Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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Genderquatsch

verfasst von KlausZ, 25.05.2010, 23:50

Hallo miteinander,
weil ich zur Zeit etwas gehandikapt und ans Haus gefesselt bin, habe ich versucht mich auf Intenetrecherche zu einem Thema zu beschränken undnach entsprechenden Seiten von Unis zu suchen. Aber egal welchen Link ich öffne, immer starrt mir" Gender" und "Gender-Studies" entgegen. Früher fand man klare, konrete Aussagen, die sich auf Quellen und Belege stützen und nicht so ein Gewurschtel ohne Hand und Fuß, weil man meint interpretieren zu müssen.
Gender überall - bisher habe ich bei Gender mehr oder weniger aus dem Bauch raus argumentiert, jetzt habe ich dann doch mal bisschen tiefer geschürft. Ok, nur bei Wikipedia, ist zwar keine gute Quelle, aber für einen Überblick reicht es allemal.
Nun gut, genug der Vorrede und wenn das Folgende bisschen schnoddrig rüberkommt - muss sein, sonst platze ich.

Gender, lese ich, stammt eigentlich aus der Psychologie und soll sich mit Intersexualität beschäftigen, wurde aber flugs von Radikalfeministinnen gekapert, um Unterschiede zwischen sozialem und biologischem Geschlecht beschreiben zu können.
Wie bitte, soziales Geschlecht - was soll das sein?

Und ich finde, der Mensch habe ja viele Geschlechter und die sind alle nur gesellschaftlich und kulturell konstruiert, alle - einschließlich dem biologischen Geschlecht. Dat jibet nämlich nich, , weil Männer und Frauen sind ja von Natur aus, ganz und völlig gleich, dank Madame Butlars Dekonstruktivismus. Da kann man nämlich auch die Biologie dekonstruieren und schwuppdiwupp hat man statt einem, gleich drei biologische Geschlechter, die man ja bitte schön, auch fein säuberlich unterscheiden muss - nämlich in ein genetisches, ein chromosomales, ein hormonelles und ein genitales Geschlecht. Häää? Also Genetik ist eindeutig Teilgebiet der Biologie und Chromosomen und Hormone wiederum werden von der Genetik, also der Biologie behandelt. Bleibt also noch das genitale Geschlecht, woraus dann rein gesellschaftlich uind kulturell die Begriffe Mann und Frau konstuiert wurden.
Das ganze nennt man dann feministische Wissenschaftskritik, weil ja Wissenschaftler, insbesondere Biologen, bei ihrer Begriffsfindung nicht fein säuberlich in die "neu erfundenen"Geschlechter unterscheiden und stur weiter nur von männlich und weiblich sprechen.
Auweia, bei so viel Dummsinn kraulen sich einem die Fußnägel nach oben!
Naja und weil es so viele Geschlechter gibt, ist es natürlich ganz ganz schwierig, sich für eine Geschlechtsidentität zu entscheiden, weil Mann und Frau als biologisches Geschlecht jibet ja nich.

Ich frage mich jetzt ganz besorgt, wie komme ich, wie kommen Frauen allgemein dazu, sich als Frauen zu verstehen und Männer ebenso als Männer, wie kommen Frauen/Männer dazu als Frauen/Männer zu empfinden, wenn es doch keinen biologisches Determinismus gibt, wenn nix von der Natur so festgelegt worden ist, es keine typisch weiblichen und typisch männliche Verhaltensgrundmuster gibt, die ebenfalls genau so von der Natur/Evolution gestgelegt worden sind?
Jaaa, warum hat die Natur/Evolution überhaupt die sexuelle Selektion "erfunden", wen das doch alles nur kulturelle Konstrukte sind?
Mit Wissenschaft hat der ganze (Gender)wahnsinn nicht das Geringste zu tun und ich finde es sehr bedenklich, ja sogar erschreckend, wenn sich Universitäten dafür hergeben, das auch noch zu lehren und extra Lehrstühle einzurichten.
Ich habe das dumme Gefühl, dass hier Naturwissenschft (Biologie) durch Pseudowissenschaft (Gender-Studies) ersetzt und vielleicht gar die Evolutionstheorie durch die Hintertür gekippt werden soll.
"Olle" Darwin würde im Grabe rotieren, wenn er von solchem Dummfug erführe.
Die Herrschaften und "Dämlichkeiten", die den Genderwahn(sinn) vertreten sollten mal lernen, was wissenschaftliche Methodik wirklich dedeutet und sie sollten sich Carl Poppers Forderung nach der Falsifizierbarkeit jeder Theorie ganz dick hinter die Ohren schreiben, dann wäre einszweifix der ganze Klamauk vorbei und würde dort landen, wo er hingehört - in die Tonne!

Ach ja, was mir auch noch aufgefallen ist, fast alle "Damen", die sich (in diesem Zusammenhang) Feministin nennen und solche Theorien "verbrechen", sind alle ganz rein zufällig lesbisch. Und sie kämpfen, wofür doch gleich? Oder sollte ich besser sagen: Wogegen kämpfen sie - gegen den Rest der Welt.
Was meint Ihr?

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