Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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Jemanden schänden (Projekte)

verfasst von __V__(R), Bavaria, 31.07.2012, 00:10

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es im Sinne von Horst Arnold oder seinen Angehörigen wäre, diesen oder ähnliche Begriffe etablieren zu wollen.

Es ist gut, wenn Horst Arnold und seine Geschichte ein Begriff wird/ist. Aber ansonsten war es "schlicht&einfach" Rufmord im wörtlichen Sinne - so die wahrscheinlichsten Annahmen stimmen.

Ich finde das Wort "geschändet" gut im Zusammenhang mit Falschbeschuldigung. Über eine geschändete Person machen sich selbst Kinder lustig. Und ein Mensch, der keinerlei Achtung mehr erfährt, hatte auch schon vor hunderten von Jahren kein Leben mehr. Wir alle sind soziale Wesen, und suchen Gemeinschaft.

Ehrlich gesagt muss ich über die Geschichte von Horst Arnold folgendes denken:
Er starb frühzeitig, vermutlich unter extremer Vereinsamung und mit einem stets präsentem Misstrauen, ohne dass er selbst den Tod gewählt hat. In meinen Augen war es Schicksal, dass er öffentlich zusammengebrochen ist und starb. Ich kann den Gedanken an Selbstmordd (und letztlich dessen Umsetzung) unter diesen Umständen sehr gut nachvollziehen, und habe auch Verständnis hierfür. Jedoch ist es "auf natürliche Weise" immer ein größerer Segen für sämtliche Beteiligten, für ihn und für alle anderen.

Wenn Heidi Külzer Ehre hat, dann besucht sie sein Grab. Regelmäßig. Und bittet stets um Verzeihung.

Aber von Ehre kann man sich nix kaufen. Was ist die schon wert ...

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