Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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Feministinnen demontieren sich selbst (Feminismus)

verfasst von Robert(R) Homepage, München, 24.10.2012, 19:40

So, jetzt antworte ich mir mal selber.

Hab doch glatt folgende Antwort auf meine Frage bekommen, wie er darauf kommt, daß Frauen strukturell Männern gegenüber benachteiligt seien (wens interessiert):

Drei Beispiele die auch du verstehen kannst, anhand derer klar zu erkennen ist das Frauen nach wie vor ALS FRAUEN, also aufgrund ihres Geschlechtes faktisch und prinzipiell benachteiligt sind:

1. Frauen verdienen im Schnitt und bei selber Arbeitsleistung und Qualifikation weniger Geld als Männer. Tausendmal betont das ganze – ein statistischer Allgemeinplatz der von niemandem ernsthaft bestritten wird, nichtmal von den Konservativen.
2. Frauen müssen ALS FRAUEN Angst haben vor sexueller Belästigung/sexuellen Übergriffen/Vergewaltigung. Ohne die (oft verschwiegene) sexuelle Gewalt an Männern/Jungen kleinzureden ist leicht festzustellen das Männer i.d.R. nicht darauf achten müssen mit wem sie wann wohin gehen (z.B. nach einem Discobesuch). Männer müssen i.d.R. keine Angst haben auf der Strasse dumm angemacht zu werden. Disco: Stichwort: KO-Tropfen. Eine Bedrohungssituation in öffentlichen Räumen die von Männern die sich nach tausenden Jahren Evolution immer noch nicht zivilisiert benehmen können hergestellt wird und sich vorallem gegen Frauen richtet. Nicht nur virtuell und präoperativ im Kopf des Opfers, sondern ganz handgreiflich blutig und mit allen drastischen Konsequenzen im realen Leben.
3. Ein kleiner Blick über unseren westeuropäischen Tellerrand hinweg: Frauen müssen Kopftuch tragen, Frauen müssen drei Schritte hinter dem Mann hinterherlaufen, Frauen dürfen nicht in die Moschee, Frauen dürfen in manchen Ländern nicht einmal Auto fahren oder lesen lernen. Die blutig-sexistische Sharia-Gesetzesanwendung in vielen islamischen Ländern dürfte jedem bekannt sein und selbst in der Bibel steht (und das wird mit dem aktuellen religiösen Rollback auch hier wieder verstärkt massenwirksam) das die Frau dem Mann gehorchen muss.


Ich hab ihm (hier zur Sicherung) das geantwortet, auch wenn ers wahrscheinlich löschen wird:
Ich weiss, du wirst das Löschen, egal, ich kenn das von genug bornierten Ideologen, daß nur sie recht haben und niemand sonst, und deshalb nicht diskutieren wollen. Ich veröffentliche meine Antwort auch auf "Maskulistenseiten" (btw: ohne das 'in'!), geht also nicht verloren.

Nun zu deinen "Argumenten":
1. schon längst widerlegt. Keine Frau wird aufgrund ihres "Frauseins" schlechter bezahlt (in Teilzeit werden sie im Durchschnitt sogar besser als teilzeitarbeitende Männer bezahlt), Der "Gender-Pay-Gap" ist ne Lüge.
2. Männer müssten (als Männer!) sehr wohl Angst davor haben, nicht falsch z.B. einer Vergewaltigung (im Scheidungskrieg oft genug einer Kinderschändung) beschuldigt zu werden, inkl. aller Folgen (Verlust von Beruf, Familie, Kindern, Geld etc.) selbst wenn sich die Vorwürfe als falsch herausstellen.
3. Der Verweis auf ferne Völker und andere Zeiten ist billig. Es geht um das heutige Deutschland.
4. Du ignorierst die strukturellen Benachteiligungen der Männer, wie Wehrpflicht (die nur ausgesetzt ist, aber immer noch im GG steht), faktische Benachteiligungen in der Familienrechtssprechung, diskriminierende Darstellung in Medien usw. usf.

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Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."

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