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<title>Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land? - Gutmenschliche Politik der undemokratischen Ausgrenzung und Hass</title>
<link>https://wgvdl.com/forum3/</link>
<description>Gleichberechtigung, Männerdiskriminierung, Männerbenachteiligung, Antifeminismus</description>
<language>de</language>
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<title>Gutmenschliche Politik der undemokratischen Ausgrenzung und Hass</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Striesener Erklärung&quot; gegen Gewalt<br />
<a href="https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_100400206/angriff-auf-spd-mann-ecke-ueber-100-politiker-setzen-zeichen-gegen-gewalt.html"><strong>Mehr als 100 Politiker setzen Zeichen – AfD außen vor</strong></a></p>
<p>Nach dem Angriff auf einen SPD-Politiker haben Vertreter mehrerer Parteien die &quot;Striesener Erklärung&quot; gegen Gewalt unterschrieben. Aus unterschiedlichen Gründen nicht dabei: AfD und BSW.</p>
<p>Nach der Attacke auf mehrere SPD-Wahlkämpfer in Dresden haben mehr als 100 Politiker verschiedener Parteien die &quot;Striesener Erklärung&quot; gegen die &quot;immer weiter eskalierende Gewalt gegen politisch engagierte Menschen im öffentlichen Raum&quot; unterschrieben. Bei einem Angriff im Dresdner Stadtteil Striesen war Matthias Ecke, der SPD-Spitzenkandidat bei der Europawahl, am Freitagabend schwer verletzt worden. Inzwischen hat sich ein 17-Jähriger der Polizei gestellt.</p>
<p>Das Papier liegt t-online vor. Die Unterzeichner verpflichten sich demnach zu Verurteilung von Gewalt, gegenseitigem Schutz vor Übergriffen durch Demokratiefeinde und respektvollem Umgang miteinander. Man wolle &quot;hart in der Sache, aber verbindlich im Ton&quot; streiten.<br />
&quot;Ein Schlag gegen uns alle&quot;</p>
<p>&quot;Uns verbindet zuweilen inhaltlich politisch nicht viel – manchmal nichts. Wir sind in den Farben getrennt, aber in dieser Sache vereint. Darum sagen wir: Bis hierhin und nicht weiter&quot;, heißt es in der Erklärung. &quot;Der Schlag ins Gesicht von Matthias Ecke war ein Schlag gegen uns alle – und gegen die Demokratie selbst.&quot;</p>
<p>Unterschrieben haben Politiker von SPD, CDU, Grünen, FDP und der Linken, viele von ihnen aus Ostdeutschland. Auch Matthias Ecke selbst hat die Erklärung unterschrieben. Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem:</p>
<p>Der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke),<br />
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP)<br />
Ex-Linken-Chefin Janine Wissler,<br />
die gesamte Gruppe &quot;Die Linke&quot; im Bundestag<br />
SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert,<br />
    Die SPD-Chefs Lars Klingbeil und Saskia Esken,<br />
    SPD-Europapolitikerin Katarina Barley<br />
    Sepp Müller (CDU), stellvertretender Vorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag<br />
    Die Bundestagsvizepräsidentinnen Yvonne Magwas (CDU) und Katrin Göring-Eckardt (Grüne),<br />
    Grünen-Vorsitzende Ricarda Lang,<br />
    Johannes Vogel, Vize-Chef der FDP<br />
    Konstantin Kuhle, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion im Bundestag.</p>
<p>Die &quot;Striesener Erklärung&quot; ins Leben gerufen haben die Dresdner Bundestagsabgeordneten Sophie Koch, Rasha Nasr (beide SPD), Kassem Taher Saleh (Grüne) sowie die gemeinnützige Organisation &quot;Brand New Bundestag&quot;, die sich für überparteiliche Zusammenarbeit einsetzt. Deren Geschäftsführer Maximilian Oehl spricht von einem &quot;deutlichen Signal aller verfassungstreuen Parteien&quot;.<br />
AfD &quot;natürlich nicht angefragt&quot;</p>
<p>Die Situation in Sachsen sei gefährlich, erklärt Mitinitiatorin Sophie Koch. &quot;Jede Person, die in Sachsen Wahlkampf macht, rechnet inzwischen mit Drohungen, Beleidigungen und Angriffen – und das seit Jahren&quot;, so die SPD-Abgeordnete. Kassem Taher Saleh von den Grünen spricht sogar von &quot;Alltag&quot;. Laut Rasha Nasr (SPD) soll die Erklärung einen &quot;Wendepunkt im Umgang unter Demokratinnen&quot; darstellen.</p>
<p>Zwischen Samstagabend und Sonntagnachmittag hat die Erklärung mehr als 100 Unterschriften gesammelt. Nicht darunter sind Vertreter des Bündnis Sahra Wagenkecht (BSW) und der AfD. Der Aufruf habe sich &quot;organisch verbreitet&quot;, erklärt Mitinitiator René Engel von &quot;Brand New Bundestag&quot;. &quot;Daher ist nach meinem Kenntnisstand bisher kein Abgeordneter des BSW angefragt, aber sie sind eingeladen, die Erklärung ebenfalls zu unterzeichnen.&quot; Auch Menschen, die nicht politisch aktiv sind, könnten die Erklärung unterschreiben.</p>
<p>Anders sei die Situation bei der AfD, sagt Engel auf Anfrage von t-online: &quot;Abgeordnete der AfD haben wir natürlich nicht angefragt und würden ihre Unterstützung auch nicht akzeptieren.&quot;</p>
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<link>https://wgvdl.com/forum3/index.php?id=132090</link>
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<pubDate>Sun, 05 May 2024 16:24:58 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Pack</dc:creator>
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