Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Referatsleiter 408(R)

Zentralrat deutscher Männer,
11.10.2012, 16:02
 

Der 10-jährige erfolglose Kampf um ein Berliner Männerhaus als Schutz vor weiblicher Gewalt! (Projekte)

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Während man in Sachsen der Realität ins Auge sieht und auch Männer als Opfer häuslicher Gewalt als Zielgruppe von Hilfe sieht, verschließt man in der Senatsbürokratie in Berlin mehr oder weniger die Augen und behauptet z.B. dreist, einer speziellen Hilfe in Form eines Männerhauses für gewaltbetroffene Männer bedarf es nicht.

"Geschäftszeichen IV C

Bearbeiter/in G. Illigens

23.05.2007

Finanzierungsantrag Männerhaus Berlin vom 21. Januar 2007

Zwischenbescheid vom 26.02.2007

Sehr geehrter Herr Thiel,

wie ich Ihnen im o.g. Zwischenbescheid mitgeteilt habe, hat Herr Senator Wolf ihren Antrag, der konzeptionell auf Ihren Ursprungsantrag aus dem Jahr 2002 zurückgeht, zuständigkeitshalber an mich weitergeleitet. Bereits mit Schreiben vom August 2002 hatte unsere damalige Staatssekretärin Frau Prof. Nickel darauf hingewiesen, dass die Zuständigkeit für das von Ihnen geplante Vorhaben nicht in der Abteilung für Frauenpolitik liegt und Ihnen empfohlen, sich an die damalige Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport zu wenden. Ich habe Ihren Antrag dennoch gründlich geprüft und auch die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie die Landeskommission gegen Gewalt um Prüfung und Stellungnahme gebeten.

Im Ergebnis wurde uns mitgeteilt, dass für Männer, insbesondere für Väter, die sich in einer problematischen Situation befinden, in Berlin mit den von den freien Trägern oder den Bezirken betriebenen Erziehungs- und Familienberatungsstellen bereits ein flächendeckendes Angebot zur Verfügung steht. Darüber hinaus wird von der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung der Träger Mannege gefördert, der sich ausschließlich an die Zielgruppe der Väter richtet und Angebote der Familienbildung vorhält. Dieser Träger bietet Beratung an. Ein Ausbau dieser Angebote wird derzeit nicht für erforderlich gehalten. Zusätzliche Mittel stehen dort ebenfalls nicht zur Verfügung. Unabhängig davon hat die Landeskommission Berlin gegen Gewalt zugesagt, die von Ihnen angesprochene Thematik Männer und Väter als Opfer häuslicher Gewalt und Unterstützungsmöglichkeiten im Rahmen ihrer Arbeit aufgreifen.

Ich bedauere, Ihnen keinen positiven Bescheid geben zu können."


Quelle: http://www.maennerberatung.de/weibliche-gewalt.htm

Einem mehr als überflüssigem Frauenhaus hätte man das Geld doppelt und dreifach hinterher gekippt! ... aber es ist eben nicht politisch korrekt, Männer als Opfer von weiblicher Gewalt öffentlich anzuerkennen. Also darf es auch kein Männergewaltschutzhaus geben.

Wo kämen wir denn hier hin, wenn die Rolle der Frau als Opfa wanken würde?

Mittlerweile sind 10 Jahre vergangen und trotz intensiver Recherche habe ich in Berlin keinerlei Anhaltspunkte für ein einziges Männergewaltschutzhaus gefunden. Zufall?

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Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.

Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!

Referatsleiter 408(R)

Zentralrat deutscher Männer,
11.10.2012, 16:14

@ Referatsleiter 408
 

.... noch ein interessanter Link.

 

http://www.maennerberatung.de/maennerhaus.htm

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Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.

Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!

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