Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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Referatsleiter 408(R)

Zentralrat deutscher Männer,
04.09.2012, 17:51
 

Kann das jemand übersetzen oder hat jemand zufällig eine deutsche Version dieser Studie? (Projekte)

Thread schreibgesperrt

Deborh A. Cobb-Clark, Erdal Tekin / Das Fehlen der Vaterfigur und das Risiko für delinquentes Verhalten

Fathers and Youth’s Delinquent Behavior
http://ftp.iza.org/dp6042.pdf

---
Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.

Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!

Michael(R)

Homepage

04.09.2012, 18:47

@ Referatsleiter 408
 

Kann das jemand übersetzen oder hat jemand zufällig eine deutsche Version dieser Studie?

 

. Our results suggest that the presence
of a father figure during adolescence is likely to have protective effects, particularly for males,
in both adolescence and young adulthood.

Unsere Ergebnisse legen den Schluss nahe, dass die Präsenz einer Vaterfigur während der Adoleszenz wahrscheinlich einen schützenden Effekt vor allem auf Jungen in Adoleszenz und als Jungerwachsene hat.

Im Kontext der Studie muss man diese weiche Formulierung wohl so übersetzen, dass es eine relativ schwache Korrelationen zwischen der Präsenz einer Vaterfigur in Kindheit und Jugend und dem delinquenten Verhalten von Jungen gibt.

Lausemädchen(R)

04.09.2012, 19:53

@ Michael
 

Bist du sicher? ^^

 

» Unsere Ergebnisse legen den Schluss nahe, dass die Präsenz einer
» Vaterfigur während der Adoleszenz wahrscheinlich einen schützenden Effekt
» vor allem auf Jungen in Adoleszenz und als Jungerwachsene hat.

Eine sehr schlampige Übersetzung für meinen Geschmack :-). Für mich heisst das: Unsere Ergenisse deuten darauf hin, dass die Anwesenheit einer Vaterfigur in der Pubertät wahrscheinlich eine Schutzwirkung, besonders für Männer, zwischen Pubertät und jungem Erwachsensein hat.

» Im Kontext der Studie muss man diese weiche Formulierung wohl so
» übersetzen, dass es eine relativ schwache Korrelationen zwischen der
» Präsenz einer Vaterfigur in Kindheit und Jugend und dem delinquenten
» Verhalten von Jungen gibt.

Auch den Kontext der Studie werte ich anders.

Oliver(R)

04.09.2012, 22:27

@ Lausemädchen
 

VORSICHT! Bild nur mit geschlossenen Augen schmerzfrei!

 

» Auch den Kontext der Studie werte ich anders.
nämlich wie?

Aber lassen wir doch die Autorin zu Wort kommen:

[image]

;-)

---

Liebe Grüße
Oliver


[image]

Cpt.Chilli(R)

05.09.2012, 06:47

@ Lausemädchen
 

Liebes Lausemädchen ...

 

schon mal etwas von "Subtext" gehört? Michaels Übersetzung trifft den Punkt, insofern er den Subtext mit einbezieht, also die eigentlich gemachte Aussage darstellt.

Deine "Übersetzung" ist korrekt. Das war es dann aber auch. Das tatsächliche Wesen und Eigentümliche des Gesagten ist dir entgangen.

Lies mal Shakespeare - dann lernst du das. Vielleicht klappt's dann auch besser mit Satire und so, gelle.

Aka "William S."

Lausemädchen(R)

05.09.2012, 18:06

@ Cpt.Chilli
 

Lieber Cpt. Chilli, Aka „William S.“,

 

natürlich habe ich noch nie etwas von Subtext oder gar Shakespeare gehört. Könnte vielleicht daran liegen, weil ich in der Schule nur singen, klatschen und wandern hatte und mich überhaupt und sowieso mit der Axt kämme.

Aber du scheinst ja voll den Durchblick schlechthin zu haben, von daher kannst du mir bestimmt weiterhelfen. Meine erste Frage ist, was deiner Meinung nach den Subtext konstituiert. Der Wortlaut oder deine Deutungswillkür? Ja, ich weiß, dadurch entstehen wieder grundsätzliche hermeneutische Fragen zum Verhältnis von Haupt- und Subtext, aber egal, es geht hier ja nicht primär um Hermeneutik. Von daher im Anschluss gleich meine zweite Frage. Wenn ein sogenannter Subtext, ein undeutliches sprachliches Muster hat, wem ist dann das Verstehen zuzuordnen? Dem Verfasser des Textes oder dem Leser?

Um weitere Missverständnisse auszuschließen noch folgende Anmerkungen.
Für mich trifft die Übersetzung von Michael eben nicht den Punkt. Das werde ich ja wohl noch sagen dürfen, ohne dass jemand wie du sich latent zum Maß der Dinge aufbläst.

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