Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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Christine(R)

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18.01.2009, 13:06
 

Warum unsere Kinder Tyrannen werden

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Produktbeschreibungen
Aus der Amazon.de-Redaktion
Wie kommt es, dass Kinder auch der Nach-Achtundsechziger-Generation von Eltern auf der Nase herumtanzen? Dass bereits Vierjährige mit ihren Erziehern machen (und machen können), was sie wollen? Dass in unserer Gesellschaft die Respektlosigkeit der Jugend gegenüber dem Alter regiert und so viele Schulabgänger (deshalb?) nicht im Mindesten gerüstet sind fürs Leben? Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit aus der Feder des 50-jährigen Bonner Mediziners Michael Winterhoff legt den Finger nicht zuletzt an einer Stelle in die Wunde, die besonders schmerzt: Mitten ins Herz der liebenden Eltern, die doch nur eines wollen: von ihre Kindern geliebt zu werden. Und die doch genau deshalb das Gegenteil erreichen.

In neun Kapiteln beleuchtet Winterhoff mit medizinischer Analyse, aber auch mit journalistischem Geschick, welche Gründe dafür sprechen, dass Mütter aufhören sollten, zwischen Super-Nanny und Verzweiflung hoffnungslos hin- und herzupendeln. Er hinterfragt gängige Vorurteile unserer Pop-Kultur ("We don't need no education!? -- !Kinder an die Macht!??), illustriert, warum die Psyche eine so große Rolle spielt, was Grundschulen und Kindergärten mit der Seele unserer Kinder anstellen, warum Eltern ihr Ich nicht mit dem des Nachwuchses verschmelzen sollten -- und wie es uns gelingen könnte, die "Beziehungsfähigkeit wieder herzustellen". Auf diese Weise entwirft Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit ein faszinierendes Panorama, das die privaten und sozialen Mängel unserer Erziehung ebenso aufzeigt wie mögliche Lösungswege.

Erziehungsratgeber gibt es wie Sand am Meer. Aber die meisten ergehen sich in endlos seitenschindenden Nacherzählungen von (zumeist erfundenen) Fallgeschichten, die mit dem eigenen Leben nichts gemein haben. Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit ist da auf angenehme Art und Weise anders. Und ist gerade deshalb eine willkommene Alternative zur Sensationsgier von Super-Nanny-Formaten -- eine Alternative zudem, die Hoffnung macht. -- Isa Gerck, Literaturanzeiger.de

http://www.amazon.de/Warum-unsere-Kinder-Tyrannen-werden/dp/3579069802
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Auch die Kundenrezensionen sind interessant.
Darauf gekommen bin ich, weil ich auf N24 den Autor in einem Interview sah und mir alles, was er dazu erzählte, logisch erschien.

Gruß - Christine

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Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein

irgendwie auch betroffen

18.01.2009, 13:33

@ Christine

Warum unsere Kinder Tyrannen werden

 

Wenn schon die Eltern (zumeist Mütter) nicht wissen, dass es für alles Grenzen gibt, wie sollen sie diese den Kindern vermitteln?
Wenn Frauen glauben einfach tun und lassen u können was und wie es ihnen passt werden ihre Kinder dann genauso.

Das wichtigste in einer Erziehung ist es jedoch sich Kindern zu widmen und klare Regeln zu haben: Ein Ja ist ein Ja und ein Nein ist ein Nein!
Ich konnte meinen Kindern auch immer erklären warum es dieses Ja oder Nein galt - so brauchte ich keine Gewalt und ich hatte super Kinder bis sich die Mutter (Psychologin) eingemischt hat, die Erziehung durch Vaterentzug (inkl. PAS) an sich gerissen hat und die Kinder denen sie alles Vertraute genommen hat und sie dafür in Psychoterapie gesteckt hat nach der "15 Minuten Power-Erziehung" erzogen hat.
Sie sind zwar nachwievor keine Tyrannen - dafür gebrochen!
Wenn Kinder aber ständig süren unerwünscht und eine Belastung zu sein dafür vom Fernseher erzogen werden und lernen um des Friedens willen geben die Eltern nach wenn ich ein bischen terror mache - dann darf man sich über das Resultat nicht wundern. Da hilft dann auch keine Supernanny die aus Geldgier und um sich zu profilieren für ein paar Tage Tipps aus Büchern oder Zeitschriften zum Besten gibt jedoch selbst scheitert wenn sie selbst erziehen sollte.

Chato(R)

18.01.2009, 18:23

@ Christine

Warum die Wahrheit auch dann wahr ist, wenn ihr das keiner glaubt

 

Es gibt eine hierarchische Ordnung des Lebens. In der ist Gott das Maß des Menschen, der Mann das Maß des Weibes und die Eltern das Maß ihrer Kinder. Wenn diese Ordnung auf den Kopf gestellt und aufgelöst wird, entsteht nicht Freiheit, sondern Maßlosigkeit und Tyrannei. Wenn der Mensch Gott auf der Nase herumtanzt, dann tanzen analog die Weiber den Männern und die Kinder ihren Eltern auf der Nase herum. Das eine folgt ganz von selbst aus dem anderen – und die Unordnung wird so ganz von selbst zur Ordnung der Welt.

"Freiheit" von Ordnung ist keine. Wer das nicht glaubt, lernt es dadurch, daß er es zu spüren bekommt, und wer es dann immer noch nicht kapiert, der geht einfach daran zugrunde und schafft das Problem auf diese Weise aus der Welt. So einfach ist das.

Niemand wird gezwungen zu glauben, daß die Wahrheit wahr ist. Das hat sie nämlich gar nicht nötig.

Nick

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Wenn wir Toren wüßten, daß wir welche sind, wären wir keine.

freiheitistunteilbar

19.01.2009, 00:21

@ irgendwie auch betroffen

Warum unsere Kinder Tyrannen werden

 

» Wenn schon die Eltern (zumeist Mütter) nicht wissen, dass es für alles
» Grenzen gibt, wie sollen sie diese den Kindern vermitteln?

Wer kleine Anarchisten großziehen möchte, der muss es nur versäumen das "No Harm -Prinzip" beizubringen. Anarchie und Sozialismus haben gemeinsam, dass sie den neuen Menschen brauchen, nur bei Letzterem schalten die meisten Menschen der Verstand quasi von selbst aus. Eine Volkasko fürs Leben klingt ja auch verlockend.

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