments: Landmensch/Bauer: primitiv; ordinär; rückständig; einfältig … Städter: fortschrittlich; klug; einfach: Besser!
Die Pointe: Der Bürger, der geschaffen wurde, ist genau das Gegenteil von dem Bürger, der in der einschlägigen Literatur so hochgelobt und bejubelt wird …
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=dIv2W7GqWOw

Rainer

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In dem Beitrag wird aber auch selektiv, das heißt falsch gedacht

Wiki, Montag, 07.05.2018, 23:02 (vor 788 Tagen) @ Rainer

In dem Beitrag wird aber auch selektiv, das heißt falsch gedacht.

Der „neue Bürger“ lebt (verstärkt) in der Stadt und ist somit gleichzeitig eines: nicht mehr unabhängig (Anmk: im Vergleich zum Bauern).

Das ist vollkommen falsch. Es hießt damals: Stadtluft macht frei, weil der Bauer eben das nicht war: frei und unabhängig.

Aus WikiPrawda:
Als Freibauer wurde im Mittelalter ein Bauer bezeichnet, der eigenen Grund besaß oder diesen von einem Grundherren gepachtet hatte.

Im Gegensatz zum Hörigen oder Leibeigenen bestand beim Freibauern kein direktes Abhängigkeitsverhältnis zu seinem Grundherren. Er konnte seinen Wohnort, seine Ehegatten oder seine Arbeitsverhältnisse selbst bestimmen. Dafür waren Freibauern ihrem Landesherren zu Kriegsdiensten und Steuerleistungen verpflichtet. Die Freibauern waren meist die wohlhabendsten und wichtigsten Personen des Dorfes.

Die allerdings ständig steigenden Kriegsdiensten und Steuerleistungen führten die Freibauern in den Ruin, beziehungsweise führte dazu, dass es sich nicht mehr lohnte Freibauer zu sein. Die meisten Freibauern "flüchteten" sich deshalb in die Hörigkeit.

Ich weiß jetzt zwar nicht den Zeitpunkt genau, ab dem dieser Prozess abgeschlossen war, aber der Vergleich zum unabhängigen Bauern ist geschichtlich falsch. Besonders die freien Reichsttädte in Deutschland boten den Bürgern (d.h. denen, die in den Stadtmauern lebten) echte Freiheit.

Indem die Menschen – u. a. im Sozialismus – in die Städte gelockt wurden, haben sie ihre Freiheit aufgegeben.

Das spielt wohl auf den Manchester-Kapitalismus in England an, was aber mit dem Bauern/Freibauern des Mittelalters nichts zu tun hat.

Und überhaupt wird die gesamte Geschichte des Kapitalismus verquert erzählt, weil die Deutungshoheit darüber von links kommt. Die Landmenschen wurden in die Städte gelockt, nicht um ihnen die Freiheit zu rauben, sondern um sie aus der (Land)Armut zu retten. Die beginnende Industrialisierung brauchte Arbeitskräfte und auf dem Land lebten keine glücklich freien, sondern in Armut vegetierende Menschen. Auch machten es die mechanisierten Webstühle möglich, Stoffe billig und für alle erschwinglich zu produzieren. Die Filme über das Mittelalter und unsere Altstadtfeste, in denen in mittelalterlichen Kostümen verkleidete Menschen zeigen, bieten ein völlig falsches Bild. 95% der Menschen im Mittelalter waren in Lumpen gekleidet, weil Stoff viel zu teuer und für nur wenige erschwinglich war.
Für die steigende Stoffproduktion bedurfte es aber mehr Wolle, mehr Wolle bedeutet mehr Schafherden, das heißt, auf dem Land wurden riesige Schafherden erschaffen, während die Bauern in die Städte vertrieben wurden... Auch wenn dies temporär soziale Verwerfungen ergab, so wurde dadurch doch der Grundstein für unseren heutigen Wohlstand gelegt.

Das begreifen aber die Linken nicht. Aber auch einige Nicht-Linke verstehen das nicht.

Was haben wir nun? Wir haben einige „pathologische Phänomene“: Das z.B. nun abhängige Atome (Anmk: die einzelnen „Bürger“) im heutigen Raubkapitalismus sogar viel lieber gratis in einem Unternehmen in der Stadt arbeiten würden (werden? bzw. „tun es bereits“), als nur einen Gedanken daran zu verschwenden, wieder aufs Land zu ziehen, wo sie frei und unabhängig wären … selbst, wenn dies „ohne größeren Aufwand und Mühe“ machbar wäre (vorhandenes Elternhaus etc.). Der Mensch meint: „Auf dem Land fehlt die Perspektive!“ Die fehlt ihm – zunehmender – auch in der Stadt …

Das ist Geschwätz von rotgrün-versifften Gehirnen. Das merkt man schon am aberwitzigen Begriff Raubkapitalismus. Der Begriff ist so abgrundtief falsch, weil überall dort, wo der Kapitalismus wirkte, die Gesellschaft und ihre Bürger wohlhabend wurden, während dort, wo (etwa in Afrika oder Asien) die Menschen weiterhin "glücklich und frei" auf dem Land lebten, in Armut weiterlebten. Das ist unter anderem das Ideal des grünen Ökologismus... Die einzig sinnvolle Wortverknüpfung Raubkomunismus wird wohlweislich nicht verwendet.

Das Ziel der Lenker ist denkbar einfach: Die Menschen in die Städte, um sie leichter kontrollieren zu können. Daher auch die über Jahrzehnte gepflegten Ressentiments: Landmensch/Bauer: primitiv; ordinär; rückständig; einfältig … Städter: fortschrittlich; klug; einfach: Besser!

Das ist Schwachsinn im Kubik!

Nirgends sind die Menschen so leicht zu kontrollieren wie auf dem Land mit seinen Pfaffen (Europa) oder Schamanen (Afrika). Auf dem Land wurde noch nie ein "Verein für Freiheit" gegründet. Das sind Entwicklungen, die in der Stadt stattfanden...

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