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<title>Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land? - Jetzt können nicht einmal Ausländer, genauer: ausländische Künstler, mehr alles sagen</title>
<link>https://wgvdl.com/forum3/</link>
<description>Gleichberechtigung, Männerdiskriminierung, Männerbenachteiligung, Antifeminismus</description>
<language>de</language>
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<title>Jetzt können nicht einmal Ausländer, genauer: ausländische Künstler, mehr alles sagen</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt können nicht einmal Ausländer, genauer: ausländische Künstler, mehr alles sagen.</p>
<p>Zunächst zu dem eierlosen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kaya_Yanar">Kaya Yanar</a>:<br />
<span class="fremdzitat">Yanars Eltern lebten vor ihrer Auswanderung nach Deutschland in der südtürkischen Stadt Antakya und sind türkisch-arabischer Herkunft. Yanar ist Vegetarier und gelegentlicher Veganer. Er ist außerdem Tierschützer und unterstützt die Tierrechtsorganisation PETA mit Motiven zum Thema Pelz sowie zur vegetarischen und veganen Ernährung.</span> - WikiPrawda</p>
<p>Da weißste schon Bescheid!</p>
<p>Und jetzt gebe Dir das:</p>
<p><span class="fremdzitat"><em>Seit Jahren gibt der deutsch-türkische Komiker Kaya Yanar die Parodie des Inders &quot;Ranjid&quot;. Jetzt fragt er seine Fans, ob er die Figur angesichts aktueller Debatten noch spielen darf. Es ist kompliziert.</em><br />
 <br />
Die Diskussion um angebliche &quot;Cancel Culture&quot;, die Freiheit der Kunst und das Bedürfnis der Betroffenen, nicht zum Gespött gemacht zu werden, erfährt gegenwärtig einen neuen Dreh. Deutsche Unterhaltungs­künstler machen sich Gedanken darüber, was sie früher gemacht haben - und ob sie das heute auch noch so tun würden. [...] Yanar spielt bis heute die Figur des Inders &quot;Ranjid&quot;: &quot;Darf ich weiterhin Ranjid spielen oder ist das nun ein Tabu?&quot;, fragte Yanar nun auf Facebook: &quot;Was meint Ihr? Interessant wären vor allem die Meinungen von InderInnen oder Deutschen mit indischem Migrationshintergrund zu dem Thema.&quot;</span> - <a href="http://www.spiegel.de/kultur/kaya-yanar-und-das-brownfacing-gibt-es-ein-problem-mit-ranjid-a-245ed18e-8496-4bf8-b366-de175192f04d">http://www.spiegel.de/kultur/kaya-yanar-und-das-brownfacing-gibt-es-ein-problem-mit-ranjid-a-245ed18e-8496-4bf8-b366-de175192f04d</a></p>
<p>Wer die Engelke mal gut fand, gebe sich das:</p>
<p><span class="fremdzitat"><em>Seit fast 25 Jahren lacht Deutschland über Anke Engelke. Für ihre Rollen und Gags in der &quot;Wochenshow&quot; und in &quot;Ladykracher&quot; wurde sie vielfach ausgezeichnet. Heute sagt sie, über welche Witze sie nicht mehr lachen kann.</em><br />
 <br />
Die Schauspielerin und Komikerin Anke Engelke würde einige ihrer früheren Rollen heute nicht mehr spielen. Im Magazin &quot;Spiegel&quot; nannte die 54-Jährige unter anderem ihre frühere Sketchrolle als Ricky, die ihr in der &quot;Wochenshow&quot; auf Sat.1 in den 90er-Jahren den Durchbruch brachte. &quot;Ich würde mich nicht mehr dunkel schminken lassen&quot;, sagte Engelke angesichts der aktuellen Debatten um Rassismus und Diversität. Ihre Ricky-Rolle in der Rubrik &quot;Rickys Pop-Sofa&quot; war an <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ricarda _Wältken">Ricarda Wältken</a> von der deutschen Girlgroup <em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tic_Tac_Toe_(Band)">Tic Tac Toe</a></em> angelehnt - Wältken ist in Dortmund geboren, ihr Vater ist Nigerianer. [...] Auch viele &quot;Ladykracher&quot;-Figuren würde Anke Engelke nicht mehr spielen, zum Beispiel keine Asiatinnen mehr. &quot;Ich bin heute nicht empört über mich, aber traurig, dass ich damals nicht gesehen habe, dass das nicht in Ordnung ist&quot;, sagte Engelke.</span> - <a href="http://www.t-online.de/unterhaltung/stars/id_88569910/anke-engelke-komikerin-bereut-fruehere-rassistische-wochenshow-rolle.html">http://www.t-online.de/unterhaltung/stars/id_88569910/anke-engelke-komikerin-bereut-fruehere-rassistische-wochenshow-rolle.html</a></p>
<p><span class="fremdzitat">Auf Verstöße gegen das &quot;richtige Bewusstsein&quot; im Sinn der Doktrin folgen hier handfeste Sanktionen: Ausladungen von Veranstaltungen, Rauswürfe aus Verlagen, gesellschaftliche Ächtung bis hin zum faktischen Berufsverbot. Die Sanktionen drohen sogar rückwirkend. Die Comedians <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Anke_Engelke">Anke Engelke</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kaya_Yanar">Kaya Yanar</a> zum Beispiel fühlten sich dazu genötigt, Selbstkritik für ihre alten Rollen zu üben und sich von diesen zu distanzieren. Damit ist jede künstlerische Tätigkeit heute ein Berufs­risiko. Da niemand weiß, was morgen &quot;verboten&quot; ist, schwebt über jedem das Damoklesschwert, rückwirkend von der Inquisition der Canceler erfasst zu werden.</span> - <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Milosz_Matuschek">Milosz Matuschek</a>: <a href="https://miloszmatuschek.substack.com/p/wurzelncancelculture">https://miloszmatuschek.substack.com/p/wurzelncancelculture</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://wgvdl.com/forum3/index.php?id=111867</link>
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<pubDate>Tue, 15 Dec 2020 12:36:41 +0000</pubDate>
<category>Das hat nichts mit Nichts zu tun</category><dc:creator>Meinungsexperte</dc:creator>
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