Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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Liste Lila Pudel 31-40 (Projekte)

verfasst von Oberkellner(R), 24.06.2012, 19:46

LP 31 Andreas Lebert, Chefredakteur BRIGITTE, Jahrgang 1955, Inhaber Lebert Medi-enproduktion GmbH, früher Redakteur Stern, SZ

Wir blättern weiter im Wochenmagazin DER SPIEGEL und haben nun eines der beliebten Interviews vor uns. Es spricht zu Claudia Voigt und Marianne Wellershoff: Andreas Lebert, 48, Chefredakteur des Frauenmagazins "Brigitte", 50.

Bis Ende der fünfziger Jahre konnte der Mann den Job seiner Frau kündigen - gegen ihren Willen. Das kann man sich heute nicht mehr vorstellen, dabei ist es gar nicht so lange her.

Zeit ist eben sehr relativ, und ebenso relativ ist der Geschmack des Publikums, hatte man gedacht. Andreas Lebert aber weiß:

Obwohl in den vergangenen fünf Jahrzehnten viel geschehen ist, sind wir alle süchtig nach den Refrains des Lebens.

Der Chefredakteur des Frauenmagazins möchte damit den SPIEGEL-Interviewerinnen mitteilen, dass sich die Themenpalette seines Blattes nicht so sehr verändert hat. Aber einen interessanten Befund hat er dann doch zu bieten:

Frauen sind neugieriger und vielseitiger interessiert als Männer. Ohne sie gäbe es keinen Buchmarkt, und es gäbe auch keinen Zeitschriftenmarkt. Außerdem sind Frauen die Kompetenteren in Gefühlsdingen.

Da fragten die beiden Frauen vom SPIEGEL sofort nach, und sie bekamen eine schlüssige Antwort:

Frauen beklagen nicht umsonst, dass Männer wenig über Gefühle reden. Ich glaube, dass sie eben oft keine haben.

Das muss der Chefredakteur ziemlich genau wissen, weil er ja selbst ein Mann ist. Er weiß auch, dass die Mehrzahl der deutschen Manager nur die ADAC-Motorwelt als Lektüre schätzt, und er tröstet die moderne Frau:

Ich glaube nicht, dass man die Erfolge der Frauenbewegung unterwandert, wenn man Spaß daran hat, ein Drei-Gänge-Menü zuzubereiten. Man kann sich durchaus über ein neues Kleid freuen und sich Sorgen über die Entwicklung im Irak machen.

Aus dem Zusammenhang erkennen wir, dass es sich bei dem "man" und ein weibliches Wesen handeln muss.

Wenn es Victoria und David Beckham hinkriegen, schafft es jeder.
http://www.dradio.de/dlf/kulturpresseschau/fazit/260645/

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kino/die-brigitte-wird-fuenfzig-der-feminismus-mit-dem-anderen-geschlecht-1161631.html

http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article452119/Die-Frauenbewegung-der-70er-nicht-mehr-noetig.html

Der Mann hinter „Brigitte“
Von Ismene Poulakos, 27.02.09, 21:03h
Andreas Lebert ist seit 2002 Chefredakteur der Frauenzeitschrift „Brigitte“. Dort ist er alleine unter Frauen. Im Interview beschreibt er, wie „Brigitte“ als Frau wäre und verrät, warum ein Mann in seiner Position sowohl sexy als auch nett sein muss.

Andreas Lebert, Chefredakteur der „Brigitte“: „Die Frauen von morgen sind nicht die Männer von heute.“
KÖLNER STADT-ANZEIGER Herr Lebert, Sie sind Chefredakteur von Deutschlands legendärster Frauen-zeitschrift. Wenn „Brigitte“ ein Mensch wäre, was für ein Typ wäre sie?
ANDREAS LEBERT „Brigitte“ ist eine Frau, die weiß, was sie will, eine selbstbewusste Frau. Eine, die nicht jeden Trend mitmacht. Sehr kommunikativ. Attraktiv. Intelligent, hat ihren eigenen Stil. Sie ver-steht was vom Leben und ist bereit zu neuen Aufbrüchen. Aber sie ist keine, die 36 Stunden verschwindet und dann auf einer Schaumparty in Ibiza gefunden wird. Sie geht verantwortlich mit sich, ihrem Leben, ihrem Körper und den Menschen um, die sie umgeben.
Was für ein Mann passt zu so einer Frau?
LEBERT Als junger Mann habe ich mich oft gefragt, wie sich Frauen eigentlich einen tollen Mann vorstellen. Sie mögen keine Machos, aber Softies sind nicht sexy. Eine der Emma-Mitbegründerinnen, Susanne von Patschensky, hat mir darauf geantwortet: „Seien Sie einfach so, wie Sie sein wollen. Tun Sie alles, was Sie tun, aus Leidenschaft. Aber erwarten Sie keinen Applaus von den Frauen. Und lassen Sie das die Frauen auch machen.“ Das hört sich trivial an, ist es aber gar nicht. So ein Mann passt auch zur „Brigitte“. Er hat seine Themen, seinen Beruf und findet es attraktiv, wenn sich die Frau ebenfalls selbst verwirklicht.
Und unter diesem Motto führen Sie eine Redaktion mit lauter Frauen?
LEBERT Das muss ich hier nicht beschwören, die Redakteurinnen haben das, sie leben das. Zwischen den Leserinnen und den Blattmacherinnen gibt es eigentlich keinen Unterschied. „Brigitte“-Redakteurinnen machen das Blatt auch für sich selbst. Das war hier immer so. Die Brigitte ist ein Magazin für Frauen, wie sie sind – nicht, wie manche sie gerne hätten. Das bedeutet auch Respekt vor den Lebensentwürfen und Entscheidungen jeder Frau. Das hat auch im besten Sinne etwas mit Feminismus zu tun.
Warum steht ein Mann gerade an der Spitze der „Brigitte“?
LEBERT Ach, dass ich ein Mann bin, ist gelegentlich ein Politikum, aber die Erklärung ist viel einfacher, als man denkt. Vor mir waren 18 Jahre lang Frauen an der Spitze der Redaktion. Aber der Rest des Verlages war fest in der Hand von Männern. Das hat sich geändert. Die Gesamt-Führungscrew der „Brigitte“ ist deutlich weiblicher als früher. Bevor ich meinen Job antrat, wurde ich vom „Brigitte“-Redaktionsbeirat zweimal drei Stunden verhört. Da ging es aber nicht um mein Geschlecht, sondern um die Frage, was ich mit dem Blatt vorhabe. Und danach war die Sache erledigt. Wie ein Kollege mal formulierte, Männer werden hier artgerecht behandelt. Ich kann mich nicht erinnern, dass mein Mannsein ein Thema war. Außer in Gesprächen mit Journalisten . . . Oder bei Abendessen mit Männern. Die reagieren immer wieder mal irritiert. Und fragen, wie das so ist mit so vielen Frauen.
Im Sommer hat die „Brigitte“ getitelt: Mein Busen und ich. Wie viel Lebert steckt in so einer Titelge-schichte?
LEBERT Jede Titelgeschichte wird in der Chefredaktion entschieden, jede Titelzeile wird hier formuliert. Insofern steckt auch in dieser Geschichte viel von mir. Dass dann manche grinsen, ist für mich kein Problem. Für mich ist die „Brigitte“ eine der interessantesten Zeitschriften in Deutschland, einer der letzten großen General-Interest-Titel. Es gibt kein Thema, das man in der „Brigitte“ nicht machen kann. Sie hat journalistische Power, macht echte Reportagen, großartige Fotoproduktionen, wir schicken unsere Reporter weiß Gott wo hin. Man kann hier so tolle Sachen anschieben, die Türen gehen fast immer auf, wenn man „Brigitte“ sagt. Wir behandeln jeden mit Respekt. Ich mag „Brigitte“ sehr.
Was ist Ihr nächstes Projekt? Ein Männermagazin?
LEBERT Ehrlich gesagt ungern. Die Zielgruppe ist schwierig. Ich meine, Männer sind in Ordnung, ich bin sehr gerne ein Mann, aber Frauen sind selbstreflektierter, denken über sich und das Leben viel umfangreicher nach, experimentieren. Und sie lesen viel mehr als Männer. Für Blattmacher also die beste Zielgruppe.
Tut sich da bei den Männern nicht gerade enorm etwas? Zum Beispiel bei den neuen Vätern . . .
LEBERT Gehen Sie ins Theater, in die Oper, in eine Ausstellung. Sie sehen fast nur Frauen, und wenn Sie einen Mann sehen, hat ihn die Frau mitgeschleppt. Ich glaube nicht, dass sich da gerade so wahnsinnig viel ändert. Es sind immer noch die Frauen, bei denen sich enorm viel ändert. Die Frauen von morgen sind nicht die Männer von heute. Aber die Männer von morgen sind ein bisschen wie die Frauen von gestern. Anpassungssüchtig, manipulierbar, häuslich. Nicht spannend. Der Männermagazin-Markt ist bis jetzt einfach ein schwieriges Kapitel. Wo die Frauen sind, ist der Stil, die Kultur. Wo die Männer sind, wird's grauer.
In der Brigitte gibt es die Rubrik „Männer fragen Brigitte“ – was würden Sie fragen?
LEBERT Ich hätte sogar zwei Fragen. Warum wollt ihr Frauen eigentlich nicht aufbrechen? Ihr seid sonst so abenteuerlustig. Aber der Moment des Aufbruchs, egal ob es in die Oper geht oder in den Urlaub, dieser Moment wird herausgezögert und diffus aufgelöst, geradezu pulverisiert. So halb in der Tür geht es wieder zurück, die Tasche kommt aber schon mal ins Auto . . . Frauen brechen auf, um ein neues Leben zu führen. Aber ins Kino, und zwar JETZT, in dieser Sekunde, das geht kaum.
Dann beende ich mal beherzt dieses Interview. Aber zuvor noch Ihre zweite Frage?
LEBERT Frauen sind sonst so ordentlich und ästhetisch. Aber warum verwandeln sie die Innenräume von Autos in Müllhalden und Rumpelkammern?

http://www.ksta.de/servlet/OriginalContentServer?pagename=ksta/ksArtikel/Druckfassung&aid=1234873767996

LP 32 Dr. Josef Dürr, Grüne, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bayerischen Landtag, Öko-Bauer und promovierter Germanist, geboren 1953, lebt in Germering

"Gewalt gegen Frauen und Kinder gehört bestraft und geächtet! Gewalt macht keine Männer, nur Schwächlinge schlägern."

http://www.dradio.de/dlf/kulturpresseschau/fazit/260645/

Sepp Dürr, Fraktionsvorsitzender
Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag
„Frauen in Führungspositionen - das ist einfach
modern und das brauchen wir viel mehr. So klingt es
in meinen Ohren als das beste Kompliment an
Leitungspersonal, wenn jemand ein weiblicher
Führungsstil nachgesagt wird.“

www.gefi-germering.de/stories/storyReader$36

"Die deutschen Männer müssen ganz tapfer sein. Denn jetzt fällt auch ihre letzte Bastion. Frauen und Mädchen sind besser in der Schule, kommunizieren besser, sind sozialer und arbeiten effektiver. Das belegen Untersuchungen. Jetzt fahren sie auch noch besser Auto. Laut einer Studie des Auto Clubs Europa (ACE) sind sie die besseren Autofahrer. Im Straßenverkehr fallen Frauen deutlich weniger durch Alkoholdelikte oder aggressives Fahren auf. Auch die Zahl der durch Autofahrerinnen verursachten Unfälle mit Personenschaden sei sehr viel geringer..."
http://www.welt.de/vermischtes/article6679241/Mann-am-Steuer-das-wird-richtig-teuer.html

LP 33 Prof. Christian Pfeiffer, geboren 1944 in Frankfurt an der Oder, Kriminologe, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, von 2000 bis 2003 war Pfeiffer Justizminister des Landes Niedersachsen, weiterhin Mitglied der SPD

"Wir schauen immer nur auf die Täterinnen und lassen völlig außer Betracht, dass die Frauen in diesen Stress, der für die Tat auslösend war, oft auch dadurch geraten sind, dass Männer sie im Stich gelassen haben", konstatiert der niedersächsische Kriminologe Dr. Christian Pfeiffer, der in einer Studie tausende Babymorde untersucht. Er fordert, Polizei und Gerichte sollten "aktiver ausloten, ob für die Väter auch rechtlich eine Mitverantwortung besteht".

http:/www.zeit.de/2001/16/Politik/200116_essay.pfeiffer.html

Kriminologe Christian Pfeiffer
"Frauen sind nicht so brutal gefährlich"

Stuttgart/Hannover - Bisher waren bei Amokläufen fast immer junge Männer die Täter. Nun sieht es so aus, als hätte eine 16-Jährige ihre Schule anzünden wollen. Nadia Köhler hat Christian Pfeiffer, den Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, gefragt, ob Amoklaufen nun auch zur Frauensache geworden ist.

Herr Pfeiffer, die nordrhein-westfälische Schulministerin Barbara Sommer hat am Dienstag eine intensivere Beschäftigung mit Mädchen als Gewalttäterinnen angeregt. Das Täterprofil für Amokläufer müsse um Mädchen erweitert werden. Hat sie recht?

Nein. Das, was das 16-jährige Mädchen in Bonn offenbar getan hat, ist eine Ausnahme. Die Statistik zeigt deutlich, je harmloser eine Tat ist, umso mehr haben wir einen Gleichstand zwischen den Geschlechtern. Ladendiebstahl oder Schwarzfahren - das kommt bei Mädchen etwa genauso oft vor wie bei Jungen. Doch je härter die Sache wird, umso deutlicher dominieren die Männer. Das Verhältnis von Jungen und Mädchen bei vorsätzlichen Tötungsdelikten lag 2007 bei 1:8. Bei gefährlicher Körperverletzung liegt es bei 1:5. Und das, was in Bonn passiert ist, fällt für mich unter diese 1:5-Ausnahme. Ein versuchtes Tötungsdelikt kann ich bis jetzt nicht erkennen. Ich finde es auch nicht richtig, in diesem Fall von einem Amoklauf zu sprechen.

Wieso nicht?

Sie hat ein Mädchen mit dem Messer angegriffen und sie hatte Brandsätze dabei, die sie aber nicht gezündet hat. Das ist eine Vorbereitungshandlung, kein versuchtes Tötungsdelikt. Das wäre es gewesen, wenn sie ein Feuerzeug in der Hand gehabt und die Lunte gezündet hätte. Sie hat ihre Mitschüler und Lehrer nicht mit einer Waffe an der Schläfe bedroht, wie das bei einem Amoklauf der Fall ist. Hätte das Mädchen ihre Brandsätze gezündet, hätte sie ihre Opfer nicht gerichtet, sondern einem großen Risiko ausgesetzt.

Ist so ein Vorgehen typisch weiblich?

Ja, Frauen sind nicht so brutal gefährlich wie Männer. Es fehlt ihnen an der Tötungsentschlossenheit. Eine Junge be-schafft sich eine Schusswaffe, tötet einzelne Menschen Auge in Auge und weidet sich an der Panik seines Gegenübers, kurz bevor er den Finger krumm macht. Ein Mädchen nimmt ein Messer, um bewaffnet zu sein, falls es angegriffen wird, und begeht, wenn es denn seine Brandsätze überhaupt angezündet hätte, eine brutal gefährliche Tat, die aber die Möglichkeit offenlässt, dass sich alle retten. Amok zu laufen ist ja der Versuch, Herr über Leben und Tod zu sein, das Opfer winseln sehen. Diese Befriedigung hat man nicht, wenn man eine Schule anzündet und rausläuft.

Warum laufen Mädchen fast nie Amok?

Zum einen ist das genetisch bedingt. Über die Jahrtausende hinweg sind die Frauen Mütter geworden, die Geborgenheit, Wärme und Zuverlässigkeit vermitteln konnten. Bei den Männern hatten vor allem die herausragenden und rücksichtslosen Kämpfer die Möglichkeit, viele Kinder in die Welt zu setzen. Zum anderen kommen Rollenmuster hinzu. 17-jährige Mädchen identifizieren sich mit den Protagonisten aus "Verbotener Liebe" oder spielen "Sims", wo man eine Familie gründet. Die Jungs spielen Kämpferrollen in brutalsten Computerspielen und lieben Gewaltfilme. Jungs spielen neunmal häufiger brutale Spiele als Mädchen.

Gibt es auch eine unterschiedliche Form der Frustrationsbewältigung?

Frauen richten ihre Aggression mehr gegen sich selbst - sie schlucken Tabletten oder ritzen sich. Männer richten sie nach draußen. Interessanterweise begehen aber mehr Jungs Selbstmord als Mädchen. Amokläufer wollen sich ja auch selbst umbringen.

Können Mädchen über ihre Probleme besser reden als Jungs?

Eindeutig. Mädchen haben mehr Chancen, über Traurigkeit, Wut und Hass zu reden und sich so abzureagieren. Mädchen sind kommunikativer, stärker vernetzt und daher weniger gefährlich. Der Einzelgänger, der alles in sich reinfrisst, ist eher der Junge. Und Voraussetzung für einen Amoklauf ist oft Isolation.

http://content.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2022958_0_9223_-kriminologe-christian-pfeiffer-frauen-sind-nicht-so-brutal-gefaehrlich-.html

"Dass Männer, die von ihrer Frau verlassen werden, gemeinsame Kinder töten, sei ein typisches Muster einer Beziehungstat, sagt der Kriminologe Christian Pfeiffer. Aus abgrundtiefem Hass wollten solche Täter das Leben der einst geliebten Frau für immer vernichten."

"Frauen töten in Beziehungsdramen in der Regel, um sich vom Familiendiktator zu befreien, sagt Pfeiffer, Männer morden, weil sie die Geliebte nicht gehen lassen wollen."

http://www.fr-online.de/top_news/?em_cnt=2341543&

Feministinnen könnten aus diesen Thesen die Folgerung ableiten, dass wir angesichts der eingangs beschriebenen Gefahren sogar eine Dominanz der Frauen anstreben sollten. Dem widerspricht Fukuyama: Man müsse im Auge behalten, dass es auf unserem Erdball noch lange gefährliche Macho-Kulturen geben werde. Die westlichen Demokratien müssten sich gegen Angriffe notfalls auch mit kriegerischer Gewalt wehren können. Bei einer von Frauen beherrschten Politik sei dies nicht gewährleistet.

http://www.zeit.de/2001/16/Politik/200116_essay.pfeiffer.html

LP 34 Anton Leitner, Jahrgang 1938, studierte Germanistik, Latein, Griechisch und Geschichte - http://www.aglv.com/online/templatemedia/all_lang/resources/Anton+Leitner.jpg -
Oberstudiendirektor Carl-Spitzweg-Gymnasium in Germering (Bayern)

"Ich finde Gewalt gegen Frauen, sei es in direkter oder in indirekter Form durch Benachteiligung, unannehmbar, weil die Frauen nicht nur als Mütter, sondern in allen Bereichen der Vergangenheit und Gegenwart unendlich viel für die Menschheit leisten und geleistet haben."

http://www.dradio.de/dlf/kulturpresseschau/fazit/260645/

LP 35 Dr. Hans-Joachim Lutz, Chirurg in Germering (Bayern) - http://www.blaek.de/_images/vs/lutz2.jpg - Jahrgang 1947, Vorsitzender des Ärztlichen Bezirksverbandes Oberbayern, Vorsitzender des Sozialdienstes Unterpfaffenhofen-Germering, e.V

"Die Gewalt gegen Frauen und Kinder ruft bei allen Bürgern nicht nur Ablehnung sondern vor allem Wut und Abscheu hervor. In den zahlreichen Statements, mit denen prominente männliche Bürger in den letzten Wochen öffentlich Stellung bezogen haben, ist genau diese Grundstimmung deutlich zu spüren. Dabei schwingt auch stets die Hoffnung mit, dass Gewalt möglichst bald kein Thema im menschlichen Zusammenleben mehr sein darf.
Nur wenn sich alle Bürger gegen diesen Auswuchs männlichen Verhaltens wenden, ihn permanent ächten und selbst alles dafür tun, dass Gewalt an Frauen weder belächelt noch bewitzelt wird, schaffen wir es, dass Gewalt an Frauen und Kindern nicht nur punktuell kritisiert und abgelehnt wird, sondern dass sie durch das gesellschaftliche Klima unmöglich gemacht wird. Die Tatsache, dass sich diese Form der Gewalt in vielen Bereichen so hartnäckig halten kann, macht deutlich, dass der Kampf dagegen in erster Linie im Kopf geführt werden muss.

http://www.dradio.de/dlf/kulturpresseschau/fazit/260645/

LP 36 Hartmut Krumm, ehem.Vorsitzender der Stadtkapelle Germering

"Ich bin gegen Männergewalt an Frauen und Kindern, weil auch für die "Schwächsten" unserer Gesellschaft das Grundrecht der Unverletzlichkeit der Menschenwürde gilt. Gewalt, insbesondere gegen Frauen und Kinder kann nicht akzeptiert werden und jeder ist aufgefordert, derartige Verstöße ohne Rücksicht auf die jeweilige Person anzuzeigen, weil eine Nichtanzeige nur den Täter schützt."

http://www.dradio.de/dlf/kulturpresseschau/fazit/260645/

LP 37 Dr. med. Richard Sell, Internist, geboren 1932 in Nürnberg

"Gewalt gegen Schwächere, wie Frauen und Kinder, verstößt gegen die Würde der Betroffenen und damit gegen ein elementares Menschenrecht. Leider kommen die Folgen oft erst in der ärztlichen Praxis ans Tageslicht. Das Bewußtsein für dieses Problem muß in der Gesellschaft gefördert werden!"

http://www.dradio.de/dlf/kulturpresseschau/fazit/260645/

LP 38 Heinz Nitsche, Trainer und Vorstand der Abtlg. Ju-Jutsu und Karate SCUG

"Ich bin gegen Männergewalt an Frauen und Kindern, weil sie immer an Schwächeren ausgetragen wird. Mein Motto ist, "Schwächere" zu motivieren, nicht zu degradieren."

http://www.dradio.de/dlf/kulturpresseschau/fazit/260645/

LP 39 Markus Hengstschläger (AUT), geboren 1968 in Wien, Genetiker und Autor

"Es stimmt schon irgendwie", kommentiert der Wiener Genetiker Markus Hengstschläger die einseitig apokalyptischen Thesen des an der englischen Oxford University arbeitenden Bryan Sykes: "Ohne das männliche Y-Chromosom gibt es menschliches Leben, ohne das weibliche X-Chromosom nicht." Und ganz generell: "Frauen haben eine viel bessere genetische Ausstattung als wir Männer. Wir Männer sind evolutiv betrachtet definitiv im Nachteil."

http://derstandard.at/2878601/Der-Mann-am-Ende

LP 40 Frank Arlandt Gewaltberater aus Köln, Verein „Männer gegen Männergewalt“ – frank.arlandt@web.de – Jahrgang 1957

„Männer gegen Männergewalt“ Es gibt andere Wege, diese Ohnmacht zu überwinden und es liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen, diese Wege auch einzuschlagen". »Es gibt keine Entschuldigung für Gewalthandeln«, stellt Arlandt fest. Geschlechtsspezifische Verhaltensmuster spielen dabei eine entscheidende Rolle, meint er: »Männer nehmen die eigenen Grenzen nicht wahr, und auch nicht die Grenzen von anderen. Auf ›unmännliche‹ Gefühle wie Hilflosigkeit, Angst oder Trauer reagieren viele mit Gewalt.« Arlandts Beratung zielt daher auf die Entwicklung sozialer Kompetenz, auf die Fähigkeit, Grenzen zu akzeptieren und mit den eigenen Aggressionen vernünftig umzugehen.

http://jungle-world.com/artikel/2004/48/14130.html

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