Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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Das große Mißverständnis

verfasst von DschinDschin(R), 14.01.2011, 20:42

Ein großes Missverständnis
Burlesque wird zunehmend auf schnöden Striptease reduziert. Mit der subversiven Underground-Kultur von einst hat das nichts mehr zu tun

Um subversiv zu sein, braucht es schon etwas mehr als einen Striptease und Pailletten. Die Burlesque war einst eine radikale Form des Theaters für die Arbeiterklasse. Im 19. Jahrhundert ging es bei diesen wenig feinen Shows mindestens ebensosehr um das Spiel mit den Geschlechterrollen und das Veräppeln der Reichen, wie um Striptease. Doch inzwischen steht Burlesque stellvertretend für eine bourgeoise, sexuelle Performance, von der die immer gleiche Verdinglichung einfach nur geschmackvoll in Straußenfedern und teure Korsette neu verpackt wird. Der Film Burlesque, das jüngste Zappel-Fest aus Hollywood mit großem Budget und Christina Aguilera und Cher in den Hauptrollen, bedeutet die endgültige Umfunktionierung einer einst provokanten Kunstform zu einer aalglatten, stimulierenden Parade, bei der mit Retro-Ästhethik die Hüllen fallen. Als Feministin und ehemalige Burlesque-Künstlerin ärgert mich das ungemein.

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Wie ein Pfau es schätzt, dass die Hennen seine Schwanzfedern bewundern, so schätzt es die Frau, von Männern betrachtet und begehrt zu werden.

Für einen Parasiten ist es wichtig, dass der Wirt verfügbar ist.

Liebe hat für einen Mann eine ganz andere Bedeutung als für eine Frau.

Für die Frau ist Liebe der Klebstoff, mittels dessen Sie sich an ihren Wirt anheftet, um ihn auszusaugen, nein nicht nur so, sondern total.

Eine Frau nutzt und benutzt einen Mann. Sie verwertet seine Arbeitskraft, seinen Ideenreichtum, seinen Mut.

Dafür gibt sie ........Liebe. Was auch immer das bedeutet.

Kluge Männer wissen, wie das Spiel gespielt wird. Dumme Männer lassen sich von ihren Weibern auffressen.

Merke: Eine Frau löst keine Probleme. Eine Frau ist das Problem.

Es gibt ... ja es gibt immer mehr als keine Frau, die ihren Mann selbstlos liebt. In der Regel liebt die Frau den Nutzen, den der Mann schafft: den Status, die Sicherheit, ... ja auch den Sex.

Der Mann will von der Frau nur das Eine, sie hingegen will Alles.

Burlesque ist Marketing.

DschinDschin

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Barbarus hic ergo sum, quia non intellegor ulli.

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