Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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Sykophantin (Projekte)

verfasst von Cpt.Chilli(R), 11.07.2012, 14:56

Details bitte im Link, der in dem Fall ziemlich zuverlässig ist, nachsehen. Wichtig ist mir dabei die Parallele zwischen der gewerbsmäßigen Beuteabsicht des historischen S. und der ebensolchen der zeitgenössischen Falschbeschuldigerin.

Für den Begriff spricht auch, dass ihn kaum jemand kennen dürfte, er es also einfacher hätte, sich mit dem neuen Inhalt durchzusetzen. Günstig ist auch, dass er im Englischen pejorativ etabliert ist. Insgesamt ist er m.E. gut geeignet, die Eigenschaften der Falschbeschuldigerin (typisch-weibisch kriminell, rachsüchtig, ichsüchtig, bösmütig usw.) und ihren Status als solche zu verdeutlichen, als dissozial kenntlich zu machen und sie als Denunziantin herabzusetzen.

Krähe, oder überhaupt Tiernamen, halte ich für ungeeignet. Außerdem ist die Krähe ein Rabenvogel. Der Rabe steht gewöhnlich für Schläue und Intelligenz; beides ist bei Frauen nur äußerst selten anzutreffen. Allenfalls Übelkrähe ginge, ist aber schon anderweitig besetzt.

Man könnte Sykophantin aber auch mit Xanthippe kombinieren. Sykophantippe. Spricht sich irgendwie geschmeidiger und lässt schon ahnen, in welche Richtung es geht. Hätte als Kofferwort den Reiz, dass man es im Gespräch in beide Richtungen auflösen kann.

Vielleicht sind ja noch ein paar Altphilologen da, die helfen können. Der zu schöpfende Begriff sollte in bösartiger Weise die Bösartigkeit der Falschbeschuldigerin spiegeln.

P.S.: Bin kein Altphilologe; spiele manchmal nur gerne mit Wörtern und Worten.

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