Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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"Eine taffe Frau? Von wegen!" (Manipulation)

verfasst von Leser(R), DFR (Deutsche Femokratische Republik), 16.09.2012, 15:17

Wie prophezeit:

Auf 217 Seiten klagt Bettina Wulff über die Zumutungen des Politikbetriebs. Diese späte Beschwerde ist feige

"Stern"


Ein paar Zitate aus dem Artikel:

... Bettina Wulffs Buch hat mich beim Lesen ein bisschen verstört. Nicht weil es so platt ist, so voller Intimitäten, die ich so genau gar nicht hätte wissen wollen. Mich hat das Buch vielmehr irritiert, weil die Kluft so groß ist, zwischen dem Selbstbild, das Bettina Wulff von sich hat und der Art und Weise, wie sie sich verhält. Bettina Wulff klammert sich an die Vorstellung, eine "selbständige", "eigenständige" und "selbstbestimmte" Frau zu sein. So beschreibt sie sich. Doch so ist sie nicht.

... Sie hat nie versucht zu rebellieren. Ihr ging es vor allem darum, dass "die Fassade stimmt", wie sie schreibt. Sie hat die Rolle der First Lady öffentlich gespielt und angeblich heimlich gelitten. Selbst ihrem Mann hat sie nur "in Andeutungen und in Nebensätzen" ihr Unglück offenbart. Ihre Unsicherheit in der neuen Rolle ist verständlich, ihre verspätete Larmoyanz ist es nicht. Dass sie sich erst Monate später beschwert, ist schlicht feige.


Das Wulffilein aus Großburgwedel, irgendwie ganz dolle selbstbestimmt und dennoch sich zum Hascherl machen wollend (=Opfer).

Die "Blöd" legt diesbezüglich nach:

[image]

... Deutschland ist flächendeckend mit den gekränkten Gefühlen von Frau Wulff geflutet. „JENSEITS DES PROTOKOLLS“ (So jung und schon so viele Erinnerungen!). Es war alles so anstrengend, so hart und so gemein. Sätze, mit wild zurückgeworfener Mähne geschrieben. Am Bleistift wurde nie gekaut, jedenfalls nicht vor Nachdenklichkeit. Dann wieder bindet sich die Autorin einen Pferdeschwanz.

... Ihre peinlich eitlen PR-Kaspereien sind von einer großen Tragik, vielleicht sogar von einer bitteren Tragikomik – man ist mehr entsetzt als amüsiert”, sagte Kocks.

... 598 Tage und ein Getöse wie dreimal die Welt gerettet. Die undankbare Welt hat es aber nicht verstanden. Die Gewichtung der Welt im Buch ist auch originell: Über die Wahl ihres Bundespräsidenten fast gleich viele Seiten wie über ein einziges, schnuckeliges Tattoo. Da sagte wohl PR-Frau Bettina zu Ex-First-Lady Bettina: Du, das wollen die Leute lesen . . .

Bettina Wulff: Die Frau, die Frauen offen legt!
Ein Gewinn für Mänerrechtler - dieses Partygirl.

Danke Betty - und damit nun gut auch mit meinem Ausflug ins Boulevard.

Leser

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