Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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IG Antifeminismus Schweiz

verfasst von Mus Lim(R) Homepage, 19.01.2011, 13:21

» ... kann ich bestätigen, was Mus Lim schrieb.

Ich behaupte ja nicht, dass mir diese Weisheit vom Himmel zugefallen ist. Ich habe vielmehr viele Diskussionen verfolgt (nicht nur in diesem Forum), telefoniert und viele Webseiten im Internet durchforstet und studiert. Die Aufforderung, ich sollte doch mal "maskulist.de" lesen ist lächerlich, denn ich habe alles durch.

» Väter handeln unter dem Eindruck der persönlichen Katastrophe. ... Meist werden sie durch ihre dramatische persönliche Lage noch zusätzlich am Nachdenken gehindert.

Diese Erfahrungen habe ich auch in einem Männerstuhlkreis erlebt. Sich mit dem Feminismus auseinander zu setzen war da überhaupt kein Thema und wenn ich mal was einstreute, dann hieß es dann ablehnend: "Mir gefällt es nicht, wie Du pauschalisierend über Frauen herziehst." Dabei hatte ich nicht von Frauen, sondern über feministische Ideologie und familienpolitischer Realtität gesprochen.

» Es gibt zwar die sehr erfahrenen und z.T. organisationstüchtigen Veteranen. Aber auch sie sind eher Pragmatiker und spezialisiert auf das Sorge-, Umgangs- und Unterhaltsrecht.

Sie haben sicherlich alle gute und wertvolle Arbeit getan und viele tun es bis heute.
Ich habe vor wenigen Tagen einem führenden Kopf des vafk erklärt, dass ich seine Arbeit zwar sehr schätze, seine Arbeit aber so einschätze wie bei einem Dammbruch, wo die Feuerwehr 20 Keller leerpumpt und gleichzeitig 50 Keller neu vollaufen, weil niemand den Deich flicken kann.

Und noch dies:
Es ist zwar kein mathematischer oder logischer Beweis, aber in der Schweiz hat man sich sicherlich viele Gedanken darüber gemacht, warum man das "Kind" nicht Maskulismus-Treffen, sondern Antifeminismus-Treffen genannt hat.

Abseits der hier geführten theoretischen Debatten finde ich, das ist ein wertvoller Hinweis aus der Praxis.

Antifeminismus schließt auch Großeltern, die um ihre Enkel kämpfen mit ein. Eine Maskulistenbewegung würde diese Zielgruppe niemals erreichen. Auch nicht Frauen wie Krankenschwester oder ChrisTine.

Es mag ja ein jeder Mann sich mit seinem Mannsein auseinandersetzen, dagegen habe ich nichts. Aber ich sehe das als eine innerliche Auseinandersetzung an, wie etwa die des "Neuen Mannes", die aber nicht für eine politische oder gesellschaftliche Auseinandersetzung taugt

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