Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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Sehr realistische Einschätzung des Geschlechterverhältnisses in der SZ (Frauen)

verfasst von Kurti(R), 18.10.2012, 18:06

Teilweise stimmt das Ganze, ein kleines bisschen wird aber auch hier wieder versucht, die Neurosen und Komplexe der Wohlstandsfrauen auf die Männer zu projizieren.

Der perfekte Mann macht Karriere, ist trotzdem immer zu Hause, kann hervorragend kochen und repariert alles selbst, einschließlich Autos und Frauenseelen - darf's sonst noch was sein?

UND GENAU HIER darf Mann nicht den Fehler machen, diesen hirnverbrannten Scheiß verwöhnter übekanditelter Wohlstandstussis auch nur für eine Millisekunde Ernst zu nehmen! Denn sobald du das tust, hast du schon verloren. (Genau das ist es übrigens auch, was man den „dialogbereiten“ Männerrechtlern vorwerfen muss.)

Kein Wunder, dass Männer nicht mehr wissen, was Frauen von ihnen wollen - die wissen es ja selbst nicht.
Der Mann von heute bewegt sich permanent an der Schwelle zur Schizophrenie. Zumindest steckt er inmitten einer dauerhaften Identitätskrise.


Siehe mein Kommentar oben – hier werden weibliche Neurosleins auf den Mann projiziert. Kann man vergessen, das Ganze.

Er hat nämlich keine Ahnung, wie er mit Frauen umgehen soll.

Kann ich von mir nicht behaupten. Das Rezept ist ganz einfach. Einen großen Bogen machen um die Wohlstandsdamen, und wenn sie frech werden, in den Arsch treten!

Kein Wunder: Das wissen sie ja selbst nicht.

Ein Funken Selbsterkenntnis. Es geschehen noch Zeichen und Wunden …

Wer wollte denn unbedingt das Patriarchat zugunsten der Gleichberechtigung abschaffen?

Zugunsten der Gleichberechtigung sicherlich nicht, das war keine Sekunde lang das Ziel. Ziel war vielmehr das einseitige Frauenbevorzugungssystem, wie wir es heute haben.

Wer hat den Männern den Spaß am Mannsein verdorben

MIR nicht. Zum einen, weil mich so eine idiotische, grenzdebile Kacke aus Frauenzeitschriftenredakteurinnenhirnen wie „Mannsein“ oder „Frausein“ noch nie interessiert hat. Und dann vor allem, weil die Emanze, die mir den Spaß am Leben verdirbt, erst noch geboren werden muss!

und ihnen eingeredet, dass sie sich schämen sollten für ihre triebgesteuerte, behaarte Existenz?
Wer proklamierte den Softie, der gefälligst die Stoffwindel statt seines Wagens waschen sollte? Und wer hat es sich ein paar Jahre später wieder anders überlegt? Die Frauen!


Wieder ein leiser Anflug von erstaunlicher Selbstkritik. Man ist ja schon für Kleinigkeiten so dankbar …

Inzwischen haben die Damen begriffen, dass es Unsinn ist, den Mann zu einem bestimmten Typus zu formen

Geb’s Gott! Geb’s Gott!

- weil es nämlich viel schöner ist, sich an einer bunten Auswahl zu ergötzen, ähnlich wie an einer Käsetheke, die uns von jeder Sorte etwas bietet: 250 Gramm vom kultivierten Franzosen, ein Stück vom kernigen Südtiroler und dazu ein bisschen was vom rassigen Spanier.

Und schon sind sie wieder da, die selbsteingeredeten Hirnfürze der Wohlstandstussis, denen es einfach viel zu gut geht! Aber da wüsste ich eine Therapie. Vier Wochen Sozialarbeit in einem richtig abgefuckten Slum einer indischen Großstadt! Damit die mal merken, was echte Probleme sind! Ich war lange Jahre in der Dritte-Welt-Hilfe tätig, ich habe da noch ein paar Connections und kann was in der Richtung organisieren …

Mit dem Ergebnis, dass der Mann weder weiß, was man von ihm will, noch weiß, wer er ist: irgendwas zwischen Aktentaschenträger, Installateur, Frauenversteher und Charlie Sheen. Da soll man nicht verrückt werden.

Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Projektion, nichts als Projektion, von ein paar einzelnen Pudeln vielleicht mal abgesehen …

Der Schauspieler Ben Kingsley beobachtet das hektische Herumjonglieren seiner Geschlechtsgenossen mit Beunruhigung: "Männer wissen nicht mehr, wie sie sich zu verhalten haben", sagt er im Interview mit dem GQ-Magazin.

Das spricht eher nicht für den Herrn Kingsley, wenn er solche Gedankengänge anstellt …

Es mache ihn traurig, wenn manche von ihnen zögern, ob sie einer Frau nun die Türe aufhalten sollen oder nicht. Für den Briten ist die Sache klar: "Wenn Sie jemandem die Tür aufhalten möchten, dann tun Sie es einfach. Es ist kein politischer Akt."

Mein Gott, Sorgen haben die Menschen. Ich halte im Gedränge manchmal auch Männern die Tür auf, ohne mir auch nur einen einzigen Gedanken über die weltethische Tragweite dieses Vorgangs zu machen … Irgendwie ist das alles doch reiner Wohlstandsscheiß …

Der Mann hat gut reden. Offenbar ist der 68-Jährige bisher noch keiner Frau begegnet, die ihm seine Hilfsbereitschaft mit den herablassenden Worten dankte: "Ach Gott, wie niedlich. Ich dachte, das hätten wir hinter uns."

Wie gesagt, eine solche Tussi tritt man einfach mal kräftig in den Arsch …

Wer jetzt aber glaubt, er solle den Kavalier an den Nagel hängen, liegt ebenfalls daneben. Nein, nein, so ist das ja auch wieder nicht gemeint! Frauen tun zwar alles Mögliche, um die besseren Männer zu werden. Doch werden sie wie einer behandelt, kriegen sie ziemlich schnell schlechte Laune und beschimpfen ihr männliches Gegenüber mindestens als ungehobelten Klotz.

Wieder eine Spur Selbstkritik. Es besteht zumindest etwas Hoffnung mit den Wohlstandsdamen …

Gibt es einen Ausweg aus diesem Dilemma? "Ich denke, dass die Rolle des Mannes neu definiert werden muss", findet Kingsley. So ein Unsinn - da gerät er ja vom Regen in die Traufe, der Mann! Rollen gibt es für ihn schließlich schon mehr als genug - das IST ja das Problem.

Es ist ein paar Jahre her, als ich mal eines Morgens in einem Wiener Einkaufs-Center einkaufen war. Als ich vor dem Eingang der Niederlassung einer bekannten Drogerie-Kosmetik-Marktkette vorbeikomme, quatscht mich plötzlich eine junge Frau an, die dort hinter einem Produkt direkt vor dem Eingang stand. Ob ich mal die neue Herrenkosmetiklinie der Firma ausprobieren wolle. Ich war von soviel Blödsinn auf nüchternen Magen erst einmal so überrumpelt, dass ich stehenblieb. Und dann begann sie mich wie ein Wasserfall vollzuquatschen mit der „neuen Rolle“ des Mannes, zu der eben auch dieser Kosmetik-Quatsch gehöre. Eine gefühlt Ewigkeit textete sie mich zu mit der „Rolle“. Irgendwann unterbrach ich sie dann und sagte in aller Ruhe zu ihr: „Hören Sie Fräulein. Die einzige Rolle, die mich interessiert, ist die, die man beim Konditor gleich um die Ecke kaufen kann!“
Ihr fiel die Kinnlade runter und sie war sprachlos, was bei ihrem vorherigen Redetempo einiges hieß …

Immer wenn Männer glauben, sie wissen nun endlich, was man von ihnen erwartet, fallen sie auf die Nase. Wie sehr sie auch versuchen, die weiblichen Wunschträume zu erspüren, sie werden ihnen nicht genügen. Ihre Bereitschaft, die besseren Frauen zu sein, geht heute so weit, dass werdende Väter in Geburtsvorbereitungskursen mithecheln, im Kreißsaal mitpressen und ihre Qualität als engagierter Papa in der Elternzeit unter Beweis stellen.

DAS PREDIGEN WIR HIER IN DEN FOREN SCHON SEIT 15 JAHREN!

Dass sich diese zwei Monate mit der Abschaffung der Wehrpflicht mehr als ausgleichen, muss man ja nicht gegen sie verwenden.

Das ist nun wieder ein Fortschritt, dass dieses grenzdebile Argument Wehrpflicht kontra Schwangerschaft mal nicht gegen uns verwendet wird.

Doch statt sein unermüdliches Engagement zu preisen, quengelt die Partnerin, dass er keine Waschmaschine reparieren kann und kaum mehr in der Lage ist, eine Bohrmaschine von einem Akkuschrauber zu unterscheiden. Das ist einfach unfair! Wer von einem Familienvater erwartet, dass er sich im ölverschmierten Blaumann unters Auto legt und herumschraubt, darf sich auch nicht beschweren, wenn er sich in der ADAC-Motorwelt vergräbt, statt Biogemüse schnippelnd in der Küche zu stehen. Das wäre zumindest logisch.

Ich kann mich nur wiederholen. SORGEN haben die Wohlstandsbürger! SORGEN! Denen möchte man mal einen Bürgerkrieg oder einen Tsunami an den Hals wünschen, damit sie wieder mal klar im Kopf werden!

Doch wer sagt, dass Frauen logisch sind?

WIR NOCH NIE!

Frauen wünschen sich hemmungslosen Sex auf dem Küchentisch,

Damit der Mann hinterher verkachelt und verarnoldet werden kann!

erlauben ihrem Mann aber nicht einmal, die Küche mit Schuhen zu betreten. Sie träumen von nach Abenteuer riechenden Kerlen mit Dreitagebart, lassen sich aber von ihrem eigenen erst küssen, wenn er geduscht und rasiert ist. Sie feilen und schrauben so lange an ihrem Lebenspartner herum, bis aus dem verwegenen Burschen von einst ein kompatibler Mitbewohner geworden ist - und schwärmen dann von Daniel Craig, weil der so ein verwegener Bursche ist.

Wie gehabt – predigen wir in den Foren auch schon seit hundert Jahren …

Mit Verlaub: Es handelt sich um Frauen. Noch Fragen? Vielleicht wäre die Lösung nicht eine weitere Rolle. Sondern mehrere Männer für jede Frau. Einer allein kann es ihr ohnehin nie recht machen.

Aber wie es uns dann ergeht, wenn wir polygam leben, das sieht man am Fall Kachelmann, wo einige DamInnen der Meinung waren, allein schon für sein Fremdgehen hätte er den Gefängnisaufenthalt verdient …

http://www.sueddeutsche.de/leben/promis-und-die-liebe-schmachtwort-von-ben-kingsley-maenner-wissen-nicht-wie-sie-sich-verhalten-sollen-1.1492390-2

Gruß, Kurti

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