Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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Prust! Wenn der Feminismus nicht ankommt, wird eben Gitarre gezupft (Feminismus)

verfasst von jens_(R), 23.10.2012, 11:00
(editiert von jens_, 23.10.2012, 11:08)

» In der anschließenden Diskussion sprang der Funke auf einen Großteil
» der Gäste leider nicht über, was mit an der Komplexität des Themas –
» oder dem, was der Referent daraus gemacht hatte – lag.

Tja, ein Grossteil der Bevoelkerung laesst sich nicht mehr so einfach indoktrinieren wie noch in der 68er-Zeit. Die angebliche Komplexitaet des Themas (nach dem Motto: "die Gaeste sind zu dumm um das schwierige Thema zu begreifen") dafuer verantwortlich zu machen, ist nur eine schlechte ausrede.

Die Grundfrage war, ob der Feminismus als revolutionäre Bewegung nach all seinen Errungenschaften in unserer Gesellschaft in der Sackgasse stecke.

Wie jede irrationale, faschistoide Ideologie ist der Feminismus von der Sympathie und vom Mitmachen der Bevoelkerung abhaengig. Wenn diese aber den zweifen Moralstandard der Bewegung auf die Schliche kommt, wird es zunehmend schwerer sich gegen Fakten aus dem realen Leben zu behaupten, und genau das scheint immer mehr der Fall zu sein.

[...] erläuterte Christof Mayer die zwei grundlegenden Strömungen des Feminismus auch in Bezug auf seine persönliche Biografie: Den egalitären, gleichmachenden, und den dualen Feminismus, der Männer und Frauen gleichwertig behandelt [...]

Die dritte Stroemung, den machiavelli-schwarzer-solanas'schen Feminismus, der Frauen fuer bessere Menschen haelt und Maenner bestenfalls noch duldet, hat der gute Mann leider nicht erwaehnt.

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